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Liste der Nobelpreisträger für Chemie


Der Nobelpreis für Chemie wird seit 1901 jährlich vergeben und ist seit 2012 mit 8 Millionen Schwedischen Kronen (ca. 843.000 Euro) dotiert. Die Auswahl der Laureaten unterliegt der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Der Stifter des Preises, Alfred Nobel, verfügte in seinem Testament vom 27. November 1895, in der die Vergabe der Auszeichnung geregelt wurde, der Nobelpreis für Chemie solle demjenigen zuerkannt werden, „der die wichtigste chemische Entdeckung oder Verbesserung gemacht hat“. Der Nobelpreis wird jedes Jahr am Todestag Alfred Nobels, dem 10. Dezember, vom schwedischen König überreicht.

Seit der ersten Nobelpreis-Verleihung wurde der Preis insgesamt 107 mal verliehen. Es wurden insgesamt 171 Personen ausgezeichnet, darunter befanden sich 167 Männer (97,7 %) und vier Frauen (2,3 %). Als einziger erhielt Frederick Sanger zweimal den Chemienobelpreis. Von 1901 bis 2014 wurde der Preis 63 mal ungeteilt an eine Person vergeben. 23 mal wurde er zwischen zwei, 21 mal zwischen drei Personen aufgeteilt. Achtmal wurde der Preis nicht verliehen, zuletzt 1942.

Liste der Preisträger

Diese Liste enthält eine chronologische Übersicht der Träger des Nobelpreises für Chemie mit der Begründung der Nobelkomitees. Eine alphabetische Übersicht bietet die Kategorie Nobelpreisträger für Chemie.


1901–1910 · 1911–1920 · 1921–1930 · 1931–1940 · 1941–1950 · 1951–1960
1961–1970 · 1971–1980 · 1981–1990 · 1991–2000 · 2001–2010 · 2011–2020


1901–1910

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1901 Jacobus Henricus van ’t Hoff
(1852–1911)
Niederlande Niederlande „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der Gesetze der chemischen Dynamik und des osmotischen Druckes in Lösungen erworben hat“
1902 Emil Fischer
(1852–1919)
Deutsches Reich Deutsches Reich „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch seine synthetischen Arbeiten auf dem Gebiet der Zucker- und Puringruppen erworben hat“
1903 Svante August Arrhenius
(1859–1927)
Schweden 1844 Schweden „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch seine Theorie über die elektrolytische Dissoziation um die Entwicklung der Chemie erworben hat“
1904 Sir William Ramsay
(1852–1916)
Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich „als Anerkennung des Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der indifferenten gasförmigen Grundstoffe Edelgase in der Luft und die Bestimmung ihres Platzes im periodischen System erworben hat“
1905 Adolf von Baeyer
(1835–1917)
Deutsches Reich Deutsches Reich „als Anerkennung des Verdienstes, den er sich um die Entwicklung der organischen Chemie und der chemischen Industrie durch seine Arbeiten über die organischen Farbstoffe und die hydroaromatischen Verbindungen erworben hat“
1906 Henri Moissan
(1852–1907)
Dritte Französische Republik Frankreich „als Anerkennung des großen Verdienstes, den er sich durch seine Untersuchung und Isolierung des Elements Fluor sowie durch die Einführung des nach ihm benannten elektrischen Ofens in den Dienst der Wissenschaft erworben hat“
1907 Eduard Buchner
(1860–1917)
Deutsches Reich Deutsches Reich „für seine biochemischen Untersuchungen und die Entdeckung der zellfreien Gärung
1908 Ernest Rutherford
(1871–1937)
Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich / Neuseeland Neuseeland (geboren in Nelson, Neuseeland) „für seine Untersuchungen über den Zerfall der Elemente und die Chemie der radioaktiven Stoffe“
1909 Wilhelm Ostwald
(1853–1932)
Deutsches Reich Deutsches Reich (geboren in Lettland Lettland Riga, damals Russisches Kaiserreich) „als Anerkennung für seine Arbeiten über die Katalyse sowie für seine grundlegenden Untersuchungen über chemische Gleichgewichtsverhältnisse und Reaktionsgeschwindigkeiten
1910 Otto Wallach
(1847–1931)
Deutsches Reich Deutsches Reich „als Anerkennung des Verdienstes, den er sich um die Entwicklung der organischen Chemie und der chemischen Industrie durch seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der alicyclischen Verbindungen erworben hat“

1911–1920

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1911 Marie Curie
(1867–1934)
Dritte Französische Republik Frankreich (geboren in Warschau, Kongresspolen Kongresspolen) „als Anerkennung des Verdienstes, das sie sich um die Entwicklung der Chemie erworben hat durch die Entdeckung der Elemente Radium und Polonium, durch die Charakterisierung des Radiums und dessen Isolierung in metallischem Zustand und durch ihre Untersuchungen über die Natur und die chemischen Verbindungen dieses wichtigen Elements“
1912 Victor Grignard
(1871–1935)
Dritte Französische Republik Frankreich „für das von ihm aufgefundene sog. Grignard’sche Reagenz, das in den letzten Jahren in hohem Grad den Fortschritt der organischen Chemie gefördert hat“
Paul Sabatier
(1854–1941)
Dritte Französische Republik Frankreich „für seine Methode, organische Verbindungen bei Gegenwart fein verteilter Metalle zu hydrieren, wodurch der Fortschritt der organischen Chemie in den letzten Jahren in hohem Grad gefördert worden ist“
1913 Alfred Werner
(1866–1919)
Schweiz Schweiz (geboren in Mülhausen, damals Französisches Kaiserreich[2]) „auf Grund seiner Arbeiten über die Bindungsverhältnisse der Atome im Molekül, wodurch er ältere Forschungsgebiete geklärt und neue erschlossen hat, besonders im Bereich der anorganischen Chemie
1914 Theodore William Richards
(1868–1928)
(verliehen 1915)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „als Anerkennung seiner genauen Bestimmungen des Atomgewichts von zahlreichen chemischen Elementen“
1915 Richard Martin Willstätter
(1872–1942)
Deutsches Reich Deutsches Reich „für seine Untersuchungen der Farbstoffe im Pflanzenreich, vor allem des Chlorophylls
1916 nicht verliehen[3]
1917 nicht verliehen[3]
1918 Fritz Haber
(1868–1934)
(verliehen 1919)
Deutsches Reich Deutsches Reich „für die Synthese von Ammoniak aus dessen Elementen“ (Haber-Bosch-Verfahren)
1919 nicht verliehen[3]
1920 Walther Hermann Nernst
(1864–1941)
(verliehen 1921)
Deutsches Reich Deutsches Reich „als Anerkennung für seine thermochemischen Arbeiten“

1921–1930

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1921 Frederick Soddy
(1877–1956)
(verliehen 1922)
Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich „für seine Beiträge zur Kenntnis der Chemie der radioaktiven Stoffe und seine Untersuchungen über das Vorkommen und die Natur der Isotopen
1922 Francis William Aston
(1877–1945)
Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich „für seine Entdeckung einer großen Zahl von Isotopen in mehreren nicht radioaktiven Elementen mit Hilfe seines Massenspektrographen sowie für seine Entdeckung des so genannten Gesetzes der Ganzzahligkeit“
1923 Fritz Pregl
(1869–1930)
Osterreich Österreich „für die von ihm entwickelte Mikroanalyse organischer Substanzen“
1924 nicht verliehen[3]
1925 Richard Adolf Zsigmondy
(1865–1929)
(verliehen 1926)
Deutsches Reich Deutsches Reich (geboren in Wien, Osterreich Kaisertum Österreich) „für die Aufklärung der heterogenen Natur kolloidaler Lösungen sowie für die dabei angewandten Methoden, die grundlegend für die moderne Kolloidchemie sind“
1926 The Svedberg
(1884–1971)
Schweden Schweden „für seine Arbeiten über disperse Systeme
1927 Heinrich Otto Wieland
(1877–1957)
(verliehen 1928)
Deutsches Reich Deutsches Reich „für seine Forschungen über die Zusammensetzung der Gallensäure und verwandter Substanzen“
1928 Adolf Otto Reinhold Windaus
(1876–1959)
Deutsches Reich Deutsches Reich „für seine Verdienste um die Erforschung des Aufbaus der Sterine und ihres Zusammenhanges mit den Vitaminen
1929 Arthur Harden
(1865–1940)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für ihre Forschung über die Zuckervergärung und deren Anteil der Enzyme an diesem Vorgang“
Hans von Euler-Chelpin
(1873–1964)
Schweden Schweden (geboren in Augsburg, Deutsches Reich Deutsches Reich)
1930 Hans Fischer
(1881–1945)
Deutsches Reich Deutsches Reich „für seine Arbeiten über den strukturellen Aufbau der Blut- und Pflanzenfarbstoffe und für die Synthese des Hämins

1931–1940

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1931 Carl Bosch
(1874–1940)
Deutsches Reich Deutsches Reich „für ihre Verdienste um die Entdeckung und Entwicklung der chemischen Hochdruckverfahren“
Friedrich Bergius
(1884–1949)
Deutsches Reich Deutsches Reich
1932 Irving Langmuir
(1881–1957)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckungen und Forschungen im Bereich der Oberflächenchemie
1933 nicht verliehen[4]
1934 Harold C. Urey
(1893–1981)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckung des schweren Wasserstoffes
1935 Frédéric Joliot-Curie
(1900–1958)
Dritte Französische Republik Frankreich „für ihre gemeinsam durchgeführten Darstellungen von neuen radioaktiven Elementen“
Irène Joliot-Curie
(1897–1956)
Dritte Französische Republik Frankreich
1936 Peter Debye
(1884–1966)
Niederlande Niederlande „für seine Beiträge zu unserer Kenntnis der Molekularstrukturen durch seine Forschungen über Dipolmomente, über die Beugung von Röntgenstrahlen und an Elektronen in Gasen“
1937 Walter Norman Haworth
(1883–1950)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für seine Forschungen über Kohlenhydrate und Vitamin C
Paul Karrer
(1889–1971)
Schweiz Schweiz „für seine Forschungen über die Carotinoide und Flavine sowie über die Vitamine A und B2
1938 Richard Kuhn
(1900–1967)
(verliehen 1939)
Deutsches Reich NS Deutsches Reich (geboren in Wien, Österreich) „für seine Arbeiten über Carotinoide und Vitamine
1939 Adolf F. J. Butenandt
(1903–1995)
Deutsches Reich NS Deutsches Reich „für seine Arbeiten über Sexualhormone
Leopold Ružička
(1887–1976)
Schweiz Schweiz (geboren in Vukovar, damals Österreich-Ungarn) „für seine Arbeiten an Polymethylenen und höheren Terpenen
1940 nicht verliehen[4]

1941–1950

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1941 nicht verliehen[4]
1942 nicht verliehen[4]
1943 George de Hevesy
(1885–1966)
(verliehen 1944)
Ungarn 1940 Ungarn „für seine Arbeiten über die Anwendung der Isotope als Indikatoren bei der Erforschung chemischer Prozesse“
1944 Otto Hahn
(1879–1968)
(verliehen 1945)
Deutsches Reich NS Deutsches Reich „für seine Entdeckung der Kernspaltung von Atomen
1945 Artturi Ilmari Virtanen
(1895–1973)
Finnland Finnland „für seine Untersuchungen und Entdeckungen auf dem Gebiet der Agrikultur- und Nahrungsmittelchemie, insbesondere für seine Methode der Konservierung von Futtermitteln und Futterpflanzen“
1946 James Batcheller Sumner
(1887–1955)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckung der Kristallisierbarkeit von Enzymen
John Howard Northrop
(1891–1987)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für ihre Darstellung von Enzymen und Virus-Proteinen in reiner Form“
Wendell Meredith Stanley
(1904–1971)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten
1947 Robert Robinson
(1886–1975)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für seine Untersuchungen über biologisch wichtige Pflanzenprodukte insbesondere Alkaloide
1948 Arne Tiselius
(1902–1971)
Schweden Schweden „für seine Arbeiten über die Analyse mit Hilfe von Elektrophorese und Adsorption, insbesondere für seine Entdeckungen über die komplexe Natur von Serum-Proteinen“
1949 William Francis Giauque
(1895–1982)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für seinen Beitrag zur chemischen Thermodynamik, insbesondere für seine Untersuchungen über die Eigenschaften bei extrem tiefen Temperaturen“
1950 Otto Diels
(1876–1954)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für ihre Entdeckungen und die Entwicklung der Dien-Synthese
Kurt Alder
(1902–1958)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland

1951–1960

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1951 Edwin Mattison McMillan
(1907–1991)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckungen in der Chemie der Transurane
Glenn T. Seaborg
(1912–1999)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten
1952 Archer J. P. Martin
(1910–2002)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für ihre Erfindung der Verteilungs-Chromatographie
Richard L. M. Synge
(1914–1994)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
1953 Hermann Staudinger
(1881–1965)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der makromolekularen Chemie
1954 Linus Pauling
(1901–1994)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für seine Forschungen über die Natur der chemischen Bindung und ihre Anwendung zur Aufhellung der Struktur komplexer Substanzen“
1955 Vincent du Vigneaud
(1901–1978)
Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten der biochemisch bedeutsamen Schwefelverbindungen, besonders für die erste Synthese eines Polypeptidhormons“
1956 Cyril Norman Hinshelwood
(1897–1967)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für ihre Forschungen über die Mechanismen chemischer Reaktionen
Nikolai Nikolajewitsch Semjonow
(1896–1986)
Sowjetunion 1955 Sowjetunion
1957 Alexander Robertus Todd
(1907–1997)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für seine Arbeiten über Nukleotide und Co-Enzymnukleotide“
1958 Frederick Sanger
(1918–2013)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für seine Arbeiten über die Struktur der Proteine, besonders des Insulins
1959 Jaroslav Heyrovský
(1890–1967)
Tschechoslowakei Tschechoslowakei „für seine Entdeckung und Entwicklung der polarographischen Methode der Analyse“
1960 Willard Libby
(1908–1980)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Methode der Anwendung von Kohlenstoff 14 zur Altersbestimmung in Archäologie, Geologie, Geophysik und anderen Zweigen der Wissenschaft“ (siehe: Radiokarbonmethode)

1961–1970

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1961 Melvin Calvin
(1911–1997)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Forschungen über die Kohlensäure-Assimilation der Pflanzen“
1962 Max Ferdinand Perutz
(1914–2002)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich (geboren in Wien, Österreich) „für ihre Studien über Strukturen der Globulinproteine
John Cowdery Kendrew
(1917–1997)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
1963 Karl Ziegler
(1898–1973)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für ihre Entdeckungen auf dem Gebiet der Chemie und der Technologie der Hochpolymeren“ (Ziegler-Natta-Verfahren)
Giulio Natta
(1903–1979)
Italien Italien
1964 Dorothy Crowfoot Hodgkin
(1910–1994)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für ihre Strukturbestimmung biologisch wichtiger Substanzen mit Röntgenstrahlen
1965 Robert B. Woodward
(1917–1979)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Naturstoffsynthesen
1966 Robert Mulliken
(1896–1986)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine grundlegenden Arbeiten über die chemischen Bindungen und die Elektronenstruktur der Moleküle mit Hilfe der Orbital-Methode
1967 Manfred Eigen
(* 1927)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für ihre Untersuchungen von extrem schnellen chemischen Reaktionen, die durch Zerstörung des Gleichgewichts durch sehr kurze Energieimpulse ausgelöst werden“
Ronald George Wreyford Norrish
(1897–1978)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
George Porter
(1920–2002)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
1968 Lars Onsager
(1903–1976)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Oslo, Norwegen) „für die Entdeckung der nach ihm benannten reziproken Beziehungen, die grundlegend für die Thermodynamik der irreversiblen Prozesse sind“
1969 Derek H. R. Barton
(1918–1998)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für ihre Arbeiten in der Entwicklung des Konformationsbegriffes und dessen Anwendung in der Chemie“
Odd Hassel
(1897–1981)
Norwegen Norwegen
1970 Luis Federico Leloir
(1906–1987)
Argentinien Argentinien „für die Entdeckung der Zucker-Nukleotide und ihrer Funktion in der Biosynthese von Kohlenhydraten

1971–1980

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1971 Gerhard Herzberg
(1904–1999)
Kanada Kanada (geboren in Hamburg, Deutsches Reich Deutsches Reich) „für seine Arbeiten über die Elektronenstruktur und die Geometrie bei den Molekülen, insbesondere freier Radikale
1972 Christian B. Anfinsen
(1916–1995)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten über Ribonuklease, insbesondere die Verbindung zwischen Aminosäurereihen und biologisch wirksamen Konformationen
Stanford Moore
(1913–1982)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihren Beitrag zum Verständnis der Verbindung zwischen chemischer Struktur und katalytischer Tätigkeit des aktiven Zentrums der Ribonuklease-Moleküle“
William Howard Stein
(1911–1980)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1973 Ernst Otto Fischer
(1918–2007)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für ihre bahnbrechenden unabhängig voneinander geleisteten Arbeiten über die Chemie der metallorganischen so genannten Sandwich-Verbindungen
Geoffrey Wilkinson
(1921–1996)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
1974 Paul Flory
(1910–1985)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine grundlegenden Leistungen, sowohl theoretisch als auch experimentell, in der physikalischen Chemie der Makromoleküle
1975 John W. Cornforth
(1917–2013)
Australien Australien / Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für seine Arbeiten über die Stereochemie von Enzym-Katalyse-Reaktionen“
Vladimir Prelog
(1906–1998)
Schweiz Schweiz (geboren in Sarajevo, Osterreich-Ungarn Österreich-Ungarn) „für seine Forschungen in der Stereochemie organischer Moleküle und Reaktionen“
1976 William Lipscomb
(1919–2011)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten über die Struktur der Borane
1977 Ilya Prigogine
(1917–2003)
Belgien Belgien (geboren in Moskau, Russisches Kaiserreich 1914 Russland) „für seinen Beitrag zur irreversiblen Thermodynamik, insbesondere zur Theorie der ‚dissipativen Strukturen‘“
1978 Peter D. Mitchell
(1920–1992)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für seinen Beitrag zum Verständnis biologischer Energieübertragung durch Entwicklung der chemiosmotischen Theorie
1979 Herbert Charles Brown
(1912–2004)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in London, Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich) „für ihre Entwicklung von Bor- beziehungsweise Phosphorverbindungen in wichtigen Reagenzien innerhalb organischer Synthesen“
Georg Wittig
(1897–1987)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland
1980 Paul Berg
(* 1926)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine grundlegenden Arbeiten über Nukleinsäuren-Biochemie, unter besonderer Berücksichtigung von Hybrid-DNA
Walter Gilbert
(* 1932)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Beiträge die Bestimmung von Basensequenzen in Nukleinsäuren betreffend“
Frederick Sanger
(1918–2013)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich

1981–1990

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1981 Fukui Ken’ichi
(1918–1998)
Japan Japan „für ihre unabhängig voneinander entwickelten Theorien über den Verlauf chemischer Reaktionen
Roald Hoffmann
(* 1937)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Złoczów, Polen Polen, heute Ukraine)
1982 Aaron Klug
(* 1926)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich (geboren in Želva, Litauen 1918 Litauen) „für die Entwicklung kristallographischer Verfahren zur Entschlüsselung biologisch wichtiger Nukleinsäure-Protein-Komplexe“
1983 Henry Taube
(1915–2005)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Saskatoon, Kanada 1868 Kanada) „für seine Arbeiten über die Reaktionsmechanismen der Elektronenübertragung, insbesondere bei Metallkomplexen
1984 Robert Bruce Merrifield
(1921–2006)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine einfache und geniale Methode zur Herstellung von Peptiden und Proteinen“ (Merrifield-Synthese)
1985 Herbert A. Hauptman
(1917–2011)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre hervorragenden Leistungen in der Entwicklung direkter Methoden zur Bestimmung von Kristallstrukturen
Jerome Karle
(1918–2013)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1986 Dudley R. Herschbach
(* 1932)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Mitwirkung betreffend der Dynamik chemischer Elementarprozesse“
Yuan T. Lee
(* 1936)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Hsinchu, Taiwan)
John C. Polanyi
(* 1929)
Kanada Kanada
1987 Donald J. Cram
(1919–2001)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Entwicklung und Verwendung von Molekülen mit strukturspezifischer Wechselwirkung von hoher Selektivität“ (Supramolekulare Chemie)
Jean-Marie Lehn
(* 1939)
Frankreich Frankreich
Charles Pedersen
(1904–1989)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Busan, Korea)
1988 Johann Deisenhofer
(* 1943)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland „für die Erforschung des Reaktionszentrums der Photosynthese bei einem Purpurbakterium
Robert Huber
(* 1937)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland
Hartmut Michel
(* 1948)
Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland
1989 Sidney Altman
(* 1939)
Kanada Kanada / Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung der chemische Prozesse beschleunigenden Eigenschaften der Ribonukleinsäure“ (Ribozyme)
Thomas R. Cech
(* 1947)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1990 Elias James Corey
(* 1928)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Formulierung wichtiger Theorien und Entwicklungen von Methoden organischer Synthese“ (Retrosynthese)

1991–2000

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1991 Richard R. Ernst
(* 1933)
Schweiz Schweiz „für seine Beiträge zur Entwicklung der hochauflösenden Kernresonanzspektroskopie, einer Methode zur Analyse von Molekülstrukturen“
1992 Rudolph Arthur Marcus
(* 1923)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Montreal, Kanada) „für seine wichtigen Beiträge zur Theorie von Elektronentransfer-Reaktionen in chemischen Systemen“ (Marcus-Theorie)
1993 Kary Mullis
(* 1944)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Entwicklung der Polymerase-Kettenreaktion
Michael Smith
(1932–2000)
Kanada Kanada (geboren in Blackpool, Vereinigtes Königreich) „für seine Entwicklung einer Methode zur Veränderung (Mutagenese) der Desoxyribonukleinsäure, auf der die Erbinformationen gespeichert sind“
1994 George A. Olah
(* 1927)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Budapest, Ungarn) „für seine Erforschung der Carbokationen
1995 Paul J. Crutzen
(* 1933)
Niederlande Niederlande „für ihre Arbeiten zur Chemie der Erdatmosphäre, insbesondere über Bildung und Abbau von Ozon
Mario J. Molina
(* 1943)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Mexiko-Stadt, Mexiko)
Frank Sherwood Rowland
(1927–2012)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1996 Robert F. Curl
(* 1933)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Entdeckung der Fullerene, auch Buckyballs genannt, einer neuen Form des Kohlenstoffs mit kugelförmigen Molekülen“
Harold Kroto
(1939–2016)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Richard E. Smalley
(1943–2005)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1997 Paul D. Boyer
(* 1918)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Klärung der Synthese des energiereichen Moleküls Adenosintriphosphat (ATP)“
John E. Walker
(* 1941)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Jens Christian Skou
(* 1918)
Danemark Dänemark „für die Entdeckung des ionentransportierenden Enzyms Natrium-Kalium-ATPase
1998 Walter Kohn
(1923–2016)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Wien, Österreich) „für seine Entwicklung quantenchemischer Methoden“
John Anthony Pople
(1925–2004)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich „für die Entwicklung von Methoden, mit denen die Eigenschaften von Molekülen und deren Zusammenwirken in chemischen Prozessen theoretisch erforscht werden können“
1999 Ahmed Zewail
(* 1946)
Agypten Ägypten / Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Studien des Übergangszustands chemischer Reaktionen mit Hilfe der Femtosekundenspektroskopie
2000 Alan J. Heeger
(* 1936)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Entdeckung und Entwicklung von leitenden Polymeren
Alan MacDiarmid
(1927–2007)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten / Neuseeland Neuseeland (geboren in Masterton, Neuseeland)
Hideki Shirakawa
(* 1936)
Japan Japan

2001–2010

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
2001 William S. Knowles
(1917–2012)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Arbeiten über chiral katalysierende Hydrierungsreaktionen
Ryōji Noyori
(* 1938)
Japan Japan
Barry Sharpless
(* 1941)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten über chiral katalysierende Oxidationsreaktionen“ (z.B. Sharpless-Epoxidierung)
2002 John B. Fenn
(1917–2010)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Entwicklung von weichen Desorptions/Ionisations-Methoden für massenspektrometrische Analysen von biologischen Makromolekülen
Kōichi Tanaka
(* 1959)
Japan Japan
Kurt Wüthrich
(* 1938)
Schweiz Schweiz „für seine Entwicklung der kernmagnetischen Resonanzspektroskopie zur Bestimmung der dreidimensionalen Struktur von biologischen Makromolekülen in Lösungen“
2003 Peter Agre
(* 1949)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Entdeckung der Wasserkanäle in Zellmembranen
Roderick MacKinnon
(* 1956)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine strukturellen und mechanischen Studien von Ionenkanälen in Zellmembranen
2004 Aaron Ciechanover
(* 1947)
Israel Israel „für die Entdeckung des Ubiquitin-gesteuerten Proteinabbaus
Avram Hershko
(* 1937)
Israel Israel (geboren in Karcag, Ungarn 1918 Ungarn)
Irwin Rose
(1926–2015)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
2005 Yves Chauvin
(1930–2015)
Frankreich Frankreich „für die Entwicklung der Metathese-Methode in der organischen Synthese“
Robert Grubbs
(* 1942)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Richard R. Schrock
(* 1945)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
2006 Roger D. Kornberg
(* 1947)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten über die molekularen Grundlagen der Gentranskription in eukaryotischen Zellen
2007 Gerhard Ertl
(* 1936)
Deutschland Deutschland „für seine Studien von chemischen Verfahren auf festen Oberflächen
2008 Osamu Shimomura
(* 1928)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Kyōto, Japan Japan) „für die Entdeckung und Weiterentwicklung des grün fluoreszierenden Proteins
Martin Chalfie
(* 1947)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Roger Tsien
(* 1952)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
2009 Venkatraman Ramakrishnan
(* 1952)
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich (geboren in Chidambaram, Tamil Nadu, Indien Indien) „für die Studien zur Struktur und Funktion des Ribosoms
Thomas A. Steitz
(* 1940)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Ada Yonath
(* 1939)
Israel Israel
2010 Richard F. Heck
(1931–2015)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für Palladium-katalysierte Kreuzkupplungen in organischer Synthese
Ei-ichi Negishi
(* 1935)
Japan Japan
Akira Suzuki
(* 1930)
Japan Japan

2011–2020

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
2011 Dan Shechtman
(* 1941)
Israel Israel „für die Entdeckung der Quasikristalle
2012 Robert Lefkowitz
(* 1943)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für ihre Studien zu G-Protein-gekoppelten Rezeptoren
Brian Kobilka
(* 1955)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
2013 Martin Karplus
(* 1930)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (geboren in Wien, Osterreich Österreich) „für die Entwicklung von multiskalen Modellen für komplexe chemische Systeme“
Michael Levitt
(* 1947)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten/Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich/Israel Israel (geboren in Pretoria, Sudafrika 1928 Südafrika)
Arieh Warshel
(* 1940)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten/Israel Israel
2014 Eric Betzig
(* 1960)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Entwicklung von superauflösender Fluoreszenzmikroskopie“ (Photoactivated Localization Microscopy, STED-Mikroskop)
Stefan Hell
(* 1962)
Deutschland Deutschland (geboren in Sântana, Rumänien 1952 Rumänien)
William Moerner
(* 1953)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
2015 Tomas Lindahl
(* 1938)
Schweden Schweden „für mechanistische Studien der DNA-Reparatur
Paul Modrich
(* 1946)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Aziz Sancar
(* 1946)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten / Turkei Türkei[5]

1901–1910 · 1911–1920 · 1921–1930 · 1931–1940 · 1941–1950 · 1951–1960
1961–1970 · 1971–1980 · 1981–1990 · 1991–2000 · 2001–2010 · 2011–2020


Rangliste nach Ländern

Sind bei einer Person mehrere Länder angegeben, so wird der eine Punkt zu gleichen Teilen auf alle Länder verteilt.

Nation Anzahl der Verleihungen
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 67 [math]\tfrac{1}{3}[/math]
Deutschland Deutschland 29
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 25 [math]\tfrac{1}{3}[/math]
Frankreich Frankreich 8
Schweiz Schweiz 6
Japan Japan 6
Schweden Schweden 5
Israel Israel 4[math]\tfrac{5}{6}[/math]
Kanada Kanada 3,5
Niederlande Niederlande 3
Osterreich Österreich 1,5
Argentinien Argentinien 1
Belgien Belgien 1
Danemark Dänemark 1
Finnland Finnland 1
Italien Italien 1
Neuseeland Neuseeland 1
Norwegen Norwegen 1
Sowjetunion Sowjetunion 1
Tschechoslowakei Tschechoslowakei 1
Turkei Türkei 1
Ungarn Ungarn 1
Agypten Ägypten 0,5
Australien Australien 0,5

Weblinks

 Commons: Nobelpreisträger für Chemie  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 Land nach der Angabe auf nobelprize.org. Das Land kann von der Nationalität des Laureaten abweichen.
  2. Die Angabe in den Nobellisten bezieht sich nicht auf den Zeitpunkt Werners Geburt, sondern auf den Zeitpunkt der Preisvergabe. Zur Zeit Werners Geburt war Mülhausen wie heute französisch.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Das Preisgeld wurde in den Fonds dieser Preiskategorie gegeben.
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 Das Preisgeld wurde zu einem Drittel in den Hauptfonds und zu einem Drittel in den Fonds dieser Preiskategorie gegeben.
  5. SPIEGEL Online, Artikel zum Chemie-Nobelpreis 2015 . Dort wird Sancar als Inhaber beider Staatsangehörigkeiten benannt.

Siehe auch

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Liste der Nobelpreisträger für Chemie (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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