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Märkische Oderzeitung


Märkische Oderzeitung
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG (MMH)
Erstausgabe 17. März 1990
Erscheinungsweise Montag bis Sonnabend
Verkaufte Auflage
(IVW 1/2016, Mo–Sa)
74.401 Exemplare
Reichweite (MA 2012  ) 0,240 Mio. Leser
Chefredakteur Frank Mangelsdorf
Geschäftsführer Andreas Simmet
Weblink www.moz.de

Die Märkische Oderzeitung (abgekürzt: MOZ) ist eine in Frankfurt (Oder) herausgegebene regionale Tageszeitung.

Das Verbreitungsgebiet der MOZ ist weitgehend identisch mit dem ehemaligen Bezirk Frankfurt (Oder), einer Region mit rund 600.000 Einwohnern. Sie erstreckt sich entlang der polnischen Grenze von den nördlichen Landesgrenzen Brandenburgs bis nach Eisenhüttenstadt im Süden des Bundeslandes. Im Westen stößt die Märkische Oderzeitung bis an die Stadtgrenze Berlins. Die zwölf Lokalausgaben haben etwa 240.000 Leser. Die verkaufte Auflage beträgt 74.401 Exemplare, ein Minus von 44,8 Prozent seit 1998.[1] Der Anteil der Abonnenten ist traditionell hoch.

Geschichte

Die Märkische Oderzeitung wird seit dem 17. März 1990, dem Tag vor den ersten freien Wahlen zur DDR-Volkskammer, als unabhängige Tageszeitung von der Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG herausgegeben. Die MOZ ging aus der Tageszeitung Neuer Tag hervor. Diese entstand 1952 im Zuge der Abschaffung der DDR-Länder (und Bildung der DDR-Bezirke) als Organ der Bezirksleitung der SED Frankfurt (Oder). In der Wendezeit stand im Untertitel der Zeitung Sozialistische Tageszeitung im Bezirk Frankfurt/Oder. Bei der Gründung zur MOZ wurden viele Redakteure des Neuen Tag übernommen.

Mit Wirkung vom 1. Januar 2011 erwarb das Märkische Verlags- und Druckhaus GmbH & Co. KG (MVD) den Oranienburger Generalanzeiger (inklusive der Lokalausgabe Hennigsdorfer Generalanzeiger, den Schwesterzeitungen Gransee Zeitung und Ruppiner Anzeiger sowie den Anzeigenzeitungen Märker und Brandenburger Wochenblatt).[2] Außerdem ist das MVD auch Herausgeber des Neuenhagener Echos, eine Monatszeitung für die Gemeinde Neuenhagen bei Berlin, die zugleich dessen Amtsblatt ist. Gesellschafter des Märkischen Verlags- und Druckhauses waren bis 2012 je zur Hälfte die Neue Pressegesellschaft (Verlag der Südwest-Presse) und die Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG (Verlag der Stuttgarter Zeitung und der Stuttgarter Nachrichten). Ende 2012 übernahm die Neue Pressegesellschaft alle Anteile.[3] Seit 2016 firmiert das MVD unter dem neuen Namen Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG, kurz MMH.

Auflage

Die Märkische Oderzeitung hat in den vergangenen Jahren erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 44,8 Prozent gesunken.[4] Sie beträgt gegenwärtig 74.401 Exemplare.[5] Das entspricht einem Rückgang von 60.404 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 92,4 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[6] <timeline> ImageSize = width:350 height:270 PlotArea = left:50 bottom:20 width:300 height:250 TimeAxis = orientation:horizontal AlignBars = early Colors =

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Lokalausgaben

Chefredakteure

  • Heinz Kannenberg (1990–1996)
  • Claus Detjen (1996–1998)
  • Franz Kadell (1999–2001)
  • Heinz Kurtzbach (2001–2006)
  • Frank Mangelsdorf (seit 2002)

Gesellschaftliches Engagement

Die Märkische Oderzeitung vergibt auch eine Reihe von Preisen. Seit 2004 verleiht sie zum Beispiel gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg den Zukunftspreis Brandenburg. Zunächst nur auf den Osten des Bundeslandes beschränkt, wird der Zukunftspreis seit 2009 an Firmen in ganz Brandenburg vergeben. Ebenfalls seit 2004 verleiht die Märkische Oderzeitung gemeinsam mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg den Brandenburgischen Kunstpreis. In drei Kategorien – Malerei, Grafik und Plastik – werden mit ihm regionale Künstler ausgezeichnet. Außerdem beteiligt sich die MOZ an der Vergabe des Uckermark-Oskars, einer Auszeichnung für Schauspielerinnen und Schauspieler, die jedes Jahr von den Uckermärkischen Bühnen- in Schwedt vergeben wird.

Journalistische Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. laut IVW, (Details auf ivw.eu )
  2. Dirk Ippen verkauft Oranienburger Generalanzeiger Artikel des W&V vom 3.Januar.2011
  3. Neue Pressegesellschaft wird MVD-Alleingesellschafterin Meldung Kress Mediadienst vom 21. Dezember 2012
  4. laut IVW, (Details auf ivw.eu )
  5. laut IVW, erstes Quartal 2016, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu )
  6. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu )

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Märkische Oderzeitung (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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