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Michael Opielka


Michael Opielka (* 1956) ist ein deutscher Sozialwissenschaftler und Hochschullehrer mit den Arbeitsschwerpunkten Sozialökologie und Sozialpolitik. Er lehrt an der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena und leitet des Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung in Berlin.

Leben

Im Jahr 1983 machte Opielka sein Diplom in Erziehungswissenschaften an der Universität Tübingen.

In den 1980er Jahren war Opielka ein sozialpolitischer Vordenker der Grünen, unter anderem von 1983 bis 1987 in der Funktion eines wissenschaftlichen Referenten der Bundestagsfraktion.

1996 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin in Soziologie und habilitierte sich im Jahr 2007 ebenfalls im Fach Soziologie an der Universität Hamburg.

Von 1997 bis 2000 war er Rektor der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft und war zudem an der Universität Bamberg am Staatsinstitut für Familienforschung tätig, sowie im Department of Sociology der University of California in Berkeley.

Seit dem jahr 2000 ist er Professor für Sozialpolitik an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, sowie Geschäftsführer des Institut für Sozialökologie in Königswinter und Lehrbeauftragter an der Universität Bonn.

Von August 2012 bis Juni 2016 war er wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer des Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) in Berlin.

Seine Forschungsschwerpunkte sind Sozialpolitik, Religions- und Wissenssoziologie, Familienforschung, Soziologische Theorie und Kulturtheorie. Mit zahlreichen Büchern und Aufsätzen trägt er zur Sozialreformdiskussion bei. Er vertritt die Forderung nach einem garantierten Grundeinkommen. Er ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Netzwerks Grundeinkommen, Basic Income Earth Network - Deutschland (BIEN).[1]

Schriften (Auswahl)

  • Werte im Wohlfahrtsstaat. Vs Verlag, Wiesbaden, April 2011
  • Kann Liebe Arbeit sein?: Kontroversen um bezahlte Elternschaft (Hs. gemeinsam mit Anja Müller). Vs Verlag, Wiesbaden, April 2011
  • Grundeinkommen und Werteorientierungen. Eine empirische Analyse. (mit Matthias Müller, Tim Bendixen, Jesco Kreft) 2. Aufl., Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2010
  • Das Solidarische Bürgergeld: Analysen einer Reformidee (gem. mit Wolfgang Strengmann-Kuhn und Michael Borchard Hs.). Lucius & Lucius, Stuttgart 2007
  • Sozialpolitik: Grundlagen und vergleichende Perspektiven. rororo, Reinbek 2008
  • Kultur versus Religion?, Bielefeld : Transcript, 2007
  • Gemeinschaft in Gesellschaft, Wiesbaden : VS, Verl. für Sozialwiss. 2006, 2., überarb. Aufl.
  • Bildungsreform als Sozialreform, Wiesbaden : VS, Verl. für Sozialwiss. 2005
  • Grundrente in Deutschland, Wiesbaden : VS, Verl. für Sozialwiss. 2004
  • Sozialpolitik, Reinbek bei Hamburg : Rowohlt-Taschenbuch-Verl., 2004
  • Selbsthilfeförderung durch Selbsthilfekontaktstellen (mit Joachim Braun) , Stuttgart : Kohlhammer, 1992

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Netzwerk Grundeinkommen, Wissenschaftlicher Beirat, Stand 31. Dezember 2012


Kategorien: Hochschullehrer (Alfter) | Hochschullehrer (FH Jena) | Geboren 1956 | Pädagoge (20. Jahrhundert) | Soziologe (21. Jahrhundert) | Soziologe (20. Jahrhundert) | Deutscher | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Michael Opielka (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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