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Lissendorf


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: VulkaneifelVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Obere Kyll
Höhe: 430 m ü. NHN
Fläche: 10,37 km²
Einwohner: 1069 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 103 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54587
Vorwahl: 06597
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 041
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausplatz 1
54584 Jünkerath
Webpräsenz: www.lissendorf.de
Ortsbürgermeister: Lothar Peter Schun
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Lissendorf ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Obere Kyll an, deren Verwaltungssitz in Jünkerath ist. Lissendorf ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographische Lage

Der Ort liegt in der Eifel. Zu Lissendorf gehören auch die Wohnplätze Dennerthof, Mühlenbachhof und Sonnenhof.[3]

Klima

Der Jahresniederschlag beträgt 838 mm. Die Niederschläge liegen im oberen Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 70 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der April, die meisten Niederschläge fallen im Dezember. Im Dezember fallen 1,5 mal mehr Niederschläge als im April. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind extrem gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 5 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Geschichte

Lissendorf liegt an der ehemaligen Römerstraße Trier–Köln (Agrippastraße). Zahlreiche Nebenstraßen begünstigten zur Römerzeit die Besiedlung dieses Raumes. Römische Grabfunde in der Nähe des Ortes belegen diese Besiedlung.

Die erste urkundliche Nennung verdankt Lissendorf dem Prümer Urbar, einem Güterverzeichnis der Abtei Prüm aus dem Jahre 893. Im Mittelalter wurde ein Adelsgeschlecht „von Lissendorf“ erwähnt. Diese Familie erlangte jedoch nur regionale Bedeutung. Ab dem 14. Jahrhundert gelangte der Ort in den Herrschaftsbereich des Hauses Manderscheid-Blankenheim. Im 16. Jahrhundert gehörte das Dorf zur Grafschaft Gerolstein. In der Franzosenzeit wurde Lissendorf Sitz der Kantonalverwaltung im Saardepartement.

Ein wichtiges Datum in der neueren Ortsgeschichte war die Fertigstellung der Bahnstrecke Köln–Trier mit dem Bau des örtlichen Bahnhofs zum Ende des 19. Jahrhunderts.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 286
1835 441
1871 467
1905 624
1939 797
Jahr Einwohner
1950 868
1961 921
1970 928
1987 900
2005 1.059

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Lissendorf besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die 16 Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen.[4]

Wappen

Wappenbeschreibung:

„In Grün das goldene Geweih mit Grind eines Achtenders.“[5]

Wappenbegründung:

Die Ortsgemeinde Lissendorf hat das Wappen der ortsansässigen Adelsfamilie von Lissendorf übernommen. Die Tingierung dieses Wappens war allerdings nicht mehr rekonstruierbar. Lissendorf übernahm daher das Hirschgeweih als Figur, wählte die Farbgebung jedoch selbst.

Verkehr

Der Bahnhof Lissendorf liegt an der Eifelbahn (KölnEuskirchenGerolsteinTrier), auf der im Schienenpersonennahverkehr

verkehren.

Im Bahnhof Lissendorf zweigte die ehemalige Mittlere Ahrtalbahn Jünkerath–Lissendorf–Hillesheim–Ahrdorf–Dümpelfeld ab.

Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbunds Region Trier (VRT) und der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Persönlichkeiten

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Lissendorf  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010 , S. 74 (PDF; 2,3 MB)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Wappenbeschreibung auf der Internetpräsenz der Verbandsgemeinde Obere Kyll

Kategorien: Ort im Landkreis Vulkaneifel | Lissendorf | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Lissendorf (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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