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Lizzi Waldmüller


Lizzi Waldmüller, eigentlich Felizitas Karoline Waldmüller (* 25. Mai 1904 in Knittelfeld, Steiermark; † 8. April 1945 in Wien) war eine österreichische Filmschauspielerin und Sängerin.

Leben

Lizzi Waldmüller tingelte mit der Wanderbühne ihres Vaters durch Österreich, bevor sie Schauspiel- und Gesangsunterricht nahm. In den 1920er Jahren hatte sie ihr Theaterdebüt in Innsbruck und inspirierte damals schon Maler wie Rudolf Heinisch zur künstlerischen Darstellung ihrer Arbeit. Sie wechselte dann über Graz und Wien nach Deutschland.

Berühmt wurde sie mit dem Paul-Lincke-Lied: Ich bin die Frau, von der man spricht.

Zu Beginn der 1930er Jahre spielte sie Nebenrollen an der Seite von Stars wie Heinz Rühmann, Hans Albers oder ihres dänischen Mannes Max Hansen, deren Ehe 1938 geschieden wurde. Ihren großen Durchbruch hatte sie in dem Willi-Forst-Film Bel Ami, in der Rolle der Rachel. Sie sang darin das Lied Du hast Glück bei den Frau’n, Bel Ami!. Sie spielte danach noch als Star in einer Reihe von Operettenfilmen; der bekannteste von diesen ist wohl Frau Luna (1941), mit der sie auch heute noch häufig identifiziert wird.

Am 8. April 1945, einen Monat vor Ende des Zweiten Weltkriegs, kam Lizzi Waldmüller in ihrer Wohnung am Franziskanerplatz bei einem Bombenangriff auf Wien ums Leben. Ihr ehrenhalber gewidmetes Grab befindet sich auf dem Friedhof Hadersdorf-Weidlingau in Wien (Abt. 2, Gruppe G, Nummer 14).

Filmografie

  • 1931: Die spanische Fliege
  • 1932: Strafsache van Geldern
  • 1932: Liebe auf den ersten Ton
  • 1933: Lachende Erben
  • 1934: Peer Gynt
  • 1936: Rendezvous im Paradies
  • 1939: Bel Ami
  • 1940: Casanova heiratet
  • 1940: Ritorno
  • 1940: Traummusik
  • 1941: Frau Luna
  • 1941: Alles für Gloria
  • 1942: Die Nacht in Venedig
  • 1942: Liebeskomödie
  • 1943: Ein Walzer mit Dir
  • 1944: Es lebe die Liebe
  • 1945: Ein Mann wie Maximilian

Literatur

  • Joachim Puttkammer: Du hast Glück bei den Frau’n, Bel Ami – Filmstar, Plattenstar, Bühnendiva Lizzi Waldmüller (1904–1945), BS-Verlag, Rostock 2011, ISBN 978-3-86785-171-8. (Leseprobe ).

Weblinks

 Commons: Lizzi Waldmüller  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Lizzi Waldmüller (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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