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Mürwik


Mürwik
Stadtteil von Flensburg

Basisdaten
Einwohner 14.284 (1. Nov. 2011)
} .
Eingemeindung 1910
Räumliche Zuordnung
Postleitzahl 24944
Stadtteilnummer 11
Bild

Marineschule Mürwik (Foto 2014)

Quelle: www.flensburg.de

Mürwik (dänisch: Mørvig, plattdeutsch: Mörwig) ist ein Stadtteil von Flensburg, der sich im Nordosten der Stadt an der Flensburger Förde befindet und zur Region Angeln gezählt wird.[1] Der Name bedeutet entweder „Moorige Bucht“[2] oder vielleicht „Mühlen-Bucht“[3]. Das ursprüngliche Mürwik war nur ein kleiner Wohnplatz an der Mürwiker Bucht, welcher sich zum Marinestützpunkt entwickelte. Mürwik ist noch heutzutage als Militärstadtteil Flensburgs bekannt.

Häufig wird der gesamte Flensburger Nordosten einschließlich Twedter Holz und Twedter Feld und weiten Teilen der bis 1910 selbständigen Gemeinden Twedt sowie Fruerlund als Mürwik bezeichnet. Das gesamte Gebiet durch welches die Fördestraße und die Mürwiker Straße führen. Die Administration weist Fruerlund, wo sich der Volkspark mit dem Mürwiker Wasserturm befindet, als gesonderten Stadtteil aus. Auch ohne Fruerlund gilt Mürwik als größter Flensburger Stadtteil.

Geographie

Stadtbezirke und Gebiete Mürwiks

Mürwik besteht heute aus den fünf Stadtbezirken Stützpunkt Flensburg-Mürwik, Osbek, Wasserloos, Friedheim und Solitüde. Neben diesen Bezirken gibt es noch weitere Gebiete wie Sonwik, Fahrensodde, Twedter Holz, Waldeshöh oder der ehemalige Mittelpunkt von Mürwik namens Klosterholz, welche jedoch keine Stadtbezirke darstellen, sondern innerhalb dieser liegen.

Des Weiteren besitzt Mürwik einige sehr natürlich erhaltene, unbebaute Gebiete, beispielsweise das Naturschutzgebiet Twedter Feld oder den Sonwiker Fördewald.[4] Im Gebiet Blocksberg wird noch Landwirtschaft betrieben. Die Waldsiedlung Tremmerup liegt inmitten des Tremmeruper Waldgebietes. Im Landschaftsschutzgebiet Solitüde liegen zudem Twedter Mark und die einzige „Schlucht“ Mürwiks, die Cäcilienschlucht. Zum Stadtteil Mürwik gehört heute auch das alte Dorf Engelsby, am Rande des Osbektals, das dem benachbarten Stadtteil Engelsby seinen Namen gab.[5]

Höhenlagen

Die höchste Erhebung des Stadtteils soll mit einer Höhe von ungefähr 55 m ü. NN der Berg beim Eichenkratt sein.[6]

Der Bunkerberg, der hinter dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag zum Kraftfahrtbundesamt hin liegt, erscheint zwar besonders hoch zu sein. Er ist jedoch niedriger als der „Berg beim Eichenkrat“, da er unterhalb des Twedter Placks liegt. Der Bunkerberg besteht zu einem großen Teil aus einem gesprengten Truppenmannschaftsbunker über dem Erde aufgeschüttet wurde und wo Überwucherungen und Bäumen hinzu kamen.[7]

Geschichte

Anfänge Mürwiks

Die bauliche Keimzelle von Mürwik war ein an der gleichnamigen Bucht gelegener kleiner Hof, der mit einer Ziegelei verbunden war,[8] welche Osbek Ziegelhof oder Mürwiker Ziegelhof genannt wurde[9] und im Jahre 1641 von Johan Cornelissen gegründet worden sein soll.[10][9] Im selben Jahr soll auch der Gründerstein des Mürwiker Parks aufgestellt worden sein, der heute in seinem Nachfolgepark dem Volkspark steht.[11][12] Erstmals explizit erwähnt wurde Mürwik im Jahre 1734.[13][14] Es gehörte damals zur Gemarkung von Fruerlund[15] und zum Kirchspiel Adelby.

Nicht weit entfernt vom Mürwiker Ziegelhof befand sich eine weitere Ziegelei im Bereich des heutigen Fruerlunds, die Fruerlunder Ziegelei genannt wurde.[9][16] Die Mürwiker Ziegelei mit dem erwähnten kleinen Hof lag ungefähr oberhalb Sonwiks, bei der Ziegeleistraße die zum Gedenken an den Mürwiker Ziegelhof entsprechend benannt wurde.[17] Der kleine Hof der offenbar zumindest später aus mehreren Katen bestand,[18] existierte noch im 19. Jahrhundert. In den 1870er Jahren entwickelte sich das günstig gelegene Mürwik zunächst zu einem Ausflugsort mit Badestrand,[19] dem Mürwiker Park und zwei Hotels.[20] In der Kaiserzeit gehörte es zur Landgemeinde Fruerlund.[21] Auf einer Karte die im Rahmen einer Königlich preußischen Landesaufnahme in den Jahren 1878/1880 entstand sind offenbar drei Ziegeleistandorte im Mürwiker Gebiet verzeichnet, am Ende der Osbek, wo sie in die Förde fließt, befand sich offenbar eine Stelle, und zwei weitere Stellen befanden sich offenbar in die Richtung wo sich heute die Ziegeleistraße befindet. Eine der beiden lag höher und die andere näher an der Förde.[22][23] Doch der Niedergang des Mürwiker Ziegelproduktion hatte in der Zeit der Landaufnahme offenbar schon lange eingesetzt. Die Mürwiker Ziegelei bestand offenbar nur noch bis ins Jahr 1880.[24]

Mürwik im 20. Jahrhundert

Als die Kaiserliche Marine sich in Mürwik ansiedelte, nahm Mürwik eine neue Entwicklung. 1903 wurde die Torpedoschule nebst Liegeplätzen für Schulschiffe errichtet. Die erwähnte Mürwiker Bucht war offenbar im Laufe der Zeit verlandet. Nun nach der Übernahme des Geländes durch die Marine wurde die Bucht zudem offenbar zu großen Teilen zugeschüttet. Die Uferkante wurde ein ganzes Stück weiter in Richtung Förde hinein verlegt und befestigt, damit Schiffe mit wesentlich größerem Tiefgang anlanden konnten.[25] Ab 1907 folgte weiter nördlich auf Ländereien des schon zur Gemeinde Twedter Holz gelegenen Hofes Osbek der Bau der Seeoffiziersschule (MSM).

Flensburgs Bürgermeister Hermann Bendix Todsen hatte mit der Ansiedlung der Marine das Wachstumspotenzial des Ostufers der Förde erkannt und hatte es daher mit in die strategische Planung der Stadt einbezogen. Tatsächlich wuchsen die angrenzenden kleinen Gemeinden im Osten in Folge der Ansiedlung. Schon aus Gründen der Reputation fassten Flensburgs Stadtväter den Wunsch das Ostufers und insbesondere Mürwik in ihren Stadtgrenzen einzugliedern.[26] 1910 wurden schließlich die beiden Gemeinden Fruerlund und Twedter Holz nach Flensburg eingemeindet,[27] und Mürwik entwickelte sich zu einem neuen Stadtteil. 1910 wurde die Kaiserliche Post errichtet, welche als Postkutschen-Relaisstation diente und in dieser Hinsicht die Ziegelei Mürwik ersetzte.[28] Seit 1912 ist Mürwik mit einer neuen Hauptstraße (Bismarckstraße-Mürwiker Straße), auf der von 1912 bis 1957 zudem die Linie 3 der Flensburger Straßenbahn fuhr, direkt an die Flensburger Innenstadt angebunden. Die Entstehung der städtischen Infrastruktur führte zu einem weiteren rasanten Wachstum von Mürwik.[29]

In den 1930er Jahren erfolgte ein massiver Ausbau der militärischen Anlagen. Während des Zweiten Weltkrieges verblieb das Militär in Mürwik. Die wenig erfolgreichen Luftangriffe auf Flensburg hinterließen aber, gerade auch in Mürwik, kaum Schäden. Gegen Ende des Krieges war der Sonderbereich Mürwik vom 3. bis 23. Mai 1945 der provisorische Sitz der Reichsregierung Dönitz. Am 23. Mai wurde die Reichsregierung Dönitz schließlich verhaftet, womit der Zweite Weltkrieg in Europa endgültig sein Ende gefunden hatte. Die US-amerikanische Times meldete dies ganz unpathetisch mit den Worten: „Das Deutsche Reich starb an einem sonnigen Morgen des 23. Mai in der Nähe des Ostseehafens Flensburg.“[30][31]

Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges kamen viele Flüchtlinge nach Flensburg. Insbesondere in Mürwik sowie Fruerlund fanden die Flüchtlinge ihre neue Heimat. Da nicht genügend Wohnungen zur Verfügung standen, lebten viele Flüchtlinge in Baracken, beispielsweise im Heinz Krey-Lager südlich gegenüber der Sportschule oder dem Trampedachlager am Rande der Marineschule. In diesen Notunterkünften lebten sie zum Teil bis in die 1960er Jahre hinein.[32] Von 1950 bis 1956 befand sich in einem großen Teil der Marineschule die Zollschule Flensburg, die im Jahr 1938 in Flensburg eingerichtet worden war. 1956 benötigte die Marine das Gebäude wieder und die Zollschule verließ Flensburg. Die Innerdeutsche Grenze hatte an Bedeutung gewonnen und der Kalte Krieg hatte begonnen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich beim ursprünglichen Mittelpunkt von Mürwik, Klosterholz, noch die der zentrale Einkaufsbereich des Stadtteils (also ungefähr im Abschnitt zwischen der Ziegeleistraße und der Swinemünder Straße).[33] Anfang der 60er Jahre entstand dann aber weiter nordöstlich das neue Stadtteilzentrum beim Twedter Plack, das sich als neues Zentrum etablierte.[34][35]

In der Zeit des Kalten Krieges musste davon ausgegangen werden, dass Flensburg im Ernstfall, insbesondere Mürwik mit der dortigen militärischen Präsenz, ein atomares Ziel sowie ein wichtiges Eroberungsziel von Panzereinheiten gewesen wäre.[36][37] Weiteres Militär gab es damals zudem in Flensburg-Weiche mit der Briesen-Kaserne, in der Flensburger Nordstadt mit der Grenzland-Kaserne und im 13 Kilometer westlich von der Stadt Flensburg liegenden Sondermunitionslager Meyn lagerten Atomwaffen der USA.[38] 1952 wurde das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) von Bielefeld in das strukturschwache Grenzgebiet verlegt, um nördlichen Grenzregion Beschäftigungsimpulse zu geben. Es befand sich zunächst in Bonte-Kaserne (Sonwik) und bezog 1965 ein neues Gebäude an der Fördestraße.[39]

Mürwik im 21. Jahrhundert

Bekannt ist der Stadtteil heutzutage vor allem durch die Marineschule Mürwik, in der die Offiziere der Deutschen Marine ausgebildet werden. Der benachbarte Marinestützpunkt fiel allerdings zum großen Teil in den 1990er Jahren dem Standortabbau zum Opfer. Im Rahmen der Rüstungskonversion des ehemaligen Stützpunktgeländes entstand gleichfalls ein Sportboothafen (Marina Sonwik) mit einer Schwimmsteganlage und Tiefwasserliegeplätzen für große Yachten. Die ehemaligen Kasernenanlagen wurden zu Eigentumswohnungen und Geschäften für den Sportbootbedarf direkt an der Förde umgewandelt. Ferner existierte in Mürwik noch die Marinefernmeldeschule, die auf eine lange Tradition besitzt. Sie wurde 1902 als Marinenachrichtenschule für die Kaiserliche Marine gebaut, und seit den 1950er Jahren haben dort bis zu ihrer Schließung im September 2002 viele Fernmeldesoldaten der Deutschen Marine ihre fachliche Ausbildung erhalten. Das Gelände der ehemaligen Marinefernmeldeschule wird heute noch als Kaserne genutzt; dort befindet sich jetzt die Bundeswehrschule für strategische Aufklärung. Am Rande von Mürwik beim Vorort Meierwik, der zu Glücksburg gehört, obwohl er mit Mürwik verwachsen ist, liegt zudem das ehemalige Flottenkommando mit dem Marine Operations Center. Der Mürwiker Standort der Bundeswehr wird häufig einfach Standort Flensburg-Glücksburg genannt. Seine Präsenz in der Flensburger Offentlichkeit zeigt der Standort einerseits durch Soldaten, die in ihrer Freizeit in Uniform durch Mürwik oder der Flensburger Innenstadt gehen. In der Weihnachtszeit ist der Standortälteste bei der Eröffnung des Weihnachtsmarkt in der Innenstadt beteiligt. Die Bundeswehr verkauft bei dieser Gelegenheit traditionell in der Nikolaistraße, nahe der Holmnixe, Erbsensuppe für einen guten Zweck.[40]

Gegenüber der Marineschule, in der Fördestraße 16 verblieb das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mit dem Fahreignungsregister, im Volksmund verballhornt als Verkehrssünderkartei. Seit der Wende gibt es eine kleine Außenstelle in Dresden. Direkt neben dem KBA und gegenüber der Marineschule befindet sich die Christuskirche Mürwik, die auch als Garnisonkirche dient. Ebenfalls neben dem KBA, nur zur anderen Seite hin, befindet sich heute der Stabszug der Marineschule Mürwik.

2012 ließ der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag in Mürwik neben dem KBA sein neues Verlagsgebäude errichten. Der alte Standort des Verlages lag zuvor bei der Nikolaistraße in der Holmpassage, nahe dem Holm, in der Flensburger Innenstadt. Schon früher befanden sich die Räumlichkeiten der Flensburger Tageblattes in Gebäuden der Nikolaistraße. Mit dem Umzug wurde zeitgleich das alte Stammhaus des Flensburger Tageblattes in der Nikolaistraße wieder bezogen. Es trägt nun wieder einzig den Schriftzug des Flensburger Tageblattes, so dass Zeitung und Verlag nun auf diese Weise gänzlich getrennt in Erscheinung treten.[41] Mit dem Bau des SH:Z-Gebäudes wurden große Teile des ehemaligen Geländes vom Heinz Krey-Lager überbaut. 2015–2016 wird das daneben liegende östliche Gelände, wo sich weitere Teile des Heinz Krey-Lagers befanden, ebenfalls bebaut. Dort entstehen Wohnhäuser.[42]

Bevölkerung und Einwohnerentwicklung

Bevor Mürwik 1909 eingemeindet wurde gehörte die Keimzeille von Mürwik zur Landgemeinde Fruerlund. Fruerlund zählte 1871 gerade einmal 172 Einwohner. 1909 lebten in der Landgemeinde Fruerlund 2655 Personen. Die in Mürwik stationierten Marineangehörigen wurden natürlich zu diesem Zeitpunkt schon mitgezählt.[43] Die Landgemeinde Twedter Holz, die später ebenfalls im Stadtteil Mürwik aufging, zählte zum Zeitpunkt der Eingemeindung gerade einmal 245 Personen.[44] Die Landgemeinde Twedt deren Fläche heute nicht vollständig zum Stadtteil Mürwik gehört, zählte zum Zeitpunkt der Eingemeindung 493 Personen.[45][46]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Bevölkerung durch den Zuzug von Flüchtlingen erheblich. Vgl. auch: Einwohnerentwicklung von Flensburg

Mürwik ist heute bevölkerungsmäßig der größte Stadtteil Flensburgs.[47] Über 15 % der Flensburger Bürger leben in diesem Stadtteil.[48] In Mürwik leben jedoch mittlerweile eher ältere Menschen.[49]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Heutige Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Flensburg-Mürwik stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Verlorene Bauten

Der Stadtteil hat im Vergleich zu anderen Flensburger Stadtteilen bisher wenige bauliche Verluste erlitten. Gefährdet sind jedoch heute der Vorburgbereich mit dem Marinelazarett und die Flugzeughallen des ehemaligen Mürwiker Wasserflughafens bei Fahrensodde. Ebenfalls gefährdet ist die Twedter-Plack-Villa in der Fördestraße 76. Zudem ist der Volkspark durch Verwahrlosung und wie ein jüngstes Wohnprojekt verdeutlicht gefährdet.

  • Gebäude der Torpedostation, die Anfang des 19. Jahrhunderts entstand. Sie wurden durch Neubauten der Nachrichtenschule ersetzt. Ein Restbaubestand besteht jedoch weiterhin.
  • Ziegeleien Mürwiks sowie der Osbekhof (vgl. mit Geschichte Mürwiks)
  • Parkhotel an der Swinemünder Straße mit Mürwiker Park. In Nachfolge entstand bald darauf der Volkspark.
  • Heinz-Krey-Lager, diente nach dem Zweiten Weltkrieg als Flüchtlingsunterkunft
  • Verschiedene Bunker die schrittweise nach dem Zweiten Weltkrieg gesprengt und abgetragen wurden.
  • Bauernkate am Twedter Plack, die neben der heute noch existierenden Kate Fördestraße 68 stand. Sie wurde für eine BP-Tankstelle abgerissen, die heute ebenfalls nicht mehr steht.
  • Kapelle, nur noch Überreste im Gemeindehaus der Christuskirche
  • Katen von Klosterholz, dem alten Zentrum des Stadtteils
  • Marine-Reitschule
  • Bauernhof, an den heute die Straße Am Bauernhof erinnert (siehe dort).
  • Hansigarten, eine Art kleiner Zoo
  • Einige Baracken des Trampedachlagers
  • Kaserne des Versorgungskommandos 600 an der Swinemünder Straße
  • Schuppen des Marinelzarrettes im Vorburgbereich. Der Schuppen wurde offenbar ohne Genehmigung abgerissen.

Mürwik im erweiterten Sinne

Im erweiterten Sinne wird der Stadtteil Fruerlund, mit den Stadtbezirken Fruerlundhof, Blasberg und Bohlberg, mit zum Stadtteil Mürwik gerechnet. Dort befinden sich zudem die folgenden Institutionen, Einrichtungen und Gebäude:

Benennungen nach Mürwik

In Berlin existiert, genauso wie in Flensburg, eine Mürwiker Straße. Sie befindet sich dort im Ortsteil Lichterfelde. Der ursprüngliche Name des Ausflugschiffes Jens Albrecht, mit dem Heimathafen Horumersiel im Wangerland, das früher auf der Flensburger Förde kreuzte, ist Mürwik.

Im Jahre 1972 wurden bei Mürwik die gemeinnützige GmbH Mürwiker Werkstätten gegründet, eine Gesellschaft, die Werkstätten, Wohnstätten sowie ambulant betreute Wohnenmöglichkeiten für Mitmenschen mit Behinderungen betreibt. Die Gesellschaft nennt sich mittlerweile häufig verkürzt „Die Mürwiker“.[58] Die Mürwiker Band, eine Band der Mürwiker Werkstätten[59] veröffentlichte später Das Mürwiker Lied, in dem über den Arbeitsalltag der dort arbeitenden Mitarbeiter berichtet wird.[60] Die Mürwiker Werkstätten haben mittlerweile an verschiedenen Orten Schleswig-Holsteins Standorte eröffnet.

Wirtschaft und Infrastruktur

Noch bevor Mürwik sich zum bekannten Militärstandort entwickelt hatte, hatte es sich noch im 19. Jahrhundert zu einem beliebten Ausflugs- und Reiseziel mit zwei Hotels entwickelt.[61] Für das erste Hotel war das Wohnhaus einer der Ziegeleien umgebaut worden. Es lag direkt an der Förde und erhielt den Namen Strand-Hotel (später Lindenhof).[62] Als zweites Hotel war im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts das Parkhotel errichtet worden. Es befand sich in der Swinemünder Straße 11 (offenbar auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Parkhofs).[63] Die beiden Hotels wurden aber im Zuge des Ausbaus des Stützpunktes offenbar in den 1930er Jahren abgerissen.[64] Als drittes Hotel entstand 1906 offenbar das Hotel Seewarte.[65] Die ersten beiden erwähnten Mürwiker Hotels existieren heute wie erwähnt nicht mehr, doch überdauerte im Falle des Parkhofs dessen benachbarter Konkurrent, das Hotel Seewarte, welches heute wohl das älteste Hotel der Stadt sein dürfte.[66] Das Strandhotel fand in den Jahrzehnten nach dem Abriss keinen direkten Nachfolger, doch im Zuge der Konversion entstanden neue Hotelpläne für Mürwik. Für 2016/17 ist am Fördeufer bei Sonwik, also in dem Bereich wo sich das Strandhotel befand, ein neues Hotel geplant.[67] Außer diesen Hotels existiert noch das Hotel Nordic an der Mürwiker Straße, nicht weit entfernt von der Seewarte. Weitere Übernachtungsmöglichkeiten bieten am Rande des Volksparks die Flensburger Jugendherberge sowie das Hotel am Wasserturm.[68] Neben den Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen im Stadtteil Mürwik existieren ansonsten noch in der Flensburger Innenstadt eine ganze Anzahl von Hotels. In den restlichen Stadtteilen bestehen nur noch vereinzelt entsprechende Übernachtungsangebote.[69]

Die Wirtschaft Mürwiks ist trotz der Konversion der 1990er Jahre noch weiterhin von der Marine geprägt. Die beiden in Mürwik ansässigen Schulen der Bundeswehr stärken somit weiterhin die Nachfrage. Zum einen innerhalb der gesamten Stadt, wie auch beim nahgelegenen Zentrum Mürwiks, dem Twedter Plack, das einzige wirklich größere Stadtteilzentrum der Stadt, das mit seiner Gestaltung und seiner Versorgungsfunktion Ähnlichkeiten zur Innenstadt hat.

Zu Mürwik gehört heute auch ein kleines Gewerbegebiet an der Nordstraße beim Mürwiker Stadtbezirk Wasserloos, das auf der Gegenüberliegenden Seite der Nordstraße bei Kauslund, dass zum Stadtteil Engelsby gehört, sich fortsetzt. Unweit, an der Straße liegt beim angrenzenden Vorort Wees ein weiteres Gewerbegebiet, dass von Flensburg, Wees und Glücksburg, gemeinsam betrieben wird.[70]

Mürwik ist heute zudem ein wichtiger Standort der großen Bäckereien der Stadt. 1924 wurde beim alten Zentrum Mürwiks, bei der Seewarte, die „Bäckerei Hansen Mürwik GmbH“ gegründet. Heutzutage besitzt die Bäckerei Hansen Mürwik, neben dem Stammhaus in Mürwik, weitere zahlreiche Ladengeschäfte die über die ganze Stadt verteilt sind, beispielsweise beim ZOB oder auch beim Holm, nahe dem Thingplatz. Gebacken wird seit 1999 offenbar hauptsächlich am neuen Standort im angrenzenden Wees.[71] Die Klosterbäckerei, deren Stammhaus sich in der Flensburger Innenstadt, nahe dem Franziskanerkloster St. Katharinen am Südermarkt befindet, eröffnete 27. März 2013 im Gewerbegebiet des Mürwiker Stadtbezirks Wasserloos einen neuen Backbetrieb mit Backstube zur Backwaren-Versorgung der Filialen der Bäckerei.[72][73]

Einzelnachweise

  1. Vgl. Die Landschaft Angeln ; Abgerufen am 10. Januar 2014
  2. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein. Wachholtz, Neumünster 1992, ISBN 3-529-02726-X, S. 469.
  3. Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg! Flensburg 2009, Artikel: Mürwik
  4. Flensburg: Am Fördewald , abgerufen am: 7. November 2015
  5. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 556
  6. Karte von Flensburg Nord 1904 , abgerufen am 10. Mai 2015
  7. Vgl. truppenmannschaftsbunker.de sowie bunker-whv.de/flensburg
  8. Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg!. Flensburg 2009, Artikel: Mürwik
  9. 9,0 9,1 9,2 Flensburger Straßennamen. Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte, Flensburg 2005 , ISBN 3-925856-50-1, Artikel: Ziegeleistraße
  10. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 65
  11. *Ludwig Rohling u. a.: Kunstdenkmäler der Stadt Flensburg. München 1955, S. 550
  12. Amtliche Bekanntmachung zum Bebauungsplan für das Seniorenzentrum Swinemünder Straße , S. 16, vom: 15. April 2015; abgerufen am: 19. Dezember 2015
  13. Gerret Liebing Schlaber: Vom Land zum Stadtteil. Flensburgs Stadtfeld und die eingemeindeten Dörfer in Bild und Wort ca. 1860-1930. Flensburg 2009. S. 136
  14. Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg!. Flensburg 2009, Artikel: Mürwik
  15. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 67
  16. Gerret Liebing Schlaber: Vom Land zum Stadtteil. Flensburgs Stadtfeld und die eingemeindeten Dörfer in Bild und Wort ca. 1860-1930. Flensburg 2009. S. 135
  17. Flensburger Straßennamen. Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte, Flensburg 2005 , ISBN 3-925856-50-1, Artikel: Ziegeleistraße
  18. Vgl. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 65
  19. Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg! Flensburg 2009, Artikel: Klein Westerland
  20. Gerret Liebing Schlaber: Vom Land zum Stadtteil. Flensburgs Stadtfeld und die eingemeindeten Dörfer in Bild und Wort ca. 1860-1930. Flensburg 2009. S. 136 sowie 139
  21. Vgl. Gerret Liebing Schlaber: Vom Land zum Stadtteil. Flensburgs Stadtfeld und die eingemeindeten Dörfer in Bild und Wort ca. 1860-1930. Flensburg 2009. S. 34
  22. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein, Band 2, Flensburg, S. 68
  23. Vgl. auch: Willkommen im Osbektal, Über das Osbektal (Memento vom 10. Januar 2016 im Internet Archive), abgerufen am 2. Dezember 2014
  24. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein, Band 2, Flensburg, S. 65
  25. Auf heutigen Stadtkarten wird die Bezeichnung Mürwiker Bucht nicht mehr verwendet. Vgl. hinsichtlich der ursprünglichen Lage: Stadtarchiv Flensburg: Marine, Marinestation mit Torpedoschule, Marinestation, Mürwiker Bucht , abgerufen am 14. Januar 2015
  26. Flensburger Tageblatt: Twedt: Die Mutter von Mürwik , vom: 1. April 2010; abgerufen am: 27. Februar 2016
  27. Gerhard Kraack u. a.: Flensburg in Geschichte und Gegenwart. Flensburg 1972, DNB 730485641 , S. 406.
  28. Vgl. Kerstin Rundfeldt, Dr. med. Hans Rundfeldt, Startseite ; abgerufen am 1. Dezember 2014
  29. Flensburger Tageblatt: Twedt: Die Mutter von Mürwik , vom: 1. April 2010; abgerufen am: 27. Februar 2016
  30. Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein (Hrsg.): Der Untergang 1945 in Flensburg (Vortrag am 10. Januar 2012 von Gerhard Paul), S. 21
  31. Vgl. auch: Rechtslage Deutschlands nach 1945
  32. Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg!, Flensburg 2009, Artikel: Mürwik
  33. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 126
  34. Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg!, Flensburg 2009, Artikel: Twedter Plack
  35. Flensburger Straßennamen. Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte, Flensburg 2005, ISBN 3-925856-50-1, Artikel: Twedter Plack
  36. Vgl. Militarisierte Landschaft, Erinnerungslandschaft, Kalter Krieg in Schleswig Holstein und im „Fulda Gap“ ; abgerufen am 1. Dezember 2014 und Flensburger Tageblatt: Kühle Einblicke in den kalten Krieg , vom 24. April 2010; abgerufen am 1. Dezember 2014 und Die Welt: Atomraketen auf Bremen: Die Angriffspläne gegen Deutschland während des Kalten Krieges , vom: 9. April 2006; abgerufen am 1. Dezember 2014 sowie Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg!, Flensburg 2009, Artikel: Bunker
  37. Siegfried Lausch, bis 1988 Oberst der NVA, später Offizier der Bundeswehr, berichtetet in der Sendung History: Die geheimpläne des kalten Krieges, ab Minute 41, dass für Flensburg 500 KT vorgesehen waren.
  38. Lager Meyn: Mais statt Atomwaffen , vom: 25. September 2010; abgerufen am: 1. September 2015; vgl.auch: Atomwaffen A-Z, Meyn ehem. Atomwaffenstandort, Deutschland , abgerufen am: 1. September 2015
  39. Flensburg, Stadtgeschichte 1946-1989, Tabellarische Darstellung (Memento vom 22. Dezember 2015 im Internet Archive); abgerufen am 5. Juni 2015
  40. Flensburger Tageblatt: Flensburger Weihnachtsmarkt: Ein Hauch von Punsch und Lichterglanz , vom 25. November 2014; abgerufen am 25. November 2014
  41. Schlei-Bote Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag: Neues Verlagshaus in Flensburg-Mürwik im Schlei-Boten, vom: 22. November 2011; abgerufen am 29. November 2014
  42. Bauen in Flensburg : „Nordisch frisch“: Neue Stadthäuser am Twedter Plack , 27. November 2014, abgerufen am 29. November 2014
  43. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 67
  44. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 70
  45. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 69
  46. Vgl. jeweils zu den Ausbreitungen und Grenzen der alten Landgemeinden: Flensburg Atlas, Flensburg 1978, Karte 16
  47. Flensburger Tageblatt: Sozialatlas 2014: Wo Flensburg am jüngsten ist , vom 19. November; abgerufen am 19. November
  48. Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg! Flensburg 2009, Artikel: Mürwik
  49. Flensburger Tageblatt: Sozialatlas 2014: Wo Flensburg am jüngsten ist , vom 19. November. Abgerufen am 19. November
  50. Verkehrsvereins für Flensburg und Umgebung e.V.: Broschäre 3. Flensburg. Sehenswertes und historisches. 1991
  51. Flensburger Tageblatt: Neues Wohnen in Mürwik: Penthouse auf dem Bunker , 29. Mai 2009; abgerufen am 28. November 2014 sowie: Flensburger Tageblatt: Flensburg: Luftnummer: Bauen auf dem Bunker , 22. August 2009; abgerufen am 15. Mai 2015
  52. Bunker in Flensburg , abgerufen am 28. November 2014
  53. Zu finden beispielsweise in folgenden Stadtführern für Touristen: Christine Lendt: Flensburg, 2014, S. 42 sowie: Betina Bogwandt: Flensburg und seine Förde: Flensburg und seine Förde, ungefähr 2011, S. 17
  54. Verkehrsvereins für Flensburg und Umgebung e.V.: Broschäre 3. Flensburg. Sehenswertes und historisches. 1991
  55. Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg!, Flensburg 2009, Artikel: Parkhof
  56. Verkehrsvereins für Flensburg und Umgebung e.V.: Broschäre 3. Flensburg. Sehenswertes und historisches. 1991
  57. Flensburg Mobil, Polizeistation Mürwik - Fruerlund , abgerufen am 4. Juni 2015
  58. Informationen über Die Mürwiker ; abgerufen am 1. Dezember 2014
  59. Die Mürwiker, die Mürwiker Band ; abgerufen am 1. Dezember 2014
  60. Die Mürwiker, Die Mürwiker Lied ; abgerufen am 1. Dezember 2014; Das Lied dürfte offenbar in den 2010er Jahren veröffentlicht worden sein.
  61. Gerret Liebing Schlaber: Vom Land zum Stadtteil. Flensburgs Stadtfeld und die eingemeindeten Dörfer in Bild und Wort ca. 1860-1930. Flensburg 2009. S. 136
  62. Gerret Liebing Schlaber: Vom Land zum Stadtteil. Flensburgs Stadtfeld und die eingemeindeten Dörfer in Bild und Wort ca. 1860-1930. Flensburg 2009. S. 138
  63. Gerret Liebing Schlaber: Vom Land zum Stadtteil. Flensburgs Stadtfeld und die eingemeindeten Dörfer in Bild und Wort ca. 1860-1930. Flensburg 2009. S. 136 und 139
  64. Gerret Liebing Schlaber: Vom Land zum Stadtteil. Flensburgs Stadtfeld und die eingemeindeten Dörfer in Bild und Wort ca. 1860-1930. Flensburg 2009. S. 138 und 139
  65. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 542
  66. Dittmer’s Gasthof entstand zwar früher entwickelte sich aber erst in jüngerer Zeit zu Dittmer’s Hotel. Dessen Gebäude Neumarkt 3 am Rande der Flensburger Innenstadt wurde 1852 errichtet. Ob das Gebäude seit der Errichtung durchgehend als Gasthof diente ist unklar. Dittmer’s Hotel gehört heute zum Hotel Nordic in Mürwik. Vgl. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 602 sowie Dittmer’s Hotel Impressum , abgerufen am: 10. Februar 2016
  67. Flensburger Tageblatt: Haus 2: Hotel-Boom geht weiter: Jetzt Sonwik , vom: 3. Juni 2015; abgerufen am: 10. Februar 2016
  68. Vgl. Hotel am Wasserturm ; abgerufen am: 10. Februar 2016
  69. Hotels in Flensburg – Hotel im Zentrum - Hotels am Hafen und nah bei den Sehenswürdigkeiten , abgerufen am: 10. Februar 2016
  70. Flensburger Tageblatt: Gewerbegebiet Wasserlooslück: Zu eng am Südermarkt: Klosterbäckerei zieht um , vom: 18. Mai 2011; abgerufen am: 9. Februar 2016
  71. Flensburg Journal: Bäckerei Hansen. 90 Jahre Bäckerei Hansen Mürwik , vom: 31. Juli 2014; abgerufen am: 9. Februar 2016
  72. Flensburger Tageblatt: Gewerbegebiet Wasserlooslück: Zu eng am Südermarkt: Klosterbäckerei zieht um , vom: 18. Mai 2011; abgerufen am: 9. Februar 2016
  73. Flensburger Tageblatt: Zwei weitere Stuhl-Verbote auf dem Südermarkt , vom: 11. Juli 2013; abgerufen am: 9. Februar 2016

Weblinks

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