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Meßhofen


Meßhofen ist ein Ortsteil der Gemeinde Roggenburg und liegt im Landkreis Neu-Ulm im Regierungsbezirk Schwaben, Bayern.

Geographie

Das Kirchdorf Meßhofen hat 279 Einwohner (Stand: 30. Juni 2012). Die Gemarkung des Ortsteils umfasst 9,78 km².

Geschichte

Das Dorf gehörte zu den Stiftungsgütern des Klosters Roggenburg und blieb bis zur Säkularisation 1803 unter seiner Herrschaft. Der Ort wurde 1146 erstmals als „Moysaneshoven“ und 1248 als „Mounseshoven“ genannt. 1492 gab es 43 Feuerstätten. Östlich vom Dorf stand früher am Wege von Roggenburg nach Rennertshofen der Einzelhof Frankenhofen. Da der Bauer dieses Hofes im Bauernkrieg 1525 zu den Rädelsführern zählte, wurde er nach dem Zusammenbruch des Aufstandes hingerichtet. Der Hof wurde dem Erdboden gleichgemacht und die Felder in Einzelstücken an die Bewohner von Meßhofen und Ingstetten vergeben. Um 1800 waren im Dorf 63 Familien ansässig, heute hat der Gemeindeteil rund 300 Einwohner. Die Struktur des Ortes ist im Wesentlichen ländlich geblieben.

Am 1. Juli 1972 wurde Meßhofen in die Gemeinde Roggenburg eingegliedert.[1]

Sehenswürdigkeiten

An der Kirche St. Cosmas und Damian sind Chor und Turm noch gotisch, das Langhaus wurde 1748 durch Christian Eitele von Weißenhorn stuckiert und mit Fresken von Jakob Kuen versehen. Den Hochaltar fertigte 1751 Dominikus Bergmüller aus Türkheim.

Einen halben Kilometer nordwestlich von Meßhofen auf dem bewaldeten Wannenberg liegt die viel besuchte Wallfahrtskapelle Maria Hilf. Ihre Entstehung verdankt sie einem legendären Ereignis, das auf dem Deckengemälde in (heutigen) Chor festgehalten ist: Im Schwedenkrieg habe der als Bauer verkleidete Roggenburger Abt Franziskus Doser die Seelsorge in der ganzen Gegend ausgeübt, sei jedoch von den schwedischen Söldnern erkannt und an einem Baum aufgehängt, durch die Hilfe der Gottesmutter Maria aber wunderbar errettet worden. Das Kloster Roggenburg ließ gegen Ende des 17. Jahrhunderts an dieser Stelle eine Kapelle errichten, die seither mehrmals umgebaut und erweitert wurde.

Ein touristischer Anziehungspunkt ist die Wannenkapelle.

Einzelnachweise

  1. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 540.

Weblinks


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