Mucia Tertia - LinkFang.de





Mucia Tertia


Mucia Tertia (* um 100 v. Chr.; † nach 31 v. Chr.) war eine römische Matrona im 1. Jahrhundert v. Chr.

Sie war die Tochter von Quintus Mucius Scaevola, des Pontifex Maximus, der im Jahr 82 v. Chr. von Marius’ Anhängern getötet wurde. Ihre Mutter Licinia ließ sich von ihrem Vater scheiden, um Quintus Caecilius Metellus Nepos zu heiraten, ein Skandal, der in mehreren Quellen erwähnt wird. Ihr Name, Mucia Tertia, legt nach den römischen Namenskonventionen für Frauen nahe, dass sie die dritte Tochter war. Mucia hatte zwei jüngere Brüder aus der zweiten Ehe ihrer Mutter (siehe Caecilius Metellus).

Mucia war in erster Ehe verheiratet mit dem jüngeren Marius, Konsul im Jahr 82 v. Chr. Dies war in der Zeit des Bürgerkriegs, als Sulla eine Armee bereithielt, um auf Rom zu marschieren, und seine Gegner einen charismatischen Anführer suchten. Der jüngere Marius war zwar nicht als talentierter General in Erscheinung getreten, trug aber den Namen seines Vaters Gaius Marius. Sulla gewann den Krieg, der jüngere Marius tötete sich selbst, und Mucia war kinderlose Witwe. Den römischen Gesetzen zufolge durfte sie nicht erneut heiraten.

Wenig später änderte Sulla, nun Diktator, seine Ansicht insbesondere hinsichtlich der jungen Witwe. Er benötigte die Unterstützung des Pompeius und arrangierte dazu um 81 v. Chr. dessen Ehe mit Mucia. Pompeius und Mucia hatten drei Kinder: Gnaeus Pompeius den Jüngeren, die Tochter Pompeia (die mit Faustus Cornelius Sulla verheiratet wurde) und Sextus Pompeius.

Zwischen 76 v. Chr. und 61 v. Chr. war Pompeius die meiste Zeit nicht in Rom. Er führte den Feldzug in Hispanien gegen Sertorius, im Mittelmeer den Krieg gegen die Piraten, im Osten gegen Mithridates VI. von Pontus. Bei seiner endgültigen Rückkehr ließ er sich von Mucia scheiden, nach Ciceros persönlicher Korrespondenz wegen Ehebruch, angeblich mit Caesar.[1] Mucia heiratete daraufhin Marcus Aemilius Scaurus den Jüngeren, den Bruder von Aemilia Scaura.

39 v. Chr. soll sie zwischen ihrem Sohn Sextus Pompeius und Octavian vermittelt haben. Der spätere Kaiser behandelte sie Quellen gemäß mit großem Respekt. Sie lebte mindestens bis zur Schlacht bei Actium (31 v. Chr.),[2] nach der sie Octavian erfolgreich um Gnade für ihren Sohn Marcus Aemilius Scaurus III. bat, der sich Marcus Antonius angeschlossen hatte.

Anmerkungen

  1. Plutarch: Caesar 50
  2. Quellenangabe in: William SmithMucia, With the epithet tertia 2) . In: William Smith (Hrsg.): Dictionary of Greek and Roman Biography and Mythology. C. Little and J. Brown, Boston 1870, Band 2, S. 1117, online auf ancientlibrary.com (englisch)


Kategorien: Gnaeus Pompeius Magnus | Pompeianer | Geboren im 2. oder 1. Jahrhundert v. Chr. | Gestorben im 1. Jahrhundert v. Chr. | Römer | Frau

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