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Mnichov u Mariánských Lázní


Mnichov

Hilfe zu Wappen
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Karlovarský kraj
Bezirk: Cheb
Fläche: 2782,8965[1] ha
Geographische Lage:
Höhe: 725 m n.m.
Einwohner: 396 (1. Jan. 2016)[2]
Postleitzahl: 354 83
Kfz-Kennzeichen: K (alte CH)
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 3
Verwaltung
Bürgermeister: Jiří Křenčil (Stand: 2007)
Adresse: Mnichov 1
353 01 Mariánské Lázně 1
Gemeindenummer: 554677
Website: www.ou-mnichov.cz
Lageplan

Mnichov (deutsch Einsiedl) ist eine Gemeinde im Okres Cheb, Tschechien. Sie befindet sich 10 km nordöstlich von Mariánské Lázně.

Geschichte

Am 10. Juli 1437 wurde der Ort zur Stadt erhoben.

Jo(b)st von Einsied(e)l, Herr der Burg Teyrzow (Tyrov) und 1460 der Grundherrschaft Pürglitz (Krivoklat) und Kozlan, königlich böhmischer Geheimsekretär des Georg von Podiebrad, später zum Ritter geschlagen, Landrichter von Prag, nach 1474 verstorben, dessen Sohn Heinrich (der Ältere) nannte sich als erster Teyrzowsky von Einsiedel (bei Marienbad).[3]

1549 starb der Ort durch die Pest fast vollständig aus und musste neu besiedelt werden. 1637 erhielt die Stadt die Gerichtsbarkeit. 1727 hat Karl VI. einen Handelsweg von Eger nach Prag durch Einsiedl angeordnet. Die Eigentümer der Kohlengrube in Einsiedl Johann Dietl, Johann Hüttner und Johann Schreyer kauften 1834 die Porzellanfabrik in Chodov (Chodau). Einsiedl gehörte vor 1848 zur Grundherrschaft des Stift Tepl, ab 1850 zum Gerichtsbezirk Tepl und kam 1888 zum Gerichtsbezirk Marienbad.

Wirtschaftliche Entwicklung

Bereits im Mittelalter wurde im Ort Bier gebraut. Daneben gab es etliche Mühlen. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges gab es im Ort eine Bierbrauerei, ein Sägewerk und Spielwarenerzeugung. 1945 und 1946 wurden die deutschsprachigen Bewohner des Ortes im Zuge der Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei enteignet und zum Verlassen des Ortes gezwungen. Einsiedl wechselte den Ortsnamen und lag im Bereich der Grenzbefestigungen der Tschechoslowakei im Kalten Krieg.

Demographische Daten

Einwohner: 1856 (1.137), 1939 (710), 2001 (352)

Sohn des Ortes

  • Gustav Zeidler (1839–1905), deutscher Kommunalpolitiker in Marienbad, Ehrenbürger von Einsiedl

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Mnichov besteht aus den Ortsteilen[4] Mnichov (Einsiedl), Rájov (Rojau) und Sítiny (Rauschenbach i. Kaiserwald), die zugleich Katastralbezirke[5] bilden.

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche des Heiligen Peter und Paul, erbaut 1725,
  • Klosterschule der Schwestern von Notre Dame, früher Mädcheninternat aus dem Jahr 1856, heute renoviert und als Kinderheim verwendet
  • Kirche Himmelfahrt der Jungfrau Maria in Sítiny
  • Kirche der Heiligen Johannes und Paul in Rájov

Bilder

 Commons: Mnichov (Cheb District)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. http://www.uir.cz/obec/554677/Mnichov
  2. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2016 (PDF; 371 KiB)
  3. Roman von Procházka: Genealogisches Handbuch erloschener böhmischer Herrenstandsfamilien, Neustadt an der Aisch 1973, S. 312, Stammfolge Teyrzowsky von Einsiedel ( Teyrzowsky z Enzidle ) mit einer Beschreibung des Wappens, ISBN 3 7686 5002 2
  4. http://www.uir.cz/casti-obce-obec/554677/Obec-Mnichov
  5. http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/554677/Obec-Mnichov

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Mnichov u Mariánských Lázní (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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