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Loibach


Loibach (Dorf)
Ortschaft
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Völkermarkt (VK), Kärnten
Gerichtsbezirk Bleiburg
Pol. Gemeinde Bleiburg  (KG Unterloibach)
Koordinaten
Höhe 483 m ü. A.
Einwohner d. Ortsch. 429 (2001)
Gebäudestand 139 (2001)
Postleitzahl 9150 Loibach
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 02605
Zählsprengel/ -bezirk Loibach (20801 002)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS

Loibach (slowenisch: Libuče) ist ein Ort auf dem Gemeindegebiet der Stadt Bleiburg im österreichischen Bundesland Kärnten. Er befindet sich ungefähr 2 km südlich von Bleiburg und 2 km westlich der österreichisch-slowenischen Staatsgrenze und liegt unter der Petzen/Peca.

Nach der Volkszählung 2001 hat die Stadtgemeinde Bleiburg 4.083 Einwohner. Davon leben im Ort Loibach 429 Einwohner. Von diesen gaben 36,9 % Slowenisch (teilweise in Kombination mit Deutsch) als Umgangssprache an.

Loibach machte mehrfach wegen der Beschriftung des Ortsschildes von sich reden. Die Bezirkshauptmannschaft Völkermarkt setzte den Ortsnamen auf Loibach fest. Im Ort lebende Kärntner Slowenen fochten diesen Bescheid vor Gericht an.

Im Jahr 1902 wurde in Loibach die Dichterin Milka Hartman geboren.

In Loibach gab es bis 2014 eine kleine Volksschule.

Filialkirche hl. Andreas

Der spätgotische Bau der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts liegt in Unterloibach und ist von einem Friedhof umgeben. Urkundlich erstmals erwähnt wird das sakrale Bauwerk im Jahre 1481. Das Langhaus erfuhr im Jahr 1899 eine Verlängerung nach Westen um drei Joche und wurde gleichzeitig zum Teil erneuert. Der gotische Turm mit Pyramidendach befindet sich südlich des Chores; nördlich davon wurde im 19. Jahrhundert die Sakristei errichtet. Am Chor stützen dreistufige Strebepfeiler das Bauwerk.

Im Langhaus wird ein sechsjochiges Netzrippengewölbe vom Ende des 19. Jahrhunderts von Konsolen getragen. Die Westempore ist dreiachsig. Der Triumphbogen ist spitzbogig abgefast. Der Chor hat die Breite des Langhauses, ist zweijochig mit 3/8-Schluss, das spätgotische Netzrippengewölbe ruht auf Konsoldiensten, die Chorschlusswand ist mit 1472 bezeichnet.

Hochaltar und Antonius-Altar präsentieren sich in barocken Formen, bezeichnet 1914 von Alois Zoratti aus Marburg; die Visionen des hl. Antonius und ein Herz-Jesu-Brustbild fungieren als Hochrelief, Statuen des hl. Anton Einsiedler, des hl. Rochus und zwei kniende Engel vervollständigen das Werk. Der linke Seitenaltar (bezeichnet 1894) ist in barockisierenden Formen gehalten. Der rechte Seitenaltar stammt aus dem Jahre 1912, die Kanzel wurde Ende des 19. Jahrhunderts geschaffen.


Kategorien: Ort im Bezirk Völkermarkt | Bleiburg

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