Mattighofen - LinkFang.de





Mattighofen


Mattighofen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau am Inn
Kfz-Kennzeichen: BR
Fläche: 5,15 km²
 :
Höhe: 454 m ü. A.
Einwohner: 6.144 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 1193 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5230
Vorwahl: 07742
Gemeindekennziffer: 4 04 21
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Stadtplatz 1
5230 Mattighofen
Website: www.mattighofen.at
Politik
Bürgermeister: Friedrich Schwarzenhofer (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(31 Mitglieder)
10
8
7
4
1
1
10 
Lage der Stadt Mattighofen im Bezirk Braunau am Inn
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Mattighofen ist eine Stadt mit 6144 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ) im oberösterreichischen Innviertel im Mattigtal. Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Mattighofen.

Geografie

Mattighofen liegt auf 454 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 3 km, von West nach Ost 3,3 km. Die Gesamtfläche beträgt 5,2 km². 13,5 % der Fläche sind bewaldet, 50,0 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Geschichte

Mattighofen war einer der fünf frühbajuwarischen herzoglichen Höfe. 757 entstand eine königliche Pfalz. 1007 wurde der Mattiggau an das Bistum Bamberg geschenkt. Im Jahre 1517 erwarb Graf Christoph von Ortenburg durch Kauf das Schloss und die Herrschaft. Dessen Sohn Joachim führte im Jahre 1563 in seiner niederbayerischen Grafschaft die Reformation ein. Dies bedingte auch für Mattighofen jahrzehntelang Konflikte mit den bayerischen Herzögen. 1602 versöhnten sich die Grafen mit den Herzögen wieder. Im Gegenzug mussten sie allerdings die Herrschaft für 102.000 Gulden an die Wittelsbacher veräußern. Durch den Frieden von Teschen im Jahre 1779/80 kam das gesamte Innviertel mit Mattighofen zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört der Ort seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Mattighofen wurde 1986 von der oberösterreichischen Landesregierung zur Stadt erhoben. Im Jahr 2012 war Mattighofen gemeinsam mit Burghausen und Braunau ein Austragungsort der Oberösterreichischen Landesausstellung, welche zu einer der besucherstärksten in der Geschichte der Landesausstellungen war. In Mattighofen war die Landesausstellung im Schloss beheimatet, das nach der Ausstellung zum neuen Stadtamt umgestaltet wurde und als solches seit 2013 in Betrieb ist.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Bürgermeister ist Friedrich Schwarzenhofer (SPÖ). Er folgte dem überraschend verstorbenen Josef Öller nach.

Die Mandatsverteilung im Gemeinderat (31 Sitze) ist SPÖ 10 Sitze, ÖVP 4 Sitze, FPÖ 8 Sitze, Grüne 1 Sitz, Bewegung für Mattighofen 7 Sitze und LFM 1 Sitz.

Wappen

Blasonierung:

In Blau eine silberne, rechtsgekehrte Mondsichel, in der Höhlung begleitet von einem goldenen, sechsstrahligen Stern.

Die Gemeindefarben sind Rot-Grün.

Die Herkunft des Wappens ist unbekannt, und von alters her. Erster amtlicher Nachweis ist von 1781 (Sigil gemaines Marckts Mattighofen).[1]

Ämter und Behörden

Bildung

  • vier Kindergärten (Kindergarten Ost und West, Caritas-Kindergarten, Heilpädagogischer Kindergarten - Lebenshilfe)
  • Volksschule
  • Neue Mittelschule I und II
  • Polytechnische Schule
  • Sonderpädagogische Schule
  • Berufsschule
  • Landesmusikschule
  • Volkshochschule

Verkehr

Mit einer Haltestelle an der Mattigtalbahn hat Mattighofen eine Anbindung an das Schienennetz (Richtung Salzburg bzw. Richtung Braunau).

Wirtschaft

Die größten Arbeitgeber der Region sind die in Mattighofen beheimateten aus der KTM Motor-Fahrzeugbau entstandenen KTM AG und KTM Fahrrad.

Darüber hinaus sind folgende Unternehmen in der Stadt angesiedelt:

  • Robust Plastik Eder
  • Delphi
  • DAWO Pulverbeschichtung GmbH
  • GBM GmbH
  • Holzpellets Hot's (Glechner GmbH)
  • KA-MA Metallbau GmbH
  • Ing. Ernst Bamberger Elektromaschinentechnik
  • Lohberger InstallationsgmbH
  • Leo Demetz GmbH
  • RJ GmbH
  • Elektroland Mattighofen
  • KS Elektrode

sowie viele weitere Betriebe, die in Produktion und Dienstleistung tätig sind.

Die Landwirtschaft ist stark zurückgegangen, jedoch ist außerhalb der Wohngebiete im Norden, Osten und Westen der Stadt viel Ackerland und landwirtschaftlich genutzte Fläche zu finden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mattighofen

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

 Commons: Mattighofen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Franz Sonntag: Heimatbuch des Marktes Mattighofen. Zitiert auf NMS/HS2 Mattighofen: Die Stadt Mattighofen , Abschnitt Stadtwappen, hs2-mattighofen.eduhi.at, abgerufen 4. Dezember 2015
  2. Josef Linecker, in: Webpräsenz von Regiowiki.at

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Mattighofen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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