Liste von Klöstern (chronologisch) - LinkFang.de





Liste von Klöstern (chronologisch)


Folgende Liste der Klöster stellt einen Beitrag zur Klostergeschichte dar und ist in der Entstehungsphase. Daher bittet der Ersteller um Mithilfe nach vorgegebenem Schema (Datum, Kloster/Abtei, in Klammern: Orden, Region/Land, Gründer, weiteres Schicksal):

Christliche Klöster

4. Jahrhundert

siehe: Kategorie:Kloster (4. Jahrhundert)

5. Jahrhundert

siehe: Kategorie:Kloster (5. Jahrhundert)

6. Jahrhundert

siehe: Kategorie:Kloster (6. Jahrhundert)

7. Jahrhundert

siehe: Kategorie:Kloster (7. Jahrhundert)

8. Jahrhundert

  • Anfang des 8. Jh. Kloster Disibodenberg, entstanden aus einer Einsiedler-Klause des Hl. Disibod (7. Jh.), 882 durch Normannen und in der 1. Hälfte des 10. Jahrhunderts durch Ungarn zerstört, um 970 aufgelöst, um 1000 wiedererrichtet als Kanonikerstift (Gründer: Erzbischof Willigis, ab 1108 Benediktiner der Abtei St. Jakob in Mainz durch Erzbischof Ruthard angesiedelt, angeschlossene Frauenklause (Jutta von Sponheim, Hildegard von Bingen), 13. Jh. Zisterzienser, 1559 Auflösung)
  • 721 Abtei Prüm (bereits 721 von Bertrada der Älteren und Charibert von Mürlenbach gestiftet, 762 von König Pippin und seiner Frau Bertrada der Jüngeren gegründet, 1576 Verbindung mit dem Erzbistum Trier, 1794 Säkularisation, heute Regino-Gymnasium)
  • 724 Fritzlar (Benediktiner, Gründer: Bonifatius, 1015 in Chorherrenstift umgewandelt, 1803 aufgehoben)
  • 724 Kloster Reichenau (Benediktiner, Gründer: Heiliger Pirmin, 1803 aufgehoben, 2001 Wiederansiedlung von Benediktinermönchen, 2004 Gründung der „Cella St. Benedikt“ durch die Erzabtei Beuron)
  • um 725 Kloster Freising (Gründer: Korbinian, Säkularisation 1802/03)
  • um 725 Kloster Benediktbeuern (Gründer: Karl Martell?, Säkularisation 1802/03, seit 1930 Salesianer Don Boscos)
  • 726 Kloster Novalesa (?, Italien, Gründer: Abbo, Anfang des 13. Jahrhunderts abhängig)
  • um 727 Kloster Gengenbach (Benediktiner, Gründer: Bischof Pirmin, Ruthard, 1803/1807 säkularisiert)
  • 731 Kloster Niederaltaich (Benediktiner, Bayern, Gründer: Herzog Odilo von Bayern)
  • um 731 Kloster Chammünster (Benediktiner, Bayern, Gründer: Herzog Odilo von Bayern, ?)
  • um 734 Kloster Amorbach (Benediktiner, 1803 säkularisiert)
  • vor 739 Kloster Sankt Emmeram (Benediktiner, 1295 reichsunmittelbar, 1803 säkularisiert)
  • 744 Kloster Fulda (Benediktiner, Gründer: Bonifatius)
  • 749 Abtei Hersfeld (Benediktiner, Deutschland, Gründer: Lullus, 1606 aufgelöst)
  • vor 749 Kloster Arnulfsau (Gründer: Ruthard, nach 750 aufgegeben, möglicherweise verlegt nach Schwarzach)
  • vor 760 Kloster Altomünster (Benediktiner, Bayern, Gründer: Alto, 1047–1485 Benediktinerinnen, 1803 säkularisiert, 1842 Birgitten)
  • 762 Kloster Schäftlarn (Benediktiner, Gründer: Waltrich, 1803 säkularisiert,1866 wiedererrichtet, bestehend)
  • vor 763 Kloster Scharnitz (Benediktiner, Bayern, Gründer: Huosi-Adelige Reginperht und Irminfried, 769/772 Übersiedlung nach Kloster Schlehdorf)
  • um 764 Kloster Lorsch (Benediktiner, Gründer: Williswinda und ihr Sohn Gaugraf Cancor, 1232 dem Erzstift Mainz einverleibt)
  • vor 766 Kloster Tegernsee, Gründer: Huosi-Adelige Oatkar und Adalbert
  • 766 Kloster Metten (Benediktiner, Bayern, Gründer: Gamelbert und Herzog Tassilo III., 1803 säkularisiert, 1830 wiedererrichtet)
  • 769 Stift Innichen (Benediktiner, Südtirol, Gründer: Herzog Tassilo III., ab 1141)
  • 769 Kloster Neustadt am Main (Benediktiner, Königskloster, Gründer: Megingaud, 1803 säkularisiert, 1857 abgebrannt)
  • 785 oder 793 Kloster Marsberg (Benediktiner, 826 dem Kloster Corvey inkorporiert, seitdem Propstei, 1803 aufgehoben)
  • vor 788 Kloster Münchsmünster (Benediktiner, Bayern, Gründer: Herzog Tassilo III., 1556: erloschen, 1598: Jesuiten, 1782: Malteser, 1815: abgebrochen)
  • vor 788 Kloster Thierhaupten (Benediktiner, Bayern, Gründer: Herzog Tassilo III. 1803 säkularisiert)
  • vor 788 Abtei Münsterschwarzach (Nonnenkloster, ab 9. Jh. Benediktiner, 1803 säkularisiert, 1913 wiederbesiedelt, 1941 enteignet, 1945 wiedereröffnet)
  • 799 Reichsabtei Werden (Benediktiner, NRW, Gründer: Liudger, 1802/03 säkularisiert)
  • vor 800 Kloster St. Ludgeri (Helmstedt), (Benediktiner, Niedersachsen, Gründer: Liudger, 1802 säkularisiert)
  • wohl 8. Jh. Kloster Schwarzach (Benediktiner, vielleicht ursprünglich in Arnulfsau, 1802/03 säkularisiert)

siehe: Kategorie:Kloster (8. Jahrhundert)

9. Jahrhundert

  • 815 / 822 Kloster Corvey (an der Weser) durch Ludwig den Frommen, 1803 säkularisiert)
  • 815 Reichsabtei Kornelimünster (Benediktiner, Gründer: Ludwig der Fromme, reichsunmittelbar, 1802 Aufhebung, 1906 Neugründung)
  • vielleicht um 820 Kloster Obernkirchen (Benediktinerinnen, vielleicht 936 durch Ungarn zerstört, 1167 wieder urkundlich erwähnt, 1566 Umwandlung in ein evangelisches Damenstift)
  • 832 Redon durch Conwoïon an der bretonischen Mark
  • um 860 Stift Herzebrock (durch eine Walburga aus der Familie der Ekbertiner, von 1208 bis zur Säkularisation 1803 Benediktinerinnen)
  • um 870 Stift Meschede (Damenstift, seit 1310 Kanonikerstift, 1805 aufgehoben)
  • 896 Kloster Möllenbeck (Benediktinerinnen, Stifter: Arnulf von Kärnten, 1441 Umwandlung in ein Augustiner-Kloster, 1559 Umwandlung in ein evangelisches Kanonikatstift, 1621 der neugegründeten Universität Rinteln zugeschlagen)
  • vor 900 Kloster Altmünster (Benediktiner, Österreich, Stifter: unbekannt, 950 zerstört
  • vor 900 Bar-Sauma Kloster Malatya (im 13. Jahrhundert mehrfach zerstört, Ende des 17. Jahrhunderts aufgegeben)

siehe: Kategorie:Kloster (9. Jahrhundert)

10. Jahrhundert

siehe: Kategorie:Kloster (10. Jahrhundert)

11. Jahrhundert

  • 1001 Michaeliskloster Hildesheim (Benediktiner, Gründer: Bischof Bernward, Niedersachsen, seit 1542 evangelisches Kloster (Krypta der Klosterkirche katholisch), 1803 Säkularisierung)
  • 1002 Kloster Engelthal (Bonn) (Augustinerinnen, Gründerin: Geckela mit Erlaubnis von Papst Johannes (legendenhaft; Erwähnungen des Klosters gesichert seit 1324), seit 1417 Windesheimer Kongregation, 1802 aufgehoben)
  • 1006 Stift Steterburg (Kanonissenstift, später Augustinerinnen, Stifterin: Frederunda von Ölsburg, nach 1568 Umwandlung in ein evangelisches Damenstift)
  • 1011 Kloster Rinchnach (Benediktiner, Bayern, Stifter: Gunter von Schwarzburg, 1803 säkularisiert)
  • vor 1012 Kloster Sankt Ulrich und Afra Augsburg, ab 1643/1644 Benediktiner-Reichsabtei, 1802 säkularisiert
  • 1015 Abdinghofkloster (Benediktiner, 1803 säkularisiert)
  • um 1020 Kloster Traunkirchen (Benediktinerinnen, Österreich, Gründer: Graf Wilhelm von Raschenberg-Reichenhall, 1571 aufgelöst)
  • vor 1021 Kloster Weihenstephan (Benediktiner, hervorgegangen aus einem Kanonikerstift des 9. Jh., 1802 säkularisiert)
  • 1030 Kloster Geisenfeld (Benediktinerinnen, Bayern, Gründer: Graf Eberhard von Ebersberg, 1803 säkularisiert)
  • wohl 1032 Kloster Sázava (Benediktiner, Böhmen, Gründer: Fürst Oldrich, 1785 aufgehoben)
  • 1035 (Ersterwähnung) Cyriacuskloster Naumburg (Benediktiner, 1561 aufgehoben)
  • 1042 Kloster St. Mauritii (Benediktiner, Gründer: Bischof Bruno, 1435 verlegt zur Pfarrkirche St. Simeonis, 1810 aufgehoben)
  • 1045 Kloster Theres (Benediktiner, Bayern, Gründer: Bischof Suidger von Bamberg, 1802 säkularisiert)
  • Kurz vor der Mitte des 11. Jh. Kloster St. Michael Ballinskelligs (gegründet von Mönchen von Skellig Michael, wurde um 1210 ein augustinisches Priorat, 1585 säkularisiert)
  • Mitte des 11. Jh. Kloster St. Georg von Mangana (griechisch-orthodox, Gründer: Kaiser Konstantin IX. Monomachos, 1453 zerstört)
  • 1056 Abtei Weingarten (Benediktiner, Gründer: Welf IV., 1274 Reichsabtei, 1803 säkularisiert, 1922 wiederbesiedelt durch Benediktiner)
  • 1064 Abtei Michaelsberg, Siegburg (Benediktiner, Gründer: Anno von Köln, 1803 säkularisiert, 1914 wiederbesiedelt, 2011 aufgelöst, Ansiedlung von Unbeschuhten Karmeliten (OCD) in Vorbereitung)
  • 1067 Kloster Sankt Peter am Perlach ,1067 durch Schwiger von Schwabegg gegründet; es wurde 1803 säkularisiert.
  • 1071 Kloster Banz (Benediktiner, Bayern, Gründer: Gräfin von Schweinfurt=Habsburg-Sulzbach, 1803 säkularisiert)
  • 1072 Kloster Grafschaft (Benediktiner, säkularisiert 1804, 1827 von Fürstenberg, seit 1948 Borromäerinnen)
  • 1073 Kloster Stoppenberg (Kanonissen, Prämonstratenser Doppelkloster, Prämonstratenserinnen, Gründerin: Äbtissin Svanhild von Essen, im 15. Jh. Umwandlung in ein freiweltliches Damenstift, 1803 säkularisiert, seit 1961/65 Unbeschuhte Karmelitinnen)
  • 1074 Kloster Hohenwart (Benediktinerinnen, Bayern, Gründer: Graf Ortolf und Wiltrudis, 1803: säkularisiert)
  • ~1075 Kloster St. Peter (Regensburg) (Benediktiner, Bayern, Gründer: Marianus Scottus, 1552 abgebrannt)
  • 1078 Kloster Comburg (Benediktiner, Deutschland, Gründer: Grafen von Comburg-Rothenburg, 1488 Chorherrenstift, 1802 säkularisiert)
  • 1083 Kloster St. Alban (Basel) (Benediktiner, Cluniazenserpriorat, Gründer Burkhard von Fenis, aufgehoben 1529)
  • 1084 Stift Reichersberg (Augustiner-Chorherren, Österreich, Gründer: Wernher von Reichersberg, zunächst bayrisch, 1779 österreichisch, nicht säkularisiert)
  • 1091 Kloster Asbach (Benediktiner, Bayern, Gründer: Christina, Witwe des Grafen Gerold von Frauenstein und Ering, 1803 aufgelöst)
  • 1093 Kloster Bursfelde (Benediktiner, Filialgründung des Klosters Corvey, Gründer: Graf Heinrich der Dicke von Northeim, seit 1542/1601 evangelisches Kloster, seit 1828 wird jeweils ein Professor der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen zum evangelischen Abt bestellt)
  • 1093 Kloster Laach (Benediktiner, Stifter: Pfalzgraf Heinrich II. von Laach und Adelheid von Orlamünde-Weimar, 1802 säkularisiert, 1863 Collegium Maximum der Jesuiten (Umbenennung in Maria Laach), 1892 wiederbesiedelt durch Benediktiner)
  • 1095 Kloster Alpirsbach (Benediktiner, Baden-Württemberg, Gründer: Graf Adalbert von Zollern, Alwik von Sulz und Ruodman von Hausen, 1535 infolge der Reformation aufgelöst)
  • um 1098 Kloster Kastl (Benediktiner, Bayern, Gründer: Grafen von Sulzbach, Grafen von Kastl, Luitgard von Zährigen, ältestes Benediktinerkloster im damaligen bayerischen Nordgau)
  • 1098 Kloster Cîteaux (Stammkloster der Zisterzienser, Gründer: Robert von Molesme, 1789/91 enteignet, 1898 von Trappisten wiederbesiedelt)

siehe: Kategorie:Kloster (11. Jahrhundert)

12. Jahrhundert

  • 1101/1102 Klosterstift Berchtesgaden (Augustiner-Chorherren, Bayern, Gründer: Berengar I. von Sulzbach, 1803 säkularisiert)
  • 1102 Kloster Triefenstein (Augustiner-Chorherren, Bayern, Gründer: Dekan Gerung, 1803 säkularisiert)
  • 1107 Kloster Mallersdorf (Benediktiner, Bayern, Gründer: Heinrich von Kirchberg, 1803 säkularisiert, seit 1869: Mallersdorfer Franziskanerinnen)
  • 1107/1109 Kloster Baumburg (Augustiner-Chorherren, Bayern, Gründer: Berengar I. von Sulzbach, 1803 säkularisiert)
  • 1112 Stift Herzogenburg (Augustiner-Chorherren, Österreich, Gründer: Ulrich I. von Passau, nicht säkularisiert)
  • 1115 Kloster Morimond ((Zisterzienser, Filialgründung von Cîteaux, Gründer: Stephan Harding, Mutterkloster vieler deutscher Zisterzienserklöster, 1791 aufgehoben)
  • 1115 Kloster Clairvaux (Zisterzienser, Gründer: Bernhard von Clairvaux, 1791 aufgehoben)
  • 1116 Stift Backnang (Augustiner-Chorherren, Baden-Württemberg, Gründer: Hermann I., Markgraf von Verona; 1535 aufgehoben, kurzzeitig wiederbesiedelt, 1593 ausgestorben)
  • 1116/1131/1136 Kloster Eberbach (Vorläufer: Augustiner-Chorherren, Benediktiner, 1136: Zisterzienser als Filialgründung von Clairvaux, Deutschland, Gründer: Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken, Bernhard von Clairvaux, 1803 aufgelöst)
  • 1117 Kloster Rommersdorf (Benediktiner, dann Prämonstratenser, Gründer: Reimbold von Rommersdorf/Isenburg, 1803 Säkularisation)
  • 1118 Fontenay (Abtei) (Zisterzienser, Filialgründung von Clairvaux, Gründer: Bernhard von Clairvaux, 1789/91 aufgelöst)
  • wohl 1117 / 1131 Kloster St. Maria Riechenberg, heute Gethsemanekloster Riechenberg (Benediktiner, 1131 Augustiner-Chorherren, 1569 Reformation, 1643 Wiederbesiedelung, 1803 säkularisiert, seit 1990 evangelische Kommunität Gethsemanebruderschaft)
  • 1119 Kloster Scheyern (Benediktiner, Bayern, Gründer, Grafen von Scheyern, 1803 säkularisiert, 1838 wiedererrichtet)
  • 1119 Kloster Michelfeld (Benediktiner, Gründer: Bischof Otto von Bamberg) 1802 säkularisiert, 1885 durch Regens Johann Ev. Wagner als Pflegeanstalt für taubstumme Frauen und Mädchen wieder errichtet. Bis heute eine Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung der Regens Wagner Stiftungen
  • 1120 Abtei Prémontré (Prämonstratenser-Chorherren, Département Aisne, Frankreich, Gründer: Norbert von Xanten, Mutterkloster des Ordens der Prämonstratenser-Chorherren, 1790 aufgehoben und teilweise zerstört, jetzt psychiatrisches Krankenhaus)
  • 1121 Kloster Bernried (Augustiner-Chorherren, Bayern, Gründer: Graf Otto von Valley und Adelheid; 1803: säkularisiert, seit 1949: Benediktinerinnen)
  • 1121 Kloster Ensdorf (Benediktiner, Bayern, Gründer: Pfalzgraf Otto von Wittelsbach, 1556 aufgehoben, 1669 wiedererrichtet, 1802 säkularisiert, seit 1920: Salesianer)
  • 1121 Kloster Beuerberg (Augustiner-Chorherren, Bayern, Gründer: Graf Otto von Eurasburg, 1803 säkularisiert, 1835: Salesianerinnen)
  • 1122 Kloster Echenbrunn (Benediktiner, Bayern, Gründer: Gumbert von Flochberg, 1556: aufgelöst)
  • 1122 Kloster Au (Augustiner-Chorherren, vorher schon seit um 780 Mönchszelle, Bayern, Gründer: Konrad I. von Salzburg, 1803 säkularisiert, 1853 Franziskanerinnen aus Dillingen)
  • 1123 Kloster Kamp (Zisterzienser, Deutschland, Filiation von Morimond, Gründer: Arnulf, Bruder des Erzbischofs von Köln Friedrich I., 1803 säkularisiert, 1954 Einzug der Karmeliter, 2002 wieder aufgelöst)
  • 1123 Kloster Aldersbach (Augustiner-Chorherren, ab 1146: Zisterzienser, Bayer Gründer: Bischof Otto I. von Bamberg, 1803 säkularisiert)
  • 1124 Kloster Sponheim (Benediktiner, Stifter: Graf Meginhard von Sponheim und seine Ehefrau Mechthild von der Mörsburg, 1483–1506 Abt Johannes Trithemius, 1565 säkularisiert)
  • 1125 Kloster Höglwörth (Augustiner-Chorherren, Bayern, Gründer: Erzbischof Konrad I. von Salzburg, 1817 selbst aufgehoben)
  • 1126 Kloster Roggenburg (Prämonstratenser-Chorherren, Bayern, Gründer: Graf Bertold von Bibereck, 1802 säkularisiert, 1986 wiederbesiedelt, Priorat von Kloster Windberg)
  • 1127 Kloster St. Martin (Augustiner-Chorherren, 1523/25 im Zuge der Reformation aufgehoben)
  • 1129 Kloster Amelungsborn (Zisterzienser)
  • 1129 Kloster Plankstetten (Benediktiner, Bayern, Gründer: Graf Ernst IV. von Hirschberg und Brüder, 1803: säkularisiert, 1904 wiederbesiedelt, 1917 eigenständige Abtei)
  • 1130 Kloster Knechtsteden (Prämonstratenser, 1803 Säkularisation, seit 1895 Spiritaner)
  • 1131 Kloster Volkenroda (Zisterzienser, Thüringen, Filialgründung des Klosters Kamp, 1525 zerstört, 1540 aufgehoben, die Klosterkirche bis 1968 (baufällig) evangelisch, 1994 Neugründung einer evangelischen Kommunität durch die Jesus-Bruderschaft Gnadenthal)
  • 1132 Kloster Biburg (Benediktiner, Bayern, Gründer: Konrad und Arbo von Sittling-Biburg, 1555 säkularisiert, 1589: Jesuiten, 1781: Malteser, 1808: säkularisiert)
  • 1132 Stift Fredelsloh (Augustiner-Chorherren, Gründer: Erzbischof Adalbert II. von Mainz; seit Ende 12. Jh. Doppelkonvent), 1542 evangelisch, nach dem Dreißigjährigen Krieg Erlöschen d. Konventes) Kr. Northeim /Südniedersachsen
  • 1132 Kloster Rievaulx (Zisterzienser, Filialgründung von Clairvaux, Gründer: Bernhard von Clairvaux, 1538 aufgelöst)
  • 1133 Kloster Altenberg (Zisterzienser, Deutschland, Filiation von Morimond, 1803 säkularisiert)
  • 1133 Kloster Rohr (Augustiner-Chorherren, Bayern, Gründer: Adalbert von Rohr, 1803 säkularisiert)
  • 1133 Kloster Waldsassen (Zisterzienser, Oberpfalz, Filialgründung des Klosters Volkenroda, Stifter: Markgraf Diepold III., 1147 reichsunmittelbar, 1556 Auflösung, 1661/69 Neugründung, 1803 Säkularisation, 1863 Neugründung durch Zisterzienserinnen)
  • 1134 Kloster Wechterswinkel (Zisterzienserinnen, Bayern, Gründer: Bischof Embricho von Würzburg und König Konrad III., 1592 aufgehoben)
  • 1134 Kloster Himmerod (Zisterzienser, Filialgründung von Clairvaux, Gründer: Bernhard von Clairvaux, 1803 aufgelöst, 1922 wiederbesiedelt)
  • 1135 Kloster Georgenberg (Prämonstratenser, Bayern, Gründer: Agnes von Bottendorf und Adelheid von Horburg, 1540 säkularisiert)
  • nach 1135, Kloster Sankt Georg Augsburg, Augustiner-Chorherren, durch Bischof Embricho von Augsburg gegründet.
  • 1136 Abtei Hamborn (Prämonstratenser, 1806 aufgehoben, 1959 wieder besiedelt)
  • 1138 Mariental (bei Helmstedt) (Zisterzienser, Deutschland, Gründer: Pfalzgraf Friedrich II. von Sommereschenburg, ab 1143 von Mönchen aus Altenberg bei Köln unter Abt Bodo besiedelt, 1569 aufgehoben)
  • 1139 Kloster Münchaurach (Benediktiner, Stifter: Goswin von Höchstadt, Pfalzgraf Hermann von Stahleck, 1528 aufgehoben, evangelische Kirche)
  • 1140 Kloster Hardehausen (Zisterzienser, Deutschland, Gründer: Bischof Bernhard I. von Paderborn, Filialgründung von Kloster Kamp, 1803 säkularisiert)
  • um 1140 Kloster Strahov (Prämonstratenser-Chorherren, Tschechische Republik, Gründer: Heinrich Zdik, Herzog Vladislav II. und Gertrud von Babenberg, aktiv)
  • um 1140 Augustiner-Chorfrauenstift St. Peter in Kreuznach (Augustiner-Chorfrauen, Gründer: Rheingraf Wolfram I. (III.) vom Stein, 1566/68 aufgehoben)
  • um 1140 Kloster Haina (Benediktiner, ab etwa 1150 Gründungsversuche durch Zisterzienser aus Kamp, 1188 geglückte Filialgründung von Altenberg bei Köln, 1533 im Zuge der Reformation durch Landgraf Philipp I. aufgelöst)
  • 1142 Kloster Neustift (Augustiner-Chorherren, Südtirol, Gründer: Hartmann von Brixen, 1807 säkularisiert, 1816 wiedererrichtet)
  • 1142 Mellifont Abbey (Zisterzienser, Filialgründung von Clairvaux, 1539 aufgehoben)
  • 1143 Kloster Łekno (Zisterzienser, Großpolen, Filialgründung von Altenberg bei Köln, 1396 nach Wągrowiec verlegt, 1835 aufgelöst)
  • 1144 Kloster Doksany/Doxan (Prämonstratenser-Chorfrauen, Tschechische Republik, Gründer: Fürstin Gertruda und Fürst Wladislav II., 1782 aufgelöst, 1998 wiederbesiedelt)
  • 1145 Augustinerinnenkloster Fritzlar (gegründet von Propst Bruno von Kloster Weißenstein als Armenhospital, 1538 aufgelöst)
  • 1145 Kloster Riddagshausen (Zisterzienser, Deutschland, Gründer: ?, 1568 [?] säkularisiert)
  • 1145 Kloster Weißenau (Prämonstratenser, Deutschland, Gründer: ?, 1802 säkularisiert)
  • 1145 Kloster Weihenberg (Augustiner-Chorfrauen, Bayern, Gründer: Wilhelm und Arnold von Biberbach, 1448: aufgehoben)
  • 1145 Kloster Raitenhaslach (Zisterzienser, Bayern, Gründer: Graf Wolfher von Tegernbach und Hemma)
  • 1146 Kloster Schönthal (Schweiz) (Benediktiner, Schweiz, Stifter: Graf Adalbero von Frohburg, 1541 säkularisiert)
  • 1143? (1175?) Kloster Ląd/Lond (Zisterzienser, Großpolen, Filialgründung von Altenberg bei Köln, 1819 aufgehoben, 1850 bis 1864 Kapuziner, seit 1921 Salesianer Don Boscos)
  • 1147 Kloster Maulbronn (Zisterzienser, Stifter: Bischof Gunther von Speyer u. Walther von Lomersheim, besteht seit 1556 bis heute als evangelische Klosterschule weiter)
  • 1150 Abtei Marienberg (Benediktiner, Südtirol, Gründer: Herren von Tarasp, 1807 säkularisiert, 1816 wiedererrichtet)
  • um 1150 Kloster Marienau (lat. Augia sanctae Marie, Zisterzienserinnen, bei Breisach am Rhein, Gründer: Markgrafen von Baden-Hachberg und/oder Grafen von Freiburg, 1525 durch seinen bestellten Schutzvogt, die Stadt Breisach zerstört)
  • um 1150 Kloster Wennigsen (Augustiner-Chorfrauen, 1224 erstmals urkundlich erwähnt, nach 1542 Umwandlung in ein evangelisches Damenstift)
  • zwischen 1147 und 1151 Kloster Rupertsberg (Benediktinerinnen, gegründet am Ort einer ehemaligen Einsiedlerklause des Rupert, Gründerin: Hildegard von Bingen, Stifter: Hermann von Stahleck, 1632 durch schwedische Truppen zerstört)
  • 1153 Stift Geras (Prämonstratenser-Chorherren, Geras, Niederösterreich, Österreich, Gründer: Ekbert und Ulrich von Pernegg, besteht ununterbrochen bis heute)
  • 1153 Stift Pernegg (Prämonstratenser-Chorfrauen, ab 1585 Chorherren, Pernegg, Niederösterreich, Österreich, Gründer: Ekbert und Ulrich von Pernegg, erst Chorfrauen, ab 1585 Chorherren, 1783 aufgehoben, gehört jetzt zum Stift Geras)
  • 1153 Kloster Stolpe (Benediktiner, ab 1305 Zisterzienser; 1535 säkularisiert)
  • 1157 Kloster Balamand (Zisterzienser, 1289 aufgegeben, 1603 von griechisch-orthodoxen Mönchen neu besiedelt)
  • 1158 Kloster Bildhausen (Zisterzienser, Bayern, Gründer: Pfalzgraf Heinrich von Stahleck, 1803 säkularisiert, 1897: St.-Josephs-Schwestern aus Ursberg)
  • um 1162/1175 Kloster Altzella/Altzelle/Zella (Zisterzienser, Deutschland, Gründer: Markgraf Otto von Meißen, ?)
  • 1162 Kloster Reifenstein (Zisterzienser, Thüringen, Filialgründung des Klosters Volkenroda, Stifter: Graf Ernst von Tonna-Gleichen, 1525 zerstört, 1585 wiederaufgebaut, 1803 aufgehoben)
  • 1163 Stift Vorau (Augustiner-Chorherren, Österreich, Gründer: Markgraf Ottokar III. von Traungau)
  • 1163 Kloster Loccum (Zisterzienser, Filialgründung des Klosters Volkenroda, Stifter: Graf Wulbrand von Hallermund, seit 1601 evangelisches Kloster der Hannoverschen Landeskirche)
  • 1165 Kloster Dobrilugk (Zisterzienser, Niederlausitz (früher Böhmen), Filialgründung des Klosters Volkenroda, Stifter: vermutlich Markgraf Dietrich von Landsberg, 1541 säkularisiert, Klosterkirche seit 1676 evangelisch)
  • 1165 Kloster Klaarkamp (Zisterzienser, Filialgründung von Clairvaux, 1580 aufgelöst)
  • um 1170 Stift Wedinghausen (Prämonstratenser, Graf Heinrich I. von Arnsberg, 1803 säkularisiert)
  • 1170 Kloster Bredelar (Prämonstratenser, 1196 Zisterzienser, 1803 aufgehoben)
  • um 1170 Kloster Beselich (Prämonstratenser-Chorfrauen, Gründer: Gottfried von Beselich, 1568 aufgelöst)
  • 1170/1171 Kloster Zinna (Zisterzienser, gegründet durch den Erzbischof von Magdeburg Wichmann von Seeburg, Filialgründung von Altenberg bei Köln, 1553 infolge der Reformation aufgelöst)
  • 1172 Kloster Lüne (Benediktinerinnen, 1711 Umwandlung in ein evangelisches Damenstift)
  • 1174 Kloster Arnsburg (Zisterzienser, 1803 aufgehoben)
  • 1174 Kloster Oelinghausen (Prämonstratenserinnen, Gründer: , 1618 freiweltliches Damenstift, 1804 aufgehoben)
  • 1175 Kloster Leubus (Zisterzienser, 1810 säkularisiert)
  • vor 1177 Kloster Glindfeld (Augustinerinnen, gegründet in Küstelberg, 1297 nach Glindfeld verlegt, 1499 in Kreuzherrenstift umgewandelt, 1804 aufgehoben)
  • 1177 Kloster Cismar (Benediktiner, Deutschland, Gründer: Bischof Heinrich Braunschweiger, 1569 säkularisiert)
  • zwischen 1164 und 1179 Kloster Altenberg (Prämonstratenserinnen, Gründer: Gottfried von Beselich, 1803 säkularisiert, Besitz der Fürsten zu Solms-Braunfels, seit 1955 Königsberger Diakonissen-Mutterhaus der Barmherzigkeit auf Altenberg)
  • zwischen 1177 und 1244 Kloster Höchst (Augustinerinnen, ab 1503 Benediktinerinnen) 1567 aufgelöst
  • 1180 Kloster Lehnin (Zisterzienser, Deutschland, Gründer:?, 1542 säkularisiert)
  • 1185 Kloster Marienfeld (Münsterland) (Zisterzienser, Deutschland, Gründer: Widukind von Rheda, 1803 säkularisiert, 2004 Neugründung einer Mönchsgemeinschaft durch einen Benediktinermönch)
  • 1189 Kloster Dorstadt, Augustinerinnen, 1568–1643 lutherisches Damenstift, 1803 säkularisiert
  • 1190 Antoniterkloster Rossdorf/Höchst am Main wohl das älteste deutsche Antoniterkloster (Generalpräzeptorei), bestand bis zum 18. Januar 1803 (Aufhebung und Enteignung)
  • 1192/1196 Kloster Allerheiligen (Schwarzwald) (Prämonstratenser, Deutschland, Gründer: Herzogin Uta von Schauenburg, 1802 aufgehoben)
  • vor 1193 Kloster Barsinghausen (Doppelkloster Augustiner und Augustinerinnen, 1543 Umwandlung in ein evangelisches Damenstift, seit 1954 evangelische Kommunität Diakonische Schwesternschaft Wolmirstedt)
  • 1193 Kloster Rumbeck (Prämonstratenserinnen, 1804 aufgehoben)
  • um 1193 Antoniterkloster Grünberg (in Grünberg, Hessen) (Antoniter, Gründer: ?, 1528 aufgehoben, Schloss Grünberg)
  • 1195 Kloster Osek/Ossegg (Zisterzienser, Tschechische Republik, Gründer: ?, ?)
  • 1196 Kloster Marienwerder (Augustiner-Chorherren, ab 1216 Augustinerinnen, Stifter: Graf Konrad I. von Roden, 1542 wurde das Kloster evangelisch, 1620 Neugründung als evangelisches Damenstift)
  • vor 1197 Kloster St. Mauritius Ebstorf (Prämonstratenser, Stifter: Volrad von Bodwede, Graf von Dannenberg, 1529/65 Umwandlung in ein evangelisches Damenstift)
  • Ende des 12. Jh. Sankt-Marien-Kloster Verchen (Benediktinerinnen, Stifter: Luitizen Heinrich und Borts (Boris), Söhne des Rannus (Ramno), ursprünglich auf dem Klosterberg bei Altentreptow, nach Klatzow verlegt, seit 1245/1260 in Verchen, 1581 erloschen, seit 2004 wiederbesiedelt von der Communität Christusbruderschaft Selbitz)

siehe: Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)

13. Jahrhundert

  • 12./13. Jh. Beginen- und Begardenhöfe Köln (um 1240 lebten in Köln über 2000 Beginen in über 50 Höfen)
  • um 1200 Kloster Cella (Benediktiner, Niedersachsen, Gründung: ausgehend vom Stift Simonis und Judae in Goslar, 1431 aufgelöst, zerstört)
  • um 1200 Kloster St. Katharinen (Linzer Höhe) (Zisterzienserinnen, Stifter: Gerhard von Rennenberg, 1803 säkularisiert)
  • 1203 Kloster Escherde (Benediktinerinnen, Stifter: Lippold von Escherde, vor 1236 nach Bovingehusen verlegt, 1810 säkularisiert)
  • 1203/08 Kloster Bischoperode (Zisterzienserinnen, später Benediktinerinnen, gegründet in Bischoperode bei Stadthagen, 1225 nach Rinteln verlegt, 1621 der neu gegründeten Universität übergeben)
  • 1206 Kloster Rüti (Prämonstratenser, Schweiz, Stifter: Luitold IV. von Regensberg, Aufhebung 1525 während der Reformation)
  • 1212 Kloster Wald (Zisterzienserinnen, Stifter: Burkard von Weckenstein)
  • 1214 Kloster Memmingen (Antoniter, Gründer: ?)
  • 1215 Kloster Mariensee (Zisterzienserinnen, Stifter: Graf Bernhard von Wölpe, 1584 Umwandlung in ein evangelisches Damenstift)
  • 1218 Kloster Schmerlenbach (Benediktinerinnen, Gründer: Propst und Archidiakon Gottfried von Kugelnberg, 1803 säkularisiert)
  • um 1220 Kloster Elsey (Doppelkloster von Prämonstratensern und Prämonstratenserinnen, Westfalen, Stifter: Friedrich von Isenberg, seit der Reformation freiweltliches Damenstift, 1802/1810 aufgehoben)
  • 1221 Franziskanerkloster Augsburg (Franziskaner, Gründer: Siegfried von Rechberg, Bischof von Augsburg, 1807 aufgelöst)
  • 1221 Franziskanerkloster Regensburg (1799 säkularisiert)
  • 1222 Franziskaner in Köln (Minoritenkirche, 1804 aufgelöst, später wiederholte Niederlassungen)
  • 1223 Kloster Lindau (Franziskaner, Gründer: Äbtissin Offemia von Pflegelberg, 1528 säkularisiert)
  • 1223 Franziskanerkloster Bamberg (Franziskaner, Gründer: vermutlich Marcus von Mailand, 1806 säkularisiert)
  • um 1225 Franziskanerkloster Magdeburg (1542 aufgelöst)
  • um 1225 Franziskanerkloster Braunschweig (Brüdernkirche, Kloster 1529 aufgelöst)
  • 1228 Kloster Marienstern/Güldenstern (Zisterzienserinnen, Gründer: Otto und Bodo von Ihleburg, 1539 säkularisiert)
  • 1228 Kloster Medingen (Zisterzienserinnen, Filialgründung des Klosters Wolmirstedt in Medingen/Zellensen, 1555/59 Umwandlung in ein evangelisches Damenstift)
  • 1229 Kloster Helfta (Benediktinerinnen bzw. Zisterzienserinnen, gegründet bei Mansfeld, 1258 verlegt nach Helfta, 1542 säkularisiert, seit 1999 Zisterzienserinnen)
  • 1230 Kloster Marienborn (Coesfeld)(Zisterzienserinnen, Gründer: Ludolf von Holte, 1805 säkularisiert)
  • 1231 Kloster Frauenthal (Zisterzienserinnen, Stifter: Freiherr Ulrich von Schnabelburg, 1530 verwaist, 1562 wiederaufgelebt)
  • 1231 Kloster Himmelspforten (Zisterzienserinnen, Gründer: Bischof Herman von Lobdeburg, 1804 säkularisiert, 1847: unbeschuhte Karmelitinnen)
  • 1231 Kloster Frauenroth (Zisterzienserinnen, Gründer: Graf Otto II. und Beatrix von Botenlauben, 1574: ausgestorben)
  • 1231 Kloster Wienhausen (Zisterzienserinnen, Stifterin: Agnes von Landsberg, 1549/87 Umwandlung in ein evangelisches Damenstift)
  • 1231 Kloster Seligenthal (Sieg) (Franziskaner, Gründer: Graf Heinrich von Sayn und seine Frau Mechthild von Landsberg, 1803 säkularisiert)
  • 1232 Kloster Himmelthal (Zisterzienserinnen, Gründer: Graf Ludwig II. von Rieneck und Adelheid von Henneberg, seit 1595: Jesuiten, 1773 aufgelöst)
  • 1232 Kloster Hude (Oldenburg) (Zisterzienser, Filialgründung von Mariental bei Helmstedt, 1536 aufgelöst)
  • 1232 Franziskanerkloster Limburg an der Lahn, 1577 infolge der Reformation aufgehoben, 1582 wiedereröffnet, 1813 endgültig aufgelöst, Anfang des 14. Jahrhunderts Bau der heutigen Stadtkirche St. Sebastian
  • 1234 Kloster St. Marienthal (Ostritz) (Zisterzienserinnen, Gründer: ?, ?)
  • 1234 Kloster Porta Celi bzw. Via Celi bzw. Porta Dei (Duisburg) (Zisterzienserinnen, Gründer: Alexander Casselmann bzw. de Cassele, seit 1582 innerhalb der Stadtmauern, 1806 säkularisiert)
  • 1234/85 Kloster Oetenbach in Zürich (Dominikanerinnen, 1525 aufgehoben)
  • 1235 Kloster Roßdorf (Bruchköbel) (Antoniter, Gründer: ?, seit 1441 in Höchst am Main (Justinuskirche))
  • 1235 Kloster Gnadenthal (Hessen) (Zisterzienserinnen, 1634 aufgegeben, 1969 Neugründung einer evangelischen Kommunität durch die Jesus-Bruderschaft Gnadenthal)
  • 1235 Kloster Drolshagen (Zisterzienserinnen, 1803 aufgehoben)
  • 1236 Kloster St. Pauli (Minden) (Dominikaner, 1530 Umwandlung in ein Gymnasium, 1539 aufgelöst)
  • 1236 Kloster Wülfinghausen (Augustinerinnen, 1236 aus dem Marienkloster Engerode nach Eldagsen verlegt, 1593 in ein evangelisches Damenstift umgewandelt, seit 1994 Schwestern des evangelischen Ordens Communität Christusbruderschaft aus Selbitz)
  • 1237 Kloster Obra (Großpolen) (Zisterzienser, von Kantor Sandivius (Sendziwoj) aus Gnesen gestiftet, Filialgründung von Łekno/Wągrowiec, 1835 aufgelöst)
  • 1240 Kloster Benninghausen (Zisterzienserinnen, 1803 aufgehoben)
  • 1240 Kloster Baindt, (Zisterzienserinnen, Stifter: Konrad von Winterstetten, 1376 reichsunmittelbar, aber der Reichsabtei Salem unterstellt)
  • 1243 Kloster Isenhagen (Zisterzienserinnen, ursprünglich in Alt-Isenhagen, 1259 Übersiedlung nach Marienrode, 1327 Klosterneubau in Hankensbüttel, 1345 Klosterneubau, 1540 Umwandlung in ein Evangelisches Damenstift)
  • 1245 Kloster Mariengarten (Zisterzienserinnen, zu Kloster Beuren, seit 1631 Klostergut)
  • 1246 Kloster Himmelpforten (Zisterzienserinnen, 1804 aufgehoben)
  • 1246 Kloster Wormeln (Zisterzienserinnen, 1810 aufgehoben)
  • vor 1250 Kloster Marienthal (Norden) (Benediktiner, Gründer: ?, um 1555 säkularisiert)
  • nach 1248 Karmelitenkloster Augsburg, gegründet durch Hartmann von Dillingen, Bischof von Augsburg. 1631–1649 wurde das Kloster von Jesuiten genutzt.
  • 1250 Kloster Schönthal (Wilhelmiten, ab 1263: Augustiner-Eremiten, Gründer: ?, 1802 aufgelöst)
  • 1250 Kloster Bedernau (Wilhelmiten, Gründer: Schwigger II. von Mindelheim, 1263: Augustiner-Eremiten, aufgelöst wegen Umzug nach Mindelheim)
  • 1252 Kloster Paradiese (heute Soest) (Dominikanerinnen, 1660 Teilumwandlung in evangelisches Damenstift, 1808 Säkularisation des katholischen Klosters)
  • 1256 Kloster Selnau in Zürich/Schweiz. (Zisterzienserinnen, 1523/25 im Zuge der Reformation aufgehoben)
  • 1259 Kloster Wyden in Rapperswil-Jona/Schweiz (Franziskanerinnen, 1521 aufgehoben)
  • 1260 Kloster Obermedlingen (Dominikanerinnen, Gründer: Walter von Faimingen, 1803 aufgelöst, seit 1923: Oblaten von der unbefleckten Jungfrau Maria)
  • 1262 Kloster Sonnefeld (Zisterzienserinnen, Gründer: Heinrich II. von Sonneberg und Kunigunde, vor 1540 säkularisiert)
  • 1265/67 Kloster Frauenthal (Böhmen, Zisterzienserinnen, Gründer: Uta von Chovany, 1782 säkularisiert)
  • 1266 Kloster Fürstenfeld (Deutschland, Gründer: Ludwig der Strenge)
  • 1266 Kloster Mülheim (Deutschorden, 1657 mit der Georgskommende in Münster uniert, 1809 aufgehoben)
  • nach 1266 Augustinerkloster Erfurt (Augustinereremiten, 1559 Säkularisierung)
  • 1268 Kloster Neuzelle (Zisterzienser, Gründer: Markgraf Heinrich der Erlauchte, ?)
  • 1268 Kloster Engelthal (Zisterzienserinnen, Gründer: ?, 1803 säkularisiert, seit 1962: Benediktinerinnen)
  • 1273 Kloster Klosterbeuren (Terziarinnen der Franziskaner, Gründer: Ritter von Schönegg, 1803 säkularisiert)
  • 1275 Kloster Ingolstadt (Franziskaner, Gründer: Herzog Ludwig II. der Strenge von Oberbayern, 1802 säkularisiert, 1945–1998 Franziskaner)
  • 1276 Kloster Gnadenthal (Tertiarinnen der Franziskaner-Reformaten, Gründer: ?)
  • 1282 Kloster Salmannshofen (Terziarinnen der Franziskaner, Gründer: Graf Ludwig von Öttingen, zwischenzeitlich: Benediktinerinnen Holzen, 1753 endgültig säkularisiert)
  • 1287 Kloster Stift zum Heiligengrabe (Zisterzienserinnen, Stifter: Markgraf Otto V., 1539/1549 Umwandlung in ein evangelisches Damenstift, 1636–1648 verlassen, wiederbesiedelt, 1740 erneuert, 1945 aufgegeben, 1946 durch Friedenshort-Diakonissen aus Oberschlesien wiederbesiedelt, 1996 Gründung eines neuen Konventes)
  • um 1288 Kloster Ballinasmale (Karmeliter, Säkularisierung um 1605, neu gegründet 1715, aufgelöst 1853)
  • 1291 Kloster Windsheim (Augustiner-Eremiten, Gründer: Albrecht von Gailing, 1525: aufgelöst)
  • 1297 Kloster Rötz (Augustiner-Eremiten, Gründer: Herzöge Otto III. und Stephan I. von Niederbayern, 1803 säkularisiert)
  • 1298 Kloster Egestorf (Augustinerinnen, 1621 der neu gegründeten Universität Rinteln übergeben)
  • vor 1300 Kloster Odacker (Augustinerinnen, 1513 Benediktinerinnen, 1804 aufgehoben)

siehe: Kategorie:Kloster (13. Jahrhundert)

14. Jahrhundert

siehe: Kategorie:Kloster (14. Jahrhundert)

15. Jahrhundert

um 1430 Kloster Galilaea (Dominikanerinnen, 1811 aufgehoben)

siehe: Kategorie:Kloster (15. Jahrhundert)

16. Jahrhundert

siehe: Kategorie:Kloster (16. Jahrhundert)

17. Jahrhundert

siehe: Kategorie:Kloster (17. Jahrhundert)

18. Jahrhundert

  • 1702 Kloster Schwarzenberg (Franziskaner, Bayern, Gründer: thüringische Provinz des Ordens, 1866: säkularisiert, dann: Franziskaner-Minoriten)
  • 1718 Kloster Wörishofen (Dominikanerinnen, Bayern, Gründer: Dominikanerinnenkloster in Augsburg, 1803 aufgelöst, 1826 wiedererrichtet)
  • 1723 Kloster Gößweinstein (Kapuziner, Bayern, Gründer: Graf Lothar Franz von Schönborn, seit 1825: Franziskaner)
  • 1726 Kloster Wolnzach (Kapuziner, Bayern, Gründer: ?, 1802 säkularisiert)
  • 1731 Kloster Reisach urspr. Kloster Urfahrn (Unbeschuhte Karmeliten, Gründer: kurfürstlich-bayerischer Hofkammerrat Johann Georg Messerer, 1802 aufgelöst, 1836/37 wiedererrichtet)
  • 1746 Maria Eich (Augustiner, Gründer: Baron von Ruffin)
  • 1748 Kloster Azlburg (Elisabethinerinnen, Bayern, Gründung: Elisabethinerinnen Prag, 1807 säkularisiert, 1829 wiedererrichtet)
  • 1761 Kloster Wallerstein (Piaristen, Bayern, Gründer: Graf Philipp Karl von Öttingen-Wallerstein, 1803 säkularisiert, seit 1866: Englische Fräulein)

siehe: Kategorie:Kloster (18. Jahrhundert)

19. Jahrhundert

siehe: Kategorie:Kloster (19. Jahrhundert)

20. Jahrhundert

siehe: Kategorie:Kloster (20. Jahrhundert)

Buddhistische Klöster

5. Jahrhundert

8. Jahrhundert

12. Jahrhundert

  • 1179 Kloster Drikung-Thil (Drikung-Kagyü-Schule/Vajrayana-Buddhismus, Tibet, Gründer: Jigten Sumgön Gonpo)

15. Jahrhundert


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