Münchhausen (am Christenberg) - LinkFang.de





Münchhausen (am Christenberg)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Marburg-BiedenkopfVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 284 m ü. NHN
Fläche: 41,54 km²
Einwohner: 3412 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 82 Einwohner je km²
Postleitzahl: 35117
Vorwahlen: 06423, 06452, 06457
Kfz-Kennzeichen: MR, BID
Gemeindeschlüssel: 06 5 34 015
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marburger Straße 82
35117 Münchhausen
Webpräsenz: www.gemeinde-muenchhausen.de
Bürgermeister: Peter Funk (parteilos)
}

Die Gemeinde Münchhausen befindet sich 20 Kilometer nördlich der mittelhessischen Universitätsstadt Marburg am nördlichen Rand des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Sie hat 3.527 Einwohner und besteht in ihrer jetzigen Form seit 1974. Die Gesamtfläche der Gemeinde beträgt rund 41 Quadratkilometer.

Geografie

Geografische Lage

Im Westen der Gemeinde befindet sich das Rothaargebirge. Die östliche Begrenzung des Gemeindegebietes stellt der Burgwald dar, dessen Erhebung Christenberg sich in unmittelbarer Nähe des Ortsteils Münchhausen befindet.
Der Ortsteil Münchhausen selbst sowie der Ortsteil Simtshausen befinden sich im Wetschaftstal; Wollmar liegt an der gleichnamigen Wollmar, die in Münchhausen in die Wetschaft mündet. Durch die Ortsteile Ober- und Niederasphe fließt die Asphe.

Die Gemeinde Münchhausen liegt an der Bahnstrecke Warburg–Sarnau, die hier, in ihrem Südabschnitt, „Burgwaldbahn“ genannt wird.

Nachbargemeinden

Münchhausen grenzt im Nordwesten an die Stadt Battenberg (Eder), im Nordosten an die Gemeinde Burgwald und die Stadt Rosenthal (alle drei im Landkreis Waldeck-Frankenberg), im Osten und Süden an die Stadt Wetter, sowie im Westen an die Stadt Biedenkopf (beide im Landkreis Marburg-Biedenkopf).

Ortsteile

(Stand 05/2009)

Geschichte

Schon seit der Jungsteinzeit gab es in der Nähe von Münchhausen auf dem Christenberg, einem Hügel ca. 2 Kilometer östlich von Münchhausen, menschliche Aktivitäten. In der westlichen Umgebung des Plateau des Christenberges wurden Hügelgräber gefunden, die das Gräberfeld einer auf dem Christenberg befindlichen Ansiedlungen sein könnten. Zudem befand sich auf dem Plateau des Christenberges eine ehemalige keltische bzw. fränkische Festungsanlage. Die heutige Ortschaft Münchhausen wurde erstmals in einer Urkunde, die sich im Besitz des Staatsarchiv Würzburg befindet, im Jahre 1213 erwähnt. Der Name Münchhausen in dem Hausen enthalten ist, ist aber typisch für Siedlungsgründungen im Zuge der fränkischen Landnahme, die im späten 5. bis 7. Jahrhundert stattfand. Dabei geht Münch, genauso wie München, auf den Dativ Plural des althochdeutschen munih bzw. mittelhochdeutschen mün(e)ch, den Vorläufer des Wortes Mönch, zurück.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1974 schlossen sich im Rahmen der hessischen Gebietsreform die bis dato selbständigen Orte Münchhausen, Niederasphe, Simtshausen und Wollmar zur neuen Gemeinde Münchhausen zusammen. Der Ortsteil Oberasphe der Nachbarstadt Battenberg (Eder) (Landkreis Waldeck-Frankenberg) mit damals mehr als 350 Einwohnern kam hinzu.[2]

Politik

Gemeindevertretung

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[3] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[4][5]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
   
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 47,4 11 46,3 11 41,6 10 40,8 10
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 40,0 9 43,7 10 49,2 11 45,0 10
UGL Unabhängige Grüne Liste 12,5 3 10,0 2 9,2 2 5,9 1
BLN Bürgerliste Niederasphe 8,2 2
Gesamt 100,0 23 100,0 23 100,0 23 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 58,7 57,2 55,7 65,3

Wappen

Das Wappen der Gemeinde zeigt im roten Schild eine silberne (weiße), in ein getatztes Kreuz auslaufende Spitze, die mit einem schwarzen, fünfspeichigen Rad belegt ist. Das Kreuz im Wappen symbolisiert den Christenberg mit seiner mittelalterlichen Kirche, das Rad verweist mit seinen fünf Speichen auf die fünf Ortsteile der Gemeinde. Es erinnert an die frühere Zugehörigkeit zu Kurmainz, und ist über weite Teile des früheren Kurmainzer Territoriums verbreitet (Mainzer Rad).

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 403.
  3. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  4. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  5. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006

Weblinks

 Commons: Münchhausen (am Christenberg)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Münchhausen (am Christenberg) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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