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Moxa


Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Moxa in Thüringen. Zur gleichnamigen alternativmedizinischen Behandlungsform siehe Moxibustion, das Unternehmen gleichen Namens findet sich unter Moxa (Unternehmen).
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Saale-Orla-KreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Ranis-Ziegenrück
Höhe: 430 m ü. NHN
Fläche: 4,67 km²
Einwohner: 81 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner je km²
Postleitzahl: 07381
Vorwahl: 036483
Kfz-Kennzeichen: SOK, LBS, PN, SCZ
Gemeindeschlüssel: 16 0 75 069
Adresse der Verbandsverwaltung: Pößnecker Str. 2
07389 Ranis
Webpräsenz: www.vg-ranis-ziegenrueck.de
Bürgermeisterin: Karin Knoll
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Moxa ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Ranis-Ziegenrück im thüringischen Saale-Orla-Kreis.

Lage

Moxa liegt im Südostthüringer Schiefergebirge. Die nach Westen vorgelagerten Hügel und Anhöhen zur Saaletalsperre sind bewaldet. Südlich liegt die Stadt Ziegenrück und nördlich Pößneck. Moxa ist verkehrsmäßig gut angebunden. Die Landesstraßen 1102, 1104 und 1100 erfassen das Dorf.

Geschichte

Erstmals urkundlich belegt ist Moxa im Jahre 1295.[2] Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Dorf durch einen Brand vollkommen zerstört. Auch die mittelalterliche Sornitzburg, rechts des Weges nach Ziegenrück liegend, wurde 1640 verwüstet (Sornitz). Das Dorf wurde anschließend oberhalb des ehemaligen Siedlungsplatzes in der Form eines Anger-Platzdorfes neu aufgebaut. Die Stelle der Wasserburg wurde 1884 in einen Teich umgewandelt.[3] Der Name Moxa ist sorbischen Ursprungs und änderte sich im Laufe der Jahre von Mugczow oder Moxzow zur heutigen Schreibweise Moxa. Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Ziegenrück und kam nach dessen auf dem Wiener Kongress beschlossenen Abtretung an den preußischen Landkreis Ziegenrück, zu dem der Ort bis 1945 gehörte.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1994: Stand jeweils 31. Dezember):

  • 1933: 132[4]
  • 1939: 134[4]
  • 1994: 94
  • 1995: 101
  • 1996: 95
  • 1997: 90
  • 1998: 89
  • 1999: 89
  • 2000: 87
  • 2001: 89
  • 2002: 88
  • 2003: 93
  • 2004: 94
  • 2005: 92
  • 2006: 92
  • 2007: 87
  • 2008: 88
  • 2009: 86
  • 2010: 86
  • 2011: 86
  • 2012: 89
  • 2013: 88
  • 2014: 83
Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Wappen

Die Gemeinde Moxa führt ein eigenes Wappen mit folgender Blasonierung:[5] „Auf dem Wappen ist eine kräftig gewachsene Fichte in grün abgebildet. Der Hintergrund des Wappens ist oberhalb der Wellenlinie, die den Waldboden darstellt, geviertelt. Die gegenüberliegenden Flächen sind von gleicher Farbgebung. Die rechte obere und die linke untere Fläche ist schwarz, die linke obere und die rechte untere Fläche ist silbern. Der Hintergrund im Wurzelbereich ist weiß.“

Flagge

Die Gemeinde führt keine eigene Flagge, sondern bedient sich der Flagge des Landes Thüringen.[6]

Bildung

Am Rande des Ortes befinden sich das Geodynamische Observatorium Moxa der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie das Zentrum für die Ingenieuranalyse von Erdbebenschäden der Bauhaus-Universität Weimar. Hier werden Aufzeichnungen über Erdbeben auf der ganzen Welt geführt und ausgewertet.

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik  (Hilfe dazu).
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer bis 1300. Verlag Rockstuhl 2001, ISBN 3-934748-58-9, S. 43
  3. Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätzet. Jenzig-Verlag 2001, S. 235, ISBN 3-910141-43-9
  4. 4,0 4,1 http://www.verwaltungsgeschichte.de/ziegenrueck.html
  5. Hauptsatzung der Gemeinde Moxa vom 12. August 2003 § 3 Abs. 1 (MS Word; 46 kB)
  6. Hauptsatzung der Gemeinde Moxa vom 12. August 2003 § 3 Abs. 2 (MS Word; 46 kB)

Weblinks

 Commons: Moxa  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Moxa | Ort im Saale-Orla-Kreis | Gemeinde in Thüringen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Moxa (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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