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Mercedes-Benz-Pkw


Die Mercedes-Benz-PKW werden vom Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars (MBC) der Daimler AG hergestellt. Dieser Artikel beschreibt Personenkraftwagen, die unter der eingetragenen Handelsmarke Mercedes-Benz angeboten werden. Umgangssprachlich werden diese oft als „Mercedes“ oder „Benz“ bezeichnet.

Geschichte und Allgemeines

Der Name entstand 1926 nach dem Zusammenschluss der Daimler-Motoren-Gesellschaft (Marke Mercedes) mit Benz & Cie. zur Daimler-Benz AG.[1] Mercedes-Benz-Fahrzeuge waren meist im gehobenen Preissegment angesiedelt. An der Massenmotorisierung nach dem Zweiten Weltkrieg war die Marke (neben dem Einsatz als Taxi) nicht beteiligt, etablierte sich jedoch international in der Gehobenen Mittel- und Oberklasse.

Erst mit dem 190er Ende 1982 und der A-Klasse 1997 wurde das Angebot nach unten erweitert. Beide Modelle sind in der jeweiligen Fahrzeugklasse jedoch im oberen Preissegment angesiedelt. Von Mitte der 1980er (Baureihe 124) bis Ende der 2000er Jahre litt das Renommee der Marke vermehrt unter Qualitätsproblemen, welche bei gravierenden Mängeln teilweise zu Rückrufaktionen führten.

Für die Entwicklung gibt es verschiedene Designstudios.[2] Fahrwerk und Karosserie werden im Mercedes-Benz Technology Center des Werkes Sindelfingen entwickelt, wo mehrere hundert Entwickler und Designer tätig sind. In Japan, zwischen Tokio und Yokohama, befindet sich seit 1993 das Mercedes-Benz Advanced Design Center Japan, wo unter anderem der Maybach entwickelt wurde. Im Jahr 1998 wurde in Italien in der Nähe von Como das Advanced Design Studio eröffnet, das auf Interieurgestaltung spezialisiert ist.

Einige Designelemente wurden über viele Jahre beibehalten. So wurde um 1933 mit verschiedenen Modellen ein vertikal zweigeteilter, mit horizontalen Rippen gegliederter Kühlergrill mit dem Mercedesstern auf dem Deckel eingeführt, der bei vielen Modellen lange in unterschiedlich proportionierten Versionen beibehalten wurde (mit Ausnahme seltener Luxusmarken war Mercedes-Benz damit das letzte Unternehmen, das noch serienmäßig Kühlerfiguren einbaute) und heute bei der C-, E- und S-Klasse zu finden ist. 1954 wurde mit dem Flügeltüren-Sportwagen 300 SL ein Kühlergrill mit großem zentralem Mercedesstern und horizontalen Rippen zu beiden Seiten eingeführt, der zunächst den sportlichen Modellen vorbehalten war, ab ca. 2000 jedoch bei immer mehr Typen zu finden ist (wahlweise auch bei C- und E-Klasse). Mit dem SL-Coupé/Roadster von 1971 (R107/C107) wurden gerippte Rücklichter eingeführt, die bis Mitte der 2000er-Jahre in den meisten Modellen zitiert worden waren.

Die größten Konkurrenten auf dem Heimatmarkt sind Audi und BMW.

PKW-Neuzulassungen und Marktanteile in Deutschland

Jahr Einheiten Marktanteil
2014 272.566 09,0 %
2013 277.373 09,4 %
2012 283.006 09,2 %
2011 285.651 09,0 %
2010 281.240 09,6 %
2009 282.527 07,4 %
2008 327.965 10,6 %
2007 327.742 10,4 %
2006 342.768 09,9 %
2005 343.895 10,3 %
2004 360.425 11,0 %
2003 369.099 11,4 %
2002 388.545 11,9 %
2001 406.000 12,1 %

Quelle: Kraftfahrtbundesamt (KBA)

Bezeichnungen

Interne Bezeichnungen

Während alle Fahrzeuge vor dem Zweiten Weltkrieg sowie auch die frühen Nachkriegstypen alleine durch die Modellbezeichnung unterschieden werden konnten (ein 200 unterschied sich grundsätzlich vom 290 oder 320 usw.), war dies nach dem Krieg bald anders. Zwar waren sich alle 170 (V und D sowie S) ähnlich, unterschieden sich aber in baulichen Details.

Es wurde also eine weitere Unterscheidung nötig, die man bereits seit dem Zusammenschluss von Benz und Daimler im Jahr 1926 betrieb. Die interne Bezeichnung „W“ und eine nachfolgende Zahlenkombination war anfangs numerisch geordnet mit W 01, W 02 usw., wurde aber später unsystematisch. So ist beispielsweise der W 110 das Nachfolgemodell des W 120.

Seit 1946 werden alle Mercedes-Benz-PKW-Modelle intern mit dreistelligen Baureihennummern versehen, denen ein Buchstabe vorangestellt wird. Diese Baureihennummern beschreiben eine bestimmte Modellreihe, enthalten im Gegensatz zu den Verkaufsbezeichnungen jedoch keine spezifischen Merkmale des Fahrzeuges.

Die Buchstaben vor der dreistelligen Nummer bedeuten:

Historie der Verkaufsbezeichnungen

Zahlen in den Verkaufsbezeichnungen

Die Verkaufsbezeichnungen von Mercedes-Benz-PKW enthalten meist eine dreistellige Zahl der Form xx0. Früher stand diese Zahl mit wenigen Ausnahmen für ein Zehntel des ungefähren Hubraums in cm³ gemessen. Ein „Mercedes 200“, oft auch „200er“ oder „200er-Mercedes“ genannt, hat daher einen Motor mit etwa 2000 cm³ Hubraum. Heute gibt es meist nur wenig unterschiedliche Hubraumklassen, bei denen die dreistellige Zahl zur Unterscheidung der verschiedenen Leistungen genutzt wird.

Buchstaben in den Verkaufsbezeichnungen

Nachgestellt waren teilweise ein oder mehrere Großbuchstaben, die den Motor oder die Bauform genauer bezeichneten. Beispiele:

Bezeichnungen für Motoren
Bezeichnungen für Bauformen
Weitere Varianten
  • L = verlängerter Radstand
  • S = S-Klasse (ursprünglich Sonder-Klasse)
  • SL = Sport-Leicht
  • SLC = Sport-Leicht-Coupe
  • SLK = Sport-Leicht-Kurz
  • SLR = Sport-Leicht-Rennsport
  • SLS = Sport-Leicht-Super

Beispiele

Ein Modell mit 3,0 Liter Hubraum und Einspritzmotor der Modellreihe W 124 wurde als 300 E bezeichnet, ein gleich motorisiertes Modell des W 126 (S-Klasse) mit 300 SE. Ein Exportmodell des W 126 für den US-Markt, bei dem ein Dieselmotor eingesetzt wurde, trug die Bezeichnung 300 SD. Ein 300 SEL war also ein Fahrzeug mit 3,0 Liter Hubraum (300) der S-Klasse (S) mit Einspritzmotor (E) und verlängertem Radstand (L).

Sonderfälle

Hubraumangaben

Ausnahmen von der Regel gab es vereinzelt für Modelle mit größeren Motoren. Sie trugen die Bezeichnung des kleineren Modells mit nachgestelltem Hubraum in Litern, Beispiel: 240 D 3.0 stand für einen W 115 mit einem Dieselmotor mit 3,0 Litern Hubraum. Unter der Bezeichnung 300 D wäre das besagte Modell numerisch größer als das Oberklasse-Modell 280 SE. Diese Praxis wurde bis Ende der 1980er Jahre angewandt, um Überlappungen der Hubraumangabe in der dreistelligen numerischen Modellbezeichnung bei den einzelnen Fahrzeugklassen zu vermeiden. So gab es auch bei der Baureihe W 111 das Modell 280 SE mit einem 3,5-Liter-V8-Motor und beim W 109 den 300 SEL mit demselben Aggregat und sogar noch eine größere Variante den 6.3. Die Fahrzeuge hießen also folgerichtig 280 SE 3.5, 300 SEL 3.5 oder 300 SEL 6.3. Dasselbe galt für den 450 SEL 6,9 und den 600.

Die Baureihe W 110 verfügte zunächst über einen 190 und einen 190 D, obgleich ersterer tatsächlich ca. 1,9 Liter Hubraum hatte, letzterer aber knapp 2,0 Liter. Jedoch befürchtete man einen Prestigeverlust für den 190 mit Benzinmotor, wenn er einen 200 D mit Dieselmotor an die Seite gestellt bekommen hätte, was nach der Methodik der Verkaufsbezeichnung eigentlich richtig gewesen wäre. Daher wurde die Bezeichnung des Diesel nach unten korrigiert.

Bei der Markteinführung des W 201 im Jahr 1982 wurde dieser als Mercedes 190 vorgestellt, obwohl er mit dem gleichen Hubraum (1997 cm³, also 2,0 Liter) wie der Mercedes 200 (Baureihe 123) ausgestattet war. Die Bezeichnungen Mercedes 190 (Vergasermotor) und Mercedes 190 E (Einspritzmotor) wurden gewählt, um eine Abgrenzung dieser neu eingeführten Mittelklasse zur oberen Mittelklasse zu gewährleisten. 1985 erhielten dann mit der Einführung neuer Motoren alle neuen Mercedes-190-Modelle eine Bezeichnung mit nachgestelltem Hubraum (190 E 1.8, 190 E 2.0, 190 E 2.3, 190 E 2.6, 190 D 2.5, 190 E 2.3-16 und 190 E 2.5-16).

Motorbauarten

Für einige Modelle wurden auch Turbodiesel-Motoren angeboten, so zum Beispiel bei der Baureihe 123 des Typs 300 TD Turbodiesel. Bei diesen Fahrzeugen wurde die Zusatzbezeichnung „Turbodiesel“ auch beim Modellschriftzug am Fahrzeugheck ausgeschrieben, wobei der Turbodiesel-Schriftzug rechts an der Heckklappe angebracht wurde. Bei einem 300 TD bedeutet daher der Zusatz TD nicht, wie oft üblich „Turbodiesel“, sondern T-Modell (T) mit Dieselmotor (D).

Heutige Bezeichnungen

1993 wurden neue Modellbezeichnungen eingeführt. Damit wurde eine Unterteilung der einzelnen Modellreihen in Klassen begründet. Erstes Modell war die E-Klasse mit Bezeichnungen wie E 250 Diesel. Hierbei wird zuerst die Klasse, dann der Hubraum und zuletzt ein eventueller Zusatz wie „L“ für Langversion oder „Diesel“ (später „CDI“) für Diesel genannt. Diese Bezeichnungen gelten noch zur Zeit. Die Hubraumbezeichnungen stimmen bei wenigen Modellen nur noch mit einer Variante des Motors überein, da aus Kostengründen gleiche Motorblöcke für unterschiedlich starke Motoren verwendet werden. Beispielsweise haben die Modelle 200 CDI und 220 CDI in allen Klassen den gleichen Motorblock mit 2148 cm³. Modelle mit der Bezeichnung „240“ haben seit dem Jahr 2000 2597 cm³ Hubraum.

Der aktuelle Benzinmotor mit der Bezeichnung 500 besitzt eigentlich einen Hubraum von fast 5,5 l, weswegen Autos mit diesem Motor in den USA auch als „550“ verkauft werden. Die 63-AMG-Modelle haben 6,2 Liter und auch der S 600 besitzt nur einen 5,5-Liter-V12.

Der Begriff S-Klasse ist hierbei eine Ausnahme und fand schon viele Jahre vor der Einführung dieser Klassenbezeichnungen Verwendung, allerdings nicht in Form der Verkaufsbezeichnungen neuerer Modelle seit den 1990er Jahren. Eine andere Ausnahme im weiteren Sinn ist die heute sogenannte G-Klasse, die zuvor lange Jahre als „G-Modell“ bezeichnet wurde.

Im Sommer 2009 trat eine neue Nomenklatur in Kraft, die besagt, dass es unterhalb des 220 CDIs in 20er-Schritten abwärtsgeht. So wurde der (A) 170 in (A) 180 umbenannt. Oberhalb des 250 CDI/CGI wird die Klatur in 50er-Schritten fortgeführt. Der (S) 320 CDI und (S) 420 CDI wurden zu (S) 350 CDI bzw. (S) 450 CDI. Außerdem wurde der (C) 280 in (C) 300 umbenannt.

Da die Verkaufsbezeichnungen meist keine Zuordnung zum Baujahr zulassen, werden zur Bezeichnung der jeweiligen Baureihe auch von Außenstehenden häufig die internen Bezeichnungen verwendet.

Klassenbezeichnungen

Seit Frühjahr 1993 werden die Baureihen in Klassenbezeichnungen eingeteilt:

Limousinen (inklusive Schrägheck und T-Modelle)

Coupés/Cabrios

Geländewagen/SUV

Großraum-Limousinen/Kleinbusse/Vans

Neue Klassenbezeichnungen

Beginnend mit den Neuvorstellungen 2015 führt Daimler eine neue Nomenklatur ein. Die Umstellung soll bis 2020 abgeschlossen sein.[3]

Schlüsselnummern

PKW von Mercedes-Benz sind beim Kraftfahrt-Bundesamt unter den Herstellerschlüsselnummern 0009, 0708 bis 0710, 0999, 1313, 1414, 6019 oder 7605 zugelassen.[4]

Zeitleisten

Modelle von 1926–1945

Fahrzeugklasse 1920er 1930er 1940er
6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5
Kompaktklasse W 15 (Typ 170) 2. WK
Typ 130
Typ 150
Typ 170 H
Mittelklasse W 02 (Typ Stuttgart 200) W 136 / W 149 (Typen 170 V / 200 V)
W 11 (Typ Stuttgart 260) W 143 (Typ 230 n)
W 21 (Typ 200 / 230) W 153 (Typ 230)
W 138 (Typ 260 D)
Obere Mittelklasse W 03 / 04 / 05 (Typen 300 / 320 / 350) W 18 (Typ 290)
W 10 / W 19 (Typen 350/370/380) W 142 (Typ 320)
W 22
Oberklasse Typ 400 & Typ 630 W 24 / W 29 / W 129
(Typen 500 K / 540 K / 580 K)
W 08 (Typ Nürburg 460 / 460 K / 500 / Typ 500 N)
W 07 / W 150 (Typen 770 / 770 K)
Sportwagen Modell K
W 06 (Typ S / SS / SSK / SSKL) W 24 / W 29 / W 129
Geländewagen W 103 (Typ G1) W 31 (Typ G4) L 301
W 133 III (Typ 170 VG) / W 139 (Typ 170 VL) / W 152 (Typ G5)
Kleintransporter L 3/4 L 1000 Express
L 300

Modelle seit 1945

Fahrzeugklasse Karosserie-
versionen
Aktuelle Klasse 1940er 1950er 1960er 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er
5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6
Kompaktklasse Schrägheck A W 176
Kompaktvan Baureihe 168 Baureihe 169
B T 245 W 242/W 246
Coupé CLA Baureihe 117
Mittelklasse Sportcoupé CL 203
Stufenheck / Kombi C W 201 Baureihe 202 Baureihe 203 Baureihe 204 Baureihe 205
Coupé / Cabrio Baureihe 208 Baureihe 209 C 204 C 205 / A 205
Obere Mittelklasse Coupé / Cabrio E 170 S W 114 C 123 C 124 / A 124 Baureihe 207
Stufenheck / Kombi Typ 170 V W 120 / W 121 W 110 W 114 / W 115 Baureihe 123 Baureihe 124 Baureihe 210 Baureihe 211 Baureihe 212
170 S
Oberklasse Großraumlimousine R Baureihe 251
4-türiges Coupé CLS C 219 Baureihe 218
Coupé / Cabrio S W 188 W 111 C 126 C 140 C 215 C 216 Baureihe 217
Limousine W 105 W 111
220 (W187) W 180 / W 128 W 111 W 108 / W 109 Baureihe 116 Baureihe 126 Baureihe 140 Baureihe 220 Baureihe 221 Baureihe 222
300 (W 186) W 189 W 112 Baureihe 240 X 222
Repräs.-Limousine W 100 VV 222
Sportwagen Roadster SLK R 170 R 171 R 172
SL W 121 B II W 113 R 107 R 129 R 230 R 231
W 198
Coupé C 107
Supersportwagen Coupé / Roadster AMG GT C 208 Baureihe 199 Baureihe 197 C 190
Geländewagen Steilheck / Cabrio G W 460 W 461
W 463
SUV Schrägheck GLA X 156
Steilheck GLC X 204 X 253
Schrägheck C 253
Steilheck GLE W 163 W 164 W 166
Schrägheck C 292
Steilheck GLS X 164 X 166
Hochdachkombi Kombi / Kastenwagen Citan W 414 W 415
Kleintransporter Kleinbus / Kastenwagen V / Vito N1000/N1300 MB 100 MB 100 W 638 Baureihe 639 Baureihe 447
MB 100 / MB 140
Sprinter L 206 Baureihen 601, 602, 611 W 901–905 W 906
Kastenwagen L 319 Baureihen 309, 310, 313 Baureihen 667 – 670 V 667, V 668, V 670
  •  Von Hanomag-Henschel übernommen
  •  Von DKW übernommen und weiterentwickelt
  •  Gemeinsam mit SsangYong entwickelt; wurde auch unter den Marken SsangYong und Daewoo vertrieben
  •  Gemeinsam mit Volkswagen entwickelt; wird/wurde auch unter den Marken Volkswagen, Dodge und Freightliner vertrieben
  •  Gemeinsam mit McLaren entwickelt
  •  Unter Maybach-Manufaktur vermarktet
  •  Basierend auf einem Renault
  • Produktlinien

    Bauzeit
    Produzierte Fahrzeuge
    Baureihe Anmerkung Bild

    Kompaktklasse

    1997–2004
    ca. 1.100.000 Stück
    W 168
    V 168
    Das erste Mercedes-Benz-Modell der Kompaktklasse, als A-Klasse bekannt. Probleme bei der Einführung durch das Ergebnis des so genannten Elchtestes.
    2004–2012
    ca. 1.050.000 Stück
    W 169
    C 169
    Nachfolgemodell der Baureihe 168, erstmals als Dreitürer lieferbar, der 2010 jedoch aufgrund Erfolglosigkeit eingestellt worden ist.
    seit 2012 W 176 Dritte Generation der A-Klasse mit radikal verändertem Konzept.
    seit 2013 C 117
    X 117
    „Viertüriges Coupé“ auf Basis der A-Klasse. Seit 2015 auch als Shooting Brake.

    Mittelklasse

    1982–1993
    1.879.629 Stück
    W 201 Bekannt als „190er-Mercedes“, wurde noch während der Bauzeit der Baureihe 123 unterhalb dieser Baureihe als Mittelklassefahrzeug vorgestellt. Wird umgangssprachlich auch Babybenz genannt. Ein Cabrio-Prototyp ging nicht in Serie.
    1993–2000
    1.870.021 Stück
    W 202
    S 202
    Unter der Bezeichnung C-Klasse vorgestelltes Nachfolgemodell des „190er-Mercedes“ (W 201). Erstmals auch als T-Modell (Kombi) lieferbar.
    2000–2007
    ca. 2.000.000 Stück
    W 203
    S 203
    C-Klasse Modell. Das Nachfolgemodell der Baureihe 202. Auch als T-Modell (Kombi) oder Sportcoupé erhältlich.
    2007–2014 W 204
    S 204
    Das Nachfolgemodell der Baureihe 203. Seit Dezember 2007 auch als T-Modell (Kombi) erhältlich. 2011 wurde die Baureihe überarbeitet.
    seit 2014 W 205
    S 205
    Ab März 2014 löst die Baureihe 205 zuallererst als Stufenhecklimousine die Baureihe 204 ab. Erstmals ist eine C-Klasse auch mit der Luftfederung Airmatic erhältlich. Als erster Mercedes-Benz überhaupt erhält die Baureihe 205 ein Head-Up-Display sowie ein Touchpad.

    Mittelklasse Coupé

    2000–2011
    ca. 370.000 Stück
    CL 203 Sportcoupé der C-Klasse. Ab Mitte 2008 lief er unter dem eigenen Namen als CLC-Klasse. Anfang Februar 2011 wurde die Produktion beendet.
    2011–2015 C 204 Als Nachfolger des CL 203 kam Anfang Juni 2011 das C-Klasse Coupé (C 204) auf den Markt. Es füllt die Lücke, die durch die Höherpositionierung des E-Klasse-Coupés gegenüber dem CLK entstanden ist.

    Obere Mittelklasse

    1946–1955 W 136 Die Nachkriegsbaureihe auf Basis des in den 1930er-Jahren entwickelten 170er (W 15).
    1953–1962 W 120
    W 121
    Das erste kleine Nachkriegsmodell wurde wegen seiner runden Formen „Ponton“ genannt.
    1961–1968
    628.348 Stück
    W 110 Bekannt als „Kleine Heckflosse“ mit einfachen runden Scheinwerfern und kürzerem Vorbau als der W 111
    1968–1976
    1.919.056 Stück
    W 114
    W 115
    Der „Strichacht“ war das letzte Modell mit hohen rechteckigen Scheinwerfern. Laut Spiegel war er das „maßgeschneiderte Vehikel für die ländliche Bevölkerung, die im gemächlichen Rhythmus der Fruchtfolge lebte und mit tannengrünen Gummistiefeln im tannengrünen Mercedes 200 D durch die Fluren zockelte“. Erstmals auch als Coupé erhältlich.
    1975–1986
    2.696.914 Stück
    W 123
    S 123
    Gilt unter Liebhabern als letzter „Chrombenz“ mit legendärer Zuverlässigkeit. Breitbandscheinwerfer zuerst mit runden, beim Topmodell (280 E) und später bei allen Modellen mit rechteckigen Reflektoren. Erstmals auch als Kombi (T-Modell, seit 1977) und weiterhin als Coupé erhältlich. War das meistgebaute Mercedes-Benz-Fahrzeug überhaupt.
    1984–1996
    2.583.470 Stück
    W 124
    S 124
    Gehörte zu den Fahrzeugen mit der besten Aerodynamik seiner Zeit. Anfängliche Qualitätsmängel führten zu Protestaktionen des fast ausschließlich Mercedes-fahrenden Taxigewerbes. Durch Umstellung der Modellbezeichnung 1993 oft als erste E-Klasse bezeichnet. Neben der Coupé- (C 124) und Kombivariante erstmals auch als viersitziges Cabrio (A 124) lieferbar.
    1995–2003
    1.653.437 Stück
    W 210
    S 210
    Erste offiziell vorgestellte E-Klasse. Erstmals wurden runde Doppelscheinwerfer anstatt der üblichen Breitbandscheinwerfer vorgestellt. Von der Fachpresse kritisiert wurden Rostprobleme an tragenden Teilen, den oberen Türrahmen und Unzuverlässigkeiten der Elektronik, die den Markenansprüchen nicht gerecht wurden. Nicht mehr als Coupé und Cabrio lieferbar (siehe aber CLK).
    2002–2009
    ca. 1.500.000 Stück
    W 211
    S 211
    Nachfolgemodell der Baureihe 210 mit ovalen Scheinwerfern und modernisierter Karosserie. Komplette Neugestaltung des Armaturenbretts und der Anordnung der Bedienteile. Durch hohen Anteil an digitaler Elektronik gab es in der Einführungsphase Rückrufe. Die Elektronik wurde nach dem Facelift im Juni 2006 wieder verringert.
    seit 2009 W 212
    S 212
    Nachfolger der Baureihe 211 und stellt die vierte Generation der E-Klasse dar. Das Design ist nun kantiger und soll wieder an das Design der früheren Generationen anknüpfen. Das „Vieraugengesicht“ ist erhalten geblieben. Das Cockpit wurde komplett umgestaltet und die Anordnung der Bedienteile verändert. Erstmals in der E-Klasse: Die Bedienung über einen zentralen Drück- und Drehknopf. Mit der Modellpflege im April 2013 entfällt das „Vieraugengesicht“ sowie der „Ponton-Hüftschwung“.

    Obere Mittelklasse Coupé/Cabriolet

    1968–1976 W 114 C Coupé-Version des W 114.
    1977–1985 C 123 Coupé-Version des W 123. Nachfolger des C 114.
    1987–1997 C 124
    A 124
    Coupé (C 124) auf Basis der E-Klasse (Baureihe 124), welches zwischen März 1987 und Ende 1996 entstand. Im September 1991 erschien auch ein Cabrio (A 124), das bis Juni 1997 produziert wurde.
    1997–2003 C 208
    A 208
    Das CLK Coupé teilte sich die Plattform mit der C-Klasse (Baureihe 202), aber erhielt eine optische Anpassung an die Baureihe 210, hochwertigere Ausstattung und leistungsstärkere Motoren. Mitte 1998 folgte das Cabrio, das bis Frühjahr 2003 in Produktion war.
    2002–2010 C 209
    A 209
    Das Nachfolgemodell des C 208 bediente sich der Plattform der C-Klasse (Baureihe 203), lehnte sich auch hier optische an die Baureihe 211 an, bekam deren hochwertigere Ausstattung und leistungsstärkere Motoren. Ab Frühjahr 2003 war auch wieder ein Cabrio lieferbar, dessen Fertigung erst mit Erscheinen des A 207 im Frühjahr 2010 beendet wurde.
    seit 2009 C 207
    A 207
    Nachfolgemodell des C 209 teilt sich die Plattform mit der C-Klasse (Baureihe 204), aber optische Anpassung an die Baureihe 212, hochwertigere Ausstattung und leistungsstärkere Motoren. Erstmals nach fast 13 Jahren gab es ab März 2010 nun wieder ein E-Klasse Cabrio. Im Mai 2013 wurde die Baureihe 207 überarbeitet.

    Oberklasse

    1949–1955 W 191 Mercedes-Benz 170 S: Die Nobelversion des Typen 170 V (W 136) war die erste S-Klasse von Daimler Benz
    1951–1955 W 187 Mercedes-Benz 220, erster Sechszylinder nach dem Zweiten Weltkrieg
    1954–1960 W 105
    W 180
    W 128
    großer „Ponton“
    1959–1971 W 111
    W 112
    Die „große Heckflosse“ unterschied sich von der kleinen äußerlich durch einen anderen Vorderbau und doppelte Stoßstangen hinten. Hinzu kam die Coupé- und die Cabrio-Variante bei denen die Heckflossen nur angedeutet waren. Cabrio-Modelle des Typs W 111 sind bereits seit Jahren gesuchte Sammlerobjekte mit rasant steigenden Preisen. Viele Coupes wurden deshalb auf Cabrio umgebaut, ohne jedoch die notwendigen Versteifungen zu besitzen.
    1965–1972 W 108
    W 109
    Ein Faceliftmodell des W 111 ohne Heckflossen, mit zeitlicher Überschneidung angeboten. Hatte erstmals vier Scheibenbremsen. Das Modell 300 SEL 6,3 diente als Grundlage für das erste Rennfahrzeug von AMG.
    1972–1980
    473.035 Stück
    W 116
    V 116
    Erste S-Klasse mit Breitbandscheinwerfern, bulligem Auftritt und sehr viel Chrom. War als Topmodell 450 SEL 6,9 mit einem V8 Motor mit fast sieben Liter Hubraum und hydraulischem Fahrwerk erhältlich. Ab 1978 erstmals mit ABS lieferbar.
    1979–1991
    818.036 Stück
    W 126
    V 126
    Zweite S-Klasse, erstmals mit Kunststoffstoßstangen und seitlicher Kunststoffbeplankung (nach dem Designer Bruno Sacco auch Sacco-Bretter genannt) ausgestattet. Unter der Verkaufsbezeichnung SEC auch als Coupé erhältlich. Erstes mit Airbag lieferbares Fahrzeug überhaupt.
    1991–1998
    406.532 Stück
    W 140
    V 140
    „Riesenbaby“ oder „Dickschiff“ oder „S-Tonne“. Die voluminöse Optik stieß nicht überall auf Gegenliebe und führte zu Markteinbußen gegenüber dem Konkurrenzmodell BMW 7er. Das Leergewicht von zwei Tonnen wurde wegen der Gefahr bei Unfällen mit deutlich leichteren PKW kritisiert. In der ersten Serie mit ausfahrbaren Peilstäben in den hinteren Kotflügeln ausgestattet, um das Fahrzeugheck beim Einparken einschätzen zu können.
    1998–2005
    ca. 485.000 Stück
    W 220
    V 220
    Erste S-Klasse ohne Breitbandscheinwerfer, mit wesentlich schlankerem Erscheinungsbild als beim Vorgänger. Neue Entwicklungen wie Abstandsradar Distronic und Keyless Go lieferbar.
    2004–2010
    ca. 170.000 Stück
    C 219 Als erste CLS-Klasse, zwischen E-Klasse und S-Klasse positioniert, bekannt. Wird wegen des Erscheinungsbildes widersprüchlich auch als viertüriges Coupé bezeichnet.
    2005–2013 W 221
    V 221
    S-Klasse mit Designelementen des Maybach. Diese Baureihe verfügt über eine umfangreiche Weiterentwicklung des beim Vorgänger eingeführten Sicherheitssystems Pre-Safe.
    seit 2011 C 218
    X 218
    Nachfolger des C 219 und stellt die zweite Generation der CLS-Klasse dar. Die technische Basis bildet die Baureihe 212. Seit Oktober 2012 auch als fünftüriger Sport-Kombi (Shooting Brake) erhältlich.
    seit 2013 W 222
    V 222
    X 222
    Nachfolgemodell der Baureihe 221, erstmals auch in einer extralangen Version (X 222) als Ersatz für die nicht mehr produzierten Maybach-Limousinen.

    Oberklasse Coupé

    1952–1958 W 188 Mercedes-Benz 300 S / 300 Sc, Coupé und Cabriolet des von 1952 bis 1962 gebauten Limousinen W 186 und W 189
    1956–1960
    3429 220 S und
    1942 220 SE Stück
    W 180 C
    W 128 C
    1961–1971
    35.931 Stück
    W 111 C
    W 112 C
    Coupé der von 1959 bis 1967 gebauten S-Klasse der Baureihen W 111 und W 112, sowie ihrer bis 1971 gebauten Nachfolger W 108
    1971–1981
    ca. 63.000 Stück
    C 107 Coupé der von 1971 bis 1989 gebauten SL-Klasse der Baureihe 107 mit der Bezeichnung SLC.
    1981–1991
    74.060 Stück
    C 126 Coupé der von 1979 bis 1991 gebauten S-Klasse der Baureihe 126 mit der Bezeichnung SEC.
    1992–1998
    26.022 Stück
    C 140 Coupé der als „Riesenbaby“ oder „Dickschiff“ bezeichneten S-Klasse des Typs 140. Zuerst wie das Vorgängermodell auch als SEC bezeichnet und ab 1996 umbenannt in die Modellbezeichnung CL, zwischenzeitlich S 420/500/600 C.
    1999–2006
    47.000 Stück
    C 215 Zweite CL-Klasse als Coupé auf Basis der Baureihe 220. Mit runden Doppelscheinwerfern ausgestattet, um auch im Frontbereich eine Differenzierung zur Limousine zu erreichen.
    2006–2013
    C 216 Coupé auf Basis der Baureihe 221. Modellpflege im Sommer 2010.
    seit 2014
    C 217 Coupé auf Basis der Baureihe 222. Eine Weltneuheit im Automobilbau ist die neue Kurvenneigetechnik des Magic Body Control Fahrwerks.

    Sonderfahrzeuge der Oberklasse

    1951–1962 W 186
    W 189
    Ehemaliges Dienstfahrzeug von Konrad Adenauer, deshalb als „Adenauer“ bekannt. Einer Legende nach hat Konrad Adenauer dieses Fahrzeug als Dienstwagen ausgewählt, weil er dort einsteigen und sitzen konnte, ohne seinen Hut abnehmen zu müssen.
    1964–1981
    2677 Stück
    W 100 Aufgrund der Modellbezeichnung Mercedes 600 oft einfach „Sechshunderter“ genannt. Als Langversion auch unter der Bezeichnung Pullman bekannt. Ein Exemplar diente auch in Deutschland bis Ende der 1980er Jahre als Präsidentenfahrzeug und Fahrzeug für Gäste bei Staatsbesuchen mit dem Kennzeichen 0-1.
    ab 2016 VV 222 Oberhalb der normalen S-Klasse (W/V/X 222) angesiedelt. Wird als Mercedes-Maybach S 600 Pullmann vermarktet.

    Roadster

    1955–1963
    25.881 Stück
    W 121 B II Marktbezeichnung Mercedes 190 SL, bekannt geworden auch als Nitribitt-Mercedes
    1963–1971
    48.912 Stück
    W 113 Spitzname „Pagode“, wegen des mittig niedrigeren Hardtops. Die Scheinwerfer stehen noch senkrecht.
    1971–1989
    300.165 Stück
    R 107 Erster „Mercedes SL“ mit breiten, eckigen Scheinwerfern. War sowohl als Roadster mit mitgeliefertem Hardtop (SL), als auch als Coupé mit verlängertem Radstand (SLC) erhältlich. Der meistgebaute SL.
    1989–2001
    204.940 Stück
    R 129 Nachfolgemodell des fast 20 Jahre lang gebauten R 107. Wesentlich aerodynamischere Karosserie als beim Vorgängermodell. Zeigt viele technische Gemeinsamkeiten mit der Baureihe 124 (E-Klasse) sowie die 4-Ventil Motoren der neuen S-Klasse Baureihe 140.
    1996–2004
    ca. 308.000 Stück
    R 170 Erster Roadster (auch „Cabrio-Coupé“) mit festem, automatisch einklappbarem Metalldach (Vario-Verdeck) von Mercedes-Benz. Begründer einer neuen Klasse offener Fahrzeuge. Obwohl Peugeot in der Vergangenheit einer der ersten Anbieter dieser Technik war, führte Mercedes-Benz mit dem SLK diese Bauform in den 1990er Jahren erstmals wieder ein. „Cabrio-Coupés“ führte Peugeot erst einige Zeit nach Einführung des SLKs wieder ein.
    2001–2011
    169.434 Stück
    R 230 Fünfte Generation der SL-Klasse mit angedeuteten Doppelscheinwerfern. Statt des mitgelieferten Hardtops der Vorgängermodelle mit Stoffverdeck erstmals mit einem automatisch klappbarem Dach aus Metall (Vario-Verdeck) ausgestattet. Anfang 2008 folgte eine größere Überarbeitung. Markant ist dabei die neue Front, die durch Einzelscheinwerfer, eine neue Frontschürze und durch neu gestaltete Lufteinlässe verändert wurde. Die Heckansicht wurde durch neue Rückleuchten, einen Diffusoreinsatz in der Heckschürze sowie neu gestalteten Endrohren aufgefrischt. Nach einer Produktionszeit von rund zehn Jahren wird der R 230 im März 2012 vom R 231 abgelöst werden.
    2004–2011 R 171 Die zweite Generation der SLK-Klasse. Hat eine den Formel-1-Fahrzeugen nachempfundene Motorhaube. Der SLR hat eine ähnliche Motorhaube. Modellpflege 2008.
    seit 2011 R 172 Aktuelle SLK-Klasse. Das Design ist sowohl im Exterieur als auch im Interieur an das des Supersportwagens SLS AMG angelehnt. Mit der nunmehr dritten Generation halten diverse Assistenzsysteme Einzug in den SLK. Seit 2012 ist erstmals auch ein Dieselmotor erhältlich.
    seit 2012 R 231 Sechste und damit aktuelle Generation der SL-Klasse. Erstmals mit einer beinahe vollständig aus Aluminium bestehenden Karosserie.

    Sportwagen

    1954–1963
    3258 Stück
    W 198 Unter der Bezeichnung Mercedes 300 SL „Gullwing“ als legendärer Sportwagen bekannt. Erst als Coupé mit Flügeltüren, später als Roadster erhältlich. Galt seinerzeit als einer der „Traumwagen“ schlechthin.
    1998–1999 Mercedes-Benz CLK GTR Dieser Supersportwagen wurde zur Homologation des gleichnamigen Rennwagens 25 mal verkauft.
    2003–2009 C 199
    R 199
    Z 199
    Der Mercedes-Benz SLR McLaren ist ein von der DaimlerAG und McLaren entwickelter auf 3500 Exemplare limitierter Supersportwagen. Seit Juli 2006 auch erhältlich als auf 150 Stück limitierte, von 460 kW auf 478 kW leistungsgesteigerte und leicht modifizierte Edition722.
    2010–2014 C 197
    R 197
    Supersportwagen von AMG, optisch angelehnt an den legendären 300 SL. Die Roadsterversion folgte im Herbst 2011, eine Roadstervariante Mitte 2012.

    Hochdachkombi

    2001–2005
    ca. 55.000 Stück
    W 414 Verkaufsbezeichnung Vaneo. Auf Basis der A-Klasse gebauter Hochdachkombi. Er wurde zunächst als Minitransporter („Handwerkerfahrzeug“) konzipiert. Mit Aufkommen der Familienvan-Mode wurde das Konzept bereits während der laufenden Entwicklung deutlich verändert, was die Entwicklungskosten in die Höhe trieb. Schließlich konnte das Fahrzeug die Ansprüche der typischen Mercedes-Benz-PKW-Kunden nicht erfüllen, während es als Minitransporter für den gewerblichen Einsatz deutlich zu teuer war. Das führte dazu, dass der Vaneo aufgrund geringer Verkaufszahlen nur von Februar 2001 bis Juli 2005 hergestellt wurde und ohne direktes Nachfolgemodell auskommen muss.
    seit 2012
    W 415 Verkaufsbezeichnung Citan. Auf Basis des Renault Kangoo gebauter Hochdachkombi.

    Kompaktvan

    2005–2011
    ca. 700.000 Stück
    T 245 Kompaktvan mit der Sandwich-Bauweise der A-Klasse, im Jahr 2005 neu vorgestellt. Als B-Klasse bezeichnet.
    seit 2011 W 242
    W 246
    Nachfolgemodell des T 245, jedoch ohne Sandwich-Bauweise. Besonderheiten sind der geringe Luftwiderstandsbeiwert von [math]c_w[/math]-Wert=0,26, das neu entwickelte Doppelkupplungsgetriebe, das radargestützte Kollisionswarnungssystem mit adaptivem Bremsassistenten und die Vierlenker-Hinterachse. Erster Mercedes-Benz überhaupt, der seit 2014 auch in einer rein elektrischen Variante angeboten wird.

    Sport Utility Vehicle

    1997–2005 W 163 Als M-Klasse bekannt, wurde 1997 als SUV aus amerikanischer Produktion auf den Markt gebracht und begründete eine neue Fahrzeugklasse. Stand anfangs wegen der verwendeten Materialien im Innenraum in der Kritik.
    2005–2011 W 164 Zweite M-Klasse als Nachfolgemodell des W 163. 2008 wurde das Modell überarbeitet.
    seit 2005 W 251
    V 251
    Die neue R-Klasse basiert auf der M-Klasse (W 164), ist mit einer Fahrzeuglänge von mehr als fünf Metern aber deutlich größer und bietet bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen Platz. Die R-Klasse verfügt über Allradantrieb, ist jedoch ein bedingt geländegängiges Fahrzeug, welches gehobenen Kundenansprüchen genügen soll. Im Oktober 2012 wurde die Produktion größtenteils eingestellt; einzig verbliebener, belieferter Markt ist der chinesische.
    2006–2012 X 164 Die GL-Klasse ist eine völlig neue Modellgeneration auf Basis der 2005 vorgestellten M-Klasse. Sie hat keinen Leiterrahmen-Aufbau mehr und ist auch als Siebensitzer erhältlich. Die Länge wuchs gegenüber dem Vorgänger um ca. 40 cm auf über fünf Meter Gesamtlänge. Hauptsächliches Absatzgebiet sollen die USA sein. Der GL ist langfristig als Nachfolger des legendären W 463 gedacht, der aber auf Grund der hohen Nachfrage bis mindestens 2015 bei Magna Steyr in Österreich weitergebaut werden soll.
    seit 2008 X 204 GLK-Klasse, auf der C-Klasse (Baureihe 204) basierender kompakter Geländewagen unterhalb der M-Klasse. Mitte 2012 erfuhr die GLK-Klasse eine Überarbeitung.
    seit 2011 W 166 Dritte Generation der M-Klasse als Nachfolgemodell des W 164. Erstmals mit dem bekannten 2,1 Liter großen Vierzylinder-Dieselmotor (OM 651) lieferbar.
    seit 2012 X 166 zweite Generation der GL-Klasse als Nachfolgemodell des X 164.
    seit 2013 X 156 Kompakt-SUV auf Basis des W 176.

    Geländewagen

    seit 1979 W 460
    W 461
    Das G-Modell wurde in einer Kooperation von Daimler-Benz und Steyr-Daimler-Puch entwickelt und in Graz produziert. Wurde hauptsächlich für den Geländeeinsatz in verschiedenen Karosserievarianten konzipiert. Als Wolf auch als Militärfahrzeug erhältlich.
    seit 1990 W 463 Überarbeitetes „Nachfolgemodell“ des G-Modells, neue Bezeichnung: G-Klasse. Gilt als luxuriöses Geländefahrzeug der Oberklasse. 2012 erfolgte die Einstellung der Produktion des G-Klasse-Dreitürers, Ende 2013 die des Cabriolets.

    Kleinbus

    1996–2003 W 638 Der W 638 wurde als Mercedes-Benz-Transporter unter dem Namen Vito verkauft, in der PKW-Sparte mit luxuriöserer Ausstattung als V-Klasse. Der Name Vito stammt von der spanischen Stadt Vitoria, in der die Modelle hergestellt werden.
    2003–2014 W 639
    V 639
    Die zweite Generation des Kleinbus wird ebenfalls als Transporter Vito verkauft. Die PKW-Variante heißt nun Viano. Erhielt 2010 eine Überarbeitung.
    seit 2014 W 447
    V 447
    Die dritte Generation des Kleinbus wird ebenfalls als Transporter Vito verkauft. Die PKW-Variante heißt nun wieder V-Klasse.

    Erprobungsfahrzeuge

    1969–1979 C 111 Sportwagen mit Mittelmotor, Kunststoffkarosserie und Flügeltüren. Wurde als Experimentalfahrzeug mit Wankel-, Diesel- und Benzinmotor ausgerüstet und brach mehrere Geschwindigkeitsrekorde.
    1991 C 112 Als Supersportwagen mit Mittelmotor konzipiert, begeisterte der C 112 viele Messebesucher, ging jedoch nie in Serienproduktion. Erster Mercedes mit Active Body Control.

    Historische Modelle bis 1945

    1928–1932 W 06 Typen S / SS / SSK / SSKL, erste legendäre Sportwagen nach der Fusion, mit 6,8 – 7,1 ltr. Hubraum, 6 Zylindern in Reihe und Kompressor
    1932–1939 W 23
    W 28
    W 30
    Die Heckmotormodelle mit 1,3 – 1,7 ltr. Hubraum und 4 Zylindern
    1931–1936 W 15 Modell 170 mit 6-Zylinder-Motor von 1,7 ltr. Hubraum
    1936–1943 W 136 Modell 170 V mit 4-Zylinder-Motor von 1,7 ltr. Hubraum, Produktion wurde nach dem Krieg wieder aufgenommen.
    1927–1933 W 02 Das Modell 200, Typ „Stuttgart“ mit 2,0 ltr. Hubraum und 6 Zylindern in Reihe
    1933–1937 W 21 Die Modelle 200 und 230 mit 2,0 – 2,3 ltr. Hubraum und 6 Zylindern
    1937–1941 W 143
    W 153
    Das Modell 230 mit 2,3 ltr. Hubraum und 6 Zylindern, Karosserie baugleich mit dem 260 D
    1929–1934 W 11 Das Modell 260, Typ „Stuttgart“ mit 2,6 ltr. Hubraum und 6 Zylindern in Reihe
    1937–1940 W 138 Gleichzeitig mit dem Hanomag Rekord war das Modell 260 D erster Serien-PKW mit Dieselmotor
    1933–1937 W 18 Das Modell 290 mit 2,9 ltr. Hubraum und 6 Zylindern in Reihe
    1937–1942 W 142 Das Modell 320 mit 3,2 – 3,4 ltr. Hubraum und 6 Zylindern in Reihe
    1929–1933 W 10 Die Modelle 350 und 370, Typ „Mannheim“ mit 3,5 – 3,8 ltr. Hubraum und 6 Zylindern in Reihe
    1933–1934 W 19
    W 22
    Das Modell 380, Typ „Mannheim“ mit 3,8 ltr. Hubraum und 8 Zylindern in Reihe
    1928–1939 W 08 Die Modelle 460 und 500, Typ „Nürburg“ mit 4,6 – 5,0 ltr. Hubraum und 8 Zylindern in Reihe
    1934–1944 W 24
    W 29
    Die Modelle 500 K und 540 K sind ein elegante Sportwagen mit 8-Zylinder-Reihenmotoren von 5,0 – 5,4 ltr. Hubraum und Kompressor
    1930–1943 W 07
    W 150
    Das Modell 770 „Großer Mercedes“ mit 7,7 ltr. Hubraum und 8 Zylindern in Reihe

    Literatur

    • Mercedes-Benz Automobile seit 1913 (2 Bände), Heel (2006), ISBN 3-89880-419-4
    • Mercedes-Benz Automobile 1913–1998 (7 Bände), Heel (1998), ISBN 3-89365-704-5
    • Mercedes Benz, Band 1, Personenwagen 1945–1975, Typenkompass, Motorbuch Verlag (2004), ISBN 3-613-02019-X
    • Mercedes Benz, Band 2, Personenwagen seit 1976, Typenkompass, Motorbuch Verlag (2002), ISBN 3-613-02209-5

    Musik

    Quellen

    1. Markenregister Wortmarke Mercedes-Benz
    2. MercedesNews, 1/2008, Seite 13
    3. Mercedes-Benz-Nomenklatur – Neue Ordnung in wachsender Modellvielfalt Focus online, 12. November 2014
    4. Liste der Herstellerschlüsselnummern

    Weblinks

     Commons: Mercedes-Benz-Pkw  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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    Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz-Pkw (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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