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Michela Figini


Michela Figini
Nation Schweiz Schweiz
Geburtstag 7. April 1966
Geburtsort Prato
Größe 168 cm
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G,
Riesenslalom, Kombination
Verein SC Airolo
Status zurückgetreten
Karriereende Februar 1990
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × 1 × 0 ×
Weltmeisterschaften 1 × 2 × 0 ×
Junioren-WM 0 × 0 × 1 ×
 Olympische Winterspiele
Gold Sarajevo 1984 Abfahrt
Silber Calgary 1988 Super-G
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Gold Santa Caterina 1985 Abfahrt
Silber Crans-Montana 1987 Abfahrt
Silber Crans-Montana 1987 Super-G
 Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Bronze Sestriere 1983 Riesenslalom
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 21. Januar 1983
 Weltcupsiege 26
 Gesamtweltcup 1. (1984/85, 1987/88)
 Abfahrtsweltcup 1. (1984/85, 1986/87,
1987/88, 1988/89)
 Super-G-Weltcup 1. (1987/88)
 Riesenslalomweltcup 1. (1984/85)
 Slalomweltcup 28. (1984/85)
 Kombinationsweltcup 2. (1984/85)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 17 5 3
 Super-G 3 2 3
 Riesenslalom 2 2 4
 Kombination 4 0 1
 

Michela Figini (* 7. April 1966 in Prato) ist eine ehemalige Schweizer Skirennfahrerin.

Biografie

1983 gewann Michela Figini an der Ski-Junioren-WM in Sestriere die Bronzemedaille im Riesenslalom, wofür die Stiftung Schweizer Sporthilfe sie als Schweizer Nachwuchsathletin des Jahres 1983 auszeichnete. In den 1980er Jahren zählte die Spezialistin für die schnellen Disziplinen zu den stärksten Skirennläuferinnen. So gewann sie 26 Einzelrennen, davon 17 Abfahrtsläufe, 1985 und 1988 den Gesamtweltcup und viermal den Einzelweltcup in der Abfahrt sowie je einmal den Super-G- und den Riesenslalomweltcup.

Bei den Weltmeisterschaften holte sie 1985 in Santa Caterina in der Abfahrt Gold, zwei Jahre später gewann sie bei den Weltmeisterschaften in Crans-Montana die Silbermedaille in der Abfahrt und im Super-G.

Die Krönung ihrer Laufbahn war der Sieg in der Abfahrt bei den Olympischen Spielen 1984 in Sarajevo, wo sie Maria Walliser und Olga Charvátová knapp auf den zweiten und dritten Platz verweisen konnte. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Calgary gewann sie im Super-G hinter Sigrid Wolf die Silbermedaille. Nach Differenzen mit Jan Tischhauser, dem Schweizer Nationalmannschaftstrainer, trat sie 1990 zurück.

Heute lebt Figini, die nach ihrer Karriere auch als TV-Kommentatorin tätig war[1], in Lugano. Aus der ersten Ehe mit dem Italiener Ivano Camozzi, einem ehemaligen Skirennläufer der 1980er Jahre, stammen zwei Kinder.

Erfolge

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

Juniorenweltmeisterschaften

Weltcupwertungen

  • Saison 1983/84: 5. Gesamtwertung, 5. Abfahrtswertung, 5. Kombinationswertung, 6. Riesenslalomwertung
  • Saison 1984/85: 1. Gesamtwertung, 1. Abfahrtswertung, 1. Riesenslalomwertung, 2. Kombinationswertung
  • Saison 1985/86: 6. Gesamtwertung, 3. Kombinationswertung, 6. Abfahrtswertung, 6. Riesenslalomwertung, 10. Super-G-Wertung
  • Saison 1986/87: 5. Gesamtwertung, 1. Abfahrtswertung, 5. Riesenslalomwertung
  • Saison 1987/88: 1. Gesamtwertung, 1. Abfahrtswertung, 1. Super-G-Wertung, 10. Riesenslalomwertung
  • Saison 1988/89: 3. Gesamtwertung, 1. Abfahrtswertung, 5. Super-G-Wertung, 5. Kombinationswertung
  • Saison 1989/90: 8. Gesamtwertung, 3. Abfahrtswertung

Weltcupsiege

Figini gewann 26 Weltcuprennen, davon 17 Abfahrten, 3 Super-G, 2 Riesenslaloms und 4 Kombinationen. Dazu kamen 9 zweite Plätze und 11 dritte Plätze.

Abfahrt

Datum Ort Land
28. Januar 1984 Megève Frankreich
9. Januar 1985 Bad Kleinkirchheim Österreich
10. Januar 1985 Bad Kleinkirchheim Österreich
20. Januar 1985 Saint-Gervais Frankreich
12. Dezember 1986 Val-d’Isère Frankreich
16. Januar 1987 Pfronten Deutschland
8. März 1987 Nakiska Kanada
11. Dezember 1987 Leukerbad Schweiz
14. Januar 1988 Zinal Schweiz
12. März 1988 Rossland Kanada
2. Dezember 1988 Val-d’Isère Frankreich
12. Januar 1989 Grindelwald Schweiz
13. Januar 1989 Grindelwald Schweiz
18. Februar 1989 Lake Louise Kanada
19. Februar 1989 Lake Louise Kanada
24. Februar 1989 Steamboat Springs USA
27. Januar 1990 Santa Caterina Italien

Super-G

Datum Ort Land
13. Januar 1985 Pfronten Deutschland
12. Dezember 1987 Leukerbad Schweiz
13. März 1988 Rossland Kanada

Riesenslalom

Datum Ort Land
4. Januar 1985 Maribor Jugoslawien
21. Januar 1985 Saint-Gervais Frankreich

Kombination

Datum Ort Land
29. Januar 1984 Saint-Gervais Frankreich
9. Januar 1985 Santa Caterina Italien
8. März 1985 Arosa Schweiz
6. Januar 1986 Maribor Jugoslawien

Weitere Erfolge

  • 4 Schweizer Meistertitel:
    • Abfahrt: 1984, 1985, 1989
    • Riesenslalom: 1988
  • Schweizer Nachwuchsathletin des Jahres 1983

Weblinks

Einzelnachweise

  1. "Sport-Bild & Audi präsentieren die Ski-WM '93 - Alles über die spannenden Rennen vom 3. bis 14. Februar in Morioka (Japan)", Sport-Bild vom 3. Februar 1993, S.31ff, 34


Kategorien: Sportler des Jahres (Schweiz) | Schweizer Meister (Ski Alpin) | Olympiasieger (Ski Alpin) | Weltmeister (Ski Alpin) | Geboren 1966 | Olympiateilnehmer (Schweiz) | Alpiner Skirennläufer (Schweiz) | Schweizer | Frau

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Michela Figini (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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