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Loose


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Loose (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-EckernfördeVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Amt: Schlei-Ostsee
Höhe: 23 m ü. NHN
Fläche: 13,11 km²
Einwohner: 801 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24366
Vorwahl: 04358
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 099
Adresse der Amtsverwaltung: Holm 13
24340 Eckernförde
Webpräsenz: www.gemeinde-loose.de
Bürgermeister: Gerhard Feige (CDU)
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Loose (dänisch: Lose) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Im Gemeindegebiet liegen einige Gutshöfe, darunter Charlotten-, Erichs- und Osterhof.

Geografie und Verkehr

Loose liegt etwa 8 km nordöstlich von Eckernförde auf der Halbinsel Schwansen. Die Schwansenstraße (Bundesstraße 203) von Eckernförde nach Kappeln durchquert das Gemeindegebiet in Nord-Süd-Richtung und teilt das Dorf in die Ortsteile Loosau im Westen und Loose (Dorfstraße) im Osten. Außerdem liegen die Ortschaften Grünthal (Grøndal), Ilewitt (Ileved), Kasmarkhof, Kommherut, Lüttrott ( Lillerød), Mohrbergmühle, Rosahl, Tolsrüh (Thorsrye) sowie die Gutshöfe Kasmark, Charlotten-, Erichs- und Osterhof im Gemeindegebiet.

Geschichte

Das Dorf Loose (Loh-see = Wald-See), erstmals 1339 erwähnt, war ursprünglich eine zum Rittergut Saxtorf (heute Gemeinde Rieseby) gehörende Siedlung im Herzogtum Schleswig. Bis 1864 war das Herzogtum Schleswig unter dänischer Verwaltung. Nach dem Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen mit Dänemark wurde es von Preußen verwaltet. Gemäß Erlass des deutschen Kaiser wurde Loose im Jahre 1876 ein eigenständiger Gemeindebezirk mit einem Gemeindevorsteher. Die o. a. Gutshöfe sowie Ilewitt waren ursprünglich Meierhöfe von Saxtorf. 1,6 Kilometer nordöstlich des Ortes befindet sich das Großsteingrab Loose.

Politik

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hatten seit der Kommunalwahl 2005 die CDU und die Wählergemeinschaft WVL je fünf Sitze, die SPD hatte einen.

Von den dreizehn Sitzen in der Gemeindevertretung hatte die CDU seit der Kommunalwahl 2008 sechs Sitze, die Wählergemeinschaft WVL fünf und die SPD zwei Sitze.

Von den zwölf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2013 sechs Sitze, die Wählergemeinschaft WVL vier und die SPD zwei Sitze.[2]

Wappen

Blasonierung: „In Gold unter blauem Wellenschildhaupt und über blauem Wellenschildfuß eine rote Rose mit grünen Kelchblättern zwischen zwei grünen Eichenblättern.“[3]

Die heraldische Rose illustriert die Mittellage des Ortes auf der Halbinsel Schwansen zwischen den Wassern. Entsprechend steht das Wellenschildhaupt für die Schlei und der Wellenschildfuß für die Ostsee. Die Eichenblätter zu beiden Seiten der Rose weisen auf den riesigen Eichenwald (der Isarnhoe) hin, der die Gegend einst bedeckte, und vertreten zugleich die beiden Ortsteile Loose und Loosau.

Wirtschaft

Neben der Bürgerbegegnungsstätte in der einstigen Molkerei bietet ein Gäste- und Tagungshaus im ehemaligen Dorfkrug Lindenhof kulturellen Veranstaltungen Raum. Außer einer Zimmerei und einem Dachdeckerbetrieb ist die dörfliche Wirtschaft jedoch, abgesehen von der Tankstelle an der Schwansenstraße, weitestgehend zum Erliegen gekommen.

Soziale Einrichtung

In der Gemeinde befindet sich ein Kindergarten, seit 1964 eine Kapelle, eine Bürgerbegegnungsstätte und ein Sportverein. Wegen der rücklaufenden Anzahl von Schülern werden die Schüler der ehemaligen Grundschule Loose seit Sommer 2006 in diejenige von Barkelsby geschickt.

Weblinks

 Commons: Loose  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2014 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/feige-bleibt-buergermeister-in-loose-id3279231.html
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

Kategorien: Ort im Kreis Rendsburg-Eckernförde | Loose | Ort in Südschleswig | Gemeinde in Schleswig-Holstein

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Loose (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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