Liste tödlich verunglückter Formel-1-Fahrer - LinkFang.de





Liste tödlich verunglückter Formel-1-Fahrer


Die Gefahr von schweren Unfällen gilt als untrennbar mit der Formel 1 verbunden. Ihre Folgen haben sich allerdings seit Gründung der sogenannten „Königsklasse“ im Jahr 1950 drastisch verändert. Bis in die 1970er Jahre hinein waren tödliche Unfälle häufig. Sie wurden betrauert, aber auch als unkalkulierbares Risiko akzeptiert. Doch die immer schneller werdenden Formel-1-Autos veranlassten die Piloten bald zu Protesten. Sie wollten nicht länger Spielbälle der Veranstalter und Teams sein und engagierten sich für mehr Sicherheit. Seit vielen Jahren schon verhindern immer schärfere Sicherheitsbestimmungen für Fahrzeuge und Strecken schlimme Unfallfolgen.

Jules Bianchi ist der bislang letzte tödlich verunglückte Fahrer der Formel 1. Am 17. Juli 2015 erlag Bianchi einem Schädel-Hirn-Trauma, das er sich neun Monate zuvor beim Großen Preis von Japan zugezogen hatte.

Die unten aufgeführten Listen tödlich verunglückter Formel-1-Fahrer bieten einen Überblick über deren Unfälle. Dabei werden jedoch nur Unfälle berücksichtigt, die sich während offizieller Grand-Prix-Wochenenden, bei Testfahrten oder in anderen Motorsportserien ereignet haben. Nicht aufgeführt sind Fahrer, die infolge von anderweitigen Unfällen starben (so kamen beispielsweise der frühere Weltmeister und Teamchef Graham Hill sowie sein Fahrer Tony Brise 1975 bei einem Flugzeugabsturz nach Testfahrten ums Leben).

Bei Formel-1-Rennen und -Trainings tödlich verunglückte Fahrer

Dieser Abschnitt führt die Fahrer auf, die unmittelbar tödlich bei einem Formel-1-Rennen und -Training verunglückt sind oder an den Folgen dieses Unfalls in den folgenden 30 Tagen verstorben sind. Die „30-Tage-Frist“ ist an die Festlegungen für die statistische Erfassung der Verkehrstoten in den Mitgliedsländern der Europäischen Union und der FIA angelehnt.[1][2][3][4]

Später verstorbene Teilnehmer sind im Abschnitt „#Fahrer, die an den Spätfolgen verstorben sind“ aufgeführt.

Land Fahrer Datum Fahrzeug/Team Details
Belgien de Tornaco, Charles Charles de Tornaco 18. September 1953 Ferrari (Ecurie Francorchamps) Gran Premio di Modena (Training; Rennen zählte nicht zur WM)
Argentinien Onofre Marimón 31. Juli 1954 Maserati Großer Preis von Deutschland/Nürburgring (Training)
Italien Alborghetti, Mario Mario Alborghetti 11. April 1955 Maserati Grand Prix Automobile de Pau (Rennen zählte nicht zur WM)
Italien Musso, Luigi Luigi Musso 6. Juli 1958 Ferrari Großer Preis von Frankreich/Reims (Rennen)
Vereinigtes Konigreich Collins, Peter Peter Collins 3. August 1958 Ferrari Großer Preis von Deutschland/Nürburgring (Rennen)
Vereinigtes Konigreich Lewis-Evans, Stuart Stuart Lewis-Evans 25. Oktober 1958 Vanwall Großer Preis von Marokko 1958/Casablanca (Rennen) – 6 Tage später (Verbrennungen)
Vereinigte Staaten 49 Schell, Harry Harry Schell 13. Mai 1960 Ecurie Bleue BRDC International Trophy, Silverstone (Training; Rennen zählte nicht zur WM)
Vereinigtes Konigreich Bristow, Chris Chris Bristow 19. Juni 1960 Cooper-Climax Großer Preis von Belgien/Spa-Francorchamps (Rennen)
Vereinigtes Konigreich Stacey, Alan Alan Stacey 19. Juni 1960 Lotus-Climax Großer Preis von Belgien/Spa-Francorchamps (Rennen)
Vereinigtes Konigreich Summers, Shane Shane Summers 1. Juni 1961 Cooper-Climax Silver City Trophy/Brands Hatch (Training; Rennen zählte nicht zur WM)
Deutschland Bundesrepublik Graf Berghe von Trips, Wolfgang Wolfgang Graf Berghe von Trips 10. September 1961 Ferrari Großer Preis von Italien/Monza (Rennen); Postum Vizeweltmeister
Mexiko 1934 Ricardo Rodríguez 1. November 1962 Lotus-Climax (Rob Walker Racing Team) Mexiko/Mexiko-Stadt (Training; Rennen zählte nicht zur WM)
Rhodesien und Njassaland Gary Hocking 21. Dezember 1962 Lotus-Climax (Rob Walker Racing Team) GP Natal/Südafrika (Training; Rennen zählte nicht zur WM)
Niederlande Godin de Beaufort, Carel Carel Godin de Beaufort 2. August 1964 Porsche Großer Preis von Deutschland/Nürburgring (Training)
Italien Bandini, Lorenzo Lorenzo Bandini 10. Mai 1967 Ferrari Großer Preis von Monaco/Monte Carlo (Rennen) – 3 Tage später (Verbrennungen)
Frankreich Schlesser, Jo Jo Schlesser 7. Juli 1968 Honda Großer Preis von Frankreich/Rouen (Rennen)
Deutschland Bundesrepublik Mitter, Gerhard Gerhard Mitter 1. August 1969 BMW (F2) Großer Preis von Deutschland/Nürburgring (Training)
Vereinigtes Konigreich Courage, Piers Piers Courage 21. Juni 1970 De Tomaso-Ford Großer Preis der Niederlande/Zandvoort (Rennen)
Osterreich Rindt, Jochen Jochen Rindt 5. September 1970 Lotus-Ford Großer Preis von Italien/Monza (Training); Postum Weltmeister
Schweiz Siffert, Joseph Joseph Siffert 24. Oktober 1971 B.R.M. England/Brands Hatch – „World Championship Race“ (Rennen; Rennen zählte nicht zur WM)
Vereinigtes Konigreich Williamson, Roger Roger Williamson 29. Juli 1973 March-Ford Großer Preis der Niederlande/Zandvoort (Rennen)
Frankreich François Cevert 6. Oktober 1973 Tyrrell-Ford Großer Preis der USA/Watkins Glen (Training)
Osterreich Koinigg, Helmut Helmut Koinigg 6. Oktober 1974 Surtees-Ford Großer Preis der USA/Watkins Glen (Rennen)
Vereinigte Staaten Donohue, Mark Mark Donohue 19. August 1975 March-Ford Großer Preis von Österreich/Spielberg (Warm Up) – 2 Tage später (Hirn-Thrombus)
Vereinigtes Konigreich Pryce, Tom Tom Pryce 5. März 1977 Shadow-Ford Großer Preis von Südafrika/Kyalami (Rennen)
Schweden Peterson, Ronnie Ronnie Peterson 11. September 1978 Lotus-Ford Großer Preis von Italien/Monza (Rennen) – 1 Tag später (Embolie)
Kanada Villeneuve, Gilles Gilles Villeneuve 8. Mai 1982 Ferrari Großer Preis von Belgien/Zolder (Training)
Italien Paletti, Riccardo Riccardo Paletti 13. Juni 1982 Osella-Ford Großer Preis von Kanada/Montréal (Rennen)
Osterreich Ratzenberger, Roland Roland Ratzenberger 30. April 1994 Simtek-Ford Großer Preis von San Marino/Imola (Training)
Brasilien Senna, Ayrton Ayrton Senna 1. Mai 1994 Williams-Renault Großer Preis von San Marino/Imola (Rennen)

Fahrer, die an den Spätfolgen verstorben sind

Dieser Abschnitt führt die Fahrer auf, die nach über 30 Tagen an den Spätfolgen eines Unfalls bei Formel-1-Rennen oder -Training verstorben sind. Die „30-Tage-Frist“ ist an die Festlegungen für die statistische Erfassung der Verkehrstoten in den Mitgliedsländern der Europäischen Union und der FIA angelehnt.[1][2][3][4]

Land Fahrer Datum Fahrzeug/Team Details
Vereinigtes Konigreich John Taylor 8. September 1966 Brabham-B.R.M. Großer Preis von Deutschland/Nürburgring (Rennen) – 4½ Wochen später (Brandwundeninfektion)
Frankreich Bianchi, Jules Jules Bianchi 17. Juli 2015 Marussia-Ferrari Großer Preis von Japan/Suzuka (Rennen) – 9 Monate später (Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas)

Bei Formel-1-Testfahrten tödlich verunglückte Fahrer

Land Fahrer Datum Fahrzeug/Team Details
Vereinigtes Konigreich Earl, Cameron C. Cameron C. Earl 18. Juni 1952 ERA (MIRA) Testfahrten in Nuneaton (GB)
Italien Castellotti, Eugenio Eugenio Castellotti 14. März 1957 Ferrari Testfahrten in Modena (I)
Italien Cabianca, Giulio Giulio Cabianca 15. Juni 1961 Cooper (Scuderia Castellotti) Testfahrten in Modena (I)
Vereinigtes Konigreich Bob Anderson 14. August 1967 Brabham-Climax (DW Racing Enterprises) Testfahrten in Silverstone (GB)
Vereinigte Staaten Revson, Peter Peter Revson 22. März 1974 Shadow-Ford Testfahrten in Kyalami (ZA)
Australien McGuire, Brian Brian McGuire 29. August 1977 McGuire Testfahrten in Brands Hatch (GB)
Frankreich Depailler, Patrick Patrick Depailler 1. August 1980 Alfa Romeo Testfahrten in Hockenheim (D)
Italien de Angelis, Elio Elio de Angelis 15. Mai 1986 Brabham BMW Turbo Testfahrten in Le Castellet (F) am 14. Mai 1986
Spanien de Villota, María María de Villota 11. Oktober 2013 Marussia Testfahrten bei Duxford (GB) am 3. Juli 2012 - Spätfolgen des Unfalls (Schädelbruch)

Formel-1-Fahrer, die bei anderen Motorsportrennen oder bei Testfahrten ums Leben kamen

Land Fahrer Datum Details
Vereinigtes Konigreich Fry, Joe Joe Fry 29. Juli 1950 Bergrennen im Blandford Military Camp in Dorset
Frankreich Sommer, Raymond Raymond Sommer 10. September 1950 Rennen in Cadours, Südfrankreich
Vereinigte Staaten 48 Green, Cecil Cecil Green 29. Juli 1951 Rennen der AAA auf dem Winchester Speedway, USA
Italien Fagioli, Luigi Luigi Fagioli 20. Juni 1952 Sportwagenrennen in Monte Carlo, Training – starb drei Wochen später
Italien Bonetto, Felice Felice Bonetto 21. November 1953 Carrera Panamericana in Silao/Mexiko
Frankreich Mairesse, Guy Guy Mairesse 24. April 1954 Montlhéry/Frankreich
Italien Ascari, Alberto Alberto Ascari 26. Mai 1955 Private Sportwagen-Testfahrt in Monza
Frankreich Levegh, Pierre Pierre Levegh 11. Juni 1955 24-Stunden-Rennen von Le Mans
Vereinigtes Konigreich Beauman, Don Don Beauman 9. Juli 1955 Sportwagen-Rennen in Wicklow/Irland
Frankreich Rosier, Louis Louis Rosier 29. Oktober 1956 Rennen Coup de Salon in Paris
Vereinigtes Konigreich Wharton, Ken Ken Wharton 12. Januar 1957 Sportwagen-Rennen in Ardmore/Neuseeland
Spanien 1945 de Portago, Alfonso Alfonso de Portago 12. Mai 1957 Mille Miglia von Brescia
Italien Carini, Piero Piero Carini 30. Mai 1957 Sportwagenrennen bei St. Etienne
Vereinigte Staaten MacKay-Fraser, Herbert Herbert MacKay-Fraser 14. Juli 1957 Coupe de Vitesse, F2-Rennen in Reims
Vereinigtes Konigreich Whitehouse, William William Whitehouse 14. Juli 1957 Formel-2-GP von Reims
Vereinigtes Konigreich Scott-Brown, Archie Archie Scott-Brown 19. Mai 1958 Sportwagen-Rennen in Spa-Francorchamps
Deutschland Bundesrepublik Bauer, Erwin Erwin Bauer 2. Juni 1958 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring
Vereinigtes Konigreich Whitehead, Peter Peter Whitehead 21. September 1958 Tour de France für Automobile
Frankreich Behra, Jean Jean Behra 1. August 1959 Sportwagenrennen Berlin-AVUS
Vereinigtes Konigreich Bueb, Ivor Ivor Bueb 1. August 1959 Trophée Auvergne in Clermont-Ferrand
Vereinigte Staaten 48 Blanchard, Harry Harry Blanchard 31. Januar 1960 1000-km-Rennen in Buenos Aires
Venezuela 1954 Chimeri, Ettore Ettore Chimeri 27. Februar 1960 Grand Prix für Sportwagen in Kuba
Kanada 1957 Ryan, Peter Peter Ryan 2. Juli 1962 Coupe de Vitesse des Juniors in Reims
Vereinigte Staaten Mayer, Tim Tim Mayer 28. Februar 1964 Tasman-Serie/Australien/Longford
Vereinigte Staaten Hansgen, Walt Walt Hansgen 7. April 1966 Testfahrten für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans
Italien Russo, Giacomo Giacomo Russo 18. Juni 1967 Formel-3-Rennen in Caserta, Italien
Belgien Berger, Georges Georges Berger 23. August 1967 Marathon de la Route auf dem Nürburgring
Vereinigtes Konigreich Raby, Ian Ian Raby 7. November 1967 Formel-2-EM-Lauf in Zandvoort
Vereinigtes Konigreich Clark, Jim Jim Clark 7. April 1968 Formel-2-EM-Lauf in Hockenheim
Vereinigtes Konigreich Spence, Mike Mike Spence 7. Mai 1968 500 Meilen von Indianapolis, Training
Italien Scarfiotti, Ludovico Ludovico Scarfiotti 8. Juni 1968 Berg-EM-Lauf in Rossfeld bei Berchtesgaden
Belgien Bianchi, Lucien Lucien Bianchi 30. März 1969 24-Stunden-Rennen von Le Mans, Vortraining
Australien Hawkins, Paul Paul Hawkins 26. Mai 1969 Tourist-Trophy-Rennen im Oulton Park
Mexiko Solana, Moisés Moisés Solana 27. Juli 1969 Bergrennen von Valle de Bravo-Bosencheve in Mexiko
Neuseeland McLaren, Bruce Bruce McLaren 2. Juni 1970 CanAm-Testfahrten in Goodwood
Italien Giunti, Ignazio Ignazio Giunti 10. Januar 1971 1000-km-Rennen in Buenos Aires
Mexiko Rodríguez, Pedro Pedro Rodríguez 11. Juli 1971 Interserie-Rennen auf dem Norisring
Schweden Bonnier, Joakim Joakim Bonnier 11. Juni 1972 24-Stunden-Rennen von Le Mans
Argentinien Estéfano, Nasif Nasif Estéfano 21. Oktober 1973 Langstreckenrennen in Aimogasta
Schweiz Moser, Silvio Silvio Moser 26. Mai 1974 1000-km-Rennen von Monza
Schweiz Herbert Müller 24. Mai 1981 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring
Deutschland Bundesrepublik Stommelen, Rolf Rolf Stommelen 24. April 1983 Sportwagenrennen in Riverside/USA
Deutschland Bundesrepublik Winkelhock, Manfred Manfred Winkelhock 12. August 1985 Sportwagen-WM, 1000 km von Mosport/Kanada
Deutschland Bundesrepublik Bellof, Stefan Stefan Bellof 1. September 1985 Sportwagen-WM, 1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps
Osterreich Gartner, Jo Jo Gartner 1. Juni 1986 24-Stunden-Rennen von Le Mans
Frankreich Pironi, Didier Didier Pironi 23. August 1987 Powerboat-Unfall bei der Isle of Wight/England
Neuseeland Hulme, Denis Denis Hulme 4. Oktober 1992 Herzinfarkt während eines Tourenwagenrennens auf dem Mount Panorama Circuit
Italien Alboreto, Michele Michele Alboreto 25. April 2001 Sportwagen-Testfahrten auf dem Lausitzring im Audi R8 LM
Vereinigtes Konigreich Wilson, Justin Justin Wilson 24. August 2015 Lauf der IndyCar Series auf dem Pocono Raceway
Vereinigte Staaten 48 Miller, Chet Chet Miller 1 15. Mai 1953 500 Meilen von Indianapolis, Training
Vereinigte Staaten 48 Scarborough, Carl Carl Scarborough 1 30. Mai 1953 500 Meilen von Indianapolis, Rennen
Vereinigte Staaten 48 Ayulo, Manuel Manuel Ayulo 1 16. Mai 1955 500 Meilen von Indianapolis, Training
Vereinigte Staaten 48 Vukovich, Bill Bill Vukovich 1 30. Mai 1955 500 Meilen von Indianapolis
Vereinigte Staaten 48 Keith Andrews 1 15. Mai 1957 500 Meilen von Indianapolis, Training
Vereinigte Staaten 48 Pat O’Connor 1 30. Mai 1958 500 Meilen von Indianapolis
Vereinigte Staaten 48 Unser, Jerry Jerry Unser 1 17. Mai 1959 500 Meilen von Indianapolis, Training
Vereinigte Staaten 48 Cortner, Bob Bob Cortner 1 19. Mai 1959 500 Meilen von Indianapolis, Training
Vereinigte Staaten Bettenhausen, Tony Tony Bettenhausen 1 12. Mai 1961 500 Meilen von Indianapolis, Training
Vereinigte Staaten Sachs, Eddie Eddie Sachs 1 30. Mai 1964 500 Meilen von Indianapolis

1 Diese Piloten nahmen an der Formel-1-Weltmeisterschaft nur im Rahmen des Indy 500 teil, das von 1950 bis 1960 offizieller Wertungslauf der F1-WM war. Sie werden aber allgemein nicht als Formel-1-Fahrer angesehen.

Tödlich verunglückte Formel-1-Fahrer, die ehemalige oder amtierende Weltmeister waren oder beim Unfall in der F1-WM führten

Land Fahrer Datum Fahrzeug Unfall WM-Erfolge bzw. WM-Situation
Italien Ascari, Alberto Alberto Ascari 26. Mai 1955 Ferrari 750 Monza Private Sportwagen-Testfahrt in Monza zweifacher Automobil-Weltmeister (1952, 1953, beide WM ausgeschrieben nach Formel-2-Reglement)
Deutschland Bundesrepublik Graf Berghe von Trips, Wolfgang Wolfgang Graf Berghe von Trips 10. September 1961 Ferrari Großer Preis von Italien/Monza (Rennen) starb als F1-WM-Führender; wurde mit Ende des Unglücksrennens von Phil Hill von Rang 1 um nur einen Punkt verdrängt
Vereinigtes Konigreich Clark, Jim Jim Clark 7. April 1968 Lotus 48 Formel-2-EM-Lauf in Hockenheim zweifacher Formel-1-Weltmeister (1963, 1965)
Osterreich Rindt, Jochen Jochen Rindt 5. September 1970 Lotus-Ford Großer Preis von Italien/Monza (Training) starb als F1-WM-Führender und wurde zu Saisonende mit einem verbleibenden Vorsprung von fünf Punkten vor Jacky Ickx postum Weltmeister
Deutschland Bundesrepublik Bellof, Stefan Stefan Bellof 1 1. September 1985 Porsche 956 Sportwagen-WM, 1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps starb als amtierender Sportwagen-Weltmeister (1984 auf Porsche)
Neuseeland Hulme, Denis Denis Hulme 4. Oktober 1992 BMW M3 Herzinfarkt während eines Tourenwagenrennens auf dem Mount Panorama Circuit ehemaliger Formel-1-Weltmeister (1967)
Brasilien Senna, Ayrton Ayrton Senna 1. Mai 1994 Williams-Renault Großer Preis von San Marino/Imola (Rennen) dreifacher Formel-1-Weltmeister (1988, 1990, 1991)

1 Dieser Pilot war nie Formel-1-Weltmeister, aber zum Zeitpunkt des Unfalls amtierender Weltmeister einer FIA-WM und bei einem Formel-1-Rennstall unter Vertrag.

Anzahl der tödlich verunglückten F1-Piloten nach ihrer Nationalität

Rang Land Anzahl
F1-Rennen F1-Tests Andere Gesamt
01 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 9 2 7 18
02 Italien Italien 4 3 7 14
03 Frankreich Frankreich 3 1 5 9
04 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 2 1 5 081
05 Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland 2 - 4 6
06 Osterreich Österreich 3 - 1 4
07 Belgien Belgien - 1 2 3
Schweiz Schweiz 1 - 2
09 Mexiko Mexiko 1 - 1 2
Schweden Schweden 1 - 1
Australien Australien - 1 1
Neuseeland Neuseeland - - 2
13 Argentinien Argentinien 1 - - 1
Brasilien Brasilien 1 - -
Kanada Kanada 1 - -
Niederlande Niederlande 1 - -
Rhodesien und Njassaland Föderation von Rhodesien und Njassaland 1 - -
Spanien Spanien - - 1
Venezuela Venezuela - - 1

1 Piloten, die in der Zeit von 1950 bis 1960 beim Indy 500 ums Leben kamen, wurden nicht mitgezählt

Strecken, auf denen Fahrer bei offiziellen Formel-1-Rennen tödlich verunglückten

Rang Strecke Land Unfälle
Gesamt Erster Letzter
1 Nürburgring Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland 5 1954 1969
2 Monza Italien Italien 3 1961 1978
3 Brands Hatch Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 2 1961 1971
Spa-Francorchamps Belgien Belgien 1960 1960
Zandvoort Niederlande Niederlande 1970 1973
Watkins Glen Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1973 1974
Imola Italien Italien 1994 1994
8 Pau Frankreich Frankreich 1 1954
Reims Frankreich Frankreich 1958
Ain-Diab Marokko Marokko 1958
Mexiko-Stadt Mexiko Mexiko 1962
Natal Sudafrika 1961 Südafrika 1962
Monte Carlo Monaco Monaco 1967
Rouen Frankreich Frankreich 1968
Spielberg Osterreich Österreich 1975
Kyalami Sudafrika 1961 Südafrika 1977
Zolder Belgien Belgien 1982
Montréal Kanada Kanada 1982
Suzuka Japan Japan 2014
Indianapolis Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten 1 8 1 1953 1959

1 Das Indy 500 gehörte von 1950 bis 1960 offiziell zur Formel-1-Weltmeisterschaft, d. h. es waren auch F1-Fahrzeuge zugelassen. Die Fahrer, die dort verunglückten, kamen allerdings nicht in F1-Autos ums Leben. Zudem wurde das Indy 500 trotz seiner vorübergehenden Zugehörigkeit zur F1-WM nicht als klassisches Formel-1-Rennen betrachtet, da es sich um ein Rennen auf einem Ovalkurs handelt.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Beteiligte und Verunglückte - Getötete bei Verkehrsunfällen , Seite des Statistisches Bundesamt (Deutschland), abgerufen am 23. August 2015.
  2. 2,0 2,1 Verkehrsunfälle , Seite des Bundesamt für Statistik (Schweiz), abgerufen am 23. August 2015.
  3. 3,0 3,1 Verkehrsunfallstatistik 2007 , Information des Statistik Austria, abgerufen am 23. August 2015.
  4. 4,0 4,1 FIA-Unfalldatenbank - Der Bianchi-Unfall und seine Folgen , auto-motor-sport.de vom 21. Juli 2015, abgerufen am 23. August 2015.
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