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Masburg


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-ZellVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Kaisersesch
Höhe: 490 m ü. NHN
Fläche: 9,12 km²
Einwohner: 1082 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 119 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56761
Vorwahl: 02653
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 058
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 47
56759 Kaisersesch
Webpräsenz: www.masburg.de
Ortsbürgermeisterin: Gerda Mintgen
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Masburg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kaisersesch an.

Geographie

Masburg liegt in der Osteifel. Zur Gemeinde gehören auch die Wohnplätze und Weiler Birkenhof, Breitenbruch, Haus Constantia, Lindenhof, Masurenhof, Mühlenhof, Pflanzenhof, Präfekturhof, Schnellsmühle und Schöne Aussicht.[2]

Der Ort hat eine Gesamtfläche von 9,12 km², davon sind 3,49 km² Wald.[3]

Geschichte

Um das Jahr 1050 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung Masburgs.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Masburg landesherrlich zu Kurtrier und war dem Amt Monreal zugeordnet. Innerhalb des Amtsbezirks war Masburg der namensgebende Hauptort eines Hochgerichts, zu dem auch Bermel, Eppenberg, Hauroth, Kalenborn, Laubach und Müllenbach gehörten. Das Hochgericht Masburg war ein Lehen der Grafen von Virneburg. Im Trierer Feuerbuch aus dem Jahr 1563 sind 35 Feuerstellen (Haushalte) in Masburg (Maßpurg) verzeichnet.[4]

Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen das Linke Rheinufer annektiert, von 1798 bis 1814 gehörte Masburg zum Kanton Kaisersesch im Arrondissement Koblenz des Rhein-Mosel-Departements. Der Munizipalrat Masburger Gemeindevertreter in der Mairie Kaisersesch war 1808 der Bürger Theobald. Es gab einen Schullehrer im Ort.[5]

Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress (1815) wurde die Region dem Königreich Preußen zugeordnet. Unter der preußischen Verwaltung kam die Gemeinde Masburg zur Bürgermeisterei Kaisersesch im Kreis Cochem, der zum neuen Regierungsbezirk Koblenz sowie von 1822 an zur Rheinprovinz gehörte.[6]

Seit 1946 ist die Gemeinde Masburg Teil des Landes Rheinland-Pfalz, seit 1968 gehört sie der Verbandsgemeinde Kaisersesch an und seit 1969 zum Landkreis Cochem-Zell.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Masburg, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 440
1835 564
1871 737
1905 860
1939 927
Jahr Einwohner
1950 890
1961 858
1970 995
1987 870
2005 1.087

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Masburg besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende. Die 16 Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf vier Wählergruppen.[7]

Sehenswürdigkeiten

  • Glockenturm zur Erinnerung an die 1773 bis 1819 hier ansässige Glockengießerfamilie Miesen

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Masburg

Weblinks

 Commons: Masburg  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010 , Seite 22 (PDF; 2,3 MB)
  3. 3,0 3,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 138, 155, 210.
  5. Handbuch für die Bewohner vom Rhein-Mosel-Departement, Koblenz: Prefektur-Buchdruckerey, 1808, S. 65 (www.dilibri.de )
  6. Topographisch-statistische Übersicht des Regierungs-Bezirks Coblenz, Coblenz: Hölscher, 1843, S. 38 (www.dilibri.de )
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

Kategorien: Ort im Landkreis Cochem-Zell | Masburg | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Masburg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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