Liste deutscher U-Boot-Klassen - LinkFang.de





Liste deutscher U-Boot-Klassen


'Diese Liste gibt eine Übersicht über die U-Boot-Klassen der deutschen Seestreitkräfte.

Kaiserliche Marine (bis 1918)

Deutsches Reich – Klasse Anzahl i.D. Baujahre Hersteller Berühmte Einheiten
Einzelne U-Boot-Projekte bis 1919,
Flotten-U-Boote
108
U 1 – U 18 mit Petroleummotoren,
U 19 – U 42, U A
Ms-Typen (Mobilmachungstypen):
U 43 – U 65, U 81 – U 114, U 160 – U 165
Große Ms-Typen: U 135, U 136
1905–1918 Bremer Vulkan
Krupp Germaniawerft, Kiel
F. Schichau, Danzig
Kaiserliche Werft Danzig
Fiat-Laurenti-Werft
U 1, U 9, U 20, U 21, U 35, U 53
U-Boot-Klasse UB 17 Typ I, 30 Typ II, 89 Typ III 1914–1918 AG Weser, Bremen
Blohm & Voss, Hamburg
Krupp Germaniawerft
AG Vulcan Hamburg
U-Boot-Klasse UC 15 Typ I, 64 Typ II, 16 Typ III 1914–1918 AG Weser, Bremen
Blohm & Voss, Hamburg
Krupp Germaniawerft
Kaiserliche Werft Danzig
AG Vulcan Hamburg
U-Boot-Klasse UD 5 1913–1915 Krupp Germaniawerft
U-Boot-Klasse UD 1 1 Typ Projekt 50, nur Bauvorbereitung 1918 Kaiserliche Werft Kiel
U-Boot-Klasse UE 10 Typ I, 9 Typ II 1914–1918 Kaiserliche Werft Danzig
AG Vulcan Hamburg
U-Boot-Klasse U139 3 1916–1918 Krupp Germaniawerft
U-Boot-Klasse U142 1 1916–1918 Krupp Germaniawerft
U-Boot-Klasse U151
ex Handels-U-Boote
7 1916–1918 Flensburger Schiffbau-Gesellschaft
Krupp Germaniawerft
U 155 (ex U-Deutschland)
U-Boot-Klasse UF 48 Typ Projekt 48, 54 Typ Projekt 48a nicht fertiggestellt 1918 Schichau, Joh. C. Tecklenborg-Werft, Atlas-Werke AG, AG Neptun Rostock, Seebeck-Werft
U-Boot-Klasse UG geplant 101 ab 1919, kein Bauauftrag mehr erteilt verschiedene

Kriegsmarine (1935–1945)

Deutsches Reich – Klasse Anzahl i.D. Baujahre Hersteller Berühmte Einheiten
U-Boot-Klasse I 2 Typ I A 1935–1936 AG Weser
U-Boot-Klasse II „Einbaum“ 6 Typ II A, 20 Typ II B, 8 Typ II C, 16 Typ II D 1935–1941 Deutsche Werke, Flender-Werke, Krupp Germaniawerft
U-Boot-Klasse VII 10 Typ VII A, 25 Typ VII B, 658 Typ VII C (1940), 6 Typ VII D (1941), 4 Typ VII F 1935–1944 u. a. AG Weser, Deutsche Werke, Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven Howaldtswerke/Kriegsmarinewerft Kiel, Bremer Vulkan U 47, U 96 (Film „Das Boot“), U 99, U 995 (Museumsboot Laboe), U 100, U 48
U-Boot-Klasse IX 8 Typ IX A, 14 Typ IX B, 140 Typ IX C, 2 Typ IX D1, 29 Typ IX D2 1936–1944 AG Weser, Seebeckwerft, Deutsche Werft U 505, U 864
U-Boot-Klasse X
„Minenleger“
8 Typ X B 1939–1944 Krupp Germaniawerft U 234
U-Boot-Klasse XI
„U-Kreuzer“
vier in Auftrag gegeben, keines fertiggestellt 1939 Deschimag, Bremen keine
U-Boot-Klasse XIV
„Milchkuh“
10 1939–1943 Deutsche Werke
U-Boot-Klasse XVII 4 1942–1944 Blohm & Voss, Krupp Germaniawerft Walter-Versuchsboote
U-Boot-Klasse XVIII 1943 Deutsche Werke
Krupp Germaniawerft
U-Boot-Klasse XXI 123 1943–1945 Blohm & Voss, AG Weser, Schichau Danzig (Museumsboot Wilhelm Bauer)
U-Boot-Klasse XXIII 62 1943–1945 Deutsche Werft, Krupp Germaniawerft, Marinewerft Toulon
U-Boot-Klasse XXVI 99 1943–1945 Blohm & Voss
U-Boot-Klasse XXVII Kleinst-U-Boote 1944–1945 Germaniawerft, Kiel und Schichau, Elbing

Bundeswehr (ab 1960)

Deutschland – Klasse Anzahl i.D. Baujahre Hersteller Berühmte Einheiten
U-Boot-Klasse 240 2 für Deutschland durch Modifikation von Typ XXIII-Booten (Verlängerung, Änderung der Turmverkleidung usw.) Blohm + Voss, Hamburg U-Hai
U-Boot-Klasse 241 1 für Deutschland durch Modifikation eines Typ XXI-Bootes mit der doppelten Maschinenanlage der Klasse 201 und neuer Turmverkleidung 1960 Kieler Howaldtswerke AG, Kiel Wilhelm Bauer
U-Boot-Klasse 201 3 für Deutschland gebaut davon
1 vorübergehend an Norwegen zu Testzwecken ausgeliehen
1 für Deutschland zum Erprobungsträger für Hecktorpedorohre umgerüstet
1960–1962 Kieler Howaldtswerke AG, Kiel U 1 erster Ubootneubau der BRD
U-Boot-Klasse 202 2 für Deutschland 1965–1966 Atlas-Werke AG, Bremen
U-Boot-Klasse 203 nicht realisierte Klasse von elektrischen Klein-U-Booten (ähnlich Klasse 202) ohne eigene Nachlademöglichkeit der Batterien - - -
U-Boot-Klasse 204 nicht realisierte Klasse von U-Booten (ähnlich Klasse 206) mit Walter-Antrieb - - -
U-Boot-Klasse 205 13 Stück in teils stark abweichenden Bauformen gebaut davon
11 für Deutschland und davon später
1 für Deutschland zum Erprobungsträger für AIP-Antriebe umgerüstet
1 für Deutschland zum Unterwasserzielschiff umgerüstet
1 für Deutschland zum Klasse 212 A-Erpobungsträger umgerüstet
2 in Dänemark für die Dänische Marine gebaut
1961–1969 Kieler Howaldtswerke AG, Kiel
Orlogsværftet, Kopenhagen
U 12 (S191) Kollision mit DDR-Frachter Fritz Reuter (02.04.1971)
U-Boot-Klasse 206 18 für Deutschland gebaut davon
12 für Deutschland zum Typ 206 A umgerüstet davon
4 (2 als Ersatzteilspender) durch Kolumbien weiter genutzt
1973–1975 HDW, Kiel U 24 (S173) gelang 2001 im Manöver die simulierte Versenkung der USS Enterprise (CVN-65)
U-Boot-Klasse Gal nur Export (ähnlich Klasse 206):
3 in Großbritannien für Israel gebaut
1975–1977 Vickers Shipbuilding and Engineering Ltd, Barrow-in-Furness
U-Boot-Klasse 207 nur Export:
15 für Norwegen (Kobben-Klasse) gebaut davon
4 (1 als Ersatzteilspender) durch Dänemark weiter genutzt
5 (1 als Ersatzteilspender) durch Polen weiter genutzt
1962–1967 Nordseewerke, Emden
U-Boot-Klasse 208 nicht realisierter Jagd-Uboot-Entwurf mit Walter-Antrieb für den Nordseeeinsatz, geplant als Ergänzung zur Klasse 206 - - -
U-Boot-Klasse 209 nur Export:
61 Stück in teils stark abweichenden Bauformen in 5 groben Unterklassen für 13 verschiedene Länder gebaut
Klasse 209-1100:
4 für Griechenland
2 für Argentinien
2 für Peru
Klasse 209-1200:
2 für Kolumbien
6 für die Türkei
4 für Griechenland
4 für Peru
9 für Südkorea
Klasse 209-1300:
2 für Venezuela
2 für Ecuador
2 für Indonesien
2 für Chile
Klasse 209-1400:
5 für Brasilien
8 für die Türkei
3 für Südafrika
Klasse 209-1500:
4 für Indien
ab 1967 HDW, Kiel
Nordseewerke, Emden
Gölcük Marinewerft, Gölcük (Kocaeli)
Mazagon Dock Limited, Mumbai
Arsenal de Marinha, Rio de Janeiro
Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering, Okpo-dong
ARA San Luis (S32) Falklandkrieg (1982),
TCG Yildiray (S350) Kollision mit einem Frachter im Mittelmeer (2013) [1]
U-Boot-Klasse TR 1700 nur Export:
2 in Deutschland für Argentinien gebaut
4 weitere in Argentinien nicht fertiggestellt bzw. nicht begonnen
1980–1985 Nordseewerke, Emden
Astillero Domecq Garcia, Buenos Aires
U-Boot-Klasse 210 nur Export:
6 für Norwegen (Ula-Klasse) sowie
bisher nicht realisierter, stark modernisierter Entwurf Klasse 210mod
1987–1992 Nordseewerke, Emden
U-Boot-Klasse 211 nicht realisierter Entwurf TR1600, geplant als Ersatz der Klasse 206 - - -
U-Boot-Klasse Dolphin nur Export:
3 für Israel (Dolphin-Klasse)
3 weitere mit AIP für Israel (Dolphin II-Klasse)
1991–1999
ab 2007
HDW, Kiel
Nordseewerke, Emden
U-Boot-Klasse 212 6 für Deutschland
4 für Italien
ab 2002 HDW, Kiel
Nordseewerke, Emden
Fincantieri, La Spezia
U 31 als Prototyp
U-Boot-Klasse 214 nur Export:
6 für Griechenland
9 für Südkorea
2 für Portugal (Klasse 209 PN)
6 für die Türkei (Klasse 214 TN)
ab 2004 HDW, Kiel
Nordseewerke, Emden
Hellenic Shipyards, Skaramagas
Hyundai Heavy Industries, Ulsan
Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering, Okpo-dong
Gölcük Marinewerft, Gölcük (Kocaeli)
Papanikolis als Prototyp
U-Boot-Klasse 216 bisher nicht realisierter 4000 ts-Entwurf für Australien - - -
U-Boot-Klasse 218 2 von Singapur bestellt (Klasse 218 SG). Bisher nicht realisierter Entwurf auf Basis der Klasse 212 A bzw. Klasse 214 oder der Klasse 216 - - -

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Turkish Navy submarine collides with cargo ship. militaryphotos.net, 26. Dezember 2013, abgerufen am 26. Dezember 2013 (english).

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