Momos - LinkFang.de





Momos


Momos (griechisch Μῶμος) ist gemäß der Theogonie Hesiods einer der vielen Söhne der Nyx und die Personifikation des Tadels und der Schmähsucht, ein Meister scharfzüngiger Kritik, der auch vor den Göttern nicht haltmachte. Seine Entsprechung in der römischen Mythologie ist Querella.

Laut Äsop wählten, nachdem Zeus den Stier, Prometheus den Menschen und Athene das Haus geschaffen hatten, die drei für den Wettstreit ihrer Kunstfertigkeiten Momos als Schiedsrichter. Dieser hatte jedoch an allen Werken etwas auszusetzen: Warum der Stier nicht die Hörner unterhalb der Augen habe, damit er besser sehe, wohin er stößt, warum der Mensch nicht das Herz außen am Körper trage, damit man ihm seine eventuelle Schlechtigkeit ansehe, und warum das Haus nicht Räder habe, damit man sich im Falle eines missleidigen Nachbarn einfacher entfernen könne. Aufgrund von so viel Mäkelei wurde er schließlich von Zeus aus dem Olymp geworfen.

Selbst Aphrodite, an der er sonst nichts auszusetzen fand, schmähte er ob ihrer klappernden Schuhe.[1]

Ikonographie

In der bildenden Kunst wird Momos dargestellt, indem er eine Maske vom Gesicht entfernt, oder mit einer Marotte in der Hand. Die Marotte gilt als Symbol für die Torheit und wird auch als „Narrenzepter“ bezeichnet.

Rezeption

Unter dem Pseudonym Momos verfasste Walter Jens seit 1963 fast wöchentlich Fernsehkritiken für die Wochenzeitung Die Zeit.

Quellen

Literatur

Einzelnachweise

  1. Philostratos, Epist. 37.

Weblinks

 Commons: Momus  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Männliche Gottheit | Griechische Gottheit

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Momos (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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