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Mikropartikel


Unter Mikropartikeln versteht man in der Physik und Biologie kleinste Teilchen mit Durchmessern unter einem Millimeter.

Mikropartikel kommen in der belebten Natur z. B. als Abschnürungen von Biomembranen im Inneren der Zelle vor. Je nach Funktion werden diese als Lysosomen, Endosomen, Mikrokörperchen, Peroxisomen oder Mikrosomen bezeichnet. Eine besondere Bedeutung haben nach außen durch Abschnürung der Zellmembran abgegebene Mikropartikel, z. B. die endothelialen Mikropartikel. Als nicht-biologische Mikropartikel werden u. a. auch bestimmte Aerosole bezeichnet (Sand- und Staubpartikel), die als Bestandteil der Luft als Feinstaub von großem Interesse sind. Die Mikropartikel im Größenbereich von 0,5 bis 5 µm vermögen besonders effizient in die Alveolen der Lunge einzudringen, während kleinere Nanopartikel eher wieder ausgeatmet und größere Partikel von der Nasenschleimhaut und dem Flimmerepithel der Bronchien zurückgehalten werden.

Mikropartikel können auch für technische und pharmazeutische Anwendungen künstlich hergestellt werden. Sind diese von einer lipidhaltigen Membran umgeben, so spricht man z. B. von Liposomen. Feste Mikropartikel aus Gummi, Polystyren, Glas und verschiedenen Metallen wie Gold, Silber und Kupfer finden eine große Anwendung bei technischen Verfahren und in der medizinischen Diagnostik. Dabei werden die spezifischen Oberflächeneigenschaften der Mikropartikel genutzt, um bestimmte Stoffe an die Partikel-Oberfläche zu binden (z. B. Antikörper). Diese breite Anwendung liegt auch darin begründet, dass Mikropartikel im Vergleich zu Partikeln im Millimeterbereich eine sehr große Oberfläche bei kleinem Stoffvolumen aufweisen und technisch einfach herzustellen sind.


Kategorien: Physikalische Chemie | Zellbiologie

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