Münzkirchen - LinkFang.de





Münzkirchen


Münzkirchen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Schärding
Kfz-Kennzeichen: SD
Fläche: 21,07 km²
 :
Höhe: 486 m ü. A.
Einwohner: 2.575 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 122 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4792
Vorwahl: 07716
Gemeindekennziffer: 4 14 13
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schärdinger Straße 1
4792 Münzkirchen
Website: www.muenzkirchen.at
Politik
Bürgermeister: Helmut Schopf (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
9
9
7
Lage der Marktgemeinde Münzkirchen im Bezirk Schärding
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Münzkirchen ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Schärding im Innviertel mit 2575 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Schärding. Im Volksmund wird Münzkirchen gerne als „die Hauptstadt des Sauwalds“ bezeichnet.

Geografie

Münzkirchen liegt auf 486 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,3 km, von West nach Ost 7,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 21,03 km². 25,6 % der Fläche sind bewaldet, 65,9 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 15 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Eisenbirn (57)
  • Eitzenberg (118)
  • Feicht (56)
  • Ficht (117)
  • Freundorf (104)
  • Füchsledt (3)
  • Geibing (49)
  • Hötzenberg (35)
  • Landertsberg (75)
  • Ludham (22)
  • Münzkirchen (1804)
  • Prackenberg (15)
  • Raad (42)
  • Schießdorf (37)
  • Wilhelming (22)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Eisenbirn, Freundorf, Hofalt, Landertsberg, Münzkirchen und Schießdorf.

Wappen

Blasonierung: Gespalten; rechts in Silber ein zugewendeter roter, schwarz gewaffneter, aufgerichteter Wolf; links in Rot drei silberne, wurzellose Nadelbäume, zwei zu eins gestellt. Die Gemeindefarben sind Weiß-Rot.

Geschichte

Ab 1040 ist die Mutterpfarre Mosiliskirchen genannt, seit 1136 findet die Hofmark als noch heute erhaltener historischer Ortskern Erwähnung.

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Am 11. Oktober 1959 wurde Münzkirchen zur Marktgemeinde erhoben.

Wirtschaft

Es sind 70 Betriebe mit insgesamt 353 Arbeitsplätzen in Münzkirchen ansässig.

Auch hat Münzkirchen seit 5. Juli 1848 bzw. 26. Jänner 1849 folgende Privilegien:

  • Jahrmarkt: 25. Jänner, Osterdienstag, 2. Juli und 21. September
  • Viehmarkt: 21. September

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Münzkirchen
  • Pfarrkirche Münzkirchen: 1253 erste urkundliche Erwähnung, der heutige Bau, ein dreischiffiges Langhaus, unterteilt von Pfeilern, stammt aus der Barockzeit. Beim 1. Brand 1719 wurden auch die Turmkuppel, 4 Glocken, die Turmuhr und das Kirchendach ein Raub der Flammen. Es wird angenommen, dass 1720 der Stadtmaurermeister Josef Hertl und der Stadtzimmermeister Andreas Höretzhuber die Meister der Wiederherstellung der Pfarrkirche waren. Im Jahre 1729 wurden das Oratorium aufgerichtet, die Sakristei vergrößert und die Altäre renoviert. 1761 wurde ein neuer, schön hergestellter, gut gefasster Hochaltar aufgestellt und 1766 eine neue Kanzel errichtet. Im Zuge von Renovierungsarbeiten wurden 1961 gotische Fresken im Presbyterium freigelegt.
  • Filial- und Wallfahrtskirche St. Sebastian: Die Filialkirche St.Sebastian wurde 1635 nach überstandener Pest von der Gemeinde erbaut: einschiffig, fünfjochig und stichkappentonnengewölbt mit einer Halbkreisapsis, mit drei Altären und einer Kanzel. 1729 wurde die Kirche erweitert. In der Kirche sind der Hochaltar mit schönen Statuen von 1635-1640, das Tabernakel und die Kanzel aus dem 18. Jahrhundert sowie ein gotisches Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert zu bewundern. Seit der Verlegung des Friedhofes im Jahre 1973 ist die Kirche auch Friedhofskirche, sie wird aber auch als Hochzeitskirche verwendet.

Politik

  • Bürgermeister ist Helmut Schopf von der SPÖ.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 2522 Einwohner, 2001 dann 2580 Einwohner.

Vereine

  • Sportvereine: ÖTB Turnverein Münzkirchen 1881, FC Münzkirchen, Badmintonclub Münzkirchen, Sportunion Münzkirchen
  • Feuerwehren: FF Münzkirchen, FF Schiessdorf, FF Kaltenmarkt, FF Eisenbirn, FF Reikersham
  • Kulturvereine: INNFILM (Innviertler Film und Musikclub), Volkstanzgruppe Münzkirchen, Briefmarkensammlerverein Münzkirchen

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter

  • Maria Mandl, Oberaufseherin im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau
  • Hans Polterauer (* 1958), bildender Künstler, der als Objektkünstler und Zeichner tätig ist[2]

Weblinks

 Commons: Münzkirchen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Hans Polterauer, in: Webpräsenz von Regiowiki.at

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Münzkirchen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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