Meng Haoran - LinkFang.de





Meng Haoran


Meng Haoran (chinesisch 孟浩然, Pinyin Mèng Hàorán, W.-G. Meng Hao-jan) (* 689 oder 691; † 740) war ein chinesischer Dichter der Tang-Dynastie, der oft gemeinsam mit dem Dichter Wang Wei genannt wird, mit dem er befreundet war.

Leben

Meng Haoran wurde in einer Landeigentümerfamilie in Xiangyang in der Provinz Hubei geboren und verbrachte während seines Lebens viel Zeit auf dem Familiensitz, dem er sehr verbunden war. Viele seiner Gedichte handeln von den Landschaften, Legenden und der Geschichte dieser Gegend.

Mengs politische Laufbahn war erfolglos. Er bestand das Jinshi-Examen erst mit 39 Jahren und erhielt seinen einzigen Beamtenposten drei Jahre vor seinem Tod, gab ihn jedoch schon nach einem Jahr wieder auf.

Werk

Meng gilt als einer der ersten vollgültigen Vertreter des Stils der Tang-Blütezeit. Neben Gedichten im Alten Stil (Gushi) schrieb er auch Gedichte im Neueren Stil (Jintishi). Die Dichtung Meng Haorans war unter den Beamten der Hauptstadt beliebt und 15 seiner insgesamt 218 Gedichte wurden in die Dreihundert Tang-Gedichte aufgenommen. Außer den 218 Gedichten sind einige Strophen verstreut überliefert.

Eines der bekanntesten Gedichte ist der fünfsilbige Vierzeiler Erwachen im Frühling (《春曉》 Chūnxiǎo).[1]

春眠不覺曉, Chūn mián bù jué xiǎo,
處處聞啼鳥。 Chù chù wén tí niǎo.
夜來風雨聲, Yè lái fēng yǔ shēng,
花落知多少。 Huā luò zhī duōshǎo.
Im Frühling schlief ich, ahnte nicht den Morgen.
Schon ließen Vögel ihre Lieder schallen.
Es rauschten Wind und Regen in der Nacht.
Sind viele Blüten abgefallen?
(Frühlingsdämmerung )

Werkausgaben

  • The Mountain Poems of Meng Hao-jan. transl. by David Hinton. Archipelagos Books, New York 2004, ISBN 0-9728692-3-9

Literatur

  • Paul W. Kroll: Meng Hao-jan. Twayne, Boston 1981, ISBN 0-8057-6470-4
  • Volker Klöpsch, Eva Müller (Hg.): Lexikon der Chinesischen Literatur. München: C. Beck, 2007. ISBN 978-3-40652214-7
  • Yan Zhao, Dieter Ziethen: Leise hör’ ich Blüten fallen – Gedichte aus der chinesischen Klassik. Hefei Huang Verlag, Gröbenzell 2009, ISBN 978-3-940497-24-6
  • Helwig Schmidt-Glintzer: Geschichte der chinesischen Literatur. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Beck, München 1999, ISBN 978-3-406-45337-3

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 春晓 in der chinesischsprachigen Wikisource


Kategorien: Literatur (Tang-Dynastie) | Gestorben 740 | Geboren im 7. Jahrhundert | Mann | Autor

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Meng Haoran (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.