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Narew


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Narew (Begriffsklärung) aufgeführt.
Narew
Нараў

Lage des Narew im Einzugsgebiet der Weichsel

Daten
Lage Breszkaja Woblasz (Weißrussland);
Polen
Flusssystem Weichsel
Abfluss über Weichsel → Ostsee
Quelle Bjalowescher Heide
Quellhöhe 159 m
Mündung Weichsel bei Nowy Dwór Mazowiecki
Mündungshöhe 67 m
Höhenunterschied 92 m
Länge 484 km[1] (nach anderen Quellen: 438 km)
Einzugsgebiet 28.000 km²[1] (nach anderen Quellen: 75.175 km²)

Linke Nebenflüsse Narewka (Narauka), Orlanka, Ślina, Orz, Bug
Rechte Nebenflüsse Supraśl, Biebrza, Pisa, Szkwa, Rozoga (Rosogga), Omulew (Omulef), Orzyc (Orschütz), Wkra
Durchflossene Stauseen Zegrze-Stausee
Mittelstädte Łomża
Gemeinden Tykocin
Schiffbar 312 km

Narew in Strękowa Góra

Narew in Łomża

}} Der Narew (weißrussisch Нараў Narau, deutsch historisch: Nare) ist ein Fluss in Weißrussland und Polen von 484 km Länge, davon 448 km in Polen. 312 km des Narew sind schiffbar.

Die Quelle des Narew befindet sich in den Wäldern von Białowieża in Weißrussland, nördlich der Stadt Brest. Bei Nowy Dwór Mazowiecki nördlich von Warschau mündet der Narew in die Weichsel, kurz nachdem er den Westlichen Bug aufgenommen hat.

Der Fluss verfügt über ein großes Netz von Mäandern, Altarmen und Nebenarmen, und ist damit einer der letzten erhaltenen anastomisierenden Flüsse Europas. Bis vor ein paar Jahren brüteten hier 151 Vogelarten in großer Dichte, wie zum Beispiel Tüpfelsumpfhuhn, Kleines Sumpfhuhn, Wasserralle, Rohrdommel, Zwergdommel, Blaukehlchen oder Rohrschwirl.

Das Tal des Oberen Narew wurde 1985 als Narew-Landschaftspark unter Schutz gestellt. Ein Teil davon gehört seit 1996 zum Nationalpark Narew. In Polen wird er am Dębe-Staudamm zum Zegrze-Stausee gestaut.

Gemeinsam mit Pisa, Weichsel und San sollte der Narew die Grenze zwischen der deutschen und der sowjetischen Interessenssphäre bilden, wie sie im geheimen Zusatzprotokoll zum deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt vom 23. August 1939 vereinbart worden waren. In den anschließenden diplomatischen Vereinbarungen, vor allem dem Deutsch-Sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrag vom 28. September 1939, wurde diese Grenze auf sowjetischen Wunsch nach Osten an den Bug verschoben und Polen zum vierten Mal geteilt, so dass der Narew fortan als Grenze keine Rolle mehr spielte.

Literatur

Weblinks

 Commons: Narew  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Artikel Narew in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)


Kategorien: Fluss in Weißrussland | Flusssystem Narew | Breszkaja Woblasz | Fluss in Polen | Fluss in Europa

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