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Margetshöchheim


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: WürzburgVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Margetshöchheim
Höhe: 174 m ü. NHN
Fläche: 6,67 km²
Einwohner: 3104 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 465 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97276
Vorwahl: 0931
Kfz-Kennzeichen: WÜ, OCH
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 161
Gemeindegliederung: 1 Ortsteil
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Mainstraße 15
97276 Margetshöchheim
Webpräsenz: www.margetshoechheim.de
Bürgermeister: Waldemar Brohm (CSU)
}

Margetshöchheim ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Margetshöchheim.

Geografie

Geografische Lage

Etwa zehn Kilometer nördlich von Würzburg liegt Margetshöchheim am linken Ufer des Mains in Sichtweite der auf dem rechten Ufer des Mains gelegenen Gemeinde Veitshöchheim.

Gemeindegliederung

Margetshöchheim hat nur einen Ortsteil[2].

Nachbargemeinden

Im Norden liegt die Gemeinde Erlabrunn (3 km), mit der Margetshöchheim eine Verwaltungsgemeinschaft bildet, außerdem Leinach (5 km) und Zell am Main im Süden sowie Veitshöchheim im Osten auf der gegenüberliegenden Mainseite.

Name

Etymologie

Der ursprüngliche Name Hochheim besteht aus dem althochdeutschen Adjektiv hôch und dem althochdeutschen Wort heim. Später wurde der Name der Kirchenpatronin St. Margarethe als Namenszusatz hinzugefügt, um den Ort von Veitshöchheim, auf der gegenüberliegenden Mainseite zu unterscheiden.[3]

Frühere Schreibweisen

Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:[3]

  • 1153 Hocheim
  • 1330 Hochheim sanctae Margarethae
  • 1362 Margreten Hoecheim
  • 1373 Sant Margarethen Hochheim
  • 1376 Margarethenhoecheim
  • 1378 Margetenhocheim
  • 1461 Margrethocheim
  • 1590 Margethochheim
  • 1801 Margetshoechheim
  • 1820 Margetshöchheim

Geschichte

Eine Urkunde aus dem Jahr 1227 erwähnt erstmals die Einwohner von Hochheim links des Mains. 1330 wurde der Ort Hochheim sanctae Margarethae genannt. Als Teil des Hochstifts Würzburg, das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, wurde Margetshöchheim 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg (1805) Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit dem es 1814 endgültig an Bayern fiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1865 entstand das Kloster Maria Stern der Franziskanerinnen aus Augsburg, das bis zum Juli 2003 Bestand hatte.

Einwohnerentwicklung

  • 1970: 2236
  • 1987: 2768
  • 2000: 3243

Politik

Bürgermeister

Erster Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 2008 Waldemar Brohm von der CSU. Zweiter Bürgermeister ist seit dem 6. Mai 2014 Peter Etthöfer von der „Margetshöchheimer Mitte, der Liste für Umwelt und Natur“ (MM).

Gemeinderat

Der Gemeinderat Margetshöchheims hat neben dem Ersten Bürgermeister 16 Mitglieder, davon gehören 7 der CSU, 4 der SPD und 5 der alternativen Liste Margetshöchheimer Mitte, der Liste für Umwelt und Natur/MM an.

Wappen

Blasonierung: „In Rot ein linksgewendeter, rückschauender, zweibeiniger, golden bewehrter, silberner Drache, hinter ihm ein wachsendes silbernes Lateinisches Kreuz mit Prankenenden und vier Winkelstrahlen, eine schwebende, dreikleeblättrige, goldene Krone durchsteckend.“ Ortsfahne: Rot-Weiß.

Das Wappen wurde von Fritz Kretschmer aus Schweinfurt entworfen und am 15. Juni 1962 genehmigt.

Wappenerklärung: Bereits in einem Dorfgerichtssiegel aus dem 17. Jahrhundert war die ursprüngliche Kirchenpatronin und Ortsnamensgeberin St. Margareta als Darstellung zu sehen. Im heutigen Wappen erscheinen allein ihre Attribute - Drache, Kreuz und Krone. Die Farben Rot und Silber erinnern an die Jahrhunderte lange Zugehörigkeit des Ortes zum Hochstift Würzburg.

Gemeindepartnerschaft

Partnergemeinde von Margetshöchheim ist seit 1993 die Gemeinde Biéville-Beuville im nordfranzösischen Département Calvados in der Region Normandie.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sport

Die drei großen Sportvereine in Margetshöchheim waren bis 2006 der Fußballverein Margetshöchheim (FVM), der Tennisclub Margetshöchheim (TCM) und der Turner Bund Jahn Margetshöchheim (TBJ). Dort wird eine Vielzahl an Sportarten angeboten. Die Verhandlungen über eine Fusion wurden mit der Mitgliederversammlung am 16. März 2006 abgeschlossen: Der neue Verein heißt nun Sportgemeinschaft Margetshöchheim 06 e. V.[4]

Regelmäßige Veranstaltungen

Einmal im Jahr findet in Margetshöchheim das Margaretenfest statt. Termin ist das vorletzte Wochenende im Juli. Am Margaretenfest nehmen fast alle größeren Margetshöchheimer Vereine mit Ständen und Buden teil. Es wird seit über zehn Jahren in der Mainstraße abgehalten. Das Fest zeichnen ein großes Angebot an heimischen und internationalen Speisen und Getränken sowie in besonderem Maße die idyllische Lage am Main aus.

Baudenkmäler

Liste der Baudenkmäler in Margetshöchheim

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Margetshöchheim liegt an der Staatsstraße St 2300, ca. sieben Kilometer mainabwärts von Würzburg.

Der Ort ist über die Buslinie 22 an die Stadt Würzburg angebunden. Für den Berufs- und Schülerverkehr fahren die Busse im 20-Minuten-Takt nach Würzburg (über Zell am Main), tagsüber alle 30 Minuten. Auch die Linien 52 und 8068 nach Leinach bzw. Zellingen bedienen Margetshöchheim teilweise mit.

Die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg durchquert das Gemeindegebiet auf der Maintalbrücke Veitshöchheim, dem Neubergtunnel und im Eichelbergtunnel.

Margetshöchheim ist auch mit dem Fahrrad (Radweg am Main), mit der Mainfähre von Würzburg Alter Kranen und auf einem kurzen Fußweg über den Ludwig-Volk-Steg von Veitshöchheim zu erreichen.

Öffentliche Einrichtungen

Die Gemeinde verfügt über eine Freiwillige Feuerwehr, einen Kindergarten, eine Kinderkrippe, eine Grund- und Mittelschule und ein Jugendzentrum. Seit 1. Juli 2011 gibt es in der Gemeinde eine Tagespflege für ältere Mitbürger.

Weblinks

 Commons: Margetshöchheim  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111110/194231&attr=OBJ&val=1805
  3. 3,0 3,1 Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 138 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. Impressum des Vereins

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Margetshöchheim (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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