Lu Watters - LinkFang.de





Lu Watters


Lucius „Lu“ Watters (* 19. Dezember 1911 in Santa Cruz; † 5. November 1989 in Santa Rosa) war ein US-amerikanischer Jazz-Trompeter des New-Orleans-Jazz-Revivals in San Francisco, Gründer der „Yerba Buena Jass Band“.

Leben und Wirken

Watters spielte ab dem 12. Lebensjahr Trompete, besuchte die St. Josephs Military Academy und die University of San Francisco mit einem Musikstipendium und hatte seinen ersten Job auf einem Kreuzfahrtschiff in Richtung China. Er arbeitete bei Bob Crosby und gründete dann 1939 die „Yerba Buena Jass Band“[1] in Oakland[2], die im „Dawn Club“ in San Francisco (Annie Street) spielten.[3] Ihr Vorbild war die Joe King Oliver´s Band mit Louis Armstrong. Mit der sehr populären Band war er führend im Dixieland Revival der 1940er Jahre an der Westküste, unterbrochen von seiner Zeit bei der Navy im Zweiten Weltkrieg ab 1942. In der Band spielten der Posaunist Turk Murphy (1915–1987), der Banjospieler Joe Mordechai, der Schlagzeuger Bill Dart, der Tuba-Spieler Dick Lammi, der zweite Trompeter Bob Scobey, der Klarinettist Bob Helm, der Sänger und Banjospieler Clancy Hayes und der Pianist Wally Rose sowie zeitweise Dick Oxtot (Murphy, Scobey und Oxtot gründeten später eigene Bands). Die Band spielte auch eigene Kompositionen von Watters (wie „Sage Hen Strut“, „Big Bear Stomp“, „Doin the Hambone“ oder „Antigua Blues“, benannt nach dem Schiff, auf dem er 1944 diente). 1950 gab Watters die Band auf und beendete 1957 seine Karriere als professioneller Jazzmusiker, um Geologie zu studieren, die er an der Sonoma State University in Kalifornien (Rohnert Park) unterrichtete. Sein Hauptarbeitsgebiet war die Erdbebenforschung, und aus Anlass von Kampagnen gegen den Bau von Kernkraftwerken auf der San-Andreas-Verwerfung spielte er wieder mit Turk Murphy auf Protestveranstaltungen (1963). Daneben war er Küchenchef in einem eigenen Restaurant.

Weblinks

Anmerkungen

  1. Yerba Buena ist eine Insel in der Bucht von San Francisco und der erste Name der Stadt.
  2. anfangs spielten sie auch Swing und Tanzmusik, was Watters aber aufgab, da „playing soft“ seine Lippen ruiniere, Time Magazine von 1946 .
  3. ab 1947 im „Hambone Kelly´s“ in El Cerrito


Kategorien: US-amerikanischer Musiker | Jazz-Trompeter | Gestorben 1989 | Geboren 1911 | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Lu Watters (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.