Liskamm - LinkFang.de





Liskamm


Liskamm (Lyskamm)

Lyskamm von der Dufourspitze

Höhe 4'527 m ü. M.
Lage Grenze Kanton Wallis, Schweiz / Aostatal, Italien
Gebirge Walliser Alpen
Dominanz 2,9 km → Zumsteinspitze
Schartenhöhe 376 m ↓ Lysjoch
 
Erstbesteigung 19. August 1861 durch eine Grossexpedition
Normalweg über Ost- oder Westgrat

Der Liskamm (früher auch Lyskamm geschrieben) ist ein Berg in den Walliser Alpen östlich des Matterhorns und westlich der Monte-Rosa-Gruppe. Der gewaltige, mehrere Kilometer lange Kamm hat seine höchsten Punkte im Ost- (4.527 m) und im niedrigeren Westgipfel (4.480 m), der Abstand zwischen den beiden Gipfeln beträgt alleine über einen Kilometer. Der Gipfelgrat krönt die beinahe 1.000 m hohe, eisgepanzerte Nordost-Wand, das Schaustück vom Gornergrat (3.110 m), der Endstation der Gornergratbahn.

Südseitig ragt der Gipfelkamm mit einer bis zu 500 m hohen Felsflanke über dem Lysgletscher auf, der stark zerrissen bis weit ins Gressoneytal hinabreicht.

Die Erstbesteigung wurde am 19. August 1861 durch William Edward Hall, J. F. Hardy, J.A. Hudson, C. H. Pilkington, A. C. Ramsay, T. Rennison, F. Sibson und R. M. Stephenson unter der Führung von Franz Josef Lochmatter, Jean-Pierre Cachat, Karl Herr, Stefan Zumtaugwald, Peter Perren und dem Träger Josef-Marie Perren unternommen.

Die Normalanstiege erfolgen über die Grate:

  • vom Lisjoch (4.151 m) über den Ostgrat zum Ostgipfel
  • über den Südgrat zum Ostgipfel
  • vom Felikjoch (4.063 m) über den Südwestgrat zum Westgipfel und weiter über den langen Grat zum Ostgipfel

Diese Anstiege über die Grate sind technisch nicht besonders schwierig, aber eher lang und gefährlich, da der Grat oft stark überwechtet ist. Etliche Bergsteiger sind hier schon durch Wechtenbruch ums Leben gekommen, was dem Liskamm den Beinamen „Menschenfresser“ eingebracht hat.

1921 wurde der Liskamm zur Filmkulisse, als Arnold Fanck seinen ersten Bergfilm Im Kampf mit dem Berge mit Hannes Schneider und Ilse Rohde drehte. Sepp Allgeier und Fanck selbst standen hinter der Kamera. Paul Hindemith schrieb eine Musik zu diesem (Stumm)film – unter dem Pseudonym Paul Merano.

Literatur

  • Helmut Dumler, Willi P. Burkhardt: Viertausender der Alpen. 12., aktualisierte Auflage. Bergverlag Rother, München 2001, ISBN 3-7633-7427-2.
  • Michael Waeber: Walliser Alpen. Gebietsführer für Wanderer, Bergsteiger und Kletterer. Die beliebtesten Anstiege auf alle wichtigen Gipfel mit Beschreibung aller empfehlenswerten Skitouren. 11. Auflage. Bergverlag Rother, München 1996, ISBN 3-7633-2416-X.

Weblinks

 Commons: Lyskamm  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Berg im Aostatal | Berg im Kanton Wallis | Berg in den Alpen | Berg in Europa | Viertausender

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Liskamm (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.