Mitteldeutsches Chemiedreieck - LinkFang.de





Mitteldeutsches Chemiedreieck


Mit dem Begriff Mitteldeutsches Chemiedreieck (regional wird nur von Chemiedreieck gesprochen) ist der industrielle Ballungsraum um die Städte Halle (Saale), Merseburg und Bitterfeld im Land Sachsen-Anhalt gemeint. Der Name leitet sich vom vorherrschenden Industriezweig in dieser Region – der Chemie- und erdölverarbeitenden Industrie – ab.

Es wird oft auch vom Chemiedreieck Leuna-Buna-Bitterfeld gesprochen, da diese Standorte die ältesten und prägendsten in der Region sind. Buna steht dabei nicht für eine Stadt Buna, sondern für den ersten synthetischen Kautschuk, der in den eigens errichteten Buna-Werken in Schkopau produziert wurde. Heute produziert Dow Chemical in Schkopau synthetischen Kautschuk, der unter dem Namen BUNA SB vermarktet wird.

Chemiestandorte

Geschichte

Ende der 1950er Jahre wurde der Werbeslogan „Plaste und Elaste aus Schkopau“ eingeführt, um das Produktspektrum der damaligen Chemische Werke Buna zu bewerben. Der Slogan fand sich vor allem auf Werbeplakaten und als Leuchtwerbung. Die wohl bekannteste Leuchtwerbung war an einem Turm am nördlichen Brückenkopf der Elbebrücke Vockerode im Zuge der Transitstrecke Berlin – Hof (jetzige Bundesautobahn 9) angebracht.

Der teilweise Erhalt der Standorte nach 1990 durch die Treuhandanstalt erforderte hohe Investitionen von ca. 1 Million DM pro Arbeitsplatz und war politisch umstritten, vor allem weil die Forschungs- und Entwicklungspotenziale der Region als verschlissen galten. Für den Standorterhalt sprach aus Sicht der Politik wie der damaligen IG Chemie-Papier-Keramik die Tatsache einer „chemieerfahrenen“ Belegschaft bzw. Anwohnerschaft.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Minister für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt (Hg.): Der Transformationsprozess der großchemischen Industrie in Sachsen-Anhalt, Bd. 4 der Reihe „Forschungsberichte zum Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt“, Magdeburg 1994; sowie Fischer, J. / H.-J. Weißbach: Die Rolle der Forschung und Entwicklung im Transformationsprozeß und der Verlauf der Beschäftigung in den FuE-Abteilungen der großchemischen Industrie Sachsen-Anhalts 1989–1993. SAMF-Arbeitspapier 4-1994

Weblinks


Kategorien: Chemische Industrie

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Mitteldeutsches Chemiedreieck (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.