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Mark-E


Mark-E Aktiengesellschaft
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Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1. Januar 2002
Sitz Hagen, Deutschland Deutschland
Leitung Christoph Köther
(Vorstandssprecher)
Oberbürgermeister
Erik O. Schulz
(Aufsichtsratsvorsitzender)
Mitarbeiter 1.152[1]
(Stand 31. Dezember 2013)
Umsatz 1.059 Mio. €[1]
(Stand 31. Dezember 2013)
Bilanzsumme 697 Mio. €[1]
(Stand 31. Dezember 2013)Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Bilanzsumme
Branche Energieversorger
Website www.mark-e.de

Die Mark-E Aktiengesellschaft ist ein regionales Energieversorgungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, mit Sitz in Hagen. Das Unternehmen entstand am 1. Januar 2002 aus dem Zusammenschluss der Elektromark und der Stadtwerke Hagen. Der häufig auch Mark-E geschriebene Name leitet sich von der Elektromark (Kommunales Elektrizitätswerk Mark AG) und damit indirekt von der historischen Grafschaft Mark ab.

Unternehmensstruktur

Anteilseigner

Die Mark-E ist eine 100%ige Tochter der Enervie - Südwestfalen Energie und Wasser AG. Deren Aktionäre sind wiederum

Die restlichen Anteile (14,16 %) verteilen sich auf die Städte Altena, Plettenberg, Halver, Schwerte, Kierspe, Herdecke und die Gemeinden Schalksmühle und Herscheid.

Beteiligungen

Am 1. Januar 2007 gründeten die Mark-E und die Stadtwerke Lüdenscheid als gemeinsame Holding-Gesellschaft die Südwestfalen Energie und Wasser AG, die seit dem 1. Februar 2010 unter der Marke ENERVIE auftritt. Durch diesen Zusammenschluss sollen die Kunden im Märkischen Kreis weiterhin von ihrem regionalen Energieversorger versorgt werden.

Unter dem Namen Kommunales Elektrizitätswerk Mark AG, Hagen, beteiligte sich die Firma im Jahr 1968 mit einem Anteil von 26 % am Kernkraftwerk THTR-300, der im Jahr 1988 stillgelegt wurde.[2]

Geschäftsfeld

Die Mark-E liefert jährlich rund 10 Milliarden kWh Strom an ca. 230.000 Privat-, 1.200 Geschäfts- und Industriekunden sowie Energiehandelspartner vor allem im Märkischen Kreis sowie in den Städten Hagen und Herdecke.[1] Größter Einzelkunde ist das Papierwerk der Stora Enso in Hagen-Kabel. In der Stadt Hagen ist das Unternehmen auch für die Wärme-, Gas- und Wasserversorgung zuständig.

Kraftwerke

Der Kraftwerksbestand der Mark-E umfasst drei GuD- und Kohlekraftwerke in

sowie ein Pumpspeicherkraftwerk in Finnentrop (Pumpspeicherwerk Rönkhausen). Das Hagener Unternehmen betreibt darüber hinaus drei Laufwasserkraftwerke an der Lenne und mehrere Windenergie-Anlagen.

Ende 2004 wurde außerdem in Hagen-Kabel eine Biomasse-Verstromungsanlage (BVA) fertiggestellt. Die rund 50 Millionen Euro teure Anlage entstand in Kooperation mit der eingangs erwähnten Stora Enso und verwertet unter anderem deren Holzabfälle. Die Dampfturbine erzeugt eine elektrische Leistung von 20 MW und liefert nebenbei der Stora Enso Prozessdampf für die Papierproduktion.

Insgesamt verfügt das Unternehmen damit über eine Nettoleistung von rund 1.300 MW (Stand: 2014). 2013 wurden rund 2,7 Milliarden kWh Strom aus Steinkohle, Erdgas, Biomasse, Wasserkraft und Sonnenenergie erzeugt.[1]

2013 wurde die Stilllegung aller Kraftwerke beantragt, was jedoch aufgrund der Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit im regionalen Verteilnetz ursprünglich erst bis 2020 geschehen sollte.[3] Anfang 2015 wurde jedoch eine Lösung für eine bessere Anbindung des ENERVIE-Netzes gefunden, so dass eine Schließung ab 2016 möglich wird.[4]

Dabei ist die Stilllegung des Pumpspeicherkraftwerks Rönkhausen, der Blöcke E1/E2/E4 des Kraftwerks Werdohl-Elverlingsen und der Blöcke H4/H5 des Heizkraftwerks Hagen-Kabel vorläufig, und die von Block E3 endgültig und bereits erfolgt.[5]

Weblinks

 Commons: Mark-E  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 2013 Mark-E Impuls. In: enervie-gruppe.de. Abgerufen am 4. Juni 2015 (PDF, 1,32 MB, Stand 31. Dezember 2013).
  2. Gesellschafter des THTR. HKG Hochtemperatur-Kernkraftwerk Gesellschaft mit beschränkter Haftung, abgerufen am 4. Juni 2015.
  3. Eigenkapitalquote schmilzt kräftig – Enervie schreibt 100 Millionen auf Kraftwerke ab. In: come-on.de. 17. Dezember 2014, abgerufen am 4. Juni 2015.
  4. Enervie: Netzentgelt-Problem gelöst – Kraftwerke schließen – Personalabbau und Millionenkosten. In: lokalkompass.de. Westdeutsche KG, abgerufen am 4. Juni 2015.
  5. Kraftwerksstilllegungsanzeigenliste (KWSAL) Stand: 20. Juli 2015.

Kategorien: Unternehmen (Hagen) | Kommunaler Energieversorger (Deutschland) | Kommunaler Wasserversorger (Deutschland) | Gegründet 2002

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Mark-E (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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