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Mesenich


Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Mesenich an der Mosel bei Cochem. Für weitere Bedeutungen siehe Mesenich (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-ZellVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Cochem
Höhe: 95 m ü. NHN
Fläche: 2,98 km²
Einwohner: 297 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 100 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56820
Vorwahl: 02673
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 060
Adresse der Verbandsverwaltung: Ravenéstraße 61
56812 Cochem
Webpräsenz: www.mesenich.de
Ortsbürgermeister: Peter Haase
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Mesenich an der Mosel ist ein Weinort im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Die Ortsgemeinde gehört der Verbandsgemeinde Cochem an. Mesenich ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie

Geographische Lage

Mesenich liegt sechs Kilometer südlich der Stadt Cochem am Unterlauf und im Tal der Mosel. Dieses weitet sich hier auf höchstens 500 Meter auf, die Mesenich gegenüber liegenden steilen Prallhänge erheben sich mehr als 200 Meter über den Fluss. Naturräumlich lässt sich der im Moseltal gelegene Westen des zur Hälfte bewaldeten[2] Gemeindegebiets dem Cochener Krampen zuordnen, das östlich davon liegende Gebiet dem Nordöstlichen Moselhunsrück.

Nachbargemeinden

Mesenich grenzt (im Uhrzeigersinn) an die Ortsgemeinden Ellenz-Poltersdorf (Berührungspunkt), Briedern und Senheim.

Geschichte

Der Ort wurde um 1050 erstmals im Zusammenhang mit einer Schenkung der Polenkönigin Richeza an die Benediktiner-Abtei Brauweiler urkundlich erwähnt. Damals erhielt Mesenich seine erste Kapelle, die am 18. November 1088 vom Trierer Erzbischof Egilbert von Ortenburg dem Patron des Klosters, dem hl. Nikolaus, geweiht wurde. Der spätbarock-klassizistische Brauweiler Hof diente bis Ende des 18. Jahrhunderts auch als Zehnthof. Nach der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Klosterbesitz 1802 verkauft. 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Mesenich besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen

Blasonierung: „In Blau ein nach halbrechts gewandter goldener Bischof mit Mitra und Krummstab mit linksgewandter Schnecke in der Linken, seine rechte Hand einen schwebenden, silbernen Anker segnend, zu seinen Füßen ein silbernes Schildchen, darin ein roter Adler, einen schräglinken wachsenden goldenen Bischofstab belegend.“

Der Bischof ist der hl. Nikolaus, der gesegnete Anker weist auf die Mesenicher Schiffer und Schiffsbauer hin. Das kleine Wappen zu seinen Füßen ist das Wappen der Abtei Brauweiler, die in Mesenich Grund-, Lehns- und Gerichtsherr war.

Das Staatsarchiv Koblenz hatte am 23. Januar 1952 das Wappen gutgeheißen, die Genehmigung wurde am 7. März 1952 vom rheinland-pfälzischen Ministerium des Inneren erteilt. Der Wappenentwurf stammt von Hanns Gutensohn, Koblenz.

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche mit romanischem Kirchturm und barockem Langhaus
  • Brauweiler Hof

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Mesenich

Literatur

  • Alfons Friderichs: Wappenbuch des Kreises Cochem-Zell. Darmstadt 2001, ISBN 3-00-008064-3.
  • Alfons Friderichs: Urkunden & Regesten der Städte und Gemeinden im Kreis Cochem-Zell. Trier 2010, ISBN 978-3-89890-125-3.
  • Alfons Friderichs: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier 2004, ISBN 3-89890-084-3.
  • Ferdinand Pauly: Mesenich an der Mosel. Boppard 1988

Weblinks

 Commons: Mesenich  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Mesenich (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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