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Michael Eckert


Michael Eckert (* 1949) ist ein deutscher Physiker und Wissenschaftshistoriker am Deutschen Museum.

Eckert studierte Physik an der TU München mit dem Diplom 1976 und wurde 1979 an der Universität Bayreuth in theoretischer Physik promoviert (Modelle für den Sehvorgang wirbelloser Tiere). 1981 bis 1988 war er Mitarbeiter am Deutschen Museum, 1989 bis 1995 Lektor beim Bayerischen Schulbuchverlag, 1995 bis 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ludwig-Maximilians-Universität München und ab 2001 am Deutschen Museum.

Er veröffentlichte eine Biographie von Arnold Sommerfeld (und organisierte eine Ausstellung über ihn am Deutschen Museum), schrieb ein Buch über die Sommerfeld-Schule der Atomphysik und über die Geschichte der Strömungsmechanik, speziell der Schule von Ludwig Prandtl, und befasste sich unter anderem mit Geschichte der Festkörperphysik und der Kernenergiepolitik in Deutschland.

Schriften

  • Arnold Sommerfeld – Atomphysiker und Kulturbote 1868-1951. Eine Biografie. Göttingen: Wallstein-Verlag, 2013 (= Abhandlungen und Berichte des Deutschen Museums, Neue Folge, Bd. 29)
    • Englische Übersetzung: Arnold Sommerfeld : Science, Life and Turbulent Times 1868-1951, Springer 2013
  • Die Bohr-Sommerfeldsche Atomtheorie: Sommerfelds Erweiterung des Bohrschen Atommodells 1915/16. Klassische Texte der Wissenschaft, Springer Verlag 2013
  • Heinrich Hertz. Hamburg: Ellert & Richter Verlag, 2010.
  • The Dawn of Fluid Dynamics. A Discipline between Science and Engineering. Berlin/Weinheim: Wiley-VCH, 2006.
  • Herausgeber mit Karl Märker: Arnold Sommerfeld: Wissenschaftlicher Briefwechsel, Band 1: 1892-1918, Band 2: 1919-1951. Berlin, Diepholz, München: Deutsches Museum, GNT-Verlag, 2000 und 2004.
  • Die Atomphysiker. Eine Geschichte der theoretischen Physik am Beispiel der Sommerfeldschule. Braunschweig/Wiesbaden: Vieweg, 1993.
  • mit Maria Osietzki: Wissenschaft für Macht und Markt. München: C. H. Beck, 1989.
  • Kristalle, Elektronen, Transistoren: Von der Gelehrtenstube zur Industrieforschung, Reinbek: Rowohlt, 1986.
  • mit Willibald Pricha, Helmut Schubert, Gisela Tor: Geheimrat Sommerfeld - Theoretischer Physiker: Eine Dokumentation aus seinem Nachlass. Deutsches Museum, München, 1984.
  • Die Geburt der modernen Atomtheorie. Physik in unserer Zeit, Band 44, 2013, Heft 4.
  • Sommerfeld und die Anfänge der Atomtheorie. Physik in unserer Zeit, Band 26, 1995, S. 21-28.
  • mit Eberhard Bodenschatz: Ein Leben für die Turbulenz. Spektrum der Wissenschaft, Oktober 2013, S. 44-52 (Prandtl).
  • mit Eberhard Bodenschatz: Prandtl and the Göttingen school. In: Peter A. Davidson, Yukio Kaneda, Keith Moffatt, Katepalli R. Sreenivasan (Hrsg.): A Voyage Through Turbulence. Cambridge: Cambridge University Press, 2011, S. 40-100.
  • mit Lillian Hoddeson, Gordon Baym: The development of the quantum mechanical electron theory of metals. Reviews of Modern Physics, Band 59, 1987, S. 287-327 (und in Hoddeson u.a., Out of the crystal maze, Kapitel 2, S. 88–181)
  • mit Helmut Schubert, Gisela Torkar: The Roots of Solid State Physics Before Quantum Mechanics. In: L. Hoddeson, E. Braun, S. Weart und J. Teichmann (Hrsg.): Out of the Crystal Maze. Chapters from the History of Solid-State-Physics. Oxford University Press, New York/Oxford, 1992, S. 3-87.
  • The German Physical Society and „Aryan Physics“. In: Mark Walker und Dieter Hoffmann (Hrsg.): The German Physical Society in the Third Reich: Physicists between Autonomy and Accommodation. Cambridge University Press, 2011, S. 96-125.

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Michael Eckert (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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