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Markkleeberger See


Markkleeberger See
Markkleeberger See – im Vordergrund die Wildwasseranlage
Geographische Lage südlich von Leipzig
Zuflüsse Kanuparkschleuse vom Störmthaler See
Abfluss Kleine Pleiße
Städte am Ufer Markkleeberg
Daten
Höhe über Meeresspiegel 113 m ü. NN
Fläche 2,52 km²
Volumen 60.700.000 m³
Umfang 7,8 km
Maximale Tiefe 58 m
Mittlere Tiefe 26 m

Besonderheiten

Tagebaurestsee

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Der Markkleeberger See ist ein künstlicher See östlich der namensgebenden Stadt Markkleeberg südlich von Leipzig.

Er entstand vom 20. Juli 1999 bis Juni 2006 durch die Flutung des Nordteils des Braunkohletagebaus Espenhain. Seit dem 15. Juli 2006 ist der See für die Öffentlichkeit als Badegewässer und für den Bootsverkehr zur Nutzung freigegeben. Die Fläche des Sees beträgt 252 ha, der Speicherraum etwa 61 Millionen Kubikmeter. Der Wasserspiegel liegt bei 113 m über NN. Als Abfluss verbindet die Kleine Pleiße den See mit der Pleiße.

Der Markkleeberger See ist Teil des so genannten Leipziger Neuseenlands, einer Bergbaufolgelandschaft mit mehreren gefluteten Tagebaurestlöchern. Mit seiner Tiefe von 57 oder 58 Metern ist er der tiefste dieser Seen. Weiter südlich folgen der Zwenkauer und der Störmthaler See. Die Verbindung des Markkleeberger mit dem Störmthaler See über einen Kanal wurde am 18. Mai 2013[1] fertiggestellt. Hier entstand eine Schleuse mit 4 m Hub, da die Seen unterschiedliche Wasserspiegelhöhen haben werden. Der Kanal besitzt eine Brücke mit einer Durchfahrtshöhe von 9,4 m, so dass auch Segelboote durchfahren können.

Wegenetz

Nach Fertigstellung kann man auf verschiedenen Höhen auf einem ausgedehnten Wegenetz den See umrunden – nahe am Wasser auf dem Strandweg und oberhalb auf dem Uferrundweg (Länge 9,7 km) und seinen zahlreichen Nebenwegen. Die LMBV hat viele Wege, zum Beispiel den Uferrundweg von der Auenhainer Straße bis zur Auenhainer Allee, bereits fertiggestellt, andere Arbeiten am Wegenetz (Seepromenade, Freizeitbereich Auenhain, am künftigen Gewässerverbund) dauern an.

Einrichtungen

  • Seepromenade: Am Nordufer verläuft eine befestigte Seepromenade, welche aus Ausgangspunkt zur Erkundung des Leipziger Südraumes dienen kann. Hier wurden auch Stellflächen für PKW geschaffen und gastronomische Einrichtungen angesiedelt. Seit 22. September 2012 hat von hier aus ein Fahrgastschiff, das am 8. Oktober 2012 auf den Namen „Wachau“ getauft wurde, seinen fahrplanmäßigen Betrieb aufgenommen.[2] Seine Route, die nach Fertigstellung der Schleuse zum Störmthaler See auch auf diesen ausgedehnt wird, kann als Linien- oder Rundfahrt genutzt werden.[3]
  • Bootssteg, Surfstrand, Segelstützpunkt
  • Badestrände: Am Nord-, West- und Ostufer befinden sich Badestrände in verschiedenen Qualitätsstufen, der bestausgebaute Strandabschnitt liegt am Nordufer und ist somit leicht per Rad, aber auch Auto oder Straßenbahn zu erreichen.
  • Kanupark Markkleeberg: Kanusport- und Wildwasseranlage mit zwei unabhängigen Strecken mit einer Länge von 130 bzw. 270 Metern, vorrangig für den Kanu-Spitzensport, aber auch für den Freizeitsport
  • Seepark Auenhain: Oberhalb des Markkleeberger Sees befindet sich das Feriendorf Seepark Auenhain mit 38 Ferienhäusern, einem Restaurant, einem Wellness- und Beautyhaus sowie einem Kinderhaus.
  • Modellbaupark Auenhain
  • Insel: Die sogenannte „Getzelauer Insel“, vor dem Südstrand des Sees gelegen, ist Teil eines Vorranggebietes für Natur und Landschaft, welche ein großes Gebiet südlich des Sees umfasst. Auf speziell befestigten Wegen ist es möglich, das neu geschaffene Biotop mit kleineren Standgewässern, Wäldchen und Trockenrasenflächen zu erkunden.

Bildergalerie

Siehe auch

Literatur

  • Lutz Schiffer et al. (Hrsg.): Bergbaurestseen in Mitteldeutschland. Seenkompass. Chemnitz/Espenhain 2002.

Weblinks

 Commons: Markkleeberger See  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Rechtliche Grundlagen

Weitere Informationen

Einzelnachweise

  1. LVZ online vom 18. Mai 2013: Leipziger Neuseenland: Schleuse zwischen Markkleeberger und Störmthaler See eröffnet
  2. LVZ vom 9. Oktober 2012, S. 21
  3. Fahrgastschifffahrt Markkleeberger See

Kategorien: Regattastrecke | Tagebaurestsee im Mitteldeutschen Braunkohlerevier | Sportstätte in Sachsen | See in Sachsen | Badeanlage in Sachsen | See im Landkreis Leipzig | Bauwerk im Landkreis Leipzig | Markkleeberg | See in Europa

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Markkleeberger See (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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