Matthäus Apelt - LinkFang.de





Matthäus Apelt


Matthäus Apelt, auch Matthäus Appel, Matthäus Apelles (Löw) von Löwenstern[1] (* 20. April 1594 in Neustadt, Erbfürstentum Oppeln; † 11. April 1648 in Breslau), war ein deutscher Komponist und Kirchenlieddichter.

Leben

Apelt war der Sohn eines Sattlers. 1613 war er Lehrer und Kantor in Leobschütz. 1625 wurde er von Herzog Heinrich Wenzel nach Bernstadt berufen, wo er 1631 zum Kanzleisekretär aufstieg[2]. 1635 wurde er zum Fürstlich Oelsschen Rentmeister und Hofkapellmeister berufen. Bereits 1634 wurde er von Kaiser Ferdinand II. als Matthäus Apelles von Löwenstern geadelt.[3] 1639 wurde er zum Kaiserlicher Rat in Breslau ernannt, wo er bis zu seinem Lebensende wirkte.

Musikalische Werke

Als Musiker pflegte Matthäus Apelt den italienischen konzertanten Stil. Er schuf geistliche Lieder, die zu seiner Zeit sehr populär waren, mehrere Motetten, geistliche Konzerte und andere Werke.

Zur Oper Judith von Heinrich Schütz (Text von Martin Opitz) schuf er einen Männerchor für Tenöre und Bässe mit Continuo unter dem Pseudonym „Matthaeo Leonastro de Longueville“.

Von ihm stammen u.a. folgende Kirchenlieder:

  • Herr, unser Gott, laß nicht zuschanden werden (EG 247; Melodie zum Lied)
  • Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit (Evangelisches Gesangbuch 502; Text und Melodie zum Lied)

Gedenktag

11. April im Evangelischen Namenkalender.[4]

Literatur

  • Peter Epstein: Apelles von Löwenstern, Breslau 1929.
  • Fritz Feldmann: Die Musik. In: Ludwig Petry und Josef Joachim Menzel (Hg.): Geschichte Schlesiens. Bd. 2, ISBN 3-7995-6342-3, S. 201–202.
  • L. u.: Löwenstern, Matthäus Apelles von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 19, Duncker & Humblot, Leipzig 1884, S. 318.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Johann Christian von Hellbach, Adels-Lexikon. Band 2, S. 67 (Digitalisat )
  2. Karl Friedrich Pauli: Allgemeine preussische Staats-Geschichte. Band 8, Halle 1769, S. 529, (Digitalisat )
  3. Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon. Band 5, Leipzig 1864, S. 628 (Digitalisat )
  4. Matthäus Apelt im ökumenischen Heiligenlexikon


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Matthäus Apelt (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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