Mutzschen - LinkFang.de





Mutzschen


Mutzschen
Stadt Grimma
Höhe: 186 m ü. NHN
Fläche: 29,39 km²
Einwohner: 2272 (31. Dez. 2010)
Bevölkerungsdichte: 77 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2012
Postleitzahl: 04688
Vorwahl: 034385

Mutzschen ist eine ehemalige Ackerbürgerstadt im Osten des sächsischen Landkreises Leipzig in Sachsen. Sie wurde zum 1. Januar 2012 in die Stadt Grimma eingegliedert.

Geographie, Verkehr, Wirtschaft

Mutzschen liegt 14 km östlich von Grimma und ca. 17 km westlich von Oschatz entfernt. Es liegt südlich des Wermsdorfer Forstes in einer teichreichen Gegend am Nordrand des Mittelsächsischen Hügellandes. Westlich fließt die Mulde. Die B 6 verläuft nördlich. Die südlich verlaufende A 14 ist über den Anschluss Mutzschen (3 km) zu erreichen. 30 Minuten PKW-Fahrzeit ist es bis zum Flughafen Halle/Leipzig. Das Gewerbegebiet Mutzschen ist voll erschlossen und liegt verkehrsgünstig mit eigener Autobahnanschlussstelle Nr. 32 / Mutzschen an der A 14 zwischen Leipzig und Dresden. Mutzschen war eine der kleinsten Städte Sachsens, es bietet von der Infrastruktur her alle Funktionen eines Kleinzentrums. Über weiterführende Schulen und die Versorgungseinrichtungen eines Mittelzentrums verfügt das 15 Autominuten entfernte Grimma.

Ortsnamenformen

  • 1081: Musitscin
  • 1206: Cunradus de Mutsin
  • 1291: Mutschin
  • 1341: Muzin
  • 1384: Muczschyn
  • 1495: Motzschen
  • 1525: Mutzschen

Namensdeutung

Die Erwähnung des quarum prima Musitscin kann hinweisen auf die mysbcani, das sind die Leute auf der kleinen hervorragenden Höhe, welche von einem Wasser umflossen wird. Die heutige Bezeichnung Mutzschener Wasser ist ein Hinweis auf den verschwundenen Fluss Orechnovna, der dem Muldesystem zuzuordnen war.[1] Daher ist das im Wortgebrauch steckende Verständnis der deutschen Kolonisten über die Ur-Semantik der altslawischen Orts- und Flurnamen, die sonst eher typische slawische Gewässerzuordnung, hier in der deutschen Bezeichnung Mutzschener Wasser tradiert.

Wappen

Zu sehen sind zwei silberne, viereckige Türme mit rotem Zwiebeldach, dazwischen steht ein hoher silberner Turm mit spitzem Dach in blauem Feld. Die Farben wurden von Amts wegen festgelegt. Der Eingang des mittleren Turmes wird verdeckt durch einen roten Schild mit silbernem Löffler. Dieser ist seit 1872 der Bezug auf die teich- und fischreiche Umgebung um Mutzschen, der Rest des Wappens sind ein reines Phantasieprodukt der damaligen Siegelschneider.[2]

Ortsteile

Kommunalwahl 2009
Wahlbeteiligung: 46,2 %
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
78,4 %
14,4 %
7,2 %
n. k.
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
 25
 20
 15
 10
   5
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  -5
-10
-15
+21,0 %p
-12,3 %p
+7,2 %p
-10,5 %p
-5,4 %p
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  • Mutzschen
  • Gastewitz
  • Göttwitz
  • Jeesewitz
  • Köllmichen
  • Prösitz
  • Roda
  • Wagelwitz
  • Wetteritz

Geschichte

Ur- und Frühgeschichte

Das heutige Stadtgebiet wurde bereits in der frühen Bronzezeit besiedelt. Auf dem Sporn, auf dem heute das Schloss steht, wurde eine befestigte Siedlung der Aunjetitzer Kultur errichtet, die zu den ganz wenigen bekannten Anlagen dieser Art nördlich der Mittelgebirge gehört. Am Doktorteich sind Reste eines ausgedehnten Hügelgräberfeldes erhalten.

Früh- und Hochmittelalter

Im 8. Jahrhundert wurde das Gebiet von slawischen Gruppen besiedelt, die ab dem 9. Jahrhundert Burgen auf dem Mutzschener Schlossberg und oberhalb von Köllmichen auf der Alten Schanze anlegten. Mit der Eingliederung der Gebiete zwischen Saale und Elbe unter den Königen Heinrich I. und Otto I. in das Ostfrankenreich wurde im Gebiet um Mutzschen vermutlich ein Burgward eingerichtet, dessen Zentrum als Sitz der Herrschaft und der Verwaltung in der Region in Mutzschen oder auf der Alten Schanze lag.[3] In der historischen Forschung wird davon ausgegangen, dass an der Stelle der heutigen Stadtkirche in der ehemaligen Vorburg[4] in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts bzw. in der Zeit um 1000 die Kirche des Burgwardes errichtet wurde.[5] Im Jahr 1081 schenkte König Heinrich IV. seinem Getreuen Chitele die drei Dörfer (villae) Mutzschen (Musitscin), Böhlitz (Beliz, heute Ortsteil der Stadt Grimma) und Mehlis (Milus, Wüstung zwischen Böhlitz und Prösitz) nebst allem Zubehör und allen Einkünften zu freiem Eigen, sowie den zu Mutzschen gehörenden Wald innerhalb angegebener Grenzen im Gau Chutizi in der Grafschaft Ekberts, wie aus einer am 18. März 1081 in Regensburg ausgestellten Urkunde hervorgeht.[6] Mit dieser Krongutschenkung wird die Grundlage für eine räumlich begrenzte allodiale Grundherrschaft südlich des Wermsdorfer Forstes geschaffen.[7] Der Wald gehörte später als Mutzschener Heide oder Wermsdorfer Forst stets zur Herrschaft Mutzschen.[8] Die weilerartige Siedlung, die wohl schon im 9./10. Jahrhundert entstanden war, wird am südlichen Ende der Stadt im Bereich zwischen Töpfermarkt und der Brücke über das Mutzschener Wasser lokalisiert. An dieser Stelle zeigt der Stadtgrundriss ziemlich unregelmäßige Grundstücke und Häusern, wie sie für die Niederlassungen der Slawen im frühen Mittelalter typisch waren.[8]

Stadtentstehung

Im Jahr 1206 wird erstmals ein Konrad von Mutzschen (Cunradus de Mutsin) als Zeuge in einer Urkunde genannt.[9] In Verbindung mit Döben und Luppa (Wermsdorf) ist Konrad von Mutzschen ein Edelfreier und damit ein Hinweis auf ältere Wurzeln in dieser Region, als es die Urkunden überliefern können. Das edelfreie Geschlecht starb Ende des 13. Jahrhunderts bereits im Mannesstamm aus bzw. wanderte in die Oberlausitz ab. Wohl um 1290, sicher aber noch vor 1308 erwarben die Burggrafen von Leisnig Burg und Herrschaft Mutzschen. In einer Urkunde von 1308 nennen sie Mutzschen erstmals castrum nostrum.[10] Die Stadt Mutzschen besteht aus zwei breiten Hauptstraßen, der Ost-West-ausgerichteten Obergasse und der nord-südlich verlaufenden Untergasse, die östlich der Stadtkirche an dem unregelmäßig viereckigen Markt zusammentreffen. Anhand des Straßenverlaufes und der im Grundbuch aus dem Jahr 1848 dokumentierten Abgabenverhältnisse wurde eine Theorie der Stadtentstehung in zwei Schritten entwickelt. In einer ersten Stufe sei in den Jahrzehnten von 1100 bis 1150 oberhalb der älteren Ansiedlung eine Siedlung entlang der Untergasse und um den Töpfermarkt als vermutlich frühester Markt mit der für solche typischen langgestreckten Form entstanden. In einer zweiten Stufe, um 1150 setzt, sind dann die planmäßig angelegten Güter an der Obergasse angelegt worden.

Spätes Mittelalter

Zum Jahr 1341 ist mit der Nennung eines plebanus erstmals ein Ortspfarrer und damit eine Pfarreiorganisation beurkundet.[11] 1350 wird Mutzschen als oppidum bezeichnet. In der betreffenden Urkunde wurde ihr zugleich ein Dienstags-Wochenmarkt und Braurechte verliehen.[12] Um 1400 wechselte die Burg in den Besitz der Familie von Starschedel. Mutzschen blieb jedoch, ähnlich wie Trebsen und Nerchau, eine Minderstadt, die die im Mittelalter üblichen städtischen Freiheiten nicht erlangen konnte. Der Stadtrichter zur Verwaltung der Stadt wurde vom Grundherrn eingesetzt, Bürgermeister und Rat gab es im Mittelalter und der frühen Neuzeit nicht. Eine geschlossene Stadtmauer hat ebenfalls nicht bestanden. Nach der Rückkehr 1476 als Begleiter von Albrecht dem Beherzten von einer Pilgerreise gründete Heinrich von Starschedel an der Stadtkirche ein Kloster der Marienknechte oder Serviten, die auch die Pfarrstellen von Mutzschen, Wermsdorf und Fremdiswalde innehatte. In dem Zusammenhang wurde die Kirche ausgebaut und ein kleiner Kreuzgang errichtet. Mit der Säkularisierung 1530 ging das Servitenkloster, das angeblich für einige Monate Thomas Müntzer beherbergt haben soll, bereits wieder ein.

Frühe Neuzeit

1523 wird Mutzschen erneut als Städtchen bezeichnet, für 1544 ist die Verleihung verschiedener städtischer Privilegien urkundlich belegt, was allgemein mit der Verleihung des Stadtrechtes verbunden wird. Im Jahr 1551 umfasste das Städtchen 28 Güter und 38 Häuser, die Zahl der Einwohner dürfte etwa 400 betragen haben.[13] Kurfürst August von Sachsen erwarb 1565 die Burg, Rittergut und Ort. Bereits 1556 hatten die Herren von Starschedel Wermsdorf an den Kurfürsten verkauft, so dass dieser nun seine Herrschaft über den Wermsdorfer Forst voll verwirklichen konnte. Mutzschen wurde zum Zentrum und Sitz des bis 1856 bestehenden Amtes Mutzschen. Das Dorf Wermsdorf gehörte zum Amt Mutzschen, deswegen wurde 1681 der Amtssitz dorthin verlegt, als die Stadt Mutzschen durch einen Stadtbrand vollständig zerstört worden war. Erst um 1600 entstand die Friedhofskirche am östlichen Ausgang der Stadt. In den Landsteueranschlägen von 1661 und 1667 umfasste Mutzschen 32 Güter, davon 6 im Besitz von Pferdnern (Fuhrleute) und 26 von Hintersassen. Dazu kamen bereits 72 Häusler, was auf eine nicht unerhebliche Zunahme der Bevölkerung schließen lässt.[14] 1688 gab es neben den hufenbesitzenden Gütern vier Schuster, vier Leineweber, drei Töpfer, drei Tagelöhner, je zwei Fleischer, Bäcker, Böttger, Glaser und Zimmerleute und je einen Schmied, Sattler, Seiler und Maurer, ein Häusler war Soldat.[15] In den Jahren 1637, 1681, 1685 und 1724 verwüsten große Brände die Stadt. Die schlichten Wohnhäuser am Markt stammen daher im Wesentlichen aus dem 18. Jahrhundert und wurden im Barockstil errichtet. Wegen des einheitlichen Aufbaues und kaum erfolgter veränderungen wurde der Markt unter Denkmalschutz gestellt. In den Jahren 1831 bis 1834 gelang den Einwohnern der Loskauf von Frondiensten. 1849 wollten sich Mutzschener Turner an der Revolution von 1848/49 beteiligen, kamen aber zu spät und wurden trotzdem nach ihrer Rückkehr bestraft. Die 1847 mitgeführte Turnerfahne hängt heute im Stadtmuseum. 1888 wurde die Schmalspurbahn Mügeln–Neichen, der sogenannte "Wilde Robert", mit einem Bahnhof in Mutzschen in Betrieb genommen. Im Ersten Weltkrieg verlieren achtzig Mutzschener ihr Leben.[16] Der Zugverkehr nach Mutzschen wurde 1970 eingestellt. Spätestens seit der Neuzeit dienten die relativ dicken Lößlehmschichten vor der Stadt als Materialgrundlage für zahlreiche Töpferei- und Ofenbaubetriebe. Eine Porzellanfabrik in Mutzschen stellte zunächst Biskuitporzellan her und stellte sich später auf technische Keramik, insbesondere Isolatoren, um. Durch den Lehmabbau, der teilweise auch untertage erfolgte, entstanden die zahlreichen, mitunter mehretagigen tiefen Keller und sogenannten "Höhler". Über etwa 100 Jahre lebten einige Familien von der Zigarrenherstellung. Von den Zerstörungen der beiden Weltkriege blieb Mutzschen weitgehend verschont. An den Kosten der in der allgemeinen Euphorie der Wende zahlreich erschlossenen 17,8 ha großen Gewerbeflächen hat die Stadt bis heute finanziell schwere Lasten zu tragen. Zumal dieses nie vollständig genutzt wurden.[17] Nach der Wende versuchte der Alteigentümer und Verwalter der von den Stalinisten enteigneten privaten Emil Naumannschen Familienstiftung sein Eigentum zurückzubekommen und beschuldigte die Stadt öffentlich der Hehlerei.[18] Die lebensfremden Hoffnungen der Stadt Mutzschen auf den millionenschweren Ölscheich[19] und andere Wunschgedanken, bzw. mit dem nach 1945 geraubten Eigentum einen hohen Verkaufserlös zu erzielen und damit die klamme Stadtkasse zu füllen, erfüllte sich nie. Das leere und ungenutzte Schloss verkam nach jahrelangen Unterlassungen immer mehr zur Ruine. Der von der Stadt 1998 entworfene Flächennutzungsplan wurde 2002 durch den Freistaat Sachsen genehmigt.[20] 2009 siegte Mutzschen in einem sächsischen Landeswettbewerb und wurde schlaueste Stadt Sachsens.[21] 2010 wurde auf dem Markt die große mittelalterliche Trinkwasserzisterne, welche von einem Wiesengebiet am Böhlitzer Weg, genannt Langhan, gespeist wurde, bei Pflasterarbeiten verfüllt. Bis in die 1990er Jahre wurde die Zisterne als Löschwasserspeicher genutzt.[22] In einer Entscheidung durch das Kultusministerium sollte nach der Schließung der Mittelschule 2004 auch 2011 die Grundschule geschlossen werden. Der Bürgermeister Carsten Graf dazu öffentlich: Wir hatten immer geglaubt, Mutzschen sei Pilotprojekt für die Abwasserbeseitigung. In Wirklichkeit sind wir seit 20 Jahren ein entsprechendes Projekt für die Entsorgung einer ganzen Stadt![23]

Zum 1. Januar 2012 wurde Mutzschen in die Große Kreisstadt Grimma eingemeindet.

Die Mutzschener Pietisten

Missstände im kirchlichen Leben, unsicherer Gebrauch der Messen, ungeistliches Auftreten der Pfarrer förderten um 1731 die Ausbreitung des Separatismus um den Chirurgen Samuel Siegfried in der evangelisch-lutherischen Kirche. So gab es 1740 dreißig sogenannte Pietisten in Mutzschen. Dazu zählten Handwerker und Handelsleute. Obwohl die für Mutzschen zuständigen Superintendenten aus Grimma und die vor Ort immer wieder neu eingewechselten Ortsgeistlichen mit seelsorgerischem Ernst auf die Vorwürfe reagierten, gelang es diesen nicht, die separatistischen Anhänger Siegfrieds zur Teilnahme an Gottesdiensten und Abendmahl zu bewegen. Auch härtere Maßnahmen, wie die Beschlagnahmung von verdächtigen Büchern oder die Drohung einer Ausweisung hatte keinen Erfolg. Dabei engten das Desinteresse am Geschehen des Dresdner Hofes und die Duldung durch das Oberkonsistorium den Handlungsspielraum des örtlichen Pfarrers enorm ein.[24] Lediglich die Aufklärung verhinderte eine weitere Ausbreitung dieser neuen Form des Protestantismus innerhalb der evangelisch-lutherischen Kirche.

Kirche

Die 1250 begonnene Stadtkirche Mutzschens wurde 1490 durch eine Stiftung von Heinrich von Starschedel zum Kloster des Marien-Serviten-Ordens umgebaut. Die Klostergebäude wurden an die Kirche angebaut, ein Kreuzgang führte vom neuen Nordportal am Turm um den Klosterhof. Aus dieser Zeit ist das Portal von 1490 am Westgiebel erhalten. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche beschädigt, 1834 und nach 1940 umgestaltet. Weil 1940 ein zusammengerutschter unterirdischer Gang zu einem Einsturz führte, musste der Chorraum vom Schiff abgetrennt werden. Den Flügelaltar stiftete und schuf 1959 bis 1962 der Münchner Akademieprofessor Charles Crodel. 2001 erfolgte die Innenrenovierung, wobei die Kirche eine neue Kassettendecke erhielt.[25]

Friedhofskirche

Die von Tham Pflug 1599[16] gestiftete Friedhofskirche besteht aus einem kleinen flachgedeckten Saal mit dreiseitigem Ostabschluss. Das Dach wird von einem Dachreiter bekrönt. Von der Innenausstattung sind neben der schlichten Empore die auf 1602 datierte Kanzel und der kleine Flügelaltar mit dem Epitaph von B. Kesler (gest. 1608) sowie das Johann Heinrich Böhme dem Älteren zugeschriebene Holzkruzifix (1660–1670) zu erwähnen.

Franzosengrab am Lindigt

In unmittelbarer Nähe des Horstsees, einer der Wermsdorfer Teiche, liegt als Ausläufer des Wermsdorfer Forstes, ein Wäldchen, was das Lindigt genannt wird. Hier wölben sich mehrere größere und kleinere Hügel, dazwischen ist ein unscheinbarer Gedenkstein, welcher von einer großen Linde beschattet wird. Auf diesem steht: Den Hier Ruhenden Kriegern von 1813 Die K.S.Miltärvereine Wermsdorf und Mutzschen. Es ist ein Massengrab mit mehr als 10.000 Toten, gefallen in der Großen Völkerschlacht bei Leipzig. Hauptsächlich waren es Franzosen, daher der Name.[16]

Landwirtschaft

LPG Rotes Banner

Die LPG Typ III Rotes Banner wurde 1953 gegründet.[26] Anlässlich des 6. Deutschen Bauernkongresses in der DDR verpflichtete sich die LPG den vorgegeben Staatsplan bis zum 8. Dezember 1960 vorfristig zu erfüllen. Bis Ende des Jahres wurden somit 30 dt Schwein, 30 dt Rind, 4 dt Geflügel sowie 30.000 kg Milch produziert.[27] Mit dem Wiederanstau des Göttwitzer See verlor die LPG 65 Hektar Grünland.[26] Der LPG-Bereich Nerchau-Mutzschen mit 600 Arbeitskräften verfügte ab 1978 über 5.000 Hektar Land, 3.500 Rinder, 15.000 Schweine und 1.000 Schafe. />

Publikationen

Die Stadt Mutzschen veröffentlichte ihre amtlichen Informationen in der Zeitschrift der Heimatbote als Amtliches Mitteilungsblatt der Stadt Mutzschen mit ihren Ortsteilen Gastewitz, Göttwitz, Jeesewitz, Köllmichen, Prösitz, Roda, Wagelwitz und Wetteritz.

Wirtschaft

Velisco

Das Unternehmen Velisco, ein Hersteller von Geflügelfleischprodukten, hat in Mutzschen einen Standort. Der Velisco-Schlachtbetrieb meldete 2014 Insolvenz an.

Eskildsen

siehe hierzu Eskildsen

Persönlichkeiten

Name Lebenszeitraum Beziehung zu Mutzschen
Albrecht II. von Mutzschen (?–1266) Bischof von Meißen
Paul Gotthelf Kummer (1750–1835) Gründer der ersten deutschen Buchhändlervereinigung und des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler,
Herausgeber der Gesamtausgabe des Schriftstellers August von Kotzebue[28]
Conrad Bursian (1830–1883) Philologe und Archäologe
Mori Ogai (1862–1922) Schriftsteller und Goethe-Übersetzer, lebte in Mutzschen und schrieb darüber
Reinhold Max Eichler (1872–1947) Maler
Wilhelm Fränkel (1874–?) Geburtsort, Architekt in Düsseldorf und Hamburg
Rudolf Berger (* 1917) Storchenvater und Ehrenbürger

Sehenswürdigkeiten

Stadtkern

Markt mit kursächsischer Postdistanzsäule. Die 1981 aufgestellte Nachbildung der Distanzsäule aus Sandstein steht an der Südostecke des Marktplatzes vor der Kronenapotheke. Der Schriftblock enthält Inschriften mit Entfernungsangaben in Wegstunden (1 St. = 4,531 km). Auf allen vier Seiten sind zudem das Posthorn und die Jahreszahl 1723 eingemeißelt. Ein halbiertes und stark verwittertes Reststück der originalen Säule wird heute im Heimatmuseum aufbewahrt.[29]

Schloss Mutzschen

siehe hierzu Schloss Mutzschen

Stadtmuseum Mutzschen

siehe hierzu Stadtmuseum Mutzschen

Storchenchronik

Seit 1968 führt Rudi Berger die Chronik der Mutzschener Weißstörche und zählte bis 2007 87 Störche.[30]

Der Groschenfund zu Mutzschen

Im Winter 1973 wurde im Stadtkern in einem Haus neben der Apotheke am Markt eine Garage gebaut. Aus dem alten Wirtschaftsgebäude beförderten die Arbeiter der Baubrigade Manfred Lötzsch mit ihren Spitzhacken aus 2,30 m Tiefe drei unansehnliche Gefäße zutage. Diese enthielten einen der bedeutendsten Münzfunde Sachsens: 550 Jahre alte Meißener und Prager Groschen, welche im damaligen Fachwerkhaus mit Bruchsteinfundament in der hinteren Ecke im Lößlehmfußboden des Hauses vergraben worden waren. Darüber befand sich eine dicke Brand- und Zerstörungsschicht aus der Zeit der Hussitenverwüstungen um 1429. Der Hausherr kam dabei sicher ums Leben oder starb später an der Pest, denn er hätte sonst sein Geld wieder ausgegraben.[31] Auch sein Haus wurde nie wieder aufgebaut. Bis zu den Bauarbeiten für die Garage befand sich an dieser Stelle ein Garten. Der Meißner Groschen löste seit Mitte des 14. Jahrhunderts die alte Brakteatenprägung ab. Die gefundenen Münzen besaßen drei Zentimeter Durchmesser und ihr Gewicht schwankte zwischen 2,54 und 3,09 Gramm. In der Brandschicht wurden auch Reste des Hausrates gefunden, so Tongeschirr, ein großer Kupferkessel, sowie landwirtschaftliche Eisengeräte, eine Breithacke und zwei Pflugeisen.[32] Ein Teil der Münzen und Informationen zum Fund sind im Stadtmuseum zu sehen. Auf dem Friedhof steht eine mächtige Robinie, die zu den ältesten und prächtigsten Bäumen dieser Art in Deutschland gehört.

Mutzschener Diamanten

Bekannt sind die als Mutzschener Diamanten bis Ende des 19. Jahrhunderts abgebauten Achatkugeln (Drusen), in denen Bergkristalle eingeschlossen sind.[33]

Schloss Hubertusburg

siehe hierzu Hubertusburg

Wermsdorf

siehe hierzu Wermsdorf

Wermsdorfer Forst

siehe hierzu Wermsdorfer Forst

Vereine

Spielmannszug Mutzschen

Der Spielmannszug wurde 1922 gegründet. Ab 1939 bis 1945 wurde ein Auftrittsverbot erteilt. 1947 wurde wieder mit dem Übungsbetrieb begonnen. Der Zug besteht aus 40 aktiven Mitgliedern. Das Repertoire reicht von Marschmusik bis hin zu Unterhaltungstiteln und lateinamerikanischen Rhythmen. Nachwuchs rekrutiert sich der Verein aus einem eigenen Nachwuchsspielmannszug. 2008 traten aus dem Zug eine Reihe Trommler hervor, welche eine eigene Drumshow aufführten. Um stetigen Nachwuchs zu bekommen hat der Verein mit den Schulen in der Umgebung das Projekt Musifanten ins Leben gerufen.[34]

Verein der Campingfreunde Mutzschen-Roda

1927 wurde am Langen Rodaer See das Naturbad Mutzschen-Roda gegründet. Ab 1960 gab es am Naturbad einen Zeltplatz. 1999 übergab die Stadt Mutzschen den Dauercampern die Anlage, damit sie diese in Eigenregie weiterführen konnten. Daraus gründete sich im gleichen Jahr der Verein der Campingfreunde Mutzschen-Roda.[35]

Boxen Mutzschen seit 1948 SV Einheit Mutzschen

1948 wurde der Boxverein gegründet. Er führt regelmäßig das Manfred Bergmann Gedenkturnier zum Gedenken an den Mutzschener Boxer durch. 2010 war der Verein Sachsenmeister zum vierten Mal in Folge.[36]

Gedenkstätten

  • Gedenktafel an der Friedhofsmauer für Opfer der Völkerschlacht von Leipzig. Die Verwundeten waren im Lazarett der Hubertusburg verstorben und wurden von Mutzschener Bauern in Massengräbern bestattet.
  • Grabstätte mit Grabstein auf dem Friedhof zur Erinnerung an fünf unbekannte Häftlinge, die Opfer eines Todesmarsches vom Stalag VIII C aus Sagan in Richtung Grimma waren.

Partnergemeinde

Literatur

  • Konrad Haumann: Mutzschen, ein vergessenes (romantisches) Kleinstadtidyll. In: Mitteilungen des Landesverein Sächsischer Heimatschutz. Band XIV, Heft 1–2/1925, Dresden 1925, S. 1–8.
  • Rudolf Priemer: Mutzschen – über und unter den Dächern einer 900jährigen Stadt. aus: Der Rundblick. 1981, S. 47 In: Manfred Müller: Das war der Rundblick, 1954–1990. Sax Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-054-8, S. 312.
  • Karlheinz Blaschke: Die Stadt Mutzschen. In: Der Rundblick. 28, 1981, S. 44–46. (Wiederabdruck in: Peter Johanek (Hrsg.) unter Mitarbeit von Uwe John: Stadtgrundriß und Stadtentwicklung. Forschungen zur Entstehung mitteleuropäischer Städte. Ausgewählte Aufsätze von Karlheinz Blaschke. (= Städteforschung : Reihe A, Darstellungen Bd. 44). Böhlau, Köln/ Weimar/ Wien 1997, ISBN 3-412-06897-7, S. 276–282. (2., unveränderte Auflage. ebd. 2001, ISBN 3-412-02601-8))
  • Cornelius Gurlitt: Mutzschen. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 20. Heft: Amtshauptmannschaft Grimma (2. Hälfte). C. C. Meinhold, Dresden 1898, S. 180.

Weblinks

  • Mutzschen im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
 Commons: Mutzschen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Motzschen in der Topographia Superioris Saxoniae (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Theodor Frings: Leipziger Studien Theodor Frings zum 70. Geburtstag. M. Niemeyer, Leipzig 1957, S. 104.
  2. Jutta Barthel: Siegelschneider ließen mitunter ihrer Phantasie freien Lauf. Warum sich der Graureiher im Stadtwappen von Mutzschen eingenistet hat. Leipziger Volkszeitung, Muldentaler Kreiszeitung, Grimma, 4. Oktober 2002, S. 32.
  3. Karlheinz Blaschke 1981; Gerhard Billig 1989.
  4. Die von Karlheinz Blaschke aufgestellte These, wonach die älteste Burg auf dem Kirchberg zu suchen und erst "zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Geländesporn über dem Mutzschener Wasser eine neue Burg errichtet worden" sei, erscheint angesichts der archäologischen Funde wenig wahrscheinlich. Mindestens genauso oft wie in der eigentlichen Burg lagen die Burgwardkirchen in den Vorburgen, so etwa in Rochlitz. Seine Argumentation anhand des auf die Kirche zielenden Straßenverlaufes ist wenig schlüssig, zumal wenn dort die Vorburg als wirtschaftliches Zentrum zu lokalisieren ist.
  5. Walter Schlesinger 1962 bezeichnete sie als Königskirche. Karlheinz Blaschke als eine „typische Burgwardkirche mit einer großen Pfarrei, zu der noch im 16. Jh. 11 Dörfer gehörten.“
  6. Codex Diplomaticus Saxoniae Regiae I A 1, S. 341 f. Nr. 151. Online-Edition: http://codex.isgv.de/codex.php?band=cds1a1&f=&a=b&s=342 . Regesta Imperii online-Ausgabe http://www.regesta-imperii.de/fileadmin/user_upload/downloads/heinrich-4.pdf S. 346.
  7. Susanne Baudisch: Lokaler Adel in Nordwestsachsen. Die Siedlungs- und Herrschaftstrukturen vom späten 11. bis zum 14. Jahrhundert. Böhlau Verlag, Köln 1999, ISBN 3-412-02599-2, S. 147. (online) , abgerufen am 27. März 2011
  8. 8,0 8,1 Blaschke 1981
  9. Codex Diplomaticus Saxoniae Regiae II, 1, S. 70–72 Nr. 74, hier S. 72 Z. 1. Online-Edition: http://codex.isgv.de/codex.php?band=cds2_01&f=&a=b&s=072
  10. Urkunde Nr. 1848 im Hauptstaatsarchiv Dresden.
  11. Codex Diplomaticus Saxoniae Regiae II 15, S. 229 f. Nr. 327, hier S. 330 Z. 14. Online-Edition: http://codex.isgv.de/codex.php?band=cds2_15&f=&a=b&s=230
  12. Blaschke 1981; Hauptstaatsarchiv Dresden, Cop. 25, Bl. 42.
  13. Blaschke 1981 nach Landsteuerregister 347, Blätter 2 ff. von 1551 im Hauptstaatsarchiv Dresden.
  14. Blaschke 1981 nach Rep. Ia Nr. 705 und 1359 im Hauptstaatsarchiv Dresden.
  15. Blaschke 1981 nach Steuer-Anschlag Mutzschen 1688, Rep. Ia Nr. 3206 im Hauptstaatsarchiv Dresden.
  16. 16,0 16,1 16,2 keine Angabe: Mutzschener Heimatblätter. Heft Nr. 1, Stadtverwaltung Mutzschen, 1999, S. 6 ff.
  17. Gesine Sommer: Mutzschen. Gewerbegebiet Mutzschen. Amt für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung, Borna, keine Angabe, (PDF, 820kB), (online ), abgerufen am 28. März 2011.
  18. Haig Latchinian: Mutzschens Anwalt: Heinrich Schubert muss Urteile akzeptieren. Der 88-Jährige hat sich längst verrannt. Leipziger Volkszeitung, Muldentaler Kreiszeitung, Grimma, 30. August 2006, S. 10.
  19. Silke Hoffmann: Mutzschens Bürgermeister nach der Dubai-Reise. Bin exakt zwei Monate jünger als die Emirate. Leipziger Volkszeitung, Muldentaler Kreiszeitung, Grimma, 18. Juni 2005, S. 10.
  20. keine Angabe: FNO der Stadt Mutzschen. Information der Landesdirektion Leipzig, des Freistaates Sachsens, (online ), abgerufen am 28. März 2011.
  21. Haig Latchinian, Andreas Läbe: Kleinste Stadt Sachsens punktet vor allem durch ihre rastlosen Originale Mutzschen. made in Muldental. Mutzschen mit besonderem „Vatchen“. Leipziger Volkszeitung, Muldentaler Kreiszeitung, Grimma, 26. September 2009, S. 20.
  22. Haig Latchinian: Ein Hauch Antike in Mutzschen. LVZ-online, Muldentaler Kreiszeitung, Grimma, 8. Juli 2010, (online ),abgerufen am 28. März 2011.
  23. Haig Latchinian: Grundschulstandort "nicht bestätigt": Stadtväter reagieren empört und berufen Sondersitzung ein. In Mutzschen kocht die Volksseele. Leipziger Volkszeitung, Muldentaler Kreiszeitung, Grimma, 3. April 2011, S. 22.
  24. Martin Brecht: Pietismus und Neuzeit. Band 13. Vandenhoeck & ruprecht, Göttingen, 1988, (online ), ISBN 3-525-55885-6, S. 107, abgerufen am 28. März 2011.
  25. Matthias Weismann: Mutzschen. Informationen zur Geschichte der Kirchgemeinde Mutzschen auf der Internetseite Kreuzfidel. Kirche im Leipziger Land., keine Angabe, (online (Memento vom 2. Mai 2009 im Internet Archive)), abgerufen am 28. März 2011.
  26. 26,0 26,1 Eckart Säuberlich: Erste urkundliche Erwähnung stammt aus einem Lehnsbrief des Kurfürsten Johann Friedrich I. aus dem Jahr 1533. 50 Jahre Wiederanstau Göttwitzsee bei Mutzschen. Leipziger Volkszeitung, Muldentaler Kreiszeitung, Grimma, 8. März 2010, S. 10.
  27. Helmut Schaar: Mutzschen. Bäuerin mit Kalb. Bildinformation im Bundesarchiv, Berlin, Aufnahme vom 7. November 1960, (online ), abgerufen am 28. März 2011.
  28. Martin Stolzenau: Mutzschener Paul Gotthelf Kummer schuf die erste wirksame Buchhändlervereinigung. Kampf gegen den Raubdruck. Leipziger Volkszeitung, Muldentaler Kreiszeitung, Grimma, 15. Februar 2010, S. 22.
  29. Lexikon Kursächsische Postmeilensäulen. Transpress, Verl. für Verkehrswesen, Berlin 1989, ISBN 3-344-00264-3, S. 312.
  30. Sabine Kluge-Lau: Storchenchronik. Internetauftritt der Stadt Mutzschen, 2007, (online (Memento vom 17. Februar 2012 im Internet Archive)), abgerufen am 28. März 2011.
  31. Haig Latchinian: Zum 300-jährigen Jubiläum des Schlosses ist am 30. August der sensationelle Mutzschener Münzfund zu bestaunen. Stadtmuseum wird nun erst recht zur Schatzkammer. Leipziger Volkszeitung, Muldentaler Kreiszeitung, Grimma, 26. August 2003, S. 20.
  32. Landesmuseum für Vorgeschichte. Der Münzfund von Mutzschen. aus: Blick ins Museum. Mitteilungen aus den Staatlichen Wissenschaftlichen Museen, Landesmuseum für Vorgeschichte, Dresden 1977.
  33. Carl Friedrich Naumann, Bernhard von Cotta: Erläuterungen zu der geognostischen Charte des Königreiches Sachsen. Arnoldische Buchhandlung, Dresden 1836, (online ), S. 111, abgerufen am 28. März 2011.
  34. Sebastrian Wündrich: Die Entwicklung unseres Spielmannszuges. Informationen zur Geschichte auf der Internetseite des Vereins, 2011, (online ), abgerufen am 28. März 2011.
  35. Klaus-Günther Deininger: Geschichte. Informationen zur Geschichte auf der Internetseite des Vereins, 2011, (online ), abgerufen am 10. Mai 2014.
  36. Werner Orban: Erfolge. Presse. Informationen zur Geschichte auf der Internetseite des Vereins, 2011, (online ), abgerufen am 28. März 2011.

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