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Lubin


Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Stadt in Niederschlesien; für andere Bedeutungen siehe Lubin (Begriffsklärung).
Lubin

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Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Lubin
Fläche: 40,68 km²
Geographische Lage:
Höhe: 72 m n.p.m.
Einwohner: 73.567
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 59-300
Telefonvorwahl: (+48) 76
Kfz-Kennzeichen: DLU
Wirtschaft und Verkehr
Straße: E 65 Nowa SólLegnica
Zielona GóraBreslau
Nächster int. Flughafen: Breslau
Gmina
Gminatyp: Stadtgemeinde
Fläche: 40,68 km²
Einwohner: 73.567
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 1808 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0211011
Verwaltung (Stand: 2015)
Stadtpräsident: Robert Raczyński[2]
Adresse: ul. Kilińskiego 10
59-300 Lubin
Webpräsenz: www.um.lubin.pl

Lubin [ˈlubjin] (deutsch: Lüben)[3] ist eine Stadt in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Sie am Flüsschen Zimnica (Kalter Bach), etwa 71 km nordwestlich von Breslau, 20 km nördlich von Legnica (Liegnitz) und ca. 84 km südlich von Zielona Góra (Grünberg). Lubin ist Kreisstadt des Powiat Lubiński. Nach 1945 wurde sie zu einem der bedeutendsten Industriestandorte in Niederschlesien.

Geschichte

Im 12. Jahrhundert war Lubin als befestigter Ort Sitz einer Kastellanei, die erstmals im Jahre 1155 in einer Päpstlichen Bulle erwähnt wurde. Im Jahr 1178 erhielt Lubin das polnische Stadtrecht, das Magdeburger Stadtrecht im Jahre 1289. Zusammen mit dem Herzogtum Liegnitz fiel es 1329 an die Krone Böhmen, die ab 1526 die Habsburger innehatten. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel es mit dem größten Teil Schlesiens 1742 an Preußen. Von 1816 bis 1945 war es Sitz des Landkreises Lüben. Von 1936 bis 1945 befand sich hier der Fliegerhorst Lüben, der heutige Flugplatz Lubin. Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Lüben mit fast ganz Schlesien an Polen. Nachfolgend wurde es in Lubin umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht schon vorher geflohen war, vertrieben.

1957 wurden große Kupfervorkommen entdeckt, was in der Folge zu einer Vergrößerung der Einwohnerzahl auf das 33-fache bis 1989 führte (Unternehmen: KGHM Polska Miedź).

Am 31. August 1982 schossen in der Stadt Sicherheitskräfte der damaligen kommunistischen Regierung (ZOMO) auf Demonstranten. Drei Menschen wurden dabei getötet, mehr als zehn verletzt. (siehe Kriegsrecht in Polen 1981–1983)

Gemeinde

Die Landgemeinde Lubin, zu der die Stadtgemeinde selbst nicht gehört, hat 14.892 Einwohner (Stand 30. Juni 2015 ) und gliedert sich in folgende Ortsteile (deutsche Namen bis 1945)[4] mit einem Schulzenamt:

  • Buczynka (Buchwäldchen)
  • Bukowna (Buchwald)
  • Chróstnik (Brauchitschdorf)
  • Czerniec (Schwarzau)
  • Dąbrowa Górna (Ober Dammer)
  • Gogołowice (Gugelwitz)
  • Gola (Guhlau)
  • Gorzelin (Fauljoppe)
  • Gorzyca (Lerchenborn)
  • Karczowiska (Neurode)
  • Kłopotów (Klaptau)
  • Krzeczyn Mały (Klein Krichen)
  • Krzeczyn Wielki (Groß Krichen)
  • Księginice (Kniegnitz)
  • Lisiec (Fuchsmühl)
  • Miłoradzice (Mühlrädlitz)
  • Miłosna (Ischerey)
  • Miroszowice (Muckendorf)
  • Niemstów (Herzogswaldau)
  • Obora (Oberau)
  • Osiek (Ossig)
  • Pieszków (Petschkendorf)
  • Raszowa (Reichen)
  • Raszowa Mała (Klein Reichen)
  • Raszówka (Vorderheide)
  • Siedlce (Zedlitz)
  • Składowice (Ziebendorf)
  • Szklary Górne (Ober Gläsersdorf)
  • Ustronie (Talbendorf)
  • Wiercień (Würtsch-Helle)
  • Zimna Woda (Kaltwasser)

Weitere Ortschaften der Landgemeinde sind: Bolanów (Bohlendorf), Lubków (Lübenwalde), Łazek, Owczary (Böckey), Podgórze und Zalesie (Friedrichshuld).[5]

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Lubin  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Lüben in der Topographia Bohemiae, Moraviae et Silesiae – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. Website der Stadt, Prezydent Miasta , abgerufen am 23. Februar 2015
  3. Vergleiche Liuba die Göttin des Frühlings, der Liebe und der Fruchtbarkeit, (altslawisch „Liebe“ oder „die Liebende“).
  4. Das Genealogische Orts-Verzeichnis
  5. [1]

Kategorien: Gmina in der Woiwodschaft Niederschlesien | Ort der Woiwodschaft Niederschlesien

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Lubin (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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