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Liste von Unterseebooten der Bundeswehr


Diese Liste behandelt ausschließlich U-Boote der Bundeswehr. Siehe daher auch: Liste der U-Boot-Klassen nach Staaten, Liste deutscher U-Boot-Klassen, Liste deutscher U-Boote (1906–1919), Liste deutscher U-Boote (1935–1945)/U 1–U 250 und Liste der Schiffe der Bundeswehr.

Die Bundesrepublik Deutschland baute nach 1955 die U-Boot-Waffe als Teil der Bundesmarine langsam wieder auf. Da die Kosten für Nuklear-U-Boote mit ca. 1,4 Milliarden US-Dollar zu hoch für den deutschen Etat sind und anfangs ein Maximalgewicht von 350 Tonnen pro U-Boot galt, wurden von Anfang an fortschrittliche konventionelle U-Boote entwickelt. Die neuen Boote der Deutschen Marine mit Brennstoffzelle stellen die technologische Spitze des konventionellen U-Boot-Baus dar. Ab 1962 erfolgte die traditionelle Nummerierung der U-Boote wieder von Neuem.

Liste

Liste deutscher U-Boote nach 1945
Bezeichnung Klasse Indienststellung Außerdienststellung Bemerkung
U 2365 - S 170 (U-Hai) Typ XXIII
(Klasse 240)
15. August 1957 24. September 1966 8. Mai 1945 [1] selbst versenkt, 1956 gehoben und von HDW überholt,[2] 14. September 1966 [3] gesunken und nach erneuter Bergung außer Dienst gestellt.
U 2367 - S 171 (U-Hecht) 1. Mai 1958 30. September 1968 9. Mai 1945 [4] selbst versenkt, 1956 gehoben und von HDW überholt
U 2540 - Y 880 (Wilhelm Bauer) Typ XXI
(Klasse 241)
1. September 1960 26. April 1968 1945 selbst versenkt, 1957 gehoben und von HDW überholt. Nach der Außerdienststellung noch bis 1982 unter Bundesdienstflagge und zivil besetzt für die WTD 71 als Erprobungsträger und für die Marine zur Zieldarstellung im Einsatz
U 1 - S 180 (I) U-Boot-Klasse 201 20. März 1962 22. Juni 1963 Aufgrund von Korrosionsproblemen des neuen amagnetischen Stahls vorzeitig außer Dienst gestellt und durch einen Neubau der Klasse 205 ersetzt. Vor Indienststellung des Neubaus nach Umbau noch als Erprobungsträger für Hecktorpedorohre und Drahtlenktorpedos verwendet[5].
U 2 - S 181 (I) 3. Mai 1962 15. August 1963 Aufgrund von Korrosionsproblemen des neuen amagnetischen Stahls vorzeitig außer Dienst gestellt und durch einen Neubau der Klasse 205 ersetzt.
U 3 - S 182 20. Juni 1962 15. September 1967 Vor Übernahme durch die Bundesmarine als KNM Kobben an Norwegen verliehen (1962–1964). Danach Schulboot der Ubootlehrgruppe Neustadt.
Hans Techel - S 172 U-Boot-Klasse 202 10. Oktober 1965 15. Dezember 1966 war für den operativen Einsatz vorgesehen, hat sich aber nicht bewährt
Friedrich Schürer - S 173 6. April 1966 15. Dezember 1966 siehe Techel
U 4 - S 183 U-Boot-Klasse 205 19. November 1962 1. August 1974
U 5 - S 184 4. Juli 1963 17. Mai 1974
U 6 - S 185 4. Juli 1963 22. August 1974
U 7 - S 186 16. März 1964 30. September 1965
U 8 - S 187 22. Juli 1964 9. Oktober 1974
U 1 - S 180 (II) U-Boot-Klasse 205 (modifiziert) 26. Juni 1967 29. November 1991 Ersatzbau für U 1 der Klasse 201. Ab 1988 Umbau zum weltweit ersten U-Boot mit Brennstoffzellenantrieb (AIP=Air Independent Propulsion). Die erfolgreiche Erprobung war Voraussetzung für den Bau der Klasse 212. 1990 Ausbau der Brennstoffzellenanlage und normaler Flotteneinsatz. Nach AD-Stellung Übernahme durch HDW und Einbau/Erprobung eines AIP Antriebes auf der Basis 'Closed Cycle Diesel Engine', ebenfalls erfolgreich. Danach verschrottet.
U 2 - S 181 (II) 11. Oktober 1966 19. März 1993 Ersatzbau für U 2 der Klasse 201
U 9 - S 188 11. April 1967 3. Juni 1993 Ausstellungsstück im Technikmuseum Speyer
U 10 - S 189 28. November 1967 11. März 1993 Ausstellungsstück im Deutschen Marinemuseum Wilhelmshaven
U 11 - S 190 21. Juni 1968 30. Oktober 2003 Ausstellungsstück im Museum Burg/Burgstaaken auf Fehmarn
U 12 - S 191 14. Januar 1969 21. Juni 2005 Umbau zur Klasse 205B
U 13 - S 192 U-Boot-Klasse 206 19. April 1973 23. September 1997
U 14 - S 193 19. April 1973 23. September 1997
U 15 - S 194 17. Juli 1974 14. Dezember 2010 Beginn des Umbaus zur Klasse 206 A am 27. November 1989
U 16 - S 195 9. November 1973 31. März 2011 Beginn des Umbaus zur Klasse 206 A am 14. März 1988
U 17 - S 196 28. November 1973 14. Dezember 2010 Beginn des Umbaus zur Klasse 206 A am 18. September 1989
U 18 - S 197 19. Dezember 1973 31. März 2011 Beginn des Umbaus zur Klasse 206 A am 4. April 1990
U 19 - S 198 9. November 1973 23. August 1998
U 20 - S 199 24. Mai 1974 26. September 1996
U 21 - S 170 16. August 1974 3. Juni 1998
U 22 - S 171 26. Juli 1974 18. Dezember 2008 Beginn des Umbaus zur Klasse 206 A am 9. Januar 1989
U 23 - S 172 2. Mai 1975 31. März 2011 Beginn des Umbaus zur Klasse 206 A am 10. August 1987
U 24 - S 173 16. Oktober 1974 31. März 2011 Beginn des Umbaus zur Klasse 206 A am 6. Juli 1987
U 25 - S 174 14. Juni 1974 31. Januar 2008 Beginn des Umbaus zur Klasse 206 A am 29. August 1988
U 26 - S 175 13. März 1975 9. November 2005 Beginn des Umbaus zur Klasse 206 A am 2. Juli 1990
U 27 - S 176 16. Oktober 1974 13. Juni 1996
U 28 - S 177 18. Dezember 1974 30. Juni 2004 Beginn des Umbaus zur Klasse 206 A am 17. April 1989
U 29 - S 178 27. November 1974 31. Dezember 2006 Beginn des Umbaus zur Klasse 206 A am 1. Juni 1987
U 30 - S 179 13. März 1975 31. Januar 2007 Beginn des Umbaus zur Klasse 206 A am 30. Mai 1988
Narwal „Unterwasserfahrzeug zur Verbringung von Tauchern“ (UWTG) 1991 1996 Nur Erprobung bei der WTD 71, keine militärische Indienststellung
U 31 - S 181 U-Boot-Klasse 212 A 19. Oktober 2005 Stapellauf am 20. April 2002; erstes U-Boot mit Brennstoffzellen-Hybrid-Antrieb
U 32 - S 182 19. Oktober 2005
U 33 - S 183 13. Juni 2006
U 34 - S 184 3. Mai 2007
U 35 - S 185 23. März 2015 Kiellegung am 21. August 2007 bei HDW in Kiel
U 36 - S 186 Im Zulauf zur Flottille

Literatur

  • Stephan Huck: 100 Jahre U-Boote in deutschen Marinen. Ereignisse – Technik – Mentalitäten – Rezeption. Mit 1 Tabelle (= Kleine Schriftenreihe zur Militär- und Marinegeschichte, Band 18). Winkler, Bochum 2007, ISBN 978-3-89911-130-9.

Weblinks

Fußnoten

  1. Hans Knarr: Typenkompass Deutsche Uboote, Motorbuchverlag, Stuttgart 2014, S. 18.
  2. Schul-Uboot Hai - Klasse 240 (vormals Typ XXIII ) (Memento vom 8. März 2005 im Internet Archive)
  3. Hans Knarr: Typenkompass Deutsche Uboote, Motorbuchverlag, Stuttgart 2014, S. 21.
  4. Hans Knarr: Typenkompass Deutsche Uboote, Motorbuchverlag, Stuttgart 2014, S. 19.
  5. Hans Knarr: Typenkompass Deutsche Uboote, Motorbuchverlag, Stuttgart 2014, S. 27.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Liste von Unterseebooten der Bundeswehr (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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