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Maristen-Schulbrüder


Die Maristen-Schulbrüder (Fratres Maristae Scholarum, Ordenskürzel: FMS) sind eine römisch-katholische Ordensgemeinschaft mit annähernd 4.300 Mitgliedern in 78 Ländern.

Ziel des Ordens ist die Bildung und Unterrichtung Jugendlicher in allen Formen der Bildungs- und Erziehungsarbeit. Der Einsatz für Randgruppen und Arme tritt zunehmend in den Mittelpunkt der Arbeit.

Heute betreibt der Orden weltweit 870 Schulen, besonders auch in Afrika (Schwerpunkt Kenia). Seit 2009 ist Pater Emili Turú Rofes, der den seit 2001 amtierenden Seán Dominic Sammon ablöste, der Generalsuperior des Ordens.

Der Orden wurde von dem Franzosen Marcellin Champagnat am 2. Januar 1817[1] mit dem Ziel der religiösen Bildung (Unterrichtung) von Jugendlichen in La Valla-en-Gier (Loire, Frankreich) gegründet. Außer den Schulbrüdern gehören zur Familie der Maristen auch die Maristenschwestern, die Maristenpatres, die Maristenmissionsschwestern und die Maristenlaien. 1914 gründeten die Maristen-Brüder ihre erste Niederlassung Deutschlands in Recklinghausen.

Deutschland

In Deutschland unterhalten die Maristen Schulen vor allem im süddeutschen Raum, in Cham (Oberpfalz), Furth (Niederbayern) und Mindelheim (Landkreis Unterallgäu). Letztere Schule, das sogenannte Maristenkolleg, ist eine der größten Schulen der Maristen weltweit. Sie besteht aus einem Gymnasium mit drei, sowie einer Realschule mit zwei Zweigen. Auch in Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen) wird eine Realschule unterhalten. Das Gymnasium in Furth wurde 2008 von der Schulstiftung der Diözese Regensburg übernommen. Seit 2002 gibt es eine internationale Kommunität in Dessau (Sachsen-Anhalt), die sich um Menschen am Rande der Gesellschaft (Gefängnis, Immigranten, Klinik) sowie um örtliche Jugendarbeit kümmert. Der deutsche Hauptsitz ist in Furth bei Landshut. Der offizielle Name ist seit 2003 „Institut der Maristenbrüder FMS Deutschlands der Provinz Europa-Zentral-West“ (Körperschaft des öffentlichen Rechts).

Weblinks

 Commons: Marist Brothers  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. champagnat.org: Marist Brothers – Who we are (englisch), abgefragt am 1. Januar 2012

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Maristen-Schulbrüder (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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