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Max-Weber-Platz


Max-Weber-Platz
Platz in München
Basisdaten
Ort München
Ortsteil Au-Haidhausen
Angelegt um 1905
Einmündende Straßen Max-Planck-Straße, Ismaninger Straße, Einsteinstraße, Innere Wiener Straße
Nutzung
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Individualverkehr, ÖPNV
Platzgestaltung Pavillon als Zugang zur U-Bahn

Der Max-Weber-Platz ist ein Platz im Stadtteil Au-Haidhausen in München. Der Platz wurde 1905 nach dem Haidhauser Gemeindeschreiber und späteren Münchner Magistratsrat Max Weber benannt. In einer Feierstunde wurde er am 3. Juli 1998 zusätzlich dem bekannten Soziologen und Nationalökonomen Max Weber, der von 1919 bis 1920 an der Universität München Nationalökonomie lehrte und am 14. Juni 1920 in München starb, gewidmet.[1][2]

Lage

Der Max-Weber-Platz liegt ca. 600 m östlich der Isar im Stadtbezirk 5 Au-Haidhausen und ca. einen Kilometer nordwestlich der Bahnstrecke Ostbahnhof-Leuchtenbergring.

Verkehr

Der Max-Weber-Platz dient auch als Verkehrsknotenpunkt.

Individualverkehr

An diesem Kreuzungspunkt treffen vier Hauptstraßen zusammen: Die Einsteinstraße führt Richtung Osten zum Leuchtenbergring, wo sie kurz danach auf die A94 führt. Als Innere Wiener Straße von Süden her kommend führt die Ismaninger Straße nach Norden zum Herkomerplatz und weiter zum Effnerplatz. Die Max-Planck-Straße führt nach Westen beidseitig um das Maximilianeum herum über die Maximiliansbrücke über die Isar. Westlich der Isar heißt die Straße dann Maximilianstraße.

Öffentlicher Personennahverkehr

Auch für den ÖPNV dient der Max-Weber-Platz als Knoten- und Umsteigepunkt. Hier treffen U-Bahn-, Straßenbahn- und Buslinien aufeinander.

U-Bahn

An dem dreigleisigen U-Bahnhof trennen sich die U-Bahnlinien U4 und U5. Die U4 führt nach Nordosten Richtung Bogenhausen, die U5 nach Süden über Ostbahnhof zum Innsbrucker Ring, wo Umsteigemöglichkeit zur U2 besteht. Richtung Westen geht es über Odeonsplatz, Karlsplatz (Stachus) und Hauptbahnhof zur Theresienwiese, zum Heimeranplatz und zum Laimer Platz, der Endstation der U5. Die U4 endet bereits an der Westendstraße.

Der U-Bahnhof hat hellblau verkleidete Wände und stadteinwärts zwei Gleise, wobei die U5 auf dem nördlichen und die U4 auf dem mittleren Gleis einfährt. Das Linienband mit dem Haltestellennamen trägt die Farbe gelb der U4/5. Im Zwischengeschoss des U-Bahnhofs befindet sich ein nachgebauter historischer Pferdetrambahnwagen. Am Südausgang befindet sich ein Pavillon mit Fahrradstellplätzen. Der Pavillon ist einem Jugendstilgebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert nachempfunden, das bis zu seinem Abriss im Zuge des U-Bahnbaus in den 1980er Jahren einen Aufenthaltsraum für Straßenbahnfahrer, eine Wartehalle für Fahrgäste und eine öffentliche Bedürfnisanstalt enthielt. Am Bahnsteig der stadteinwärts fahrenden U-Bahn findet sich eine historische Fotografie des Gebäudes auf den Wandpaneelen.

Linie Verlauf

Straßenbahn

Niveaugleich treffen hier die Straßenbahnlinien 15, 16, 19 und 25 aufeinander.

Linien 15, 25

Die Linien 15 und 25 beginnen am Max-Weber-Platz und führen gen Süden am Johannisplatz vorbei zum Rosenheimer Platz. Die Straßenbahnen wenden am Max-Weber-Platz, indem sie durch die Schloßstraße zur Einsteinstraße fahren und von dort in die Innere Wiener Straße abbiegen, um kurz darauf nochmals nach links in die Kirchenstraße abzubiegen. Ein Gleis am Johannisplatz wurde als Wartegleis für die Trambahnwagen der Linien 15 und 25 angelegt.

Linie 16

Die Straßenbahnlinie 16 kommt von Südwesten her vom Deutschen Museum und Gasteig. Durch die Innere Wiener Straße kommt sie nach dem Wiener Platz zum Max-Weber-Platz, überquert diesen und lässt die Fahrgäste in der Ismaninger Straße nördlich davon aussteigen. Auch die Fahrgäste der Gegenrichtung steigen in der Ismaninger Straße aus.

Linie 19

Vom südöstlich liegenden Ostbahnhof aus kommend trifft die Linie 19 an der Wörthstraße auf die Linien 15 und 25 und fährt auf demselben Gleiskörper bis zum Johannisplatz. Dort überholt sie eventuell ruhende Trambahnen der 15 oder 25 und hält in der Einsteinstraße. Nach dem Überqueren des Platzes hält sie westlich davon in der Max-Planck-Straße vor dem Maximilianeum noch einmal, bevor sie den Bayerischen Landtag (Maximilianeum) gegen den Uhrzeigersinn umrundet. Anschließend geht es durch die Maximilianstraße am Maxmonument vorbei zur Theatinerstraße und zum Stachus.

andere Linien/Besonderheiten

Durch seine vielfältigen Weichenanlagen und die Gleisverbindung zum Straßenbahndepot am Leuchtenbergring fahren alle Linien zum Aus- oder Einrücken am Max-Weber-Platz vorbei. Besonderes Highlight für Straßenbahnfans sind dabei die Abendstunden zum Ende der Hauptverkehrszeiten, wenn die Linien ausgedünnt werden; dann können schon mal Straßenbahnen im Minutentakt aus verschiedenen Richtungen eintreffen.

Bus

Hier enden die Buslinien 190 und 191, die zur Messestadt bzw. nach Zamdorf führen. Beide Linien verkehren im 20-Minutentakt. Die Bushaltestellen befinden sich in der Einsteinstraße neben der Haltepunkt der Linien 19 und 25.

S-Bahn

Im Rahmen der Planungen zur zweiten S-Bahn-Stammstrecke gab es Überlegungen, auch einen S-Bahnhof am Max-Weber-Platz zu errichten, um Passagieren eine Umsteigemöglichkeit zur U4 und U5 zu ermöglichen. Allerdings ist dies technisch und finanziell nicht durchsetzbar. Auch der Nutzen wäre bei 8500 Fahrgästen pro Tag zu gering, da schon am Ostbahnhof zur U5 und am Hauptbahnhof zur U4 und U5 umgestiegen werden kann.

Umgebung

Nördlich des Platzes befindet sich das Klinikum rechts der Isar an der Ismaninger Straße. Westlich des Platzes wird das Maximilianeum von der Max-Planck-Straße umgeben. Südlich befindet sich am Johannisplatz die Kirche St. Johann Baptist. Einen knappen Kilometer südwestlich liegt das Kulturzentrum Gasteig.

Sonstiges

Der Name dieses Platzes tritt auch in einer Satire auf die Münchner Trambahn des deutschen Humoristen und Volksschauspielers Weiß Ferdl (1883–1949) auf: Ein Wagen von der Linie 8.

Weblinks

 Commons: Max-Weber-Platz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

  1. taxizentrale-muenchen.de: Münchner Straßen-Namen
  2. alumni-muenchen.de: Max Weber und die Stadtväter

Kategorien: Platz in München | Bauwerk in Haidhausen | Platz in Europa

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Max-Weber-Platz (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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