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Martinshöhe


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Martinshöhe (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: KaiserslauternVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Bruchmühlbach-Miesau
Höhe: 403 m ü. NHN
Fläche: 10,93 km²
Einwohner: 1546 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 141 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66894
Vorwahl: 06372
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 35 203
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Rathaus 2
66892 Bruchmühlbach-Miesau
Webpräsenz: www.martinshoehe.de
Ortsbürgermeisterin: Barbara Schommer (SPD)
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Martinshöhe ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau an.

Geographie

Die Gemeinde liegt westlich des Naturparks Pfälzerwald auf der Sickinger Höhe. Zur Gemeinde gehören auch die Wohnplätze Schernau, Pletschmühle, Reesberger Hof, Sternbrunnerhof, Ziegelhütte und An der Dümpfelhecke.[2]

Geschichte

1325 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur Herrschaft Landstuhl der Herren von Sickingen.

Nach der Besetzung des Linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen (1794) gehörte der Ort von 1798 bis 1814 zum Kanton Homburg im Departement Donnersberg und wurde von der Mairie Lambsborn verwaltet. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam die Region zunächst zu Österreich und 1816 zum Königreich Bayern. Unter der bayerischen Verwaltung kam Martinshöhe mit dem Kanton Homburg 1818 zum Landkommissariat Homburg, aus dem 1862 das Bezirksamt Homburg entstand. 1920 wechselte es vom Bezirksamt Homburg zum Bezirksamt Zweibrücken.

Religion

Ende 2014 waren 68,6 Prozent der Einwohner katholisch und 19,6 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[3] Die Katholiken gehören zum Bistum Speyer, die Evangelischen zur Protestantischen Landeskirche Pfalz.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU WGR Gesamt
2014 9 3 4 16 Sitze
2009 6 10 - 16 Sitze
2004 6 10 - 16 Sitze

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Schwarz der goldgekleidete heilige Martin auf rotbezäumtem silbernem Ross (Schimmel), seinen Mantel mit einem silbernen Schwert teilend, darunter fünf silberne Bollen 2:1:2“.

Es wurde 1977 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt. Die Bollen verweisen auf die früheren Ortsherren, die Herren von Sickingen.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

siehe Liste der Kulturdenkmäler in Martinshöhe

Regelmäßige Veranstaltungen

Die Kirchweih findet immer am Sonntag vor Michaeli, dem vierten Wochenende im September, das Dorffest am ersten Wochenende im August statt.

Verkehr

Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Bruchmühlbach-Miesau an der Bundesautobahn 6 SaarbrückenKaiserslautern, etwa sieben Kilometer entfernt.

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks

 Commons: Martinshöhe  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile , Seite 94 (PDF; 2,3 MB)
  3. KommWis, Stand: 31. Dezember 2014
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Martinshöhe (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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