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Munții Șureanu


Munții Șureanu
Mühlbacher Gebirge

Das Șureanu-Gebirge in den Südkarpaten in Rumänien

Der Vârfu lui Pătru Gipfel vom Oașa Mare-See aus gesehen

Höchster Gipfel Vârfu lui Pătru (2130 m )
Lage in den Kreisen Alba und Hunedoara, Siebenbürgen, Rumänien
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Munții Șureanu oder das Șureanu-Gebirge, auch Munții Cugirului genannt,[1] (deutsch Mühlbacher Gebirge; ungarisch Kudzsiri-havasok ) ist ein Gebirgszug der Gebirgsgruppe Șureanu-Parâng-Lotrului im Mittleren Teil der Transsilvanischen Alpen in Rumänien.

Geographie

Im Süden der Kreise Alba und Hunedoara gelegen, grenzt das Șureanu-Gebirge im Norden an die Mühlbacher Berge im historischen Unterwald des Siebenbürgischen Beckens, im Osten an das Zibinsgebirge (rumänisch Munții Cibin ), von welchem das Șureanu-Gebirge durch den Sebeș (Mühlbach) – ein linker Zufluss des Mureș (Mieresch) – getrennt wird. Im Süden grenzt das Șureanu-Gebirge an das Parâng-Gebirge und der Petroschener-Senke, im Südwesten an das Retezat-Gebirge (Munții Retezat) getrennt durch das Tal des Flusses Strei (Strell), welcher in nördliche Richtung bei Simeria (Fischdorf) in den Mureș mündet.

Der höchste Punkt des Șureanu-Gebirges ist der 2130 m hohe Vârfu lui Pătru-Gipfel (). Weitere Erhebungen sind der Șureanu-Gipfel(2059 m), der Cârpa-Gipfel(2012 m) u. a.

Flüsse und Seen

  • Einige der Flüsse im Gebirge sind, der Strei mit seinen Quellbächen Pârâul Cald und Pârâul Rovinei, der Jiul de Est (Östliche Jiu) – ein Zufluss des Jiu –, zwischen Parâng- und Șureanu-Gebirge, der Orăștie (oder auch Râul Grădiștea genannt), der Sibișel (ein Zufluss des Orăștie), der Cugir (ein Zufluss des Mieresch), der Râul Mare (ein Zufluss des Cugir), der Luncani (ein Zufluss des Strei), u.v.a.
  • Im Mühlbacher Gebirge befinden sich die Stauseen Tău() und Oașa,() wobei letzterer bei 1255 m über dem Meeresspiegel gelegen, mit dem 91 Meter hohen Staudamm und einem Volumen von ca. 136 Mio. m³ Wasser, der größere ist.[2] Der Canciu-Stausee() am Râul Mare-Fluss und der Șureanu-See().

Orte und Verkehr

Einige der Orte in der Region sind die Stadt Petroșani (Petroschen), die Kleinstädte Cugir (Kudschir) und Petrila, die Gemeinden Săsciori (Schweis), Șugag (Schugag), Baru (Gross-Elephant), Pui (Hühnendorf), Orăștioara de Sus (Ober-Brooserbach), u. a.

Im Osten des Șureanu-Gebirges, entlang des Mühlbachs führt die Nationalstraße (Drum național) DN 67C – die so genannte Transalpina –,[3] Teil des rumänischen Nationalstraßennetzes, diese ist jedoch nicht durchgehend asphaltiert. Im Süden führt die Nationalstraße (Drum național) DN 7A, im Südwesten sowie im Westen die Europastraße 79 und die Bahnstrecke Simeria–Petroșani.

Sehenswürdigkeiten

  • Das Naturreservat Grădiștea Muncelului - Cioclovina
  • Die Höhlen Cioclovina (430 m lang, mit Tropfsteingebilden),[2] Șura Mare,[4], Peștera Bolii u.v.a.
  • Sarmizegetusa Regia, archäologische Stätte der antiken Hauptstadt der Daker

Einzelnachweise

  1. Valentin Chirosca: ‘’Wo ist das Tal des Cugir?’’, abgerufen am 22. Februar 2012 (rumänisch)
  2. 2,0 2,1 Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.
  3. Die Nationalstraße 67C in den Südkarpaten
  4. Bild des Eingangs der Höhle

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Munții Șureanu (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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