Liste der Starrluftschiffe - LinkFang.de





Liste der Starrluftschiffe


In dieser Liste werden alle Starrluftschiffe aufgelistet, die seit ihrem Aufkommen Ende des 19. Jahrhunderts in verschiedenen Ländern gebaut wurden.

Deutschland

Schütte-Lanz

20 fertiggestellte Luftschiffe (von 24 begonnen) und 5 Projekte; Liste siehe unter: Schütte-Lanz

Zeppelin

119 Luftschiffe mehrere Projekte. Für eine vollständige Übersicht siehe Liste der Zeppeline. Hier werden nur die Luftschiffe und Projekte aufgeführt, zu denen ein eigener Artikel existiert.

Weitere

  • Luftschiff von David Schwarz (1897), erstes Starrluftschiff überhaupt

Österreich

Renner

Die Renner-Buben, Vater und Söhne einer Grazer Artistenfamilie, fuhren 1909 mit dem „Lenkballon“ Estaric 1 das erste Starrluftschiff der Österreichischen Monarchie.

  • Estaric 1 (1909) – 1 Puch-Motor, 600 m3; Volumen 700 m3, Länge 30 m, gelb; fuhr erstmals am 26. September 1909 (aus einer Halle) und an Folgetagen in Graz, am 16. Oktober in Wien, ab Wiener Prater bis Strebersdorf, am 30. Oktober 1909 in Linz ab (heutigem) Südbahnhofmarktgelände
  • Graz (>=1909) – 62 m lang, zwei Escher-Motoren, Länge 62 m

Frankreich

  • Luftschiff von Joseph Spieß (1913), einziges in Frankreich gebautes Starrluftschiff, siehe: Hauptartikel

Großbritannien

In Großbritannien erhoben sich bisher 16 Starrluftschiffe aus eigener Produktion in die Luft. Viele davon waren Nachbauten deutscher Zeppeline und Schütte-Lanz-Luftschiffe und dienten im Ersten Weltkrieg.

Nach dem Krieg erhielt Großbritannien außerdem die Kriegszeppeline LZ 109/L64 und LZ 113/L71 als Reparation von Deutschland.

Bezeichnung Verwendungszweck Erste Fahrt Bemerkungen
HMA No. 1 militärisch 1. britisches Starrluftschiff, „The Mayfly“ (Eintagsfliege), gebaut von Vickers, Baubeginn 1909, erste Tests 1911, keine Fahrt, noch am Boden schwer beschädigt und später abgebrochen
HMA 2-8 keine Starrluftschiffe
HMA 9 militärisch 27. November 1916 2. brit. Starrluftschiff, erste Fahrt eines englischen Starrluftschiffs überhaupt, Gesamtzeit in der Luft: 198 Stunden 16 Minuten, davon 33 Stunden am Ankermast
HMA 10-22 keine Starrluftschiffe
HMA 23 militärisch 3. brit. Starrluftschiff; Typschiff der „23er-Klasse“; Indienststellung 15. Oktober 1917, Gesamtflugleistung: 16560 km (8426 mi) in 321,5 Stunden, Außerdienststellung im September 1919
HMA 24 militärisch „23er-Klasse“, Gesamtflugleistung: 164 h 40 min, 6759 km (4200 mi), Außerdienststellung und Verschrottung im Dezember 1919
HMA 25 militärisch „23er-Klasse“, jedoch mit einigen Änderungen, Verwendung: hauptsächlich Ausbildung, Gesamtflugleistung: 221 h 5 min, 9510 km (5909 mi), Außerdienststellung im September 1919
R26 militärisch „23er-Klasse“, bekam schon die neue „R“-Bezeichnung, wurde Ende Januar 1919 am Ankermast durch Wettereinwirkung beschädigt und abgewrackt
R27 militärisch Typschiff der 23X-Klasse, Indienststellung: 29. Juni 1918, Gesamtfahrzeit: 89 h 40 min, wurde am 16. August 1918 durch ein Feuer in der Luftschiffhalle gemeinsam mit mehreren Prallluftschiffen zerstört, dabei 1 Toter
R28 23X-Klasse, nicht gebaut
R29 militärisch 23X-Klasse, am 3. – 4. Juli 1918 eine 32-Stunden-Fahrt; am 29. September 1918 an der Versenkung eines deutschen U-Bootes beteiligt; insges. 438 h Gesamtfahrtzeit, letzte Fahrt vor Außerdienststellung: 24. Oktober 1919
R30 23X-Klasse, nicht gebaut
R31 militärisch 29. Juli 1918 Holzgerippe nach dt. SL-e-Typ (Schütte-Lanz), insgesamt 9 Flugstunden, nach der 3. Fahrt wegen Trägerbruch in Howden in einer Halle ohne Dach untergebracht, im Frühjahr wegen zu starker Verwitterung abgewrackt und als Brennholz verkauft (Pech für den Käufer: Holz war durch Imprägnierung feuerfest), 42.400 m³, 185 m lang, 19,7 m Durchmesser, 21 Gaszellen, 6 (später 5) Rolls-Royce Eagle III oder IV-Motoren mit je 190 kW, 105 km/h Nutzlast: 16,5 t
R32 militärisch Schwesterschiff von R31, ebenfalls Holzgerippe
R33 militärisch 6. März 1919 Typschiff der R33-Klasse; Nachbau des deutschen Zeppelins LZ 76/L33; mehrere Fahrten; z.B. 31-h-Fahrt am 1.-2. Juli 1919 mit Musikkapelle an Bord über der Küste von England und Irland; mehrere zivile Fahrten, z.B. am 10. September 1919 nach Holland mit Passagieren und Steward als Werbefahrt für Zivilluftverkehr
R34 militärisch 14. März 1919 R33-Klasse, zwei Atlantiküberquerungen (erste Atlantiküberquerung eines Luftschiffes überhaupt), Anfang 1921 verschrottet
R35 nicht gebaut
R36 kein Kriegseinsatz mehr, wurde mit einer langen Passagierkabine unter dem Rumpf ausgerüstet und unternahm so einige Fahrten nach Kriegsende.
R37 nicht fertiggestellt (siehe R38)
R38 militärisch 1921 „Admiralty A Class“, vorgesehen als ZR-2 für die USA, bei der vierten Testfahrt zerstört
R39 „Admiralty A Class“, Schwesterschiff von R38, nicht gebaut
R40 „Admiralty A Class“, Schwesterschiff von R38, nicht gebaut
R41 „Admiralty A Class“, Schwesterschiff von R38, nicht gebaut
R80 (Luftschiff) militärisch 19. Juni 1920 erstes englisches Starrluftschiff mit Stromlinienform; es gab auch umfangreiche Pläne für eine zivile Nutzung; 1925 abgerüstet
R100 zivil 1929 (1929–1930), großes Verkehrsluftschiff, zwei Atlantiküberquerungen, abgewrackt
R101 zivil 1929 (1929–1930), verunglückt – bei Fertigstellung größte je gebaute Flugmaschine.

USA


Kategorien: Liste (Luftfahrt) | Luftschiff

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