Moosbach (Oberösterreich) - LinkFang.de





Moosbach (Oberösterreich)


Moosbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau am Inn
Kfz-Kennzeichen: BR
Hauptort: Waasen
Fläche: 19,05 km²
 :
Höhe: 403 m ü. A.
Einwohner: 972 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 51 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 5271, 4952 (Weng i.I.), 5272 (Treubach)
Vorwahl: 07724
Gemeindekennziffer: 4 04 24
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
5271 Moosbach
Moosbach 21
Website: www.moosbach.at
Politik
Bürgermeister: Johann Scharf (FPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
8
4
1
Lage der Gemeinde Moosbach im Bezirk Braunau am Inn
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Moosbach ist eine Gemeinde mit 972 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ) im Innviertel in Oberösterreich.

Geografie

Lage und Landschaft

Die Gemeinde Moosbach befindet sich etwa 25 Kilometer westlich von Ried im Innkreis und 10 Kilometer südöstlich von Braunau am Inn. Sie liegt am Westrand des Inn- und Hausruckviertler Hügellands, zwischen Inntal im Norden, Mattigtal im Westen und Kobernaußerwald im Süden.

Das Gemeindegebiet umfasst das untere Moosbachtal, wo es sich über 7½ Kilometer vom flachen Norden, der schon zur Raumeinheit Inntal gehört, nach Süden zieht, schon in die Raumeinheit Hausruck und Kobernaußer Wald hinein. Die Ostwestausdehnung beträgt maximal 5 Kilometer, vom Kamm Mattigtal/Moosbachtal an den Ostrand des Schachawalds.

Nachbargemeinden

Weng im Innkreis Altheim
Burgkirchen

Mauerkirchen

Helpfau-Uttendorf Maria Schmolln Treubach

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 16 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Grubedt und Waasen.

Einziger Zählsprengel ist Moosbach.

Geschichte

Der Fund eines Steinbeiles im Gemeindegebiet weist besiedlungsgeschichtlich sehr weit in die Vergangenheit. Die Keltenschanze im Schachawald ist wahrscheinlich latènezeitlich.[2]

In Ranshofener Urkunden tauchen um das Jahr 1070 zum ersten Mal Herren aus Moosbach als Zeugen auf. Sie geben so indirekt Nachricht vom Bestehen des Ortes zu dieser Zeit, die Wurzeln reichen aber sicherlich weiter zurück.

Aus dem 12. Jahrhundert berichten uns die verschiedensten Dokumente von Zuwendungen an einige Klöster, von Kirchenstiftung, aber auch von Exkommunikation als Station im Leben einer edlen Familie von Moosbach. Bewegte Zeiten und daraus resultierende Gefahren für die Bevölkerung haben Schutzeinrichtungen hervorgebracht wie den Erdstall, welcher vor Jahren bei Bauarbeiten im Ortsgebiet entdeckt wurde.

In einer Salzburger Urkunde aus dem Jahr 1196 ist zum ersten Mal ein Pfarrer von Moosbach erwähnt, der dem Bischof von Passau unterstellt war. Der Pfarrbezirk umfasste ursprünglich auch Weng und Mining, welche erst nach der Josephinischen Reform im 18. Jahrhundert selbstständig wurden.

Nach jahrhundertelanger Zugehörigkeit zu Bayern kam das gesamte Innviertel durch den Frieden von Teschen im Jahre 1779 zu Österreich.

Vom Spätmittelalter bis ins Jahr 1848 prägten zwei Mittelpunkte den Ort: Schloss und Hofmark Waasen, mit wechselnden Besitzerfamilien. Waasen ist immer noch die größte Ortschaft der Gemeinde, sowie die Pfarre und Grundherrschaft Moosbachs. Nach Aufhebung der Untertänigkeitsverhältnisse in der Revolution von 1848/49 wurde per 1851 aus den Steuergemeinden Waasen und Grubedt die Ortsgemeinden Moosbach gebildet.

Politik

Der zuständige Gerichtsbezirk ist Braunau am Inn.

Gemeindevertretung

8
4
1

Sitzverteilung seit der Gemeinderatswahl 2015:

Bürgermeister ist Johann Scharf von der FPÖ.

Wirtschaft und Infrastruktur

2011 wurde der Schachawald als Vorrangzonenstandortraum für den Ausbau von Windenergie ausgewiesen. Bisher kam kein tragfähiges Projekt zustande.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe Liste der denkmalgeschützten Objekte in Moosbach

Persönlichkeiten

Literatur

  • Harald Pfleger (Bearb.), u.a.: Landschaftserhebung Gemeinde Moosbach. Endbericht; Reihe Naturraumkartierung Oberösterreich, im Auftrag des Landes Oberösterreich, Naturschutzabteilung – Naturraumkartierung OÖ. Kirchdorf an der Krems 2006 (pdf , landesmuseum.at).

Weblinks

 Commons: Moosbach, Upper Austria  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Schanze , in: Digitaler Oberösterreichischer Kulturatlas (DOKA).
  3. Profit nur für wenige? Gemeinde erteilt geplantem Windkraftwerk Absage. Vier in Moosbach geplante Windräder werden nicht genehmigt. Bericht der OÖ Nachrichten, von Dieter Seitl, zitiert in windstill.at, 19. Juni 2012.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Moosbach (Oberösterreich) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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