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Liste der Nobelpreisträger für Physik


Der Nobelpreis für Physik wird seit 1901 jährlich vergeben und ist seit 2012 mit 8 Millionen Schwedischen Kronen (ca. 843.000 Euro) dotiert. Die Auswahl der Laureaten unterliegt der Verantwortung der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Der Stifter des Preises, Alfred Nobel, verfügte 1895 in seinem Testament, in der die Vergabe der Auszeichnung geregelt wurde, der Nobelpreis für Physik solle demjenigen zuerkannt werden, „der auf dem Gebiete der Physik die wichtigste Entdeckung oder Erfindung gemacht hat“. Der Nobelpreis wird jedes Jahr am Todestag Alfred Nobels, dem 10. Dezember, vom schwedischen König überreicht.

Seit der ersten Nobelpreis-Verleihung wurde der Preis insgesamt 109 Mal verliehen. Es wurden insgesamt 200 Physiker ausgezeichnet, darunter befanden sich 198 Männer (99,0 %) und zwei Frauen (1,0 %). Als einziger erhielt John Bardeen zweimal den Physiknobelpreis. Von 1901 bis 2015 wurde der Preis 47 Mal ungeteilt an eine Person vergeben. 32 Mal wurde er zwischen zwei, 30 Mal zwischen drei Personen aufgeteilt. Sechsmal wurde der Preis nicht verliehen, zuletzt 1942.

Eine Übersicht über die Verteilung auf einzelne Nationen bietet der Abschnitt Rangliste nach Ländern.

Preisträger

Die folgende Liste enthält eine chronologische Übersicht der Träger des Nobelpreises für Physik, ihre jeweiligen Länder und die Begründung des Auswahlkomitees. Eine alphabetische Übersicht der Preisträger bietet die Kategorie Nobelpreisträger für Physik.



1901 bis 1910

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1901 Wilhelm Conrad Röntgen
(1845–1923)
Deutsches Reich Deutschland „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen erworben hat“
1902 Hendrik Antoon Lorentz
(1853–1928)
Niederlande Niederlande „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den sie sich durch ihre Untersuchungen über den Einfluss des Magnetismus auf die Strahlungsphänomene erworben haben“ (Aufspaltung von Spektrallinien im Magnetfeld, Zeeman-Effekt)
Pieter Zeeman
(1865–1943)
Niederlande Niederlande
1903 Henri Becquerel
(1852–1908)
Dritte Französische Republik Frankreich „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der spontanen Radioaktivität erworben hat“
Marie Curie
(1867–1934)
Dritte Französische Republik Frankreich (geboren in Warschau, Kongresspolen Kongresspolen) „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den sie sich durch ihre gemeinsamen Arbeiten über die von H. Becquerel entdeckten Strahlungsphänomene erworben haben“
Pierre Curie
(1859–1906)
Dritte Französische Republik Frankreich
1904 John William Strutt, 3. Baron Rayleigh
(1842–1919)
Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich „für seine Untersuchungen über die Dichte der wichtigsten Gase und seine im Zusammenhang damit gemachten Entdeckung des Argons
1905 Philipp Lenard
(1862–1947)
Deutsches Reich Deutschland (geboren in Pressburg[2], damals Ungarn 1867 Ungarn) „für seine Arbeiten über die Kathodenstrahlen
1906 Joseph John Thomson
(1856–1940)
Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich „als Anerkennung des großen Verdienstes, den er sich durch seine theoretischen und experimentellen Untersuchungen über den Durchgang der Elektrizität durch Gase erworben hat“
1907 Albert A. Michelson
(1851–1931)
Vereinigte Staaten 45 Vereinigte Staaten (geboren in Strelno, damals Preussen Konigreich Preußen) „für seine optischen Präzisionsinstrumente und seine damit ausgeführten spektroskopischen und metrologischen Untersuchungen“ (Michelson-Interferometer)
1908 Gabriel Lippmann
(1845–1921)
Dritte Französische Republik Frankreich (geboren in Hollerich, Luxemburg Luxemburg) „für seine auf dem Interferenzphänomen begründete Methode, Farben photographisch wiederzugeben“
1909 Ferdinand Braun
(1850–1918)
Deutsches Reich Deutschland „als Anerkennung ihrer Verdienste um die Entwicklung der drahtlosen Telegrafie
Guglielmo Marconi
(1874–1937)
Italien 1861 Italien
1910 Johannes Diderik van der Waals
(1837–1923)
Niederlande Niederlande „für seine Arbeiten über die Zustandsgleichung der Gase und Flüssigkeiten“ (Van-der-Waals-Gleichung)

1911 bis 1920

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1911 Wilhelm Wien
(1864–1928)
Deutsches Reich Deutschland „für seine Entdeckungen betreffend die Gesetze der Wärmestrahlung“ (Wiensches Verschiebungsgesetz)
1912 Gustaf Dalén
(1869–1937)
Schweden Schweden „für seine Erfindung selbstwirkender Regulatoren, die in Kombination mit Gasakkumulatoren zur Beleuchtung von Leuchttürmen und Leuchttonnen verwendet werden“
1913 Heike Kamerlingh Onnes
(1853–1926)
Niederlande Niederlande „aus Anlass seiner Untersuchungen über die Eigenschaften von Körpern bei niedrigen Temperaturen, die unter anderem zur Darstellung von flüssigem Helium führten“
1914 Max von Laue
(1879–1960)
Deutsches Reich Deutschland „für seine Entdeckung der Beugung von Röntgenstrahlen beim Durchgang durch Kristalle
1915 William Henry Bragg
(1862–1942)
Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich „für ihre Verdienste um die Erforschung der Kristallstrukturen mittels Röntgenstrahlen“
William Lawrence Bragg
(1890–1971)
Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich (geboren in Adelaide, Australien)
1916 nicht verliehen[3]
1917 Charles Glover Barkla
(1877–1944)
(verliehen 1918)
Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich „für seine Entdeckung der charakteristischen Röntgenstrahlung der Elemente
1918 Max Planck
(1858–1947)
(verliehen 1919)
Deutsches Reich Deutschland „als Anerkennung des Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der Energiequanten um die Entwicklung der Physik erworben hat“ (Theorie der Quantisierung)
1919 Johannes Stark
(1874–1957)
Deutsches Reich Deutschland „für seine Entdeckung des Doppler-Effekts bei Kanalstrahlen und der Aufspaltung der Spektrallinien im elektrischen Feld“ (Stark-Effekt)
1920 Charles Édouard Guillaume
(1861–1938)
Schweiz Schweiz „als Anerkennung des Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der Anomalien bei Nickelstahllegierungen und die Präzisionsmessungen in der Physik erworben hat“

1921 bis 1930

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1921 Albert Einstein
(1879–1955)
(verkündet am 9. November 1922,
verliehen am 10. Dezember 1922)
Deutsches Reich Deutschland und Schweiz Schweiz (geboren in Ulm, Deutsches Reich Deutschland) „für seine Verdienste um die theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts
1922 Niels Bohr
(1885–1962)
Danemark Dänemark „für seine Verdienste um die Erforschung der Struktur der Atome und der von ihnen ausgehenden Strahlung“
1923 Robert Andrews Millikan
(1868–1953)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten über die elektrische Elementarladung* sowie den photoelektrischen Effekt“ (* Millikan-Versuch)
1924 Manne Siegbahn
(1886–1978)
(verliehen 1925)
Schweden Schweden „für seine röntgenspektroskopischen Entdeckungen und Forschungen“
1925 James Franck
(1882–1964)
(verliehen 1926)
Deutsches Reich Deutschland „für ihre Entdeckung der Gesetze, die den Zusammenstoß eines Elektrons mit einem Atom beschreiben“ (Franck-Hertz-Versuch)
Gustav Hertz
(1887–1975)
(verliehen 1926)
Deutsches Reich Deutschland
1926 Jean-Baptiste Perrin
(1870–1942)
Dritte Französische Republik Frankreich „für seine Arbeiten über die diskontinuierliche Struktur der Materie, besonders für seine Entdeckung des Sedimentationsgleichgewichts“
1927 Arthur Holly Compton
(1892–1962)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für die Entdeckung des nach ihm genannten Effekts“ (Compton-Effekt)
Charles Thomson Rees Wilson
(1869–1959)
Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich (geboren in Glencorse, Schottland Schottland) „für seine Methode, die Bahnen elektrisch geladener Partikel durch kondensierenden Dampf sichtbar zu machen“ (Wilsonsche Nebelkammer)
1928 Owen Willans Richardson
(1879–1959)
(verliehen 1929)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für seine Arbeiten über den glühelektrischen Effekt und besonders für die Entdeckung der nach ihm benannte Gesetzmäßigkeit
1929 Louis de Broglie
(1892–1987)
Dritte Französische Republik Frankreich „für die Entdeckung der Wellennatur der Elektronen“ (De-Broglie-Welle)
1930 C. V. Raman
(1888–1970)
Indien „für seine Arbeiten über die Streuung des Lichtes und die Entdeckung des nach ihm benannten Effekts“ (Raman-Streuung)

1931 bis 1940

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1931 nicht verliehen[3]
1932 Werner Heisenberg
(1901–1976)
(verliehen 1933)
Deutsches Reich Deutschland „für die Begründung der Quantenmechanik, deren Anwendung unter anderem zur Entdeckung der allotropen Formen des Wasserstoffs geführt hat“
1933 Erwin Schrödinger
(1887–1961)
Osterreich Österreich „für die Entdeckung neuer produktiver Formen der Atomtheorie“ (Weiterentwicklung der Quantenmechanik)
Paul Dirac
(1902–1984)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
1934 nicht verliehen[4]
1935 James Chadwick
(1891–1974)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für die Entdeckung des Neutrons
1936 Victor Franz Hess
(1883–1964)
Osterreich Österreich „für die Entdeckung der kosmischen Strahlung
Carl David Anderson
(1905–1991)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für die Entdeckung des Positrons
1937 Clinton Davisson
(1881–1958)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für ihre experimentelle Entdeckung der Beugung von Elektronen durch Kristalle“
George Paget Thomson
(1892–1975)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
1938 Enrico Fermi
(1901–1954)
Italien 1861 Italien „für die Bestimmung von neuen, durch Neutronenbeschuss erzeugten radioaktiven Elementen und die in Verbindung mit diesen Arbeiten durchgeführte Entdeckung der durch langsame Neutronen ausgelösten Kernreaktionen
1939 Ernest Lawrence
(1901–1958)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für die Erfindung und Entwicklung des Zyklotrons und die dadurch erzielten Ergebnisse, insbesondere im Hinblick auf künstliche radioaktive Elemente“
1940 nicht verliehen[4]

1941 bis 1950

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1941 nicht verliehen[4]
1942 nicht verliehen[4]
1943 Otto Stern
(1888–1969)
(verliehen 1944)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten (geboren in Sohrau, damals Deutsches Reich Deutschland) „für seine Beiträge zur Entwicklung der Molekularstrahl-Methode und die Entdeckung des magnetischen Moments des Protons
1944 Isidor Isaac Rabi
(1898–1988)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten (geboren in Rymanów, damals Osterreich-Ungarn Österreich-Ungarn) „für die Resonanzmethode zur Aufzeichnung der magnetischen Eigenschaften von Atomkernen“
1945 Wolfgang Pauli
(1900–1958)
Osterreich Österreich „für die Entdeckung des als Pauli-Prinzip bezeichneten Ausschlussprinzips“
1946 Percy Williams Bridgman
(1882–1961)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für die Erfindung eines Apparates zur Erzeugung von extrem hohen Druck und für seine Entdeckungen, die er mit diesem auf dem Gebiet der Hochdruckphysik machte“
1947 Edward Victor Appleton
(1892–1965)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für seine Forschungen auf dem Gebiet der Physik der oberen Schichten der Atmosphäre, insbesondere für die Entdeckung der so genannten Appleton-Schicht
1948 Patrick Maynard Stuart Blackett
(1897–1974)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für die Weiterentwicklung der Anwendung der Wilsonschen Nebelkammer und seine damit gemachten Entdeckungen auf dem Gebiete der Kernphysik und der kosmischen Strahlung
1949 Hideki Yukawa
(1907–1981)
Japan Japan „für seine auf der Theorie der Kernkräfte beruhende Vorhersage der Existenz der Mesonen
1950 Cecil Powell
(1903–1969)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für die Entwicklung der Photographischen Methode zur Untersuchung der Kernvorgänge und die damit verbundene Entdeckung der Mesonen“

1951 bis 1960

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1951 John Cockcroft
(1897–1967)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für ihre Pionierarbeit auf dem Gebiet der Atomkernumwandlung durch künstlich beschleunigte atomare Partikel“ (Cockcroft-Walton-Beschleuniger)
Ernest Walton
(1903–1995)
Irland Irland
1952 Felix Bloch
(1905–1983)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten (geboren in Zürich, Schweiz Schweiz) „für die Entwicklung neuer Methoden zur kernmagnetischen Präzisionsmessung und den damit gemachten Entdeckungen“ (Kernspinresonanzspektroskopie)
Edward Mills Purcell
(1912–1997)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten
1953 Frits Zernike
(1888–1966)
Niederlande Niederlande „für die von ihm angegebene Phasenkontrastmethode, im Besonderen für seine Erfindung des Phasenkontrastmikroskops
1954 Max Born
(1882–1970)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich (geboren in Breslau, damals Deutsches Reich Deutschland) „für seine grundlegenden Forschungen in der Quantenmechanik, besonders für seine statistische Interpretation der Wellenfunktion
Walther Bothe
(1891–1957)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für seine Koinzidenzmethode und seine mit deren Hilfe gemachten Entdeckungen“
1955 Willis Eugene Lamb
(1913–2008)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckungen über die Feinstruktur des Wasserstoffspektrums“ (Lamb-Verschiebung)
Polykarp Kusch
(1911–1993)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten (geboren in Blankenburg, Deutsches Reich Deutschland) „für seine genaue Bestimmung des magnetischen Moments im Elektron“
1956 William Bradford Shockley
(1910–1989)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten (geboren in London, Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich) „für ihre Untersuchungen über Halbleiter und ihre Entdeckung des Transistoreffekts“
John Bardeen
(1908–1991)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten
Walter Houser Brattain
(1902–1987)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten
1957 Chen Ning Yang
(* 1922)
China Republik 1928 China[5] „für ihre grundlegenden Forschungen über die Gesetze der sogenannten Parität, die zu wichtigen Entdeckungen über die Elementarteilchen führten“
Tsung-Dao Lee
(* 1926)
China Republik 1928 China[5]
1958 Pawel Tscherenkow
(1904–1990)
Sowjetunion Sowjetunion „für die Entdeckung und Interpretation des Tscherenkow-Effekts
Ilja Frank
(1908–1990)
Sowjetunion Sowjetunion
Igor Tamm
(1895–1971)
Sowjetunion Sowjetunion
1959 Emilio Segrè
(1905–1989)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Tivoli, Italien 1861 Italien) „für ihre Entdeckung des Antiprotons
Owen Chamberlain
(1920–2006)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1960 Donald Arthur Glaser
(1926–2013)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Erfindung der Blasenkammer

1961 bis 1970

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1961 Robert Hofstadter
(1915–1990)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine bahnbrechenden Studien über Elektronenstreuung im Atomkern und für die dabei erzielten Entdeckungen über die Struktur der Nukleonen
Rudolf Mößbauer
(1929–2011)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für seine Forschungen über die Resonanzabsorption der Gammastrahlung und seine damit verbundene Entdeckung, die den Namen Mößbauer-Effekt trägt“
1962 Lew Landau
(1908–1968)
Sowjetunion Sowjetunion „für seine bahnbrechenden Theorien über kondensierte Materie, besonders das flüssige Helium“ (Suprafluidität)
1963 Eugene Paul Wigner
(1902–1995)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Budapest, Ungarn 1867 Ungarn) „für seine Beiträge zur Theorie des Atomkerns und der Elementarteilchen, besonders durch die Entdeckung und Anwendung fundamentaler Symmetrie-Prinzipien“
Maria Goeppert-Mayer
(1906–1972)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Kattowitz, damals Deutsches Reich Deutschland) „für ihre Entdeckung der nuklearen Schalenstruktur
Johannes Hans Daniel Jensen
(1907–1973)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland
1964 Charles Hard Townes
(1915–2015)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für grundlegende Arbeiten auf dem Gebiet der Quantenelektronik, die zur Konstruktion von Oszillatoren und Verstärkern auf der Basis des Maser-Laser-Prinzips führten“
Nikolai Bassow
(1922–2001)
Sowjetunion Sowjetunion
Alexander Prochorow
(1916–2002)
Sowjetunion Sowjetunion
1965 Richard Feynman
(1918–1988)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre fundamentale Leistung in der Quantenelektrodynamik, mit tiefgehenden Konsequenzen für die Elementarteilchenphysik“
Julian Seymour Schwinger
(1918–1994)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Shin’ichirō Tomonaga
(1906–1979)
Japan Japan
1966 Alfred Kastler
(1902–1984)
Frankreich Frankreich „für die Entdeckung und Entwicklung der optischen Methoden beim Studium der Hertz-Resonanzen in Atomen“
1967 Hans Bethe
(1906–2005)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Straßburg, damals Deutsches Reich Deutschland) „für seine Beiträge zur Theorie der Kernreaktionen, insbesondere seine Entdeckungen über die Energieerzeugung in den Sternen
1968 Luis Walter Alvarez
(1911–1988)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seinen entscheidenden Beitrag zur Elementarteilchenphysik, insbesondere seine Entdeckung einer großen Anzahl von Resonanzzuständen, ermöglicht durch seine Entwicklung von Techniken mit der Wasserstoffblasenkammer und Datenanalyse“
1969 Murray Gell-Mann
(* 1929)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Beiträge und Entdeckungen betreffend der Klassifizierung der Elementarteilchen und deren Wechselwirkungen“ (siehe Quark)
1970 Hannes Alfvén
(1908–1995)
Schweden Schweden „für seine grundlegenden Leistungen und Entdeckungen in der Magnetohydrodynamik mit fruchtbaren Anwendungen in verschiedenen Teilen der Plasmaphysik
Louis Néel
(1904–2000)
Frankreich Frankreich „für seine grundlegenden Leistungen und Entdeckungen betreffend des Antiferromagnetismus und des Ferrimagnetismus, die zu wichtigen Anwendungen in der Festkörperphysik geführt haben“

1971 bis 1980

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1971 Dennis Gábor
(1900–1979)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich (geboren in Budapest, Ungarn 1867 Ungarn) „für seine Erfindung und Entwicklung der holografischen Methode
1972 John Bardeen
(1908–1991)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre gemeinsam entwickelte Theorie der Supraleitung, auch BCS-Theorie genannt“
Leon Neil Cooper
(* 1930)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
John Robert Schrieffer
(* 1931)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1973 Leo Esaki
(* 1925)
Japan Japan „für ihre experimentellen Entdeckungen betreffend das Tunnel-Phänomen in Halb- bzw. Supraleitern“
Ivar Giaever
(* 1929)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Bergen, Norwegen Norwegen)
Brian David Josephson
(* 1940)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für seine theoretische Vorhersage von Eigenschaften eines Suprastromes durch eine Tunnel-Barriere, insbesondere jene Phänomene, die allgemein als Josephson-Effekt bekannt sind“
1974 Martin Ryle
(1918–1984)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für ihre bahnbrechenden Arbeiten in der Radioastronomie: Ryle für seine Beobachtungen und Erfindungen, besonders in der Apertursynthesetechnik und Hewish für seine entscheidende Rolle in der Entdeckung der Pulsare
Antony Hewish
(* 1924)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
1975 Aage Niels Bohr
(1922–2009)
Danemark Dänemark „für die Entdeckung der Verbindung zwischen kollektiver und Teilchen-Bewegung in Atomkernen und die Entwicklung der Theorie von der Struktur der Atomkerne basierend auf dieser Verbindung“
Ben Mottelson
(* 1938)
Danemark Dänemark (geboren in Chicago, Illinois, Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten)
James Rainwater
(1917–1986)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1976 Burton Richter
(* 1931)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre führenden Leistungen bei der Entdeckung eines schweren Elementarteilchens neuer Art
Samuel Chao Chung Ting
(* 1936)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1977 Philip Warren Anderson
(* 1923)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die grundlegenden theoretischen Leistungen zur Elektronenstruktur in magnetischen und ungeordneten Systemen“
Nevill Francis Mott
(1905–1996)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
John Hasbrouck Van Vleck
(1899–1980)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1978 Pjotr Kapiza
(1894–1984)
Sowjetunion Sowjetunion „für seine grundlegenden Erfindungen und Entdeckungen in der Tieftemperaturphysik
Arno Penzias
(* 1933)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in München, Deutsches Reich NS Deutschland) „für die Entdeckung der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung
Robert Woodrow Wilson
(* 1936)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1979 Sheldon Lee Glashow
(* 1932)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Beiträge an der Theorie der vereinigten schwachen und elektromagnetischen Wechselwirkung zwischen Elementarteilchen, einschließlich u.a. die Voraussage der schwachen neutralen Ströme“ (Elektroschwache Wechselwirkung)
Abdus Salam
(1926–1996)
Pakistan Pakistan
(geboren in Jhang, Britisch-Indien Britisch-Indien[6])
Steven Weinberg
(* 1933)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1980 James Cronin
(* 1931)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Entdeckung von Verletzungen fundamentaler Symmetrieprinzipien im Zerfall von neutralen K-Mesonen
Val Fitch
(1923–2015)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten

1981 bis 1990

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1981 Nicolaas Bloembergen
(* 1920)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Dordrecht, Niederlande Niederlande) „für ihren Beitrag zur Entwicklung der Laserspektroskopie
Arthur Leonard Schawlow
(1921–1999)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Kai Siegbahn
(1918–2007)
Schweden Schweden „für seinen Beitrag zur Entwicklung der hochauflösenden Elektronenspektroskopie
1982 Kenneth Wilson
(1936–2013)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Theorie über kritische Phänomene bei Phasenumwandlungen
1983 Subrahmanyan Chandrasekhar
(1910–1995)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Lahore, Britisch-Indien) „für seine theoretischen Studien der physikalischen Prozesse, die für die Struktur und Entwicklung der Sterne von Bedeutung sind“
William Alfred Fowler
(1911–1995)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für theoretische und experimentelle Studien der Kernreaktionen, die für die Bildung der chemischen Elemente im Weltall von Bedeutung sind“
1984 Carlo Rubbia
(* 1934)
Italien Italien „für ihre entscheidenden Beiträge bei dem großen Projekt, das zur Entdeckung der Feldpartikel W und Z, Vermittler schwacher Wechselwirkung, geführt hat“
Simon van der Meer
(1925–2011)
Niederlande Niederlande
1985 Klaus von Klitzing
(* 1943)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für die Entdeckung des quantisierten Hall-Effekts
1986 Ernst Ruska
(1906–1988)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für sein fundamentales Werk in der Elektronenoptik und für die Konstruktion des ersten Elektronenmikroskops
Gerd Binnig
(* 1947)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für ihre Konstruktion des Rastertunnelmikroskops
Heinrich Rohrer
(1933–2013)
Schweiz Schweiz
1987 Georg Bednorz
(* 1950)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für ihre bahnbrechende Entdeckung von Supraleitung in keramischen Materialien
Karl Alexander Müller
(* 1927)
Schweiz Schweiz
1988 Leon Max Lederman
(* 1922)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Neutrinostrahlmethode und die Demonstration der Dublettstruktur der Leptonen durch die Entdeckung des Myonneutrinos
Melvin Schwartz
(1932–2006)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Jack Steinberger
(* 1921)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Bad Kissingen, Deutsches Reich Deutschland)
1989 Wolfgang Paul
(1913–1993)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für ihre Entwicklung der Ionenfallentechnik“ (Paul-Falle, Penning-Falle)
Hans Georg Dehmelt
(* 1922)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Görlitz, Deutsches Reich Deutschland)
Norman Ramsey
(1915–2011)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Ausarbeitung einer verbesserten Messtechnik bei atomaren Energie-Übergängen, mit der präzise Zeit- und Frequenzmessungen möglich wurden“ (Atomuhr)
1990 Jerome Isaac Friedman
(* 1930)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre bahnbrechenden Untersuchungen der tiefinelastischen Elektronenstreuung an Protonen und gebundenen Neutronen, die von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung des Quarkmodells der Teilchenphysik war“
Henry Way Kendall
(1926–1999)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Richard Edward Taylor
(* 1929)
Kanada Kanada

1991 bis 2000

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1991 Pierre-Gilles de Gennes
(1932–2007)
Frankreich Frankreich „für seine Arbeiten über Ordnungsprozesse in Flüssigkristallen und Polymerlösungen, vor allem die erfolgreiche Anwendung mathematischer Modelle beim Übergang vom geordneten zum ungeordneten Zustand in Physik und Chemie“
1992 Georges Charpak
(1924–2010)
Frankreich Frankreich (geboren in Dabrovica, Polen 1919 Polen) „für seine grundlegenden Arbeiten an Detektoren für die Teilchenphysik, insbesondere für die Konstruktion der ersten Vieldraht-Proportionalkammern (1968)“
1993 Russell Hulse
(* 1950)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung eines Pulsars in einem Doppelsternsystem
Joseph Hooton Taylor Jr.
(* 1941)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1994 Bertram Brockhouse
(1918–2003)
Kanada Kanada „für ihre Entwicklung von Techniken zur Streuung der ungeladenen Kernteilchen
Clifford Shull
(1915–2001)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1995 Martin Lewis Perl
(1927–2014)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Entdeckung eines massereichen subatomaren Elementarteilchens mit negativer Ladung“ (τ-Lepton)
Frederick Reines
(1918–1998)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Entdeckung eines ungeladenen subatomaren Elementarteilchens“ (Neutrino)
1996 David Morris Lee
(* 1931)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung der Suprafluidität in Helium-3 bei sehr tiefen Temperaturen (um den absoluten Nullpunkt)“
Douglas Dean Osheroff
(* 1945)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Robert Coleman Richardson
(1937–2013)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1997 Steven Chu
(* 1948)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Entwicklung von Methoden zum Kühlen und Einfangen von Atomen mit Hilfe von Laserlicht
Claude Cohen-Tannoudji
(* 1933)
Frankreich Frankreich (geboren in Constantine, Französisch-Algerien)
William Daniel Phillips
(* 1948)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1998 Robert Betts Laughlin
(* 1950)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung einer neuen Art von Quantenflüssigkeit mit fraktionell geladenen Anregungen
Horst Ludwig Störmer
(* 1949)
Deutschland Deutschland
Daniel Chee Tsui
(* 1939)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Henan, China Republik 1928 China)
1999 Gerardus ’t Hooft
(* 1946)
Niederlande Niederlande „für ihre entscheidenden, die Quantenstruktur betreffenden Beiträge zur Theorie der elektroschwachen Wechselwirkung in der Physik“
Martinus J. G. Veltman
(* 1931)
Niederlande Niederlande
2000 Schores Alfjorow
(* 1930)
Russland Russland „für die Entwicklung von Halbleiterheterostrukturen für Hochgeschwindigkeits- und Optoelektronik
Herbert Kroemer
(* 1928)
Deutschland Deutschland
Jack Kilby
(1923–2005)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Beiträge zur Erfindung von integrierten Schaltkreisen

2001 bis 2010

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
2001 Eric Allin Cornell
(* 1961)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Erzeugung der Bose-Einstein-Kondensation in verdünnten Gasen aus Alkaliatomen, und für frühe grundsätzliche Studien über die Eigenschaften der Kondensate“
Wolfgang Ketterle
(* 1957)
Deutschland Deutschland
Carl Edwin Wieman
(* 1951)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
2002 Raymond Davis junior
(1914–2006)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, insbesondere für den Nachweis kosmischer Neutrinos
Masatoshi Koshiba
(* 1926)
Japan Japan
Riccardo Giacconi
(* 1931)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Genua, Italien 1861 Italien) „für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, die zur Entdeckung von kosmischen Röntgenquellen geführt haben“ (Röntgenastronomie)
2003 Alexei Abrikossow
(* 1928)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Russland Russland
„für bahnbrechende Arbeiten in der Theorie über Supraleiter und Supraflüssigkeiten
Witali Ginsburg
(1916–2009)
Russland Russland
Anthony James Leggett
(* 1938)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
2004 David Gross
(* 1941)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Entdeckung der asymptotischen Freiheit in der Theorie der Starken Wechselwirkung
David Politzer
(* 1949)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Frank Wilczek
(* 1951)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
2005 Roy Jay Glauber
(* 1925)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für Beiträge zur Quantentheorie der optischen Kohärenz
John Lewis Hall
(* 1934)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für Beiträge zur Entwicklung der laserbasierten Präzisionsspektrographie, einschließlich der Technik des optischen Frequenzkamms
Theodor Hänsch
(* 1941)
Deutschland Deutschland
2006 John Cromwell Mather
(* 1946)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Untersuchung der kosmischen Hintergrundstrahlung
George Smoot
(* 1945)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
2007 Albert Fert
(* 1938)
Frankreich Frankreich „für die Entdeckung des Riesenmagnetwiderstands (GMR)“
Peter Grünberg
(* 1939)
Deutschland Deutschland (geboren in Pilsen, heute Tschechische Republik)
2008 Yōichirō Nambu
(1921–2015)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Tokio, Japan Japan) „für die Entdeckung des Mechanismus der spontanen Symmetriebrechung in der Elementarteilchenphysik
Makoto Kobayashi
(* 1944)
Japan Japan „für die Entdeckung des Ursprungs der gebrochenen Symmetrie, welche die Existenz von mindestens drei Quarkfamilien voraussagt“
Toshihide Masukawa
(* 1940)
Japan Japan
2009 Charles Kuen Kao
(* 1933)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich (geboren in Shanghai, China Republik 1928 China)
„für seine bahnbrechenden Erfolge auf dem Gebiet der Lichtleitung mittels Fiberoptik für optische Kommunikation“
Willard Boyle
(1924–2011)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Amherst, Kanada 1921 Kanada) „für die Erfindung des CCD-Sensors
George Elwood Smith
(* 1930)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
2010 Andre Geim
(* 1958)
Niederlande Niederlande „für grundlegende Experimente mit dem zweidimensionalen Material Graphen
Konstantin Novoselov
(* 1974)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Russland Russland

2011 bis 2020

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
2011 Saul Perlmutter
(* 1959)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Entdeckung der beschleunigten Expansion des Universums durch Beobachtungen weit entfernter Supernovae
Brian P. Schmidt
(* 1967)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Adam Riess
(* 1969)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
2012 Serge Haroche
(* 1944)
Frankreich Frankreich „für die Entwicklung bahnbrechender experimenteller Methoden, die es ermöglichen, Quantensysteme zu manipulieren“
David Wineland
(* 1944)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
2013 François Englert
(* 1932)
Belgien Belgien „für die theoretische Entdeckung eines Mechanismus, der zu unserem Verständnis des Ursprungs der Masse subatomarer Teilchen beiträgt, und der kürzlich durch die Entdeckung des vorhergesagten Elementarteilchens durch die ATLAS- und CMS-Experimente am Large Hadron Collider des CERN bestätigt wurde“
Peter Higgs
(* 1929)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
2014 Isamu Akasaki
(* 1929)
Japan Japan „für die Erfindung effizienter, blaues Licht ausstrahlender Dioden, die helle und energiesparende Lichtquellen ermöglicht haben“
Hiroshi Amano
(* 1960)
Japan Japan
Shuji Nakamura
(* 1954)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Ikata, Japan Japan)
2015 Takaaki Kajita
(* 1959)
Japan Japan „für die Entdeckung von Neutrinooszillationen, die zeigen, dass Neutrinos eine Masse haben“
Arthur McDonald
(* 1943)
Kanada Kanada

Rangliste nach Ländern

Sind bei einer Person zwei Länder angegeben, so zählt dies bei beiden Ländern als halber Punkt.

Nation Anzahl der Verleihungen
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 87,5
Deutschland Deutschland 23,5
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 22,5
Frankreich Frankreich 13
Russland Russland und Sowjetunion Sowjetunion 10
Japan Japan 9
Niederlande Niederlande 9
Schweden Schweden 4
Schweiz Schweiz 3,5
Danemark Dänemark 3
Kanada Kanada 3
Italien Italien 3
Osterreich Österreich 3
China Republik 1928 China[5] 2
Belgien Belgien 1
Indien Indien 1
Irland Irland 1
Pakistan Pakistan 1
Summe (Stand 2015) 200 Preisträger

Weblinks

 Commons: Nobelpreisträger für Physik  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 Land nach der Angabe auf nobelprize.org. Das Land kann von der Nationalität des Laureaten abweichen.
  2. Unter diesem Namen in den offiziellen Listen der Nobelstiftung verzeichnet. Heute ist der Name Bratislava gebräuchlicher.
  3. 3,0 3,1 Das Geld wurde in den speziellen Fonds dieser Preiskategorie gegeben.
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 Das Preisgeld wurde zu einem Drittel in den Hauptfonds gegeben und zu zwei Dritteln dem Spezialfonds für diese Preiskategorie.
  5. 5,0 5,1 5,2 Das Herkunftsland der Preisträger von 1957 wird in offiziellen Listen als „China“ vermerkt. Zum Zeitpunkt der Auswanderung der Preisträger war China noch von der Republik China beherrscht. Zum Zeitpunkt der Preisvergabe war die Republik China auf Taiwan noch offizieller internationaler Vertreter des Landes China.
  6. Üblicherweise werden Geburtsorte in den offiziellen Listen der Nobelstiftung ausgewiesen, wenn diese nicht im angegebenen Staat liegen oder zu jenem Zeitpunkt nicht unter der Souveränität dieses Staates standen. Hier fehlt diese Angabe jedoch.

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