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Müglitztal


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Sächsische Schweiz-OsterzgebirgeVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Dohna-Müglitztal
Höhe: 278 m ü. NHN
Fläche: 21 km²
Einwohner: 1895 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01809
Vorwahlen: 035027, 035206 (Maxen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: PIR, DW, FTL, SEB
Gemeindeschlüssel: 14 6 28 250
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Markt 11
01809 Dohna
Webpräsenz: www.gemeinde-mueglitztal.de
Bürgermeister: Andreas Burkhardt (parteilos)
}

Müglitztal ist eine Gemeinde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, liegt aber geografisch gesehen im Erzgebirgsvorland. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Dohna-Müglitztal. Verwaltungssitz ist Weesenstein. Das Zentrum der Landeshauptstadt Dresden liegt 22 Kilometer nordwestlich von Müglitztal.

Geografie

Die Gemeinde Müglitztal, die an der Müglitz liegt, befindet sich bis auf die Ortsteile Maxen und Burkhardswalde im gleichnamigen tief eingeschnittenen Tal im hügeligen Vorland des Osterzgebirges. Die Gemeindeteile Burkhardswalde und Maxen liegen auf einer Hochfläche westlich des Tales oberhalb von Mühlbach.

Der höchste Punkt des Gemeindegebietes befindet sich mit 396 m ü. NN an den Drei Linden oberhalb von Mühlbach. Der tiefste Punkt befindet sich im Müglitztal auf einer Höhe von 153 m ü. NN .

Gemeindegliederung

Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Burkhardswalde, Crotta, Falkenhain (mit Ploschwitz), Maxen, Mühlbach (mit Häselich), Schmorsdorf und Weesenstein.

Geschichte

Zu DDR-Zeiten erholten sich Kinder in einem Ferienlager, das in der Hartmannmühle eingerichtet wurde.

Im Zuge einer Gemeindegebietsreform schlossen sich am 1. März 1994 die Gemeinden Burkhardswalde, Maxen, Mühlbach und Weesenstein zur neuen Gemeinde Müglitztal zusammen.

Das Gemeindegebiet, insbesondere Weesenstein, wurde durch Hochwasser der Müglitz in der Vergangenheit wiederholt schwer in Mitleidenschaft gezogen. Schwere Schäden traten vor allem 1927 und 2002 auf. Dabei wurde die Bahnlinie für längere Zeit unterbrochen, Wohnhäuser und Brücken zerstört und der Park von Schloss Weesenstein verwüstet.

Politik

Gemeinderatswahl 2014[2]
Wahlbeteiligung: 60,5 %
 %
30
20
10
0
28,7 %
23,6 %
23,0 %
7,7 %
5,8 %
11,2 %
HVM
WVM
VS
WVN e
WVH
Anmerkungen:
e Wählervereinigung Nachgefragt
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 12 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • CDU: 4 Sitze
  • Heimatverein Maxen e.V. (HVM): 3 Sitze
  • Wählervereinigung der Freiwilligen Feuerwehr Müglitztal (WVM): 3 Sitze
  • Wählervereinigung des Heimat- und Feuerwehrvereins Weesenstein-Falkenhain e.V. (WVH): 1 Sitz
  • Volkssolidarität (VS): 1 Sitz

Verkehr

Im Tal verläuft die Staatsstraße 178 und die Müglitztalbahn (HeidenauAltenberg).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Schloss Weesenstein mit Park Weesenstein
  • Heimatmuseum Maxen am Dorfplatz
  • Naturbühne Maxen: Freilichttheater in ehemaligen Marmorbruch
  • Kalkofen an der Naturbühne: Technisches Denkmal von 1856 mit Aussichtsplattform und Ausstellung von Mineralien im Sommer
  • Kalkofen an der Winterleite: Technisches Denkmal zwischen Maxen und dem Bahnhof Burkhardswalde-Maxen
  • Blaues Häusel, ein Pavillon in Form einer Moschee, einziges Gebäude im javanischen Stil in Europa, erbaut für den Maler Raden Saleh
  • Friedensdenkmal an den Drei Schmorsdorfer Friedenslinden, Aussichtspunkt zwischen Maxen und Schmorsdorf
  • Lindenmuseum Clara Schumann, kleinstes freistehendes Museum Deutschlands (6,85 m²) in Schmorsdorf
  • Maxener Schloss

Naturdenkmal

Vereine

  • Gymnastik: SV Sachsen Müglitztal
  • Heimat- und Feuerwehrverein Mühlbach
  • Feuerwehrverein Burkhardswalde

Literatur

  • Sagenhaftes Müglitztal. Alte und neue Geschichten von Zinnwald bis Heidenau. Verlag Niggemann & Simon Maxen 2003. ISBN 3-9808477-1-3

Persönlichkeiten

siehe auch: Persönlichkeiten Weesensteins

Weblinks

 Commons: Müglitztal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Müglitztal (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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