Liste deutscher Marinewerften - LinkFang.de





Liste deutscher Marinewerften


Diese Liste listet deutsche Unternehmen auf, die Kriegsschiffe und U-Boote für die deutsche Marine und den Export bauen oder gebaut haben. Sie dient v. a. für historische Zwecke und eine Übersicht des militärischen Komplexes der Bundesrepublik Deutschland.

Kurzform Name Produkte Schicksal
AG Weser AG „Weser“, Bremen U-Boote, Fregatten, Zerstörer am 31. Dezember 1983 geschlossen
Blohm + Voss Blohm & Voss
Schiffswerft und Maschinen-
fabrik AG, Hamburg
Schlachtschiffe, Kreuzer, U-Boote, Zerstörer, Fregatten, Schnellboote Heute Teil von ThyssenKrupp Marine Systems
Bremer Vulkan Bremer Vulkan AG
Schiffbau und Maschinenfabrik Bremen-Vegesack
U-Boote, Fregatten 1997 nach Insolvenz stillgelegt
Burmester Werft Burmester Werft
Bremen-Lesum, Swinemünde
Kriegsfischkutter, Minensuch- und Räumboote 1979 von der Lürssenwerft übernommen
Danziger Werft Danziger Werft AG, Danzig U-Boote nach Kriegsende 1945 mit Schichau zur Leninwerft Danzig fusioniert
DeSchiMAG Deutsche Schiff- und Maschinenbau AG, Bremen Zerstörer, Kreuzer, U-Boote Zusammenschluss von Einzelwerften im Jahr 1928: u.a. AG „Weser“, Vulkan Hamburg und Stettin
Deutsche Werft Deutsche Werft AG, Hamburg U-Boote 1968 zu HDW fusioniert
Deutsche Werke Deutsche Werke AG, Kiel Schlachtschiffe, Kreuzer, Zerstörer, U-Boote nach Kriegsende demontiert, Areal 1955 von Howaldtswerke übernommen
Evers Werft Evers Werft, Niendorf Minensucher nach Ausmusterung der hölzernen Minensucher Aufgabe des Werft-Betriebes
Flender-Werke Flender-Werft AG, Lübeck U-Boote 2002 nach Insolvenz geschlossen
FSG Flensburger Schiffbau-Gesellschaft mbH & Co. KG U-Boote, Troßschiffe weiterhin unabhängig
Germaniawerft Friedrich Krupp Germaniawerft AG, Kiel U-Boote, Kreuzer, Zerstörer, Schlachtschiffe nach 1945 demontiert
Stülckenwerft H.C. Stülcken Sohn, Hamburg Zerstörer, U-Boote 1966 nach Insolvenz von Blohm & Voss übernommen
HDW Howaldtswerke-Deutsche Werft AG, Kiel U-Boote, Fregatten Entstanden 1968 aus Fusion der Kieler Howaldtswerke mit den Howaldtswerken Hamburg und der Deutschen Werft (heute ThyssenKrupp Marine Systems GmbH, Kiel)
Howaldtswerke Howaldtswerke Hamburg U-Boote entstand 1930 aus den Werften A.G. Vulkan Hamburg und Janssen & Schmilinsky, 1968 zu HDW fusioniert, 1985 geschlossen
Kriegsmarinewerft Kriegsmarinewerft, Wilhelmshaven U-Boote, Schlachtschiffe, Kreuzer nach Kriegsende zum Teil demontiert, heute Marinearsenal des BWB
Kröger-Werft Krögerwerft GmbH & Co. KG, ehemals Schnellboote, Minensuch- und Jagdboote, Küstensicherungsboote Niederlassungen in Warnemünde und Stralsund wurden 1945 enteignet und zur Warnowwerft bzw. Volkswerft Stralsund, Neugründung in Schacht-Audorf, wird heute unter Leitung von Lürssen als Lürssen-Kröger weitergeführt
Lürssen Fr. Lürssen Werft GmbH & Co.KG, Bremen Schnellboote, Minensuchboote, Minenjagdboote, Korvetten, Fregatten und Versorger (in Kooperation) nach wie vor in Familienbesitz
Neptun Werft Neptun Werft AG, Rostock Minensuchboote, U-Boote von der Meyer-Werft übernommen
Nordseewerke Nordseewerke, Emden U-Boote, Fregatten, Korvetten früher Teil von ThyssenKrupp Marine Systems, heute Zulieferer der Windenergiebranche
ThyssenKrupp ThyssenKrupp Marine Systems, Kiel U-Boote, Fregatten, Korvetten Fusion von Blohm + Voss, Nordseewerke und HDW
Oderwerke Stettiner Oderwerke
Aktiengesellschaft für
Schiff- und Maschinenbau
Minensuchboote, U-Boote Standort Stettin 1945 demontiert, 1961 Insolvenz
Schichau F. Schichau, Danzig Minensuchboote, U-Boote nach 1945 Übernahme durch den polnischen Staat als Leninwerft Danzig
Seebeckwerft Schichau Seebeck Shipyard GmbH Minensuchboote, Torpedoboote, Vorpostenboote, U-Boote 31. Juli 2009 geschlossen
Vulkan Hamburg A.G. Vulkan Hamburg Kreuzer, U-Boote 1926 an DeSchiMAG, 1929 Howaldtswerke Hamburg
Vulkan Stettin A.G. Vulkan Stettin Kreuzer, U-Boote 1926 an DeSchiMAG, 1928 geschlossen
GNY Kiel German Naval Yards Kiel Fregatten, Korvetten, Offshore Patrol Vessels Hervorgegangen aus dem Überwasser-Marineschiffbau der Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH (HDW), heute Teil der German Naval Yards Holdings

Kategorien: Militärische Einrichtung (Deutschland) | Rüstungshersteller (Deutschland) | Ehemalige Werft (Deutschland) | Werft (Deutschland) | Deutsche Marine | Liste (Militär)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Liste deutscher Marinewerften (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.