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Nadrensee


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-GreifswaldVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Amt: Löcknitz-Penkun
Höhe: 28 m ü. NHN
Fläche: 20,71 km²
Einwohner: 404 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17329
Vorwahl: 039746
Kfz-Kennzeichen: VG, ANK, GW, PW, SBG, UEM, WLG
Gemeindeschlüssel: 13 0 75 095
Adresse der Amtsverwaltung: Chausseestraße 30
17321 Löcknitz
Webpräsenz: www.amt-loecknitz-penkun.de
Bürgermeister: Dorina Voß
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Nadrensee ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im äußersten Nordosten Deutschlands und gehört verwaltungspolitisch zum Amt Löcknitz-Penkun.

Geografie

Die Gemeinde zwischen drei Seen auf einer Hochfläche zwischen Oder- und Randowtal liegt im äußersten Südosten Mecklenburg-Vorpommerns und grenzt im Osten an die Republik Polen sowie im Süden an das Bundesland Brandenburg. Am Ostrand der Gemeinde liegt mit 14° 24' ö. L. der östlichste Punkt Mecklenburg-Vorpommerns.

Gemeindegliederung

Ortsteile
  • Nadrensee
  • Pomellen
Wohnplätze
  • Neuenfeld
  • Hohenhof
  • Forsthaus
Eingemeindungen
  • Pomellen wurde 1952 als Ortsteil nach Nadrensee eingemeindet.

Geschichte

Nadrensee wurde 1257 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom plattdeutschen na dreen Seen ab. Einige Hufen gehörten zum Zisterzienserkloster Walkenriede in Damitzow. Die Mönche verkauften diesen Besitz später an ein Jungfrauenkloster in Stettin, wo die Ländereien bis zur Reformation blieben.

Pomellen wurde 1243 erstmals urkundlich erwähnt. 1952 wurde der Ort nach Nadrensee eingemeindet.

Politik

Bürgermeister

  • 1990-2014 Dirk Zimmermann
  • seit 2014 Dorina Voß

Einwohnerentwicklung

Jahr Nadrensee Neuenfeld Pomellen Quelle[2]
1900 308 32 161 [3]
1925 437 223 [4]
1933 402 255 [4]
1939 415 254 [4]
1990 505 ---
1995 468 ---
2000 427 ---
2005 341 ---
2010 363 ---
2014 404 ---

Nach dem Zensus 2011 hat die Gemeinde einen Ausländeranteil von 28 Prozent, wovon alle polnische Staatsbürger sind.[5]

Sehenswürdigkeiten und Bildung

→ Siehe: Liste der Baudenkmale in Nadrensee

  • Gut mit Park Nadrensee
  • Siedlung Kiebitzberg Nadrensee
  • Burgwall Pomellen
  • Gut Pomellen
Bildung
  • Kindertagesstätte Nadrensee im OT Pomellen

Wirtschaft und Infrastruktur

Das Gebiet um Nadrensee wird von der Landwirtschaft bestimmt. In Pomellen sind Zoll und Bundespolizei ansässig.

Verkehrsanbindung

In Pomellen befindet sich der Autobahngrenzübergang der A 11 nach Polen. Die nächste Bahnstation, der Bahnhof Tantow, liegt sieben Kilometer entfernt im brandenburgischen Tantow. Der Bahnhof Rosow, etwa drei Kilometer von Nadrensee entfernt, war von 1896 bis 1980 in Betrieb. Für dessen Bau hatte sich seinerzeit nicht zuletzt auch der Nadrenseer Gutsbesitzer eingesetzt. Vom Bahnhof führte eine Anschlussbahn zu einer Kiesgrube bei Nadrensee.[6]

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2014 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Der Bevölkerungsstand nach Gemeinden und Kreisen in Mecklenburg-Vorpommern, zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres, in: SIS-Datenbank des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommerns.
  3. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. Kreis Randow.
  4. 4,0 4,1 4,2 Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichsgründung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Kreis Greifenhagen.
  5. Zensus 2011
  6. Horst Regling, Dieter Grusenick, Erich Morlok, Die Berlin-Stettiner Eisenbahn, transpress, Stuttgart 1996, S. 73.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Nadrensee  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Nadrensee | Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald | Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern | Ort in Pommern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Nadrensee (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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