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Markt Rettenbach


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: UnterallgäuVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 679 m ü. NHN
Fläche: 51,45 km²
Einwohner: 3777 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 87733, 87671 (Flohkraut), 87724 (Krautenberg)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 08392
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 168
Adresse der
Marktverwaltung:
Ottobeurer Str. 10
87733, 87671 (Flohkraut), 87724 (Krautenberg)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text Markt Rettenbach
Webpräsenz: www.markt-rettenbach.de
Bürgermeister: Alfons Weber (CSU / ÜWG)
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Markt Rettenbach ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Unterallgäu.

Geografie

Markt Rettenbach liegt jeweils 20 km von Memmingen und Mindelheim entfernt in der Region Donau-Iller in Oberschwaben.

Ausdehnung des Gemeindegebietes

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Markt Rettenbach, Engetried, Eutenhausen, Frechenrieden, Gottenau, Holzerwald, Lannenberg, Mussenhausen und Wineden.

Zum Markt Markt Rettenbach gehören unter anderem die Orte Markt Rettenbach, Arlisberg, Altisried, Burg, Engetried, Erlis, Eutenhausen, Flohkraut (PLZ 87671), Frechenrieden, Gottenau, Griesthal, Hammerschmiede, Hinterbuchenbrunn, Hochholz, Kapelle, Köndlberg, Krautenberg (PLZ 87724), Lannenberg, Lichtenau, Linden, Mussenhausen, Neubuchenbrunn, Rohrhof, Rotmoos, Vorderbuchenbrunn, Windenberg und Wineden.

Geschichte

Der Raum um Rettenbach ist seit dem 6. und 7. Jahrhundert besiedelt. Urkundlich wird erst 1152 ein "Rotinbach" in den Ottobeurer Klosterbüchern erwähnt. Rettenbach war seit 1547 Herrschaft der späteren Fürsten Fugger-Babenhausen. 1790 erhielt Rettenbach Marktrecht mit wichtigen Eigenrechten. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern, die Fürsten Fugger hatten aber bis 1848 bedeutende Reservatrechte. Am 18. Dezember 1901 erfolgte die Umbenennung der Gemeinde in Markt Rettenbach.[2]

Eingemeindungen

Im Zuge der Gebietsreform wurde am 1. Juli 1971 die bis dahin selbständige Gemeinde Lannenberg eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kam Wineden hinzu.[2] Am 1. Mai 1978 folgten Engetried, Eutenhausen, Frechenrieden, Gottenau und Mussenhausen.[3]

Einwohnerentwicklung

  • 1961: 3279 Einwohner[3]
  • 1970: 3226 Einwohner[3]
  • 1987: 3282 Einwohner
  • 2000: 3652 Einwohner
  • 2011: 3635 Einwohner
  • 2012: 3718 Einwohner

Politik

Bundestagswahl 2013[4]
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70
60
50
40
30
20
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61,8 %
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3,7 %
5,9 %
2,3 %
4,6 %
4,1 %
7,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
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   6
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Bürgermeister ist Alfons Weber (CSU/ÜWG).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.380.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 251.000 €.

Gemeinderat

Von den 16 Sitzen im Gemeinderat entfallen auf die einzelnen Parteien/ Wählergruppen folgende Sitze:

Wappen

Das Wappen wurde am 16. Dezember 1866 durch König Ludwig II. von Bayern genehmigt.

Blasonierung: „Von Gold, Rot und Blau schräglinks geteilt; im roten Feld ein silberner Schrägwellenbalken, im goldenen ein blauer Stern, im blauen zwei silberne Sterne.“

Der silberne schräge Wellenbalken im roten Feld steht für den Ortsnamen „Rotinbach“ oder auch „Röttebach“, der als Bach aus dem Rotmoos kommt. Die silbern - blauen Sterne verweisen im damaligen Zeitgeist „auf das Glück der bayerischen Staatszugehörigkeit“. Die Feldfarben Gold - Blau nehmen Bezug auf die Hauptfarben im Wappen der Familie Fugger und erinnern damit an die mehr als 300-jährige Fuggersche Herrschaft über den Ort. Wohl in Anlehnung an das ältere Wappen des Fuggermarktes Babenhausen war das Gemeindewappen von 1866 über dem Schildhaupt noch mit einer Mauerkrone und zwei Wimpeln versehen. Der heraldische rechte Wimpel ist gold und blau geviert und in den Farben wechselnd mit der Fuggerlilie belegt; der heraldisch linke ist gold und schwarz geviert. Beide Wimpel sind mit einem Schildchen in Rot bzw. Blau sowie Symbolen der Verbundenheit zur ehemaligen Herrschaft versehen.

Sehenswürdigkeiten

  • Fuggerschloss
  • Zehentstadel (ehm. Lagerhaus)
  • Kirche St. Jakobus der Ältere, eine Station auf dem Bayerisch-Schwäbischen Jakobusweg
  • Steinfelsen
  • Schlössle in Gottenau
  • Ehemalige Burgmühle zu Rettenbach mit Fachwerkgiebel

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 38, im produzierenden Gewerbe 182 und im Bereich Handel und Verkehr 46 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 131 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1226. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 13, im Bauhauptgewerbe acht Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 157 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3153 ha, davon waren 2852 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 149 Kindergartenplätze mit 134 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 21 Lehrern und 349 Schülern

Galerie

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Markt Rettenbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 521.
  3. 3,0 3,1 3,2 Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 782.
  4. Zweitstimmen, gemäß Quelle www.wahlen.bayern.de abgerufen am 14. September 2014

Kategorien: Markt Rettenbach | Ort im Landkreis Unterallgäu | Gemeinde in Bayern | Ort in Oberschwaben

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Markt Rettenbach (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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