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Mank


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Mank (Begriffsklärung) aufgeführt.
Mank
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Melk
Kfz-Kennzeichen: ME
Fläche: 33,61 km²
 :
Höhe: 295 m ü. A.
Einwohner: 3.177 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 95 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3240
Vorwahl: 0 27 55
Gemeindekennziffer: 3 15 21
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 1
3240 Mank
Website: www.mank.at
Politik
Bürgermeister: Martin Leonhardsberger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(23 Mitglieder)
18
3
2
18 
Lage der Stadt Mank im Bezirk Melk
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Mank ist eine Stadt mit 3177 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ) im Bezirk Melk im niederösterreichischen Mostviertel. Sie liegt im Hügelland des Alpenvorlandes im Tal des ebenfalls Mank genannten Flusses.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 36 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Aichen (28)
  • Altenhofen (11)
  • Anzenbach (45)
  • Bodendorf (31)
  • Busendorf (67)
  • Dorna (13)
  • Fohra (18)
  • Fritzberg (22)
  • Gries (29)
  • Großaigen (120)
  • Hagberg (20)
  • Hörgstberg (35)
  • Hörsdorf (69)
  • Kälberhart (39)
  • Kleinaigen (32)
  • Kleinzell (30)
  • Lehen (24)
  • Loipersdorf (35)
  • Loitsbach (28)
  • Loitsdorf (42)
  • Mank (1.925)
  • Massendorf (49)
  • Münichhofen (41)
  • Nacht (23)
  • Oberschmidbach (36)
  • Pichlreit (6)
  • Pölla (39)
  • Poppendorf (63)
  • Ritzenberg (31)
  • Rührsdorf (23)
  • Sankt Frein (18)
  • Sankt Haus (16)
  • Simonsberg (40)
  • Strannersdorf (25)
  • Wies (44)
  • Wolkersdorf (26)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Großaigen, Kälberhart, Loitsdorf, Mank, Strannersdorf und Wolkersdorf.

1966 wurden die Gemeinden Mank und Kälberhart zusammengelegt, 1970 wurde die Gemeinde Großaigen eingemeindet.

Geschichte

Mank wurde 1146 erstmals urkundlich erwähnt. Knapp 550 Jahre danach wurde die erste Schule in der Gemeinde errichtet. 13 Jahre davor starben 62 Personen an der Pest, woran heute eine Pestsäule am Hauptplatz erinnert. 1851 wurde Mank Marktgemeinde und zählte zehn Jahre später schon annähernd 1000 Einwohner. Am 7. Mai 1987 wurde Mank durch den niederösterreichischen Landtag zur Stadt erhoben.

Die im Gemeindegebiet liegende Ortschaft St. Haus hieß im 15. Jahrhundert noch Sinabelkirchen (Sinawelkirchen, Sinwelkirchen).[2] Die auf Schloss Strannersdorf residierenden Herren von Walsee, die auch Kirchenvögte von Mank waren, schenkten Sinabelkirchen vor ihrem Erlöschen 1483 ihrer Klostergründung Stift Säusenstein.[3]

Vom 3. Juni 2015 bis 5. Juni 2015 fand der 65. NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb in Mank statt.

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
74,14 %
(+1,11 %p)
16,33 %
(-1,00 %p)
9,54 %
(-0,10 %p)
2010

2015

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Der Gemeinderat hat 23 Sitze, Bürgermeister der Stadtgemeinde ist Martin Leonhardsberger. Bei der Gemeinderatswahl 2015 gab es aufgrund des Bevölkerungszuwachses zwei zusätzliche Mandate zu vergeben. Dabei erreichte die ÖVP 18, die SPÖ 3 und die FPÖ 2 Mandate.

Bei der Gemeinderatswahl 2005 erreichte die ÖVP 16, die SPÖ 4 und die FPÖ 1 Mandat. Bei der Gemeinderatswahl 2010 verlor die SPÖ einen Sitz an die FPÖ.[4]

Bürgermeister

Quelle: Homepage der Stadtgemeinde Mank.[5]

Amtszeit Bürgermeister
1850–1870 Leopold Aigner, Josef Jesch, Gottfried Jesch
1871–1872 Michael Watzek
1873–1878 Anton Wiletal
1878–1880 Ignaz Hofreiter
1880–1882 Leopold Anderle
1883–1888 Anton Wiletal
1889–1890 Moritz Schwinner
1891–1892 Michael Schweizer
1892–1893 Anton Wiletal
1894–1897 Wilhelm Wiletal
1898–1911 Franz Teufl
1912–1938 Anton Luger
1938–1945 Thomas Schubert
1945 Anton Luger
1945 Franz Strassberger
1945–1950 Johann Steindl
1950–1960 Anton Zeller
1960–1984 Leopold Eigenthaler
1984–2004 Hans Oliver Godderidge
seit 2004 Martin Leonhardsberger

Wappen

Am 31. Juli 1957 wurde vom Amt der Niederösterreichischen Landesregierung der Marktgemeinde Mank folgendes Wappen verliehen:

„Ein gespaltener Schild zeigt im rechten Felde auf blauem Grund ein goldenes Ypsilon, im linken Felde auf goldenem Grund vier blaue Querbalken, durch Wellenschnitt geteilt. Die Marktfarben sind blau-gold.“

Das Goldene Y ist das Wappen des Chorherrnstiftes St. Pölten, welches Grundherrschaft von Mank gewesen ist. Die blau-goldenen Wellenlinien deuten auf die Bedeutung des Flussnamens Mank („die Unterwaschende“) hin.

So ist es in einem Schreiben der Niederösterreichischen Landesregierung vom 7. September 1956 zu lesen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Am westlichen Stadtrand von Mank befindet sich Schloss Strannersdorf. Die Wallfahrtskirche „Maria Mank am grünen Anger“ ist seit 1646 das Ziel einer jährlichen Wallfahrt von Einwohnern St. Pöltens nach Mank. Daran erinnert eine denkmalgeschützte Mariensäule, genannt Schlangenkreuz, bei Kälberhart.

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mank

Verkehr

Mank war bis zur Einstellung des Verkehrs im Dezember 2010 Endstation der in Ober-Grafendorf von der Mariazellerbahn abzweigenden Zweiglinie, der so genannten Krumpe, die die Stadt mit St. Pölten verband und vor allem dem Schüler- und Pendlerverkehr diente. Seither gibt es verstärkt Busangebote. In Mank befindet sich mit dem Dr.-Dollfuß-Platz die letzte nach Engelbert Dollfuß benannte Verkehrsfläche in Österreich.

Galerie

Weblinks

 Commons: Mank  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2015 nach Ortschaften
  2. Sinwelkirchen-St. Haus Siehe auch Sinabelkirchen in der Oststeiermark
  3. Sinabelkirchen an Säusenstein
  4. Endergebnis der Gemeinderatswahl 2010
  5. Stadtgemeinde Mank: Stadtgemeinde Mank – Geschichte/Bürgermeister

Kategorien: Mank | Ort im Bezirk Melk | Gemeinde in Niederösterreich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Mank (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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