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Massa (Toskana)


Massa
Staat: Italien
Region: Toskana
Provinz: Massa-Carrara (MS)
:
Höhe: 65 m s.l.m.
Fläche: 94 km²
Einwohner: 69.479 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 739 Einw./km²
Postleitzahl: 54100
Vorwahl: 0585
ISTAT-Nummer: 045010
Volksbezeichnung: massesi
Schutzpatron: San Francesco d'Assisi (4. Oktober)
Website: Massa

Massa ist eine Stadt mit 69.479 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015 ) in der Toskana 114 km westlich von Florenz. Sie ist der Hauptort der Provinz Massa-Carrara.

Massa, der Sitz des römisch-katholischen Bistums Massa Carrara-Pontremoli, liegt an der Via Francigena, der alten Pilgerstraße von England nach Rom.

Geografie

Lage

Massa erstreckt sich von der ligurischen Küste bis in die Apuanischen Alpen. Den höchsten Punkt der Gemeinde bildet der Monte Tambura mit 1890 m über dem Meeresspiegel. Etwa die Hälfte des Gemeindegebiets liegt in der Küstenebene, die andere Hälfte bilden Hügel- und Bergland.

Nachbargemeinden

Direkt nördlich von Massa liegt die Stadt Carrara. Die anderen Nachbargemeinden sind Fivizzano, Minucciano, Montignoso, Seravezza, Stazzema und Vagli Sotto.

Stadtgliederung

Massa ist in fünf Verwaltungsbezirke (circoscrizioni) eingeteilt.

  1. Zona Montana
  2. Destra Frigido
  3. Centro Città
  4. Largo Viale Roma
  5. Marina di Massa

Die zahlreichen Fraktionen (Ortsteile) sind zum Teil Stadtteile von Massa und Marina di Massa, zum Teil Dörfer im Gebirge: Altagnana, Alteta, Antona, Baita, Bargana, Bergiola, Borgo del Ponte, Bozzone, Caglieglia, Campareccia, Canevara, Capaccola, i Capuccini, Casette, Castagnara, Castagnetola, Castagnola, Cervara, cinque vie, Ciremea, Codupino, Cupido, Forno, Le Grazie, Gronda, Grondini, Guadine, Le Iare, Lavacchio, Marina di Massa, Mirteto, Monte Pepe, Ortola, Pariana, La Partaccia, Pian della Fioba, Poggiolo, Poggioletto, il Ponte, Poveromo, Poveromo Macchie, Quercioli, Redicesi, Resceto, Ricortola, Rinchiostra, Rocca, Romagnano, Ronchi, San Carlo Terme, San Cristoforo, Santa Lucia, Il Santo, Sei ponti, Turano, Vergheto, Volpigliano, Zecca.

Zur Zeit des italienischen Faschismus wurde Massa 1938 mit den Orten Carrara und Montignoso zur Gemeinde Apuania zusammengefasst. Die Gemeinde wurde 1946 wieder aufgelöst,[2] seitdem ist der Ort wieder selbständig.

Altstadt

Die Altstadt von Massa liegt, etwa zweieinhalb Kilometer von der Küste entfernt, am Fluss Frigido, der beim Seebad Marina di Massa in das Tyrrhenische Meer mündet. Zum historischen Massa gehören der von der Burg dominierte Ortskern der Oberstadt sowie die im 16. Jahrhundert angelegte Unterstadt mit dem Dom, der auf eine Kirche von 1389 zurückgeht. Das Zentrum ist die von Orangenbäumen gesäumte Piazza degli Aranci. An der Südseite des Platzes steht der Palazzo Cybo-Malaspina mit einer in barocker Manier rot-gelb-weiß akzentuierten Fassade. Das imposante Bauwerk zeugt noch heute von der einstigen Stadtherrschaft der Malaspina-Familie aus dem Cinquecento.

Verkehr

Die schmale Ebene zwischen den Apuanischen Alpen und dem Mittelmeer war schon immer ein wichtiger Verkehrsweg an der italienischen Westküste. Hier verlief die römische Via Aurelia (heute Staatsstraße 1). Im 19. Jahrhundert wurde die Bahnstrecke Pisa–Genua gebaut. Auch die Autobahn A12 führt durch Massa. In der Nähe befindet sich ein Flugplatz für die allgemeine Luftfahrt.[3]

Kultur

Die Nationale Esperanto Bibliothek Italiens wurde 1972 gegründet. Seit 1994 ist sie öffentlich nutzbar.

Sport

Marina di Massa war 1988, 1996 und 2007 Etappenziel des Giro d’Italia.

Politik

Roberto Pucci (La Sinistra – L’Arcobaleno) wurde im April 2008 zum Bürgermeister gewählt.

Partnerstädte

Wirtschaft

Massa ist (neben der Region von Carrara) Hauptplatz für den toskanischen Marmorabbau.

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

 Commons: Massa  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. massacarrara-live.it, abgerufen am 26. Februar 2010 [1]
  3. Lage: . Aeroclub Massa

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Massa (Toskana) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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